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Mitglied im Fachverband für Einblasdämmung

— ZUSAMMENGEFASST
Das Wichtigste zur WDVS-Dämmung in Uetersen auf einen Blick

Kosten: 210–330 €/m² Fassade inklusive 20 % Förderung; ein Nachkriegs-Einfamilienhaus mit 110 m² Fassade ergibt 23.100 bis 36.300 € (Stand: September 2026).
Passt das zu Ihrem Haus?: 84 % der Uetersener Wohngebäude sind Ein- oder Zweifamilienhäuser, 34 % davon aus 1949–1978 – der größte und energetisch schwächste Block.
Was es bringt: 25–30 % weniger Heizenergie, warme Innenwände statt Zugerscheinungen und eine Fassade, die nicht alle paar Jahre gestrichen werden muss.
Förderung: Stadt und Kreis Pinneberg zahlen keinen Dämmzuschuss, bieten aber kostenlose Energieberatung. Bleiben § 35c EStG, BAFA und das IB.SH-Darlehen.
So läuft es ab: Kostenlose Vor-Ort-Prüfung, Gerüst, Kleben und Dübeln der Dämmplatten, Armierung, Oberputz oder Riemchen; die Dauer hängt an der Fassadenfläche.
Inhalt
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Aufbau: Was sind die Bestandteile eines Wärmedämmverbundsystemes (WDVS) (hier klicken)
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Entscheidung 1 - Dämmstoffe: Welchen Dämmstoff sollten Sie wählen (hier klicken)
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Entscheidung 2 - Dämmstärke: Wie dick sollte die Dämmung sein (hier klicken)
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Entscheidung 3 - Optik: Wie soll die Oberfläche am Ende ausschauen (hier klicken)
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Ersparnisse: Mit wie viel Ersparnissen durch Heizkostensenkungen können Sie rechnen? (hier klicken)
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Förderung: Welche Fördermöglichkeiten haben Sie zu Verfügung? (hier klicken)
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Dämmpflicht: Wann sind Sie zu einer Dämmung mit einem WDVS gesetzlich verpflichtet? (hier klicken)
— DÄMMUNG
Was die WDVS-Dämmung in Uetersen besonders macht
Uetersen ist eine Stadt der Ein- und Zweifamilienhäuser. Nach dem Wohnungsmarktprofil der Investitionsbank Schleswig-Holstein von 2025 standen 2024 rund 9.861 Wohnungen zur Verfügung, verteilt auf 3.952 Ein- und Zweifamilienhäuser und 740 Mehrfamilienhäuser – ein Anteil von 84 % Ein- und Zweifamilienhäusern an allen Wohngebäuden. Die durchschnittliche Wohnfläche liegt bei 86,9 m² je Wohnung, geheizt wird zu 79 % mit Gas. Für die Fassadendämmung ist das die günstigste Ausgangslage überhaupt: Eigentümer, die selbst entscheiden, und Häuser mit vier eigenen Außenwänden.
Beim Baualter zeigt der Zensus 2022 eine klare Struktur. Von den Ein- und Zweifamilienhäusern stammen 22 % aus der Zeit vor 1949, 34 % aus den Jahren 1949 bis 1978 und 23 % aus 1979 bis 1990. Bei den Mehrfamilienhäusern ist der Nachkriegsblock mit 52 % noch dominanter. Das heißt: Über die Hälfte des Uetersener Bestands wurde vor der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet, und der hohe Vorkriegsanteil von 22 % erklärt sich aus der historischen Altstadt.
Bevor wir ein System anbieten, klären wir den Wandaufbau. Ist die Wand zweischalig mit nutzbarer Luftschicht – bei Nachkriegsbauten in Schleswig-Holstein häufig der Fall –, ist die Einblasdämmung in Uetersen mit 25–45 €/m² die wirtschaftlichere Maßnahme und lässt die Backsteinfassade unverändert. Bei einschaligem Mauerwerk, bei schadhaftem Putz oder wenn die Fassade ohnehin erneuert werden soll, ist das Wärmedämmverbundsystem die richtige Wahl.
Zwei Punkte sind in Uetersen zusätzlich zu bedenken. Erstens die Altstadt mit dem Klosterbezirk rund um das um 1234 gegründete Nonnenkloster: Dort steht denkmalgeschützte Substanz wie das Haus der Priorin in typischer Holsteiner Backsteinbauweise, für die eine Außendämmung meist ausscheidet. Zweitens die Gestaltungssatzung für die Innenstadt, zuletzt 2017 und 2019 geändert, die für den Geltungsbereich Vorgaben zur äußeren Gestalt macht – unter anderem Steildächer mit 25 bis 60 Grad Neigung und festgelegte Eindeckungsfarben. Wer dort etwas an der Außenhülle ändert, klärt das vorab mit der Stadt.
— ERKLÄRUNG
Wie funktioniert die Dämmung Ihrer Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS)?
Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist die häufigste und effizienteste Methode, um Ihre Fassade zu dämmen (vorausgesetzt, Sie haben keine Hohlschicht im Mauerwerk, wenn Sie eine Hohlschicht haben, schauen Sie hier). Das Verfahren wird seit den 1970er Jahren erfolgreich in Deutschland eingesetzt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Der Aufbau besteht aus mehreren Schichten, die jeweils spezifische Funktionen erfüllen. Unten finden Sie eine Grafik eines typischen Aufbaus inklusive der jeweiligen Funktion.
Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems

Erläuterung Bestandteile WDVS
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Dämmplatten: Diese bilden das Herzstück des Systems und bestehen meist aus expandiertem Polystyrol (EPS) oder Mineralwolle. Sie werden direkt auf die Außenwand des Gebäudes geklebt oder mechanisch befestigt.
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Kleber: Der Kleber sorgt für die sichere und dauerhafte Befestigung der Dämmplatten am Untergrund. Abhängig von der Beschaffenheit der Fassade wird er entweder punktuell oder vollflächig aufgetragen.
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Dübel: Zur zusätzlichen Stabilisierung der Dämmplatten werden spezielle Dübel verwendet, die die Platten mechanisch verankern und so die Langlebigkeit des Systems erhöhen.
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Armierungsschicht: Diese Schicht besteht aus einem Armierungsmörtel, in den ein Armierungsgewebe eingebettet ist. Sie schützt das System vor mechanischen Schäden und verhindert die Bildung von Rissen.
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Oberputz: Der abschließende Oberputz gibt der Fassade ihr endgültiges Aussehen und bietet zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. Er kann in unterschiedlichen Strukturen und Farben gestaltet werden, um den optischen Ansprüchen gerecht zu werden.
— KOSTEN
Wie teuer ist ein WDVS in Uetersen?
Fünf Faktoren bestimmen die Position innerhalb der Spanne. Oberfläche: In Uetersen ist das der größte Hebel – eine Riemchenfassade zur Erhaltung der Backsteinoptik kostet ein Vielfaches eines Scheibenputzes. Fassadenzustand: Ausgewaschene Fugen, loser Altputz und Algenbewuchs bedeuten Vorbereitungsarbeit vor der ersten Platte. Gebäudeform: Kompakte Baukörper sind günstig, Häuser mit Anbauten, Erkern und Gauben aufwendiger im Zuschnitt. Fenster: Ein gleichzeitiger Tausch mit Einbau in der Dämmebene erhöht die Summe, beseitigt aber die Wärmebrücken an den Laibungen dauerhaft. Dachüberstand: Deckt er die neue Wandstärke nicht ab, ist eine Verlängerung der Sparrenlage einzukalkulieren – ein Posten, der in oberflächlichen Angeboten gerne fehlt.
Position | Preis pro m² WDVS Dämmung | Kosten für ein Haus mit 100 m² Fassadenfläche |
|---|---|---|
Gerüst | Ab 22 €/m² | 2.200 € |
Dämmstoff | Ab 29 €/m² | 2.900 € |
Putz | Ab 36 €/m² | 3.600 € |
Arbeitslohn | Ab 123 €/m² | 12.300 € |
Gesamt | 210-330 €/m² | 21.000 € - 33.000 € |
Tabelle: Übersicht Kosten der einzelnen WDVS Bestandteile & Kosten für 100m² WDVS Dämmung
Fazit: Wie teuer ist ein WDVS
Mit EPS oder Mineralwolle, 14 bis 16 cm Dämmstärke und mineralischem Oberputz liegen die Kosten in Uetersen zwischen 210 und 330 € je Quadratmeter Fassade. Für das Nachkriegs-Einfamilienhaus mit 110 m² Außenwand ergibt das 23.100 bis 36.300 €. Soll die Backsteinoptik über Riemchen erhalten bleiben, bewegen Sie sich am oberen Ende der Spanne. Auf einen kommunalen Zuschuss können Sie nicht bauen, auf die Bundesförderung dagegen schon. Wie sich die Summe auf Gerüst, Dämmstoff, Armierung und Oberfläche verteilt, steht in unserer WDVS-Kostenübersicht.
Alle Preisangaben verstehen sich inkl. 20 % Förderung als unverbindliche Richtwerte. Den exakten Preis erhalten Sie nach einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
— KOSTENRECHNER
Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Kosten berechnen?
— FÖRDERUNG
Welche Förderung gibt es für WDVS in Uetersen?

Eine eigene städtische Förderung für Gebäudedämmung gibt es in Uetersen nicht. Die Seite der Wirtschaftsförderung richtet sich an Unternehmen, und die Übersicht geförderter Projekte listet Mittel, die die Stadt selbst für eigene Investitionen erhalten hat – keine Bürgerförderung. Auch der Kreis Pinneberg hat kein eigenes Zuschussprogramm für Dämmung; seine Klimaschutzseite verweist auf Bundesprogramme. Was es dagegen gibt und was wir ausdrücklich empfehlen: die kostenlose Energieberatung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, die jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat im Rathaus stattfindet. Wer danach eine ausführliche Vor-Ort-Beratung möchte, bekommt den Eigenanteil vom Kreis Pinneberg übernommen. Das ist kein Zuschuss zur Maßnahme, aber eine echte Hilfe bei der Frage, in welcher Reihenfolge saniert werden sollte. Auf Landesebene steht das IB.SH-Modernisierungsdarlehen Immofix ab 15.000 € zur Verfügung.
Bezuschusst wird die Maßnahme allein vom Bund, und zwar wahlweise über einen von zwei Wegen, die nebeneinander nicht nutzbar sind. Weg eins ist der Steuerbonus nach § 35c EStG mit 20 % der Aufwendungen für Material und Handwerkerleistung, aufgeteilt auf drei Jahre mit 7 %, 7 % und 6 % und begrenzt auf 40.000 € je Objekt. Weg zwei ist die BAFA-Bundesförderung für effiziente Gebäude mit 15 % Zuschuss auf förderfähige Kosten bis 30.000 € je Wohneinheit; der iSFP-Bonus von 5 % greift dort seit dem 21. Juli 2026 nur oberhalb dieser Schwelle. Beide Wege setzen für die gedämmte Außenwand höchstens 0,20 W/(m²K) voraus; der BAFA-Antrag muss vor der Beauftragung vorliegen. Welche Variante sich für Ihr Vorhaben rechnet, erklären wir auf unserer Seite zur Förderung für WDVS.
— DAS VERFAHREN
Wie wird das WDVS auf Ihre Fassade installiert?

1. Vorbereitung des Untergrunds
Der Untergrund auf Ihrer Fassade muss sorgfältig vorbereitet werden, um eine optimale Haftung der Dämmplatten zu gewährleisten. Dies umfasst das Entfernen loser Teile sowie die Überprüfung und gegebenenfalls Überarbeitung von Fensterbänken, Brüstungsabdeckungen und Dachüberständen. Unebenheiten werden ausgeglichen, und Fassade wird gründlich gereinigt, um Staub und Schmutz zu entfernen.
2. Auftragen des Klebers
Die Dämmplatten werden mit einem speziellen, hochleistungsfähigen Kleber auf die vorbereitete Fassade aufgebracht. Je nach Beschaffenheit der Fassade erfolgt der Kleberauftrag punktuell oder vollflächig.


3. Anbringen der Dämmplatten
Die Dämmplatten sind in den frischen Klebemörtel einzusetzen und sorgfältig auszurichten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Platten fest anliegen und keine Hohlräume entstehen. Die Platten sind im Verbund zu kleben, um eine durchgehende Dämmschicht zu gewährleisten. Durch ein passgenaues und dicht aneinandergefügtes Einsetzen werden Wärmebrücken vermieden.
4. Verdübeln der Dämmplatten
Zur zusätzlichen Sicherung werden die Dämmplatten mit speziellen Dübeln mechanisch befestigt. Diese Maßnahme erhöht die Stabilität und Sicherheit des Systems, insbesondere bei hohen Gebäuden oder stark beanspruchten Fassaden.


5. Aufbringen der Armierungsschicht
Auf die befestigten Dämmplatten wird eine Armierungsschicht aufgetragen. Diese besteht aus einem hochwertigen Armierungsmörtel, in den ein robustes Armierungsgewebe eingebettet wird. Diese Schicht schützt das WDVS vor mechanischen Beschädigungen und Rissbildungen und sorgt für eine langlebige und stabile Fassade.
6. Auftragen des Putzgrundes
Nachdem die Armierungsschicht getrocknet ist, kann der Putzgrund aufgetragen werden. Dieser muss auf das WDVS abgestimmt sein. Es gibt mineralische, organische oder Silikatputze, deren Wahl von den Projektanforderungen und Untergrundeigenschaften abhängt. Der Putzgrund wird gleichmäßig mit Rolle oder Pinsel aufgetragen. Eine gleichmäßige Schichtdicke ist entscheidend für die optimale Haftung.


7. Auftragen des Oberputzes
Nach dem vollständigen Trocknen der Armierungsschicht und dem Putzgrund wird der Oberputz aufgetragen. Dieser kann in verschiedenen Strukturen und Farben gestaltet werden und verleiht der Fassade ihr endgültiges, ästhetisch ansprechendes Aussehen. Der Oberputz bietet zudem einen zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen.
— VORBEREITUNG & NACHBEREITUNG
Um eine korrekte Installation zu gewährleisten müssen je nach Projekt verschiedene Vor- und Nacharbeiten an Ihrem Haus getätigt werden
Die Installation eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) erfordert eine enge Zusammenarbeit verschiedener Gewerke, um sicherzustellen, dass das System korrekt installiert wird und keine Risiken für Ihre Fassade oder das WDVS selbst entstehen. Hier sind einige der wesentlichen Aufgaben, die durchgeführt werden müssen:
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Einbau von Sockelleisten: Im Sockelbereich des Gebäudes werden spezielle Sockelleisten durch das Maurer- oder Fassadenbaugewerbe montiert. Diese Leisten dichten den Übergang zwischen Dämmung und Erdreich ab, um Feuchtigkeitsschäden zu verhindern.
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Nacharbeiten an Fensterbänken: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade erhöht, müssen Fensterbänke entsprechend angepasst werden. Diese Arbeiten werden von Fensterbauern oder Schreinern ausgeführt, um sicherzustellen, dass die Fensterbänke bündig mit der neuen Fassade abschließen und Wasser sicher abgeleitet wird. Diese Nacharbeiten erfolgen typischerweise nach der Anbringung der Dämmplatten.
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Nachjustieren von Türen: Durch die zusätzliche Dämmung kann es erforderlich sein, Türen und Fenster nachzujustieren, damit sie weiterhin ordnungsgemäß schließen. Diese Aufgabe wird von Tür- und Fensterbauern durchgeführt und sollte nach der Installation des WDVS erfolgen, um die Funktionalität der Türen und Fenster zu gewährleisten.
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Abdichtung der Anschlüsse: Alle Anschlüsse und Übergänge, wie an Dachrändern, Fensterrahmen oder im Sockelbereich, müssen von Spezialisten für Abdichtungsarbeiten abgedichtet werden. Dies verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, was entscheidend für die Vermeidung von Schäden an der Fassade und dem WDVS ist. Diese Arbeiten erfolgen im Anschluss an die Installation der Dämmplatten und vor dem Aufbringen der Endbeschichtung.
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Anpassung an systemfremde Bauteile: Bei der WDVS-Installation müssen systemfremde Bauteile wie Balkone, Vordächer oder Lüftungsschächte berücksichtigt werden. Diese Bauteile müssen von spezialisierten Baugewerken korrekt integriert werden, um Wärmebrücken zu vermeiden und die Dichtigkeit des Systems zu sichern. Diese Anpassungen erfolgen während der gesamten WDVS-Installation.
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Anpassung der Dachüberstände: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade vergrößert, müssen Dachüberstände oft angepasst werden, um die Fassade inklusive WDVS vollständig abzudecken und vor Witterung zu schützen. Diese Arbeiten werden von Dachdeckern durchgeführt und finden in der Regel vor oder während der Installation des WDVS statt.
WDVS erweiterte Arbeiten
Erweiterter Dachüberstand
Schutz der Fassade & Dämmung vor Niederschlag
Feuchtigkeitsschutz am Sockel
Schutz der erdberührenden ELemente vor Feuchtigkeit am Sockel
Anschlussfugen am Fenster
Mindestens 3cm überdämmt an Fenster um Wärmebrücken zu verhondern
Lüftung Fenster
Lüftungssystem am Fenster
— DÄMMSTOFFE
Welcher Dämmstoff für Ihr WDVS in Uetersen?

Drei Werkstoffe stehen zur Wahl. Weil Uetersen von Backstein geprägt ist, spielt neben Brandschutz und Preis die gewünschte Oberfläche eine größere Rolle als anderswo.
EPS-Hartschaum ist die kostengünstigste Variante; in Wärmeleitgruppe 032 bis 035 genügen 14 bis 16 cm für den geforderten U-Wert. Er trägt sowohl Putz als auch Klinker-Riemchen, sofern das System dafür zugelassen ist. Über den Fensterreihen kommen Brandriegel aus Mineralwolle hinzu.
Mineralwolle ist nicht brennbar, in Baustoffklasse A1 eingestuft und lässt Feuchte nach außen abtrocknen. Für die 740 Mehrfamilienhäuser der Stadt und für Objekte mit Eigentümergemeinschaft ist sie die Wahl, die spätere Diskussionen erspart, und sie verbessert nebenbei den Schallschutz.
Holzfaserplatten arbeiten kapillaraktiv und halten Feuchte im Gleichgewicht, statt sie einzuschließen. Bei den älteren Häusern mit gemischtem Wandaufbau, die in Uetersen mit 22 % Vorkriegsanteil keine Seltenheit sind, ist das der bauphysikalisch behutsamste Weg – zum höchsten Preis der drei Werkstoffe.
Auswahlkriterien für den Dämmstoff
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Wärmedämmleistung (Wärmeleitfähigkeit): Ein niedriger Wert der Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) bedeutet, dass der Dämmstoff eine hohe Dämmwirkung hat. Je niedriger der λ-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Materials.
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Brandschutz: Je nach Gebäudetyp und Nutzungsart können strenge Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden. Dämmstoffe sind in verschiedene Brandklassen eingeteilt, und die Wahl des richtigen Materials kann entscheidend für die Sicherheit sein.
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Feuchtigkeitsbeständigkeit: Der Umgang mit Feuchtigkeit variiert teilweise zwischen den Dämmstoffen.
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Ökologische Aspekte: Für einige Bauherren kann die ökologische Bilanz eines Dämmstoffs eine Rolle spielen. Dies umfasst die Herstellung und die Entsorgung des Dämmstoffes.
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Kosten: Natürlich spielen die Kosten des Dämmstoffs eine wesentliche Rolle bei der Auswahl.
Übersicht der gängigen Dämmstoffe
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Expandiertes Polystyrol (EPS) oder auch Styropor:
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Verwendung: EPS ist der am häufigsten verwendete Dämmstoff in WDVS.
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Vorteile: Es bietet eine gute Dämmleistung bei relativ geringen Kosten. EPS ist leicht, einfach zu verarbeiten und hat eine lange Lebensdauer.
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Nachteile: EPS ist brennbar (Brandklasse B1) und erfordert daher zusätzliche Maßnahmen zum Brandschutz. Außerdem ist es nicht umweltfreundlich, da es aus Erdöl gewonnen wird und die Entsorgung problematisch sein kann. Außerdem kann es Feuchtigkeit nicht gut weiterleiten.
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Mineralwolle (Stein- oder Glaswolle):
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Verwendung: Mineralwolle wird häufig in Gebäuden eingesetzt, bei denen hohe Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden.
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Vorteile: Sie ist nicht brennbar (Brandklasse A1) und bietet zudem eine gute Schalldämmung. Mineralwolle kann außerdem besser Feuchtigkeit weiterleiten als z.B. EPS, ohne selbst Schaden zu nehmen.
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Nachteile: Mineralwolle ist teurer als EPS.
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Polyurethan (PUR):
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Verwendung: PUR-Dämmstoffe bieten eine sehr hohe Dämmleistung, selbst bei geringer Materialdicke.
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Vorteile: Sie sind besonders geeignet für Situationen, in denen der Platz begrenzt ist und dennoch eine hohe Dämmwirkung erzielt werden soll. PUR ist feuchtigkeitsbeständig und langlebig.
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Nachteile: PUR ist ebenfalls brennbar und kann bei der Verbrennung giftige Gase freisetzen. Zudem ist es ein teures Material und hat eine schlechte ökologische Bilanz, da es aus petrochemischen Produkten hergestellt wird.
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Holzfaserplatten:
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Verwendung: Holzfaserplatten werden häufig in ökologischen Bauprojekten eingesetzt.
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Vorteile: Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und bieten eine gute Diffusionsoffenheit, was zu einem gesunden Raumklima beiträgt. Sie haben auch gute schallisolierende Eigenschaften.
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Nachteile: Holzfaserplatten sind weniger effizient in der Wärmedämmung als synthetische Materialien und können im Vergleich teurer sein. Außerdem müssen sie gut vor Feuchtigkeit geschützt werden, da sie sonst Schaden nehmen können.
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Schaumglasplatten
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Verwendung: Schaumglasplatten werden in Bereichen eingesetzt, wo eine hohe Druckfestigkeit und absolute Feuchtigkeitsresistenz gefordert sind, beispielsweise bei der Dämmung von Flachdächern, Kellerwänden und im Sockelbereich.
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Vorteile: Schaumglas ist komplett feuchtigkeitsunempfindlich und nicht brennbar (Brandklasse A1). Es bietet eine hervorragende Dämmleistung und ist zudem sehr druckfest, was es ideal für stark belastete Flächen macht. Da es aus recyceltem Glas besteht, hat es auch eine gute ökologische Bilanz und ist resistent gegen Schädlinge und Schimmel.
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Nachteile: Schaumglasplatten sind vergleichsweise teuer und auch relativ schwer, was die Handhabung und den Einbau erschwert. Außerdem ist das Material spröde, was bei unsachgemäßer Handhabung zu Beschädigungen führen kann.
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Phenol-Hartschaumplatten:
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Verwendung: Phenol-Hartschaumplatten werden vor allem dort verwendet, wo eine extrem hohe Dämmleistung bei minimaler Materialdicke erforderlich ist, zum Beispiel in Passivhäusern oder bei energetischen Sanierungen mit beengten Platzverhältnissen.
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Vorteile: Phenol-Hartschaum bietet eine hervorragende Dämmleistung mit einem sehr niedrigen Wärmeleitwert, wodurch schon bei geringer Dicke eine sehr gute Dämmwirkung erzielt wird. Das Material ist schwer entflammbar (Brandklasse B1) und hat eine hohe Druckfestigkeit.
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Nachteile: Phenol-Hartschaumplatten sind deutlich teurer als viele andere Dämmstoffe und können bei der Verarbeitung spröde sein, was das Handling erschwert. Zudem sind sie nicht diffusionsoffen, was in bestimmten Anwendungen Probleme mit Feuchtigkeitsmanagement verursachen kann.
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Tabelle der gängigen WDVS Dämmstoffe
Dämmstoff | WLG-Klasse | Brandschutzklasse | Preis pro m² (bei 160 mm) |
|---|---|---|---|
Polystyrol (EPS) | 032-040 | B1 (schwer entflammbar) | 20-25 €/m² |
Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle) | 033-040 | A1 (nicht brennbar) | 38-45 €/m² |
Polyurethan (PUR) | 023-030 | B1 (schwer entflammbar) | 45-55 €/m² |
Holzfaserplatten | 040-045 | B1 (schwer entflammbar) | 50-60 €/m² |
Schaumglasplatten | 035-045 | A1 (nicht brennbar) | 60-80 €/m² |
Phenolharz-Hartschaumplatten | 020-025 | B1 (schwer entflammbar) | 55-70 €/m² |
Der beste Dämmstoff für Ihre WDVS-Dämmung in Uetersen
Für das Ein- oder Zweifamilienhaus der Baujahre 1949 bis 1990 – den mit Abstand häufigsten Fall in Uetersen – empfehlen wir EPS. Soll die Backsteinoptik erhalten bleiben, kombinieren wir es mit Klinker-Riemchen; soll es günstig werden, mit mineralischem Oberputz. Für Mehrfamilienhäuser raten wir zu Mineralwolle, weil dort der Brandschutz die Materialwahl vorgibt. Bei Häusern aus der Zeit vor 1949 lohnt die genaue Prüfung: Ist der Wandaufbau uneinheitlich oder die Fassade gestalterisch wertvoll, ist Holzfaser die schonendere Variante oder eine ganz andere Maßnahme die bessere. In der Altstadt und im Klosterbezirk sagen wir offen, wenn ein WDVS nicht das passende Mittel ist – dort kommen Dachboden- oder Kellerdeckendämmung häufig weiter. Die Entscheidung treffen wir gemeinsam nach der kostenlosen Vor-Ort-Prüfung.
— DÄMMSTÄRKE
2. Entscheidung: Wie dick soll Ihre Dämmung sein?
Auch bei der Wahl der richtigen Dämmstärke (Dicke der Dämmung) sollten Sie mehrere Faktoren beachten. Die Dämmstärke beeinflusst direkt die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) der Fassade, also die Menge an Wärme, die durch die Wände nach außen entweichen kann. Es gibt hier regulatorische Vorschriften auf der einen Seite und Überlegungen aus Kosten- und Bausubstanzaspekten sowie optischen Gesichtspunkten auf der anderen Seite. Die Entscheidungskriterien können wie folgt gegliedert werden:
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Energetische Anforderungen: Die energetischen Vorgaben der aktuellen Gebäudeenergiegesetze (GEG) legt eine Mindestanforderungen von 0,24 W/(m∙K) an den U-Wert der Fassade fest für eine Förderung muss ein U-Wert von 0,2 W/(m∙K) erreicht werden. Für die häufigsten Dämmstoffe (EPS und Mineralwolle) haben Sie den U-Wert von 0,2 W/(m∙K) meistens bei 16cm Dämmung erreicht. Bei Zellulose oder Holzfaserplatten müssen Sie eher auf 20-24cm gehen. Generell gilt, je niedriger der U-Wert sein soll, desto dicker muss die Dämmung ausfallen. Insbesondere nachhaltige Dämmstoffe wie Holzfasern benötigen sehr dicke Dämmungen.
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Gebäudetyp und Bauweise: Bei älteren Gebäuden mit schlechterer Grunddämmung kann eine stärkere Dämmung erforderlich sein, um energetische Standards zu erreichen. Bei Neubauten, die bereits auf Energieeffizienz ausgelegt sind, kann eine geringere Dämmstärke ausreichend sein.
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Ästhetische und bauliche Einschränkungen: Eine dickere Dämmung verändert die Fassadenoptik und kann Einfluss auf Fensterlaibungen, Dachüberstände und andere architektonische Details haben. In engen Straßen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden kann die maximale Dämmstärke baulich begrenzt sein.
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Kosten-Nutzen-Verhältnis: Eine stärkere Dämmung führt zu höheren Investitionskosten, bringt aber langfristig größere Energieeinsparungen. Es ist wichtig, das optimale Verhältnis zwischen Investitionskosten und Energieeinsparung zu finden.
Ratschlag zur Auswahl der Dämmstärke
Als Faustregel gilt, dass für die meisten Gebäude eine Dämmstärke zwischen 12 und 20 cm ausreichend ist, um moderne energetische Anforderungen zu erfüllen. Für Neubauten oder energetisch optimierte Gebäude können Sie oftmals eine geringere Dämmstärke auswählen, während Sie bei Altbauten oder in extremen Klimazonen lieber eine stärkere Dämmung wählen sollten. Insgesamt sollte die Dämmstärke so gewählt werden, dass sie den besten Kompromiss zwischen Energieeffizienz, Kosten, baulichen Anforderungen und ästhetischen Ansprüchen bietet.
— OPTIK
Gestaltung: So sieht Ihre Fassade in Uetersen nach dem WDVS aus
In einer Backsteinstadt ist die Oberflächenwahl die wichtigste Gestaltungsfrage. Fünf Punkte legen wir vorab fest:
Klinker-Riemchen: Dünne Ziegelriemchen auf der Dämmplatte erhalten die Holsteiner Backsteinoptik. Sie kosten deutlich mehr als Putz, kommen dafür ohne Anstrichzyklus aus und sind sehr witterungsfest.
Putzstruktur: Wo bereits verputzt ist, wirkt ein feiner Scheibenputz ruhig, ein gröberer Reibeputz nimmt die Anmutung der Nachbarhäuser auf und verzeiht Untergrundunebenheiten.
Farbe: Bei Putzfassaden sollte der Hellbezugswert über 20 liegen, damit die Oberfläche sich nicht zu stark erwärmt und der Putz spannungsarm bleibt.
Sockel: Der Spritzwasserbereich bekommt eine druckfeste Dämmung mit abgesetztem Sockelputz und dichtem Übergang zur Abdichtung des Bauwerks.
Fenster und Fugen: Verlängerte Fensterbänke, gedämmte Laibungen und Dehnfugen an Versprüngen entscheiden darüber, wie die Fassade nach Jahren aussieht.
Im Geltungsbereich der Innenstadtsatzung sind Farbe und Material nicht frei wählbar, sondern Gegenstand der Abstimmung mit der Stadt. In den Wohngebieten um Rudolf-Kinau-Weg, Wischhörn oder Weidenkamp entscheiden Sie – wir empfehlen, sich an der Nachbarbebauung zu orientieren, damit das Haus nicht aus der Zeile fällt.

1. WDVS mit weißem Putz
Eine Fassade mit weißem Putz ist die klassische Wahl für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Sie verleiht Ihrer Immobilie ein zeitloses und elegantes Erscheinungsbild, das sich harmonisch in verschiedene architektonische Stile einfügt. Diese Option ist besonders pflegeleicht und bietet gleichzeitig zahlreiche Möglichkeiten, durch verschiedene Putztechniken individuelle Akzente zu setzen.
2. WDVS mit Klinkerriemchen
Wenn Sie den robusten und traditionellen Look von Klinker bevorzugen, bietet das WDVS mit Klinker-Riemchen eine attraktive Option für Sie. Klinker-Riemchen bestehen aus dünnen, etwa 1 bis 2 cm starken Scheiben, die aus echtem Ziegelmaterial gefertigt werden. Klinker-Riemchen sind widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und sorgen für eine langlebige und wartungsarme Fassade.


3. WDVS mit Holzverkleidung
Eine Holzverkleidung auf einem WDVS verbindet moderne Ästhetik mit natürlichem Charme. Diese Option eignet sich besonders für Gebäude, die eine warme und einladende Ausstrahlung haben sollen. Holz verleiht der Fassade ein einzigartiges, organisches Aussehen und kann je nach Wahl der Holzart und Farbe individuell angepasst werden. Durch spezielle Oberflächenbehandlungen bleibt das Holz lange schön und schützt das Gebäude zusätzlich vor äußeren Einflüssen.
— RISIKEN
Risiken eines WDVS in Uetersen – und wie wir sie vermeiden
Vier Punkte gehören zu jedem sauber geplanten Wärmedämmverbundsystem. Veralgung: Die gedämmte Fläche kühlt nachts stärker aus, und in der feuchten Niederung an der Pinnau trocknet sie langsamer ab. Auf Nord- und Nordwestseiten setzen wir mineralische Oberputze ein, halten Bepflanzung von der Wand fern und sorgen für Dachüberstände, die Wasser wirklich ableiten. Wärmebrücken: Laibungen, Rollladenkästen und auskragende Bauteile gehören in die Planung, sonst bleiben Innenoberflächen kalt und Feuchtigkeit schlägt sich dort nieder. Backsteinoptik: Wird ein verklinkertes Haus einfach überputzt, verliert es sein Gesicht – deshalb entscheiden wir die Oberfläche vor der Angebotserstellung. Brandschutz: Bei EPS setzen wir Brandriegel über den Öffnungen; bei den Mehrfamilienhäusern gelten die Vorgaben der Landesbauordnung.
Übersicht der Risiken eines WDVS:
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Wärmebrücken:
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Ursache: Wärmebrücken entstehen häufig an Stellen, an denen das WDVS unterbrochen ist, wie bei Fenster- und Türanschlüssen oder bei der Befestigung von Bauteilen (z. B. Markisen oder Geländern). Auch unzureichend überlappende Dämmplatten oder fehlerhafte Anbringung können Wärmebrücken verursachen.
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Folgen: Wärmebrücken führen zu einem erhöhten Wärmeverlust und können zu Kondenswasserbildung zwischen kalten und warmen Bauteilen führen. Dies erhöht das Risiko von Schimmelbildung und verringert die Energieeffizienz des Gebäudes.
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Vermeidung: Um Wärmebrücken zu vermeiden, ist eine sorgfältige Planung und Ausführung der Anschlüsse und Befestigungspunkte erforderlich. Eine durchgehende Dämmung ohne Unterbrechungen ist essenziell, und alle Übergänge sollten fachgerecht abgedichtet werden.
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Feuchtigkeitsprobleme:
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Ursache: Feuchtigkeit kann in das WDVS eindringen, wenn es nicht richtig abgedichtet ist, insbesondere an kritischen Punkten wie Anschlüssen, Fugen oder beschädigten Stellen. Auch eine falsche Verarbeitung des Putzes oder der Dämmplatten kann zu Feuchtigkeitsproblemen führen.
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Folgen: Eingedrungene Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und Algenwachstum auf der Fassade führen. Langfristig kann dies die Dämmwirkung vermindern und die Bausubstanz Ihres Gebäudes schädigen.
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Vermeidung: Um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden, müssen alle Fugen, Anschlüsse und Übergänge sorgfältig abgedichtet werden. Zudem sollte die Fassade regelmäßig auf Schäden und undichte Stellen überprüft werden.
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Rissbildungen:
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Ursache: Risse können durch Bewegungen im Bauwerk, Temperaturschwankungen oder unsachgemäße Verarbeitung des WDVS entstehen. Auch unzureichend angebrachte Dehnungsfugen können zu Rissbildungen führen.
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Folgen: Risse in der Fassade können nicht nur die Optik beeinträchtigen, sondern auch das Eindringen von Feuchtigkeit ermöglichen, was wiederum Schimmelbildung und eine Beeinträchtigung der Dämmleistung zur Folge haben kann.
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Vermeidung: Um Rissbildungen vorzubeugen, sollten Bewegungsfugen korrekt eingeplant und ausgeführt werden. Eine fachgerechte Verarbeitung des Putzes und der Dämmplatten ist ebenfalls entscheidend, um Spannungen in der Fassade zu minimieren.
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Algen- und Pilzbefall:
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Ursache: Algen- und Pilzbefall tritt besonders auf feuchten und schattigen Fassaden auf, die oft schlecht belüftet sind. Dies kann durch anhaltende Feuchtigkeit und fehlende Sonneneinstrahlung begünstigt werden.
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Folgen: Algen und Pilze beeinträchtigen die Optik der Fassade und können langfristig die Bausubstanz schädigen, wenn sie nicht entfernt werden.
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Vermeidung: Um Algen- und Pilzbefall zu verhindern, sollten Fassaden mit einem wasserabweisenden und diffusionsoffenen Putz versehen werden. Regelmäßige Reinigung und gegebenenfalls der Einsatz von fungiziden Beschichtungen können das Wachstum von Algen und Pilzen verhindern. Um hierzu mehr zu erfahren, klicken Sie hier.
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Verfärbungen:
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Ursache: Verfärbungen, insbesondere helle Flecken, können durch punktuelle Wärmebrücken entstehen, die durch die Befestigungselemente des WDVS verursacht werden.
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Folgen: Diese Flecken beeinträchtigen die ästhetische Erscheinung der Fassade und können ein Hinweis auf ineffiziente Dämmung an diesen Stellen sein.
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Vermeidung: Die Verwendung von wärmebrückenfreien Befestigungselementen und die richtige Überdeckung der Dämmplatten können Verfärbungen verhindern.
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Ablösungen:
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Ursache: Unsachgemäß angebrachte Dämmplatten können sich von der Fassade lösen, insbesondere wenn der Untergrund nicht ausreichend vorbereitet wurde oder ungeeignete Kleber verwendet wurden.
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Folgen: Ablösungen der Dämmung gefährden die Sicherheit und können zu erheblichen Wärmeverlusten führen. Zudem sind die Reparaturkosten in solchen Fällen oft hoch.
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Vermeidung: Eine gründliche Vorbereitung des Untergrunds und die Verwendung von qualitativ hochwertigen Materialien sowie die korrekte Anwendung der Befestigungsmethoden sind essenziell, um Ablösungen zu verhindern.
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— HEIZKOSTENERSPARNISSE
Wie viel Heizkosten spart ein WDVS in Uetersen?
Der U-Wert der Außenwand beziffert den Wärmestrom nach außen. Ungedämmte Wände der Baujahre 1949 bis 1978 liegen häufig um 1,0 W/(m²K); nach einem WDVS in üblicher Stärke sind 0,20 W/(m²K) erreichbar – der Wert, an den die Bundesförderung geknüpft ist. Weil in Uetersen 84 % der Wohngebäude Ein- oder Zweifamilienhäuser sind und damit vergleichsweise viel Außenwandfläche je Wohnung besitzen, wirkt die Maßnahme hier besonders stark. Die übliche Größenordnung liegt bei 25–30 % weniger Heizenergie.
Konkret gerechnet: 3.500 € Jahresheizkosten bei 110 m² Wohnfläche bedeuten 875 bis 1.050 € Ersparnis im Jahr. Die Investition für die 110 m² Fassade des Nachkriegshauses beträgt 23.100 bis 36.300 €, ohne Förderung also rechnerisch rund 20 bis 40 Jahre. Wer Steuerbonus oder BAFA-Zuschuss einrechnet und berücksichtigt, dass eine Fassade dieses Alters ohnehin saniert werden muss, kommt auf eine erheblich kürzere Zeitspanne. Bei 79 % Gasheizung schlägt jede eingesparte Kilowattstunde außerdem direkt auf die Gasrechnung durch.

— HEIZKOSTENEINSPARUNGEN
Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Heizkosteneinsparungen berechnen?
— VORTEILE UND NACHTEILE
Vor- und Nachteile von einem WDVS
Ein Wärmedämmverbundsystem bietet zahlreiche Vorteile, vor allem in Bezug auf Energieeffizienz, Langlebigkeit der Immobilie und Wohnkomfort. Es kann den Energieverbrauch eines Gebäudes erheblich senken, die Fassade schützen und den Wert Ihrer Immobilie steigern. Allerdings gibt es auch einige Nachteile, wie hohe Investitionskosten, potenzielle Probleme mit Algenbildung und Feuchtigkeitsproblemen sowie die Schwierigkeit, das System bei denkmalgeschützten Gebäuden einzusetzen. Hier finden Sie eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile.
Tabelle: Vor und Nachteile WDVS
Vorteil | Nachteil |
|---|---|
Energieeffizienz: Ein gut installiertes WDVS kann Ihren Energieverbrauch erheblich reduzieren, was zu niedrigeren Heizkosten und weniger CO₂-Emissionen führt. | Kosten und Amortisierung: Die hohen Investitionskosten für das WDVS und die späte Amortisation, die oft erst nach etwa 20 Jahren eintritt, können abschreckend sein. |
Langlebigkeit: Ein WDVS schützt die Fassade vor Witterungseinflüssen und kann die Lebensdauer der Bausubstanz verlängern. | Algenbildung und Feuchtigkeitsprobleme: Durch die thermische Abkopplung des Außenputzes vom Mauerwerk kann es zu Algenbildung kommen, insbesondere wenn keine Schutzmaßnahmen wie Kunstharz mit Biozid getroffen werden. |
Komfort: Die verbesserte Dämmung sorgt für ein angenehmeres und gleichmäßigeres Raumklima. | Recyclingprobleme: Besonders bei Styropor-WDVS ist die Entsorgung problematisch, da es als Sondermüll behandelt werden muss. |
Umweltschutz: Durch die Reduktion des Energieverbrauchs trägt das WDVS zum Klimaschutz bei. | Eingeschränkte Ästhetik: Trotz vielfältiger Gestaltungsmöglichkeiten, sind bestimmte ästhetische Einschränkungen bei der Fassade gegeben, z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden. |
Wertsteigerung: Die energetische Sanierung mit WDVS kann den Wert Ihrer Immobilie steigern und ihre Marktchancen verbessern. | |
Ästhetik: Das WDVS bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für die Fassade, von Oberputz bis zu Klinker-Optiken und bietet sich an, wenn Sie einen Wechsel der Optik wünschen. |
Für wen macht ein WDVS Sinn:
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Eigentümer von Altbauten: Wenn Sie Eigentümer eines Altbautes mit geringer Energieeffizienz sind, macht ein WDVS viel Sinn. Hier kann es Ihren Energieverbrauch drastisch senken und den Wohnkomfort erheblich verbessern.
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Umweltbewusste Bauherren: Wenn Sie viel Wert auf Nachhaltigkeit legen, können Sie mit einem WDVS Ihren Beitrag dazu leisten Ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Sie können auch ökologische Dämmstoffe wählen, wie z.B. Holzfaserplatten, die aus nachwachsenden Ressourcen gebaut sind.
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Eigentümer, die gesetzliche Vorschriften erfüllen müssen: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt energetische Standards vor, die oft nur durch eine Außendämmung wie WDVS erreicht werden können.
Wann sollten Sie kein WDVS verbauen:
Ein WDVS macht keinen Sinn bei denkmalgeschützten Gebäuden, Gebäuden, die bereits gut gedämmt sind oder wo die Fassade erst saniert werden muss und für kurzfristige Immobilienbesitzer.
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Denkmalgeschützte Gebäude: Wenn Ihre Immobilie denkmalgeschützt ist, kann das WDVS problematisch sein, da die Fassaden häufig nicht verändert werden dürfen. Alternativen wie Innendämmung sollten Sie dann in Betracht ziehen.
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Gebäude mit bereits guter Dämmung: Wenn Ihre Immobilie bereits gut gedämmt ist, könnte der zusätzliche Nutzen eines WDVS relativ gering sein.
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Kurzfristige Immobilienbesitzer: Für Personen, die ihre Immobilie nur kurzfristig besitzen oder bald verkaufen möchten, lohnen sich die hohen Investitionskosten oft nicht, da die Amortisation der Kosten in der Regel über Jahrzehnte erfolgt. Hier sollten Sie mit einem Makler sprechen, wie wichtig die Energieeffizienzklassen sind.
— DÄMMPFLICHT
Gibt es in Uetersen eine Dämmpflicht für die Fassade?

Nein, weder die Stadt Uetersen noch das Land Schleswig-Holstein schreiben eine Fassadendämmung vor. Verbindlich ist einzig das Gebäudeenergiegesetz des Bundes, und es koppelt die Anforderung an den Umfang der Arbeiten: Wer mehr als 10 % der Fläche eines Bauteils erneuert, muss anschließend den Anforderungswert einhalten – bei der Außenwand 0,24 W/(m²K) nach GEG Anlage 7. Ein Anstrich oder eine kleine Ausbesserung bleibt folgenlos, das großflächige Erneuern des Putzes nicht. Angesichts des hohen Anteils an Gebäuden aus der Zeit vor 1991 ist das in Uetersen die typische Situation. Wer bei dieser Gelegenheit auf 0,20 W/(m²K) geht, erfüllt gleichzeitig die Bedingung der Bundesförderung – der Aufpreis für die zusätzlichen Zentimeter Dämmstoff ist gering, der Unterschied beim Zuschuss dagegen nicht.
— DÄMMUNG NORD
Ihre Vorteile mit Dämmung Nord:

Schneller & professioneller Service
Antworten innerhalb von 24 Stunden, kostenlose Inspektion innerhalb von einer Woche und Dämmung innerhalb von 30 Tagen.

Kompetenz, Weitsicht und Erfahrung
Ca. 720 Häuserdämmungen pro Jahr. Wir sind vor Ort mit Standorten in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen.

Experten aus dem Handwerk
Vielseitiges Team aus Experten der energetischen Sanierung, Dachdeckerei, Fensterbau, Zimmerei und Industrieisolierer für eine ganzheitliche Lösung.
— WETTER
Klima in Uetersen: Was es für Ihre Fassadendämmung bedeutet
Hier ist eine Klarstellung angebracht, weil in Angeboten für Schleswig-Holstein oft pauschal mit Küstenklima argumentiert wird: Für Uetersen trägt dieses Argument nicht. Die Stadt liegt binnenländisch an der Pinnau, einem Nebenfluss der Elbe, rund 30 km nordwestlich von Hamburg und etwa 60 km von der Nordsee entfernt. Nach DIN 4108-3 zählen ausdrücklich die Küstenregionen von Niedersachsen und Schleswig-Holstein zur höchsten Schlagregen-Beanspruchungsgruppe – nicht das gesamte Bundesland und nicht Orte in dieser Entfernung. Wir stufen Ihr Haus deshalb nicht in Gruppe III ein und nennen keine Zahlen zu Niederschlag oder Wind, die für Uetersen nicht belegt sind.
Was fachlich bleibt, ist ausreichend: Die Flusslage bringt Bodenfeuchte und Nebel mit sich, und feuchte Luft verzögert das Abtrocknen der Fassade – auf Nord- und Nordwestseiten ist deshalb die Wahl des Oberputzes wichtiger als die des Dämmstoffs. Im Sommer verzögert die Dämmebene den Wärmeeintrag durch die besonnte Wand, was in Häusern mit ausgebautem Dachgeschoss zuerst auffällt. Wie Ihr Gebäude steht, wie es verschattet ist und welche Anschlüsse besondere Sorgfalt verlangen, sehen wir uns bei der kostenlosen Vor-Ort-Prüfung an.
— ANGEBOT ANFRAGEN

1. Angebot kostenlos und unverbindlich anfragen.
Nachdem Sie Ihre Anfrage abgeschickt haben, melden sich unsere Berater innerhalb 24 Stunden, um Ihr Vorhaben zu besprechen.
In 3 Schritten zu Ihrer Fassadendämmung
2. Unser regionales Expertenteam berät Sie persönlich.
Wir besuchen Sie, um Ihre Immobilie auf Durchführbarkeit und mögliche Risiken zu prüfen und gemeinsam den passenden Dämmstoff und Optik für Ihr Vorhaben auszuwählen.


3. Wir installieren das WDVS
Unser regionales Handwerksteam installiert Ihr WDVS. Ab jetzt können Sie im Winter Heizkosten sparen und im Sommer einen kühlen Wohnraum genießen.
— BEWERTUNGEN
Kunden berichten über Ihre Erfahrungen mit Dämmung Nord - transparent & einsehbar auf Google
— UNSERE DÄMMUNGEN
Fassadendämmung in Uetersen: unser Einsatzgebiet
Uetersen betreuen wir vom Standort Schleswig-Holstein aus. Die Innenstadt, Lohe, Katzhagen, Kreuzmoor und die Wohngebiete im Norden und Osten der Stadt liegen im regulären Einsatzgebiet; Gerüst, Ausführung und Abnahme kommen aus einer Hand. Rund 750 Dämmungen im Jahr führen wir bundesweit aus.
Falls ein WDVS für Ihr Haus nicht die richtige Maßnahme ist, gibt es Alternativen: bei zweischaligem Mauerwerk die Einblasdämmung in Uetersen, beim unbeheizten Dachboden die Dachbodendämmung in Uetersen und beim ausgebauten Dachgeschoss die Dachdämmung in Uetersen.
Stadtteile in Uetersen: Bauformen und Eignung für WDVS
Stadtteil | Typische Bauform und Eignung für WDVS |
|---|---|
Altstadt mit Klosterbezirk | Historischer Kern um das um 1234 gegründete Nonnenkloster, denkmalgeschützte Holsteiner Backsteinbauten; Außendämmung meist ausgeschlossen |
Innenstadt | Geltungsbereich der Gestaltungssatzung mit Vorgaben zur äußeren Gestalt; Material und Farbe vor der Ausführung mit der Stadt abstimmen |
Lohe | Eine der ältesten Ansiedlungen entlang der historischen Heerstraße; gemischter Bestand, Wandaufbau je Gebäude prüfen |
Katzhagen | Wie Lohe früh besiedeltes Quartier am alten Heerstraßenzug; älterer Bestand mit teils uneinheitlichem Mauerwerk |
Wohngebiete Rudolf-Kinau-Weg, Wischhörn, Weidenkamp | Bestehende Wohnsiedlungen mit Ein- und Zweifamilienhäusern der Nachkriegsjahrzehnte; Hauptzielgruppe für ein WDVS |
Am Hochfeld | Neu erschlossenes Baugebiet von 38 Hektar mit rund 320 geplanten Wohneinheiten; bereits gedämmt, kein WDVS-Fall |
Über den Autor:

Autor: Mate Rumstein - Bauleiter
Mate Rumstein verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Industrieisolierer und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte unterschiedlicher Größen geleitet. Seine Karriere startete er als Bauleiter bei RS Isolierung GmbH, bevor er als Isolierer und Bauleiter zur A.S. Dämmtechnik GmbH in Hamburg wechselte. Dort spezialisierte er sich auf Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierungen. Über die Jahre hat Mate Rumstein umfassende Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Dämmung erworben und gilt als zuverlässiger Experte in seinem Fachgebiet.
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Leistungen & Wissenswertes
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