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Mitglied im Fachverband für Einblasdämmung

— ZUSAMMENGEFASST
Das Wichtigste zur WDVS-Dämmung in Norderstedt auf einen Blick

Kosten: 210 bis 330 € je Quadratmeter Fassade, die 20 % Förderung schon abgezogen (Stand: September 2026). Ein Siedlungshaus mit 130 m² Fassade kommt auf 27.300 bis 42.900 €.
Passt das zu Ihrem Haus?: 14.847 der 18.760 Norderstedter Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, rund 79 %. Der Schwerpunkt liegt in den Siedlungsjahren der 1950er und 1960er.
Was es bringt: 25–30 % weniger Heizenergie, warme Wandflächen statt Zugerscheinungen und eine Fassade, die den nächsten Anstrichzyklus überspringt.
Förderung: Norderstedt bezuschusst Außenwanddämmung über das Programm „Wärmeschutz im Gebäudebestand“, wenn ein Energiegutachten vorliegt — zusätzlich zu § 35c oder BAFA.
So läuft es ab: Kostenlose Prüfung vor Ort, Gutachten klären, Gerüst, Platten kleben und dübeln, Armierung, Grundierung und Oberputz — die Bauzeit hängt an der Fassadengröße.
Inhalt
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Aufbau: Was sind die Bestandteile eines Wärmedämmverbundsystemes (WDVS) (hier klicken)
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Entscheidung 1 - Dämmstoffe: Welchen Dämmstoff sollten Sie wählen (hier klicken)
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Entscheidung 2 - Dämmstärke: Wie dick sollte die Dämmung sein (hier klicken)
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Entscheidung 3 - Optik: Wie soll die Oberfläche am Ende ausschauen (hier klicken)
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Ersparnisse: Mit wie viel Ersparnissen durch Heizkostensenkungen können Sie rechnen? (hier klicken)
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Förderung: Welche Fördermöglichkeiten haben Sie zu Verfügung? (hier klicken)
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Dämmpflicht: Wann sind Sie zu einer Dämmung mit einem WDVS gesetzlich verpflichtet? (hier klicken)
— DÄMMUNG
Was die WDVS-Dämmung in Norderstedt besonders macht
Norderstedt ist eine Stadt der Einfamilienhäuser: 14.847 von 18.760 Wohngebäuden fallen in diese Kategorie, dazu kommen 1.173 Zweifamilien- und 2.713 Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 37.423 Wohnungen. Rund 79 % des Gebäudebestands sind damit Eigenheime — ein für norddeutsche Städte dieser Größe hoher Wert. Eine amtliche Aufschlüsselung nach Baujahrzehnten liegt für Norderstedt nicht vor; das ist eine ehrliche Lücke, die wir nicht mit geschätzten Prozentzahlen füllen.
Die Bauzeit lässt sich trotzdem gut eingrenzen. Die vier Ursprungsgemeinden wuchsen in den 1940er bis 1960er Jahren stark durch Hamburger Evakuierte, Vertriebene und die einsetzende Suburbanisierung; Harksheide etwa verdoppelte in dieser Phase seine Einwohnerzahl bis 1970 nahezu. Ab 1955 entstand dort auf einem ehemaligen Übungsgelände die geplante Einfamilienhaus-Siedlung „Gartenstadt Falkenberg". Bezeichnend ist auch die Bedingung des städtischen Förderprogramms: Gefördert werden Gebäude, deren Bauantrag vor 1995 datiert — die Stadt stuft also einen großen Teil ihres Bestands als sanierungsrelevant ein.
Ob ein Wärmedämmverbundsystem die richtige Maßnahme ist, hängt vom Wandaufbau ab. Bei den Siedlungshäusern der 1950er und 1960er Jahre ist zweischaliges Mauerwerk häufig; dann prüfen wir zuerst die Einblasdämmung in Norderstedt, die mit 25–45 €/m² nur einen Bruchteil kostet. Ist die Wand einschalig, der Hohlraum zu schmal oder bereits verfüllt, oder soll die Fassade ohnehin neu gestaltet werden, ist das WDVS die tragfähige Antwort. Es bringt eine geschlossene Dämmebene auf die Wand und liefert die neue Oberfläche gleich mit.
Gestalterisch haben Sie in Norderstedt ungewöhnlich freie Hand. Weder eine stadtweite Gestaltungssatzung noch eine Denkmalbereichssatzung mit Vorgaben zu Fassade oder Dach war auffindbar — was plausibel ist, denn die Stadt entstand erst 1970 aus vier Gemeinden und hat keinen historischen Stadtkern, der zu schützen wäre. Einzelne Bebauungspläne können allerdings Festsetzungen enthalten; das prüfen wir grundstücksbezogen, bevor die Farbwahl getroffen wird.
— ERKLÄRUNG
Wie funktioniert die Dämmung Ihrer Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS)?
Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist die häufigste und effizienteste Methode, um Ihre Fassade zu dämmen (vorausgesetzt, Sie haben keine Hohlschicht im Mauerwerk, wenn Sie eine Hohlschicht haben, schauen Sie hier). Das Verfahren wird seit den 1970er Jahren erfolgreich in Deutschland eingesetzt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Der Aufbau besteht aus mehreren Schichten, die jeweils spezifische Funktionen erfüllen. Unten finden Sie eine Grafik eines typischen Aufbaus inklusive der jeweiligen Funktion.
Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems

Erläuterung Bestandteile WDVS
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Dämmplatten: Diese bilden das Herzstück des Systems und bestehen meist aus expandiertem Polystyrol (EPS) oder Mineralwolle. Sie werden direkt auf die Außenwand des Gebäudes geklebt oder mechanisch befestigt.
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Kleber: Der Kleber sorgt für die sichere und dauerhafte Befestigung der Dämmplatten am Untergrund. Abhängig von der Beschaffenheit der Fassade wird er entweder punktuell oder vollflächig aufgetragen.
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Dübel: Zur zusätzlichen Stabilisierung der Dämmplatten werden spezielle Dübel verwendet, die die Platten mechanisch verankern und so die Langlebigkeit des Systems erhöhen.
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Armierungsschicht: Diese Schicht besteht aus einem Armierungsmörtel, in den ein Armierungsgewebe eingebettet ist. Sie schützt das System vor mechanischen Schäden und verhindert die Bildung von Rissen.
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Oberputz: Der abschließende Oberputz gibt der Fassade ihr endgültiges Aussehen und bietet zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. Er kann in unterschiedlichen Strukturen und Farben gestaltet werden, um den optischen Ansprüchen gerecht zu werden.
— KOSTEN
Wie teuer ist ein WDVS in Norderstedt?
Fünf Punkte bestimmen, wo Ihr Angebot innerhalb der Spanne liegt. Untergrund: Sandender oder hohl liegender Altputz muss abgetragen werden; bei Verblendmauerwerk ist zusätzlich zu klären, ob die Vorsatzschale die Dämmung trägt oder rückverankert werden muss. Gebäudeform: Die geplanten Siedlungshäuser sind kompakt und günstig zu dämmen, Anbauten aus späteren Jahrzehnten mit Wintergärten und Erkern treiben den Preis. Fenster: Zeitgleich getauscht, lassen sie sich in die Dämmebene versetzen — die einzige Möglichkeit, die Laibungen wirklich wärmebrückenarm auszubilden. Dachüberstand: Ist er zu knapp für die neue Wandstärke, wird die Traufe verlängert. Oberfläche: Standardputz, hochwertiger Silikatputz und Riemchen liegen in dieser Reihenfolge auseinander. Hinzu kommt der Aufwand für das Gutachten, das die städtische Förderung voraussetzt — das rechnet sich in der Regel schnell.
Position | Preis pro m² WDVS Dämmung | Kosten für ein Haus mit 100 m² Fassadenfläche |
|---|---|---|
Gerüst | Ab 22 €/m² | 2.200 € |
Dämmstoff | Ab 29 €/m² | 2.900 € |
Putz | Ab 36 €/m² | 3.600 € |
Arbeitslohn | Ab 123 €/m² | 12.300 € |
Gesamt | 210-330 €/m² | 21.000 € - 33.000 € |
Tabelle: Übersicht Kosten der einzelnen WDVS Bestandteile & Kosten für 100m² WDVS Dämmung
Fazit: Wie teuer ist ein WDVS
Für ein Standardsystem mit 14 bis 16 cm Dämmstärke und mineralischem Oberputz gelten in Norderstedt 210 bis 330 € je Quadratmeter Fassade. Beim Siedlungshaus mit 130 m² Fassade ergibt das 27.300 bis 42.900 €, Gerüst und Anschlussarbeiten eingeschlossen. Anders als in den meisten Umlandgemeinden kommt hier ein städtischer Zuschuss auf die Außenwanddämmung hinzu, sofern das geforderte Energiegutachten vorliegt. Welche Positionen den Quadratmeterpreis ausmachen, von der Dämmstärke über die Armierung bis zur Schlussbeschichtung, steht in unserer WDVS-Kostenübersicht.
Alle Preisangaben verstehen sich inkl. 20 % Förderung als unverbindliche Richtwerte. Den exakten Preis erhalten Sie nach einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
— KOSTENRECHNER
Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Kosten berechnen?
— FÖRDERUNG
Welche Förderung gibt es für WDVS in Norderstedt?

Norderstedt gehört zu den wenigen Städten im Hamburger Umland mit einem eigenen Zuschussprogramm für die Gebäudehülle. Das Norderstedter Förderprogramm „Wärmeschutz im Gebäudebestand" fördert energetische Sanierungsmaßnahmen an selbstgenutztem Wohneigentum mit bis zu vier Wohneinheiten. Voraussetzungen: Das Gebäude liegt in Norderstedt, der Bauantrag ist mindestens 20 Jahre alt beziehungsweise vor 1995 gestellt, und die Maßnahme wurde in einem qualifizierten Vor-Ort-Gutachten nach BAFA-Standard oder in einem individuellen Sanierungsfahrplan empfohlen. Die Außenwanddämmung ist im Antragsformular ausdrücklich als förderfähige Maßnahme aufgeführt. Mit der Novelle von 2022 wurden die Zuschüsse um gut 25 % angehoben; wer Dach und Fassade zusammen saniert, erhält zusätzlich 20 % Bonus. Den Antrag müssen Sie vor Beginn der Arbeiten bewilligt bekommen. Die genauen Sätze je Quadratmeter erfragen Sie bitte direkt bei der Stadt — wir nennen hier bewusst keine Beträge aus zweiter Hand. Ergänzend steht auf Landesebene das Darlehen IB.SH Immoflex ab 15.000 € zur Verfügung.
Die Bundesförderung läuft über zwei Wege, die sich für dieselbe Maßnahme ausschließen. Über den Steuerbonus nach § 35c EStG setzen Sie 20 % der Kosten für Material und Arbeitsleistung ab, verteilt auf drei Jahre (7 %, 7 %, 6 %) und höchstens 40.000 € je Objekt. Über die BAFA-Bundesförderung für effiziente Gebäude erhalten Sie 15 % Zuschuss auf förderfähige Kosten bis 30.000 € je Wohneinheit; der iSFP-Bonus von 5 % greift seit dem 21. Juli 2026 erst oberhalb dieser Schwelle. In beiden Fällen ist ein U-Wert der fertigen Außenwand von höchstens 0,20 W/(m²K) einzuhalten und der Antrag vor Auftragserteilung zu stellen. Wichtig für Norderstedt: EU-, Bundes- und Landesförderung sind gegenüber dem städtischen Programm vorrangig, das Stadtprogramm setzt also obendrauf. Wie sich die Wege am besten kombinieren lassen, erläutern wir auf der Seite zur Förderung für WDVS.
— DAS VERFAHREN
Wie wird das WDVS auf Ihre Fassade installiert?

1. Vorbereitung des Untergrunds
Der Untergrund auf Ihrer Fassade muss sorgfältig vorbereitet werden, um eine optimale Haftung der Dämmplatten zu gewährleisten. Dies umfasst das Entfernen loser Teile sowie die Überprüfung und gegebenenfalls Überarbeitung von Fensterbänken, Brüstungsabdeckungen und Dachüberständen. Unebenheiten werden ausgeglichen, und Fassade wird gründlich gereinigt, um Staub und Schmutz zu entfernen.
2. Auftragen des Klebers
Die Dämmplatten werden mit einem speziellen, hochleistungsfähigen Kleber auf die vorbereitete Fassade aufgebracht. Je nach Beschaffenheit der Fassade erfolgt der Kleberauftrag punktuell oder vollflächig.


3. Anbringen der Dämmplatten
Die Dämmplatten sind in den frischen Klebemörtel einzusetzen und sorgfältig auszurichten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Platten fest anliegen und keine Hohlräume entstehen. Die Platten sind im Verbund zu kleben, um eine durchgehende Dämmschicht zu gewährleisten. Durch ein passgenaues und dicht aneinandergefügtes Einsetzen werden Wärmebrücken vermieden.
4. Verdübeln der Dämmplatten
Zur zusätzlichen Sicherung werden die Dämmplatten mit speziellen Dübeln mechanisch befestigt. Diese Maßnahme erhöht die Stabilität und Sicherheit des Systems, insbesondere bei hohen Gebäuden oder stark beanspruchten Fassaden.


5. Aufbringen der Armierungsschicht
Auf die befestigten Dämmplatten wird eine Armierungsschicht aufgetragen. Diese besteht aus einem hochwertigen Armierungsmörtel, in den ein robustes Armierungsgewebe eingebettet wird. Diese Schicht schützt das WDVS vor mechanischen Beschädigungen und Rissbildungen und sorgt für eine langlebige und stabile Fassade.
6. Auftragen des Putzgrundes
Nachdem die Armierungsschicht getrocknet ist, kann der Putzgrund aufgetragen werden. Dieser muss auf das WDVS abgestimmt sein. Es gibt mineralische, organische oder Silikatputze, deren Wahl von den Projektanforderungen und Untergrundeigenschaften abhängt. Der Putzgrund wird gleichmäßig mit Rolle oder Pinsel aufgetragen. Eine gleichmäßige Schichtdicke ist entscheidend für die optimale Haftung.


7. Auftragen des Oberputzes
Nach dem vollständigen Trocknen der Armierungsschicht und dem Putzgrund wird der Oberputz aufgetragen. Dieser kann in verschiedenen Strukturen und Farben gestaltet werden und verleiht der Fassade ihr endgültiges, ästhetisch ansprechendes Aussehen. Der Oberputz bietet zudem einen zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen.
— VORBEREITUNG & NACHBEREITUNG
Um eine korrekte Installation zu gewährleisten müssen je nach Projekt verschiedene Vor- und Nacharbeiten an Ihrem Haus getätigt werden
Die Installation eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) erfordert eine enge Zusammenarbeit verschiedener Gewerke, um sicherzustellen, dass das System korrekt installiert wird und keine Risiken für Ihre Fassade oder das WDVS selbst entstehen. Hier sind einige der wesentlichen Aufgaben, die durchgeführt werden müssen:
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Einbau von Sockelleisten: Im Sockelbereich des Gebäudes werden spezielle Sockelleisten durch das Maurer- oder Fassadenbaugewerbe montiert. Diese Leisten dichten den Übergang zwischen Dämmung und Erdreich ab, um Feuchtigkeitsschäden zu verhindern.
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Nacharbeiten an Fensterbänken: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade erhöht, müssen Fensterbänke entsprechend angepasst werden. Diese Arbeiten werden von Fensterbauern oder Schreinern ausgeführt, um sicherzustellen, dass die Fensterbänke bündig mit der neuen Fassade abschließen und Wasser sicher abgeleitet wird. Diese Nacharbeiten erfolgen typischerweise nach der Anbringung der Dämmplatten.
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Nachjustieren von Türen: Durch die zusätzliche Dämmung kann es erforderlich sein, Türen und Fenster nachzujustieren, damit sie weiterhin ordnungsgemäß schließen. Diese Aufgabe wird von Tür- und Fensterbauern durchgeführt und sollte nach der Installation des WDVS erfolgen, um die Funktionalität der Türen und Fenster zu gewährleisten.
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Abdichtung der Anschlüsse: Alle Anschlüsse und Übergänge, wie an Dachrändern, Fensterrahmen oder im Sockelbereich, müssen von Spezialisten für Abdichtungsarbeiten abgedichtet werden. Dies verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, was entscheidend für die Vermeidung von Schäden an der Fassade und dem WDVS ist. Diese Arbeiten erfolgen im Anschluss an die Installation der Dämmplatten und vor dem Aufbringen der Endbeschichtung.
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Anpassung an systemfremde Bauteile: Bei der WDVS-Installation müssen systemfremde Bauteile wie Balkone, Vordächer oder Lüftungsschächte berücksichtigt werden. Diese Bauteile müssen von spezialisierten Baugewerken korrekt integriert werden, um Wärmebrücken zu vermeiden und die Dichtigkeit des Systems zu sichern. Diese Anpassungen erfolgen während der gesamten WDVS-Installation.
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Anpassung der Dachüberstände: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade vergrößert, müssen Dachüberstände oft angepasst werden, um die Fassade inklusive WDVS vollständig abzudecken und vor Witterung zu schützen. Diese Arbeiten werden von Dachdeckern durchgeführt und finden in der Regel vor oder während der Installation des WDVS statt.
WDVS erweiterte Arbeiten
Erweiterter Dachüberstand
Schutz der Fassade & Dämmung vor Niederschlag
Feuchtigkeitsschutz am Sockel
Schutz der erdberührenden ELemente vor Feuchtigkeit am Sockel
Anschlussfugen am Fenster
Mindestens 3cm überdämmt an Fenster um Wärmebrücken zu verhondern
Lüftung Fenster
Lüftungssystem am Fenster
— DÄMMSTOFFE
Welcher Dämmstoff für Ihr WDVS in Norderstedt?

Die Wahl der Dämmplatte ist die zentrale Materialentscheidung. In Norderstedt kommt ein zusätzlicher Aspekt hinzu: Das städtische Förderprogramm nennt besonders umweltverträgliche Dämmstoffe ausdrücklich als kombinierbar mit der Bundesförderung.
EPS ist am Eigenheim der Regelfall — leicht, schnell verarbeitet und mit der Wärmeleitgruppe 032 bis 035 so leistungsfähig, dass 14 bis 16 cm Dämmstärke für den Förderwert reichen. Bei den ein- und zweigeschossigen Siedlungshäusern in Harksheide, Friedrichsgabe oder Glashütte genügen die üblichen Brandriegel aus Mineralwolle über den Fensteröffnungen.
Mineralwolle ist nicht brennbar (Baustoffklasse A1) und diffusionsoffen. Sie ist die Empfehlung für die 2.713 Mehrfamilienhäuser der Stadt und für Reihenbebauung mit knappen Abständen. Sie kostet mehr und wiegt mehr; die Befestigung muss auf den vorhandenen Untergrund abgestimmt werden, was bei Porenbeton oder Leichthochlochziegeln zusätzliche Prüfungen bedeutet.
Holzfaser ist der Dämmstoff mit dem besten sommerlichen Hitzeschutz und der höchsten Feuchtepufferung — und der teuerste. In Norderstedt ist er zusätzlich interessant, weil das städtische Programm ökologisch vorteilhafte Dämmstoffe honoriert. Voraussetzung ist ein durchgängig diffusionsoffener Systemaufbau bis zum Oberputz, sonst verpufft der Vorteil.
Auswahlkriterien für den Dämmstoff
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Wärmedämmleistung (Wärmeleitfähigkeit): Ein niedriger Wert der Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) bedeutet, dass der Dämmstoff eine hohe Dämmwirkung hat. Je niedriger der λ-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Materials.
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Brandschutz: Je nach Gebäudetyp und Nutzungsart können strenge Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden. Dämmstoffe sind in verschiedene Brandklassen eingeteilt, und die Wahl des richtigen Materials kann entscheidend für die Sicherheit sein.
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Feuchtigkeitsbeständigkeit: Der Umgang mit Feuchtigkeit variiert teilweise zwischen den Dämmstoffen.
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Ökologische Aspekte: Für einige Bauherren kann die ökologische Bilanz eines Dämmstoffs eine Rolle spielen. Dies umfasst die Herstellung und die Entsorgung des Dämmstoffes.
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Kosten: Natürlich spielen die Kosten des Dämmstoffs eine wesentliche Rolle bei der Auswahl.
Übersicht der gängigen Dämmstoffe
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Expandiertes Polystyrol (EPS) oder auch Styropor:
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Verwendung: EPS ist der am häufigsten verwendete Dämmstoff in WDVS.
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Vorteile: Es bietet eine gute Dämmleistung bei relativ geringen Kosten. EPS ist leicht, einfach zu verarbeiten und hat eine lange Lebensdauer.
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Nachteile: EPS ist brennbar (Brandklasse B1) und erfordert daher zusätzliche Maßnahmen zum Brandschutz. Außerdem ist es nicht umweltfreundlich, da es aus Erdöl gewonnen wird und die Entsorgung problematisch sein kann. Außerdem kann es Feuchtigkeit nicht gut weiterleiten.
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Mineralwolle (Stein- oder Glaswolle):
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Verwendung: Mineralwolle wird häufig in Gebäuden eingesetzt, bei denen hohe Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden.
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Vorteile: Sie ist nicht brennbar (Brandklasse A1) und bietet zudem eine gute Schalldämmung. Mineralwolle kann außerdem besser Feuchtigkeit weiterleiten als z.B. EPS, ohne selbst Schaden zu nehmen.
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Nachteile: Mineralwolle ist teurer als EPS.
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Polyurethan (PUR):
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Verwendung: PUR-Dämmstoffe bieten eine sehr hohe Dämmleistung, selbst bei geringer Materialdicke.
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Vorteile: Sie sind besonders geeignet für Situationen, in denen der Platz begrenzt ist und dennoch eine hohe Dämmwirkung erzielt werden soll. PUR ist feuchtigkeitsbeständig und langlebig.
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Nachteile: PUR ist ebenfalls brennbar und kann bei der Verbrennung giftige Gase freisetzen. Zudem ist es ein teures Material und hat eine schlechte ökologische Bilanz, da es aus petrochemischen Produkten hergestellt wird.
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Holzfaserplatten:
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Verwendung: Holzfaserplatten werden häufig in ökologischen Bauprojekten eingesetzt.
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Vorteile: Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und bieten eine gute Diffusionsoffenheit, was zu einem gesunden Raumklima beiträgt. Sie haben auch gute schallisolierende Eigenschaften.
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Nachteile: Holzfaserplatten sind weniger effizient in der Wärmedämmung als synthetische Materialien und können im Vergleich teurer sein. Außerdem müssen sie gut vor Feuchtigkeit geschützt werden, da sie sonst Schaden nehmen können.
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Schaumglasplatten
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Verwendung: Schaumglasplatten werden in Bereichen eingesetzt, wo eine hohe Druckfestigkeit und absolute Feuchtigkeitsresistenz gefordert sind, beispielsweise bei der Dämmung von Flachdächern, Kellerwänden und im Sockelbereich.
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Vorteile: Schaumglas ist komplett feuchtigkeitsunempfindlich und nicht brennbar (Brandklasse A1). Es bietet eine hervorragende Dämmleistung und ist zudem sehr druckfest, was es ideal für stark belastete Flächen macht. Da es aus recyceltem Glas besteht, hat es auch eine gute ökologische Bilanz und ist resistent gegen Schädlinge und Schimmel.
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Nachteile: Schaumglasplatten sind vergleichsweise teuer und auch relativ schwer, was die Handhabung und den Einbau erschwert. Außerdem ist das Material spröde, was bei unsachgemäßer Handhabung zu Beschädigungen führen kann.
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Phenol-Hartschaumplatten:
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Verwendung: Phenol-Hartschaumplatten werden vor allem dort verwendet, wo eine extrem hohe Dämmleistung bei minimaler Materialdicke erforderlich ist, zum Beispiel in Passivhäusern oder bei energetischen Sanierungen mit beengten Platzverhältnissen.
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Vorteile: Phenol-Hartschaum bietet eine hervorragende Dämmleistung mit einem sehr niedrigen Wärmeleitwert, wodurch schon bei geringer Dicke eine sehr gute Dämmwirkung erzielt wird. Das Material ist schwer entflammbar (Brandklasse B1) und hat eine hohe Druckfestigkeit.
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Nachteile: Phenol-Hartschaumplatten sind deutlich teurer als viele andere Dämmstoffe und können bei der Verarbeitung spröde sein, was das Handling erschwert. Zudem sind sie nicht diffusionsoffen, was in bestimmten Anwendungen Probleme mit Feuchtigkeitsmanagement verursachen kann.
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Tabelle der gängigen WDVS Dämmstoffe
Dämmstoff | WLG-Klasse | Brandschutzklasse | Preis pro m² (bei 160 mm) |
|---|---|---|---|
Polystyrol (EPS) | 032-040 | B1 (schwer entflammbar) | 20-25 €/m² |
Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle) | 033-040 | A1 (nicht brennbar) | 38-45 €/m² |
Polyurethan (PUR) | 023-030 | B1 (schwer entflammbar) | 45-55 €/m² |
Holzfaserplatten | 040-045 | B1 (schwer entflammbar) | 50-60 €/m² |
Schaumglasplatten | 035-045 | A1 (nicht brennbar) | 60-80 €/m² |
Phenolharz-Hartschaumplatten | 020-025 | B1 (schwer entflammbar) | 55-70 €/m² |
Der beste Dämmstoff für Ihre WDVS-Dämmung in Norderstedt
Für das typische Norderstedter Eigenheim aus der Siedlungsphase empfehlen wir EPS mit mineralischem Oberputz, sofern es allein um Wirtschaftlichkeit geht: Der U-Wert von 0,20 W/(m²K) wird sicher erreicht, die Ausführung ist an diesen Baukörpern unkompliziert. Wer die städtische Förderung ausschöpfen und zugleich einen ökologisch günstigeren Aufbau möchte, sollte sich die Holzfaser-Variante durchrechnen lassen — der Zuschuss verschiebt die Wirtschaftlichkeitsrechnung spürbar, und der Hitzeschutz im ausgebauten Dachgeschoss kommt als Zugabe dazu. Bei Mehrfamilienhäusern und bei enger Bebauung bleibt Mineralwolle die richtige Wahl. Welche Variante bei Ihrem Objekt vorn liegt, hängt am Gutachten und an der Fassadenfläche — wir rechnen beides durch.
— DÄMMSTÄRKE
2. Entscheidung: Wie dick soll Ihre Dämmung sein?
Auch bei der Wahl der richtigen Dämmstärke (Dicke der Dämmung) sollten Sie mehrere Faktoren beachten. Die Dämmstärke beeinflusst direkt die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) der Fassade, also die Menge an Wärme, die durch die Wände nach außen entweichen kann. Es gibt hier regulatorische Vorschriften auf der einen Seite und Überlegungen aus Kosten- und Bausubstanzaspekten sowie optischen Gesichtspunkten auf der anderen Seite. Die Entscheidungskriterien können wie folgt gegliedert werden:
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Energetische Anforderungen: Die energetischen Vorgaben der aktuellen Gebäudeenergiegesetze (GEG) legt eine Mindestanforderungen von 0,24 W/(m∙K) an den U-Wert der Fassade fest für eine Förderung muss ein U-Wert von 0,2 W/(m∙K) erreicht werden. Für die häufigsten Dämmstoffe (EPS und Mineralwolle) haben Sie den U-Wert von 0,2 W/(m∙K) meistens bei 16cm Dämmung erreicht. Bei Zellulose oder Holzfaserplatten müssen Sie eher auf 20-24cm gehen. Generell gilt, je niedriger der U-Wert sein soll, desto dicker muss die Dämmung ausfallen. Insbesondere nachhaltige Dämmstoffe wie Holzfasern benötigen sehr dicke Dämmungen.
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Gebäudetyp und Bauweise: Bei älteren Gebäuden mit schlechterer Grunddämmung kann eine stärkere Dämmung erforderlich sein, um energetische Standards zu erreichen. Bei Neubauten, die bereits auf Energieeffizienz ausgelegt sind, kann eine geringere Dämmstärke ausreichend sein.
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Ästhetische und bauliche Einschränkungen: Eine dickere Dämmung verändert die Fassadenoptik und kann Einfluss auf Fensterlaibungen, Dachüberstände und andere architektonische Details haben. In engen Straßen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden kann die maximale Dämmstärke baulich begrenzt sein.
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Kosten-Nutzen-Verhältnis: Eine stärkere Dämmung führt zu höheren Investitionskosten, bringt aber langfristig größere Energieeinsparungen. Es ist wichtig, das optimale Verhältnis zwischen Investitionskosten und Energieeinsparung zu finden.
Ratschlag zur Auswahl der Dämmstärke
Als Faustregel gilt, dass für die meisten Gebäude eine Dämmstärke zwischen 12 und 20 cm ausreichend ist, um moderne energetische Anforderungen zu erfüllen. Für Neubauten oder energetisch optimierte Gebäude können Sie oftmals eine geringere Dämmstärke auswählen, während Sie bei Altbauten oder in extremen Klimazonen lieber eine stärkere Dämmung wählen sollten. Insgesamt sollte die Dämmstärke so gewählt werden, dass sie den besten Kompromiss zwischen Energieeffizienz, Kosten, baulichen Anforderungen und ästhetischen Ansprüchen bietet.
— OPTIK
Gestaltung: So sieht Ihre Fassade in Norderstedt nach dem WDVS aus
Weil es in Norderstedt keine stadtweiten Gestaltungsvorgaben gibt, liegt die Verantwortung für das Ergebnis vollständig bei Ihnen — und damit auch die Freiheit. Fünf Punkte legen wir gemeinsam fest:
Putzstruktur: Feiner Scheibenputz für eine ruhige Fläche, gröberer Reibeputz für mehr Tiefe. In den geplanten Siedlungsgebieten wie der Gartenstadt Falkenberg lohnt der Blick auf die Nachbarhäuser.
Farbe: Ein Hellbezugswert von mindestens 20 hält die Oberflächentemperatur und damit die Rissgefahr im Griff. Dunklere Wunschtöne setzen ein System mit reflektierenden Pigmenten voraus.
Klinkerriemchen: Auf Verblendfassaden lässt sich der Ziegelcharakter über dünne Riemchen erhalten. Deutlich teurer als Putz, dafür schlagfest und ohne Renovierungsbedarf über Jahrzehnte.
Sockelzone: Druckfeste, wasserabweisende Dämmung mit abgesetztem Sockelputz, hoch genug über dem Gelände angesetzt — in Gärten mit dichtem Bewuchs ein wichtiger Punkt.
Anschlussdetails: Fensterbänke verlängern, Rollladenkästen einbeziehen, Vordächer, Leuchten und Fallrohre neu setzen. Diese Arbeiten entscheiden über den Gesamteindruck mehr als die Farbe.
Falls für Ihr Grundstück ein Bebauungsplan mit gestalterischen Festsetzungen gilt, klären wir das vor der Materialauswahl. Ansonsten gibt es in Norderstedt keine Vorschrift, die Ihnen Putzstruktur, Farbe oder Riemchen vorschreibt.

1. WDVS mit weißem Putz
Eine Fassade mit weißem Putz ist die klassische Wahl für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Sie verleiht Ihrer Immobilie ein zeitloses und elegantes Erscheinungsbild, das sich harmonisch in verschiedene architektonische Stile einfügt. Diese Option ist besonders pflegeleicht und bietet gleichzeitig zahlreiche Möglichkeiten, durch verschiedene Putztechniken individuelle Akzente zu setzen.
2. WDVS mit Klinkerriemchen
Wenn Sie den robusten und traditionellen Look von Klinker bevorzugen, bietet das WDVS mit Klinker-Riemchen eine attraktive Option für Sie. Klinker-Riemchen bestehen aus dünnen, etwa 1 bis 2 cm starken Scheiben, die aus echtem Ziegelmaterial gefertigt werden. Klinker-Riemchen sind widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und sorgen für eine langlebige und wartungsarme Fassade.


3. WDVS mit Holzverkleidung
Eine Holzverkleidung auf einem WDVS verbindet moderne Ästhetik mit natürlichem Charme. Diese Option eignet sich besonders für Gebäude, die eine warme und einladende Ausstrahlung haben sollen. Holz verleiht der Fassade ein einzigartiges, organisches Aussehen und kann je nach Wahl der Holzart und Farbe individuell angepasst werden. Durch spezielle Oberflächenbehandlungen bleibt das Holz lange schön und schützt das Gebäude zusätzlich vor äußeren Einflüssen.
— RISIKEN
Risiken eines WDVS in Norderstedt – und wie wir sie vermeiden
Vier Themen gehören zu jeder seriösen Planung. Veralgung: Die gedämmte Außenschale kühlt nachts stärker aus und bleibt länger feucht; in den durchgrünten Norderstedter Wohnlagen mit altem Baumbestand ist das an Nord- und Nordwestseiten der Regelfall. Wir arbeiten dort mit mineralischen Oberputzen, planen Dachüberstände großzügig und weisen darauf hin, wo ein Rückschnitt mehr bringt als jede Beschichtung. Wärmebrücken: Fensterlaibungen, Rollladenkästen und auskragende Bauteile führen zu kalten Stellen im Innenraum, wenn sie nicht mitgeplant werden — genau dort entsteht später Schimmel. Brandschutz: Brandriegel aus Mineralwolle sind bei EPS Bestandteil des Systems, an Mehrfamilienhäusern zusätzlich über jeder Fensteröffnung. Mechanische Belastung: An Carportzufahrten, Hauseingängen und in der Sockelzone legen wir eine verstärkte Armierung ein, die auch dem Specht standhält.
Übersicht der Risiken eines WDVS:
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Wärmebrücken:
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Ursache: Wärmebrücken entstehen häufig an Stellen, an denen das WDVS unterbrochen ist, wie bei Fenster- und Türanschlüssen oder bei der Befestigung von Bauteilen (z. B. Markisen oder Geländern). Auch unzureichend überlappende Dämmplatten oder fehlerhafte Anbringung können Wärmebrücken verursachen.
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Folgen: Wärmebrücken führen zu einem erhöhten Wärmeverlust und können zu Kondenswasserbildung zwischen kalten und warmen Bauteilen führen. Dies erhöht das Risiko von Schimmelbildung und verringert die Energieeffizienz des Gebäudes.
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Vermeidung: Um Wärmebrücken zu vermeiden, ist eine sorgfältige Planung und Ausführung der Anschlüsse und Befestigungspunkte erforderlich. Eine durchgehende Dämmung ohne Unterbrechungen ist essenziell, und alle Übergänge sollten fachgerecht abgedichtet werden.
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Feuchtigkeitsprobleme:
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Ursache: Feuchtigkeit kann in das WDVS eindringen, wenn es nicht richtig abgedichtet ist, insbesondere an kritischen Punkten wie Anschlüssen, Fugen oder beschädigten Stellen. Auch eine falsche Verarbeitung des Putzes oder der Dämmplatten kann zu Feuchtigkeitsproblemen führen.
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Folgen: Eingedrungene Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und Algenwachstum auf der Fassade führen. Langfristig kann dies die Dämmwirkung vermindern und die Bausubstanz Ihres Gebäudes schädigen.
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Vermeidung: Um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden, müssen alle Fugen, Anschlüsse und Übergänge sorgfältig abgedichtet werden. Zudem sollte die Fassade regelmäßig auf Schäden und undichte Stellen überprüft werden.
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Rissbildungen:
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Ursache: Risse können durch Bewegungen im Bauwerk, Temperaturschwankungen oder unsachgemäße Verarbeitung des WDVS entstehen. Auch unzureichend angebrachte Dehnungsfugen können zu Rissbildungen führen.
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Folgen: Risse in der Fassade können nicht nur die Optik beeinträchtigen, sondern auch das Eindringen von Feuchtigkeit ermöglichen, was wiederum Schimmelbildung und eine Beeinträchtigung der Dämmleistung zur Folge haben kann.
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Vermeidung: Um Rissbildungen vorzubeugen, sollten Bewegungsfugen korrekt eingeplant und ausgeführt werden. Eine fachgerechte Verarbeitung des Putzes und der Dämmplatten ist ebenfalls entscheidend, um Spannungen in der Fassade zu minimieren.
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Algen- und Pilzbefall:
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Ursache: Algen- und Pilzbefall tritt besonders auf feuchten und schattigen Fassaden auf, die oft schlecht belüftet sind. Dies kann durch anhaltende Feuchtigkeit und fehlende Sonneneinstrahlung begünstigt werden.
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Folgen: Algen und Pilze beeinträchtigen die Optik der Fassade und können langfristig die Bausubstanz schädigen, wenn sie nicht entfernt werden.
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Vermeidung: Um Algen- und Pilzbefall zu verhindern, sollten Fassaden mit einem wasserabweisenden und diffusionsoffenen Putz versehen werden. Regelmäßige Reinigung und gegebenenfalls der Einsatz von fungiziden Beschichtungen können das Wachstum von Algen und Pilzen verhindern. Um hierzu mehr zu erfahren, klicken Sie hier.
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Verfärbungen:
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Ursache: Verfärbungen, insbesondere helle Flecken, können durch punktuelle Wärmebrücken entstehen, die durch die Befestigungselemente des WDVS verursacht werden.
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Folgen: Diese Flecken beeinträchtigen die ästhetische Erscheinung der Fassade und können ein Hinweis auf ineffiziente Dämmung an diesen Stellen sein.
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Vermeidung: Die Verwendung von wärmebrückenfreien Befestigungselementen und die richtige Überdeckung der Dämmplatten können Verfärbungen verhindern.
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Ablösungen:
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Ursache: Unsachgemäß angebrachte Dämmplatten können sich von der Fassade lösen, insbesondere wenn der Untergrund nicht ausreichend vorbereitet wurde oder ungeeignete Kleber verwendet wurden.
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Folgen: Ablösungen der Dämmung gefährden die Sicherheit und können zu erheblichen Wärmeverlusten führen. Zudem sind die Reparaturkosten in solchen Fällen oft hoch.
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Vermeidung: Eine gründliche Vorbereitung des Untergrunds und die Verwendung von qualitativ hochwertigen Materialien sowie die korrekte Anwendung der Befestigungsmethoden sind essenziell, um Ablösungen zu verhindern.
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— HEIZKOSTENERSPARNISSE
Wie viel Heizkosten spart ein WDVS in Norderstedt?
Die Wirkung eines WDVS zeigt sich am U-Wert: Er beziffert den Wärmestrom je Quadratmeter Wandfläche und Kelvin Temperaturdifferenz. Eine ungedämmte Wand aus der Siedlungsbauzeit liegt oft bei ungefähr 1,0 W/(m²K), nach dem WDVS mit 16 cm Dämmung bei 0,20 W/(m²K). Das ist zugleich der Wert, den die Bundesförderung verlangt. Über das gesamte Gebäude gerechnet — Fenster, Dach und Kellerdecke geben weiter Wärme ab — bleibt eine Heizkostensenkung von 25–30 %.
Für Norderstedt gerechnet: Bei 3.500 € Jahresheizkosten für 110 m² Wohnfläche sparen Sie 875 bis 1.050 € im Jahr. Das Siedlungshaus mit 130 m² Fassade kostet in der Dämmung 27.300 bis 42.900 €, woraus sich rechnerisch 25 bis 50 Jahre bis zum Ausgleich ergeben — allerdings ohne jede Förderung. Und hier ist Norderstedt ein Sonderfall: Weil die Stadt zusätzlich zur Bundesförderung einen eigenen Zuschuss auf die Außenwanddämmung gibt und Kombinationen mit einer gleichzeitigen Dachsanierung honoriert, fällt der Eigenanteil hier niedriger aus als in fast allen Nachbargemeinden.

— HEIZKOSTENEINSPARUNGEN
Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Heizkosteneinsparungen berechnen?
— VORTEILE UND NACHTEILE
Vor- und Nachteile von einem WDVS
Ein Wärmedämmverbundsystem bietet zahlreiche Vorteile, vor allem in Bezug auf Energieeffizienz, Langlebigkeit der Immobilie und Wohnkomfort. Es kann den Energieverbrauch eines Gebäudes erheblich senken, die Fassade schützen und den Wert Ihrer Immobilie steigern. Allerdings gibt es auch einige Nachteile, wie hohe Investitionskosten, potenzielle Probleme mit Algenbildung und Feuchtigkeitsproblemen sowie die Schwierigkeit, das System bei denkmalgeschützten Gebäuden einzusetzen. Hier finden Sie eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile.
Tabelle: Vor und Nachteile WDVS
Vorteil | Nachteil |
|---|---|
Energieeffizienz: Ein gut installiertes WDVS kann Ihren Energieverbrauch erheblich reduzieren, was zu niedrigeren Heizkosten und weniger CO₂-Emissionen führt. | Kosten und Amortisierung: Die hohen Investitionskosten für das WDVS und die späte Amortisation, die oft erst nach etwa 20 Jahren eintritt, können abschreckend sein. |
Langlebigkeit: Ein WDVS schützt die Fassade vor Witterungseinflüssen und kann die Lebensdauer der Bausubstanz verlängern. | Algenbildung und Feuchtigkeitsprobleme: Durch die thermische Abkopplung des Außenputzes vom Mauerwerk kann es zu Algenbildung kommen, insbesondere wenn keine Schutzmaßnahmen wie Kunstharz mit Biozid getroffen werden. |
Komfort: Die verbesserte Dämmung sorgt für ein angenehmeres und gleichmäßigeres Raumklima. | Recyclingprobleme: Besonders bei Styropor-WDVS ist die Entsorgung problematisch, da es als Sondermüll behandelt werden muss. |
Umweltschutz: Durch die Reduktion des Energieverbrauchs trägt das WDVS zum Klimaschutz bei. | Eingeschränkte Ästhetik: Trotz vielfältiger Gestaltungsmöglichkeiten, sind bestimmte ästhetische Einschränkungen bei der Fassade gegeben, z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden. |
Wertsteigerung: Die energetische Sanierung mit WDVS kann den Wert Ihrer Immobilie steigern und ihre Marktchancen verbessern. | |
Ästhetik: Das WDVS bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für die Fassade, von Oberputz bis zu Klinker-Optiken und bietet sich an, wenn Sie einen Wechsel der Optik wünschen. |
Für wen macht ein WDVS Sinn:
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Eigentümer von Altbauten: Wenn Sie Eigentümer eines Altbautes mit geringer Energieeffizienz sind, macht ein WDVS viel Sinn. Hier kann es Ihren Energieverbrauch drastisch senken und den Wohnkomfort erheblich verbessern.
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Umweltbewusste Bauherren: Wenn Sie viel Wert auf Nachhaltigkeit legen, können Sie mit einem WDVS Ihren Beitrag dazu leisten Ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Sie können auch ökologische Dämmstoffe wählen, wie z.B. Holzfaserplatten, die aus nachwachsenden Ressourcen gebaut sind.
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Eigentümer, die gesetzliche Vorschriften erfüllen müssen: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt energetische Standards vor, die oft nur durch eine Außendämmung wie WDVS erreicht werden können.
Wann sollten Sie kein WDVS verbauen:
Ein WDVS macht keinen Sinn bei denkmalgeschützten Gebäuden, Gebäuden, die bereits gut gedämmt sind oder wo die Fassade erst saniert werden muss und für kurzfristige Immobilienbesitzer.
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Denkmalgeschützte Gebäude: Wenn Ihre Immobilie denkmalgeschützt ist, kann das WDVS problematisch sein, da die Fassaden häufig nicht verändert werden dürfen. Alternativen wie Innendämmung sollten Sie dann in Betracht ziehen.
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Gebäude mit bereits guter Dämmung: Wenn Ihre Immobilie bereits gut gedämmt ist, könnte der zusätzliche Nutzen eines WDVS relativ gering sein.
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Kurzfristige Immobilienbesitzer: Für Personen, die ihre Immobilie nur kurzfristig besitzen oder bald verkaufen möchten, lohnen sich die hohen Investitionskosten oft nicht, da die Amortisation der Kosten in der Regel über Jahrzehnte erfolgt. Hier sollten Sie mit einem Makler sprechen, wie wichtig die Energieeffizienzklassen sind.
— DÄMMPFLICHT
Gibt es in Norderstedt eine Dämmpflicht für die Fassade?

Eine kommunale Dämmpflicht gibt es in Norderstedt nicht; die Stadt setzt auf Förderung statt auf Zwang. Verbindlich ist allein das Gebäudeenergiegesetz als Bundesrecht, und es knüpft an den Umfang der Arbeiten an: Wer mehr als 10 % der Fläche eines Außenwandbauteils erneuert, muss anschließend höchstens 0,24 W/(m²K) erreichen (GEG Anlage 7). Das großflächige Erneuern des Putzes fällt darunter, ein Anstrich oder das Ausbessern einzelner Fehlstellen nicht. Praktisch ist der Unterschied gering: Wer in Norderstedt ohnehin die Fassade anfasst, sollte gleich auf 0,20 W/(m²K) gehen, weil erst dieser Wert sowohl die Bundesförderung als auch den städtischen Zuschuss auslöst.
— DÄMMUNG NORD
Ihre Vorteile mit Dämmung Nord:

Schneller & professioneller Service
Antworten innerhalb von 24 Stunden, kostenlose Inspektion innerhalb von einer Woche und Dämmung innerhalb von 30 Tagen.

Kompetenz, Weitsicht und Erfahrung
Ca. 720 Häuserdämmungen pro Jahr. Wir sind vor Ort mit Standorten in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen.

Experten aus dem Handwerk
Vielseitiges Team aus Experten der energetischen Sanierung, Dachdeckerei, Fensterbau, Zimmerei und Industrieisolierer für eine ganzheitliche Lösung.
— WETTER
Klima in Norderstedt: Was es für Ihre Fassadendämmung bedeutet
Norderstedt liegt im Vorortgürtel nördlich von Hamburg, nicht an der Küste. Ein Wind- und Schlagregenargument, wie man es auf Ortsseiten für Küstenstädte findet, wäre hier nicht gedeckt: Die höchste Beanspruchungsgruppe nach DIN 4108-3 gilt ausdrücklich den Küstenregionen, und für Norderstedt existiert keine eigene, belegte Einstufung. Wir nennen deshalb weder Niederschlags- noch Windzahlen für die Stadt.
Ausschlaggebend ist die konkrete Lage des Hauses. Die Norderstedter Wohngebiete sind stark durchgrünt — das Motto „Kein Haus höher als die Bäume" prägte schon die Planung von Norderstedt-Mitte. Für die Fassade bedeutet dichter Bewuchs Schatten, langsames Abtrocknen und ein erhöhtes Risiko für Grünbelag. Dagegen helfen mineralische Oberputze, großzügige Dachüberstände und Fensterbänke mit sauberem Gefälle. Welche Seite Ihres Hauses davon betroffen ist, sehen wir bei der kostenlosen Vor-Ort-Prüfung auf den ersten Blick.
— ANGEBOT ANFRAGEN

1. Angebot kostenlos und unverbindlich anfragen.
Nachdem Sie Ihre Anfrage abgeschickt haben, melden sich unsere Berater innerhalb 24 Stunden, um Ihr Vorhaben zu besprechen.
In 3 Schritten zu Ihrer Fassadendämmung
2. Unser regionales Expertenteam berät Sie persönlich.
Wir besuchen Sie, um Ihre Immobilie auf Durchführbarkeit und mögliche Risiken zu prüfen und gemeinsam den passenden Dämmstoff und Optik für Ihr Vorhaben auszuwählen.


3. Wir installieren das WDVS
Unser regionales Handwerksteam installiert Ihr WDVS. Ab jetzt können Sie im Winter Heizkosten sparen und im Sommer einen kühlen Wohnraum genießen.
— BEWERTUNGEN
Kunden berichten über Ihre Erfahrungen mit Dämmung Nord - transparent & einsehbar auf Google
— UNSERE DÄMMUNGEN
Fassadendämmung in Norderstedt: unser Einsatzgebiet
Norderstedt wird von unserem Standort Schleswig-Holstein aus betreut. Garstedt, Harksheide, Friedrichsgabe, Glashütte und Norderstedt-Mitte liegen im täglichen Fahrtgebiet; Aufmaß, Gutachtenabstimmung, Gerüst, Ausführung und Abnahme organisieren wir aus einer Hand. Bundesweit führen wir rund 750 Dämmungen im Jahr aus.
Ist das WDVS nicht die richtige Maßnahme, helfen die Schwesterseiten weiter: Einblasdämmung in Norderstedt bei zweischaligem Mauerwerk, Dachbodendämmung in Norderstedt für die oberste Geschossdecke und Dachdämmung in Norderstedt für die ausgebaute Dachschräge.
Stadtteile in Norderstedt: Bauformen und Eignung für WDVS
Stadtteil | Typische Bauform und Eignung für WDVS |
|---|---|
Garstedt | Ältester und wirtschaftlich stärkster Stadtteil mit Herold Center; gemischter Bestand vom alten Ortskern bis zur Nachkriegsbebauung |
Harksheide | Geprägt von der ab 1955 geplanten Gartenstadt Falkenberg; klassische Einfamilienhaus-Siedlung, Kernbestand für die Fassadendämmung |
Friedrichsgabe | Wohnviertel im Süden am Friedrichsgaber Weg bis Ende der 1960er Jahre entstanden; alter Dorfkern wird als Frederikspark weiterentwickelt |
Glashütte | Ehemalige Landgemeinde, historisch von Moor und Torfabbau geprägt; kleinteilige, dörflich gewachsene Siedlungsstruktur |
Norderstedt-Mitte | In den 1980er und 1990er Jahren als neues Zentrum geplant, Rathaus 1984; jüngerer Mix aus Wohn- und Verwaltungsbauten, meist noch kein Dämmfall |
Über den Autor:

Autor: Mate Rumstein - Bauleiter
Mate Rumstein verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Industrieisolierer und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte unterschiedlicher Größen geleitet. Seine Karriere startete er als Bauleiter bei RS Isolierung GmbH, bevor er als Isolierer und Bauleiter zur A.S. Dämmtechnik GmbH in Hamburg wechselte. Dort spezialisierte er sich auf Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierungen. Über die Jahre hat Mate Rumstein umfassende Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Dämmung erworben und gilt als zuverlässiger Experte in seinem Fachgebiet.
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