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WDVS-Fassadendämmung in Moers vom Fachbetrieb

Moers

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— ZUSAMMENGEFASST

Das Wichtigste zur WDVS-Dämmung in Moers auf einen Blick

WDVS Dämmung
  • Kosten: 210 bis 330 € kostet der Quadratmeter Fassade einschließlich 20 % Förderung (Stand: September 2026). Ein Doppelhaus mit 90 m² Fassade liegt damit bei 18.900 bis 29.700 €.

  • Passt das zu Ihrem Haus?: 46,8 % der 24.242 Moerser Wohngebäude stammen aus 1949–1978. Nur 19,7 % sind freistehende Einfamilienhäuser — Reihen- und Doppelhäuser prägen die Stadt.

  • Was es bringt: 25–30 % weniger Heizenergie und eine geschlossene Dämmebene. Bei einem Reihenmittelhaus wirkt schon eine kleine Fassadenfläche stark auf den Verbrauch.

  • Förderung: Die NRW.BANK vergibt Sanierungsdarlehen von 2.500 bis 150.000 €. Das städtische Hof- und Fassadenprogramm gilt nur im Fördergebiet Innenstadt, nicht stadtweit.

  • So läuft es ab: Prüfung vor Ort, Gerüst, Untergrund vorbereiten, Dämmplatten kleben und dübeln, Armierungsgewebe, Oberputz oder Riemchen — meist ein bis zwei Wochen je Haus.

Inhalt

Inhaltsangabe

DÄMMUNG

Was die WDVS-Dämmung in Moers besonders macht

Moers ist keine Stadt der freistehenden Einfamilienhäuser: Nur 19,7 % der 24.242 Gebäude mit Wohnraum fallen in diese Kategorie, dafür prägen Reihenhäuser, Doppelhäuser und kleinere Mehrfamilienhäuser das Bild. 46,8 % des Bestands stammt aus den Jahren 1949 bis 1978, weitere 17,0 % aus der Zeit vor 1949. Die Eigentümerquote liegt bei 41,0 %.


Für die Fassade zählt die Wandkonstruktion. Zweischaliges Mauerwerk mit Luftschicht war in der dominierenden Bauepoche verbreitet; wo es vorliegt, ist die Einblasdämmung in Moers mit 25–45 €/m² die wirtschaftlichere Maßnahme, was wir per Bohrung feststellen. Bei einschaligem Aufbau, bei schadhaftem Putz oder wenn ein ganzer Zeilenabschnitt gemeinsam saniert wird, ist das Wärmedämmverbundsystem die richtige Wahl — es dämmt lückenlos und liefert die neue Oberfläche mit.


Der Bergbau hat der Stadt zwei Siedlungen hinterlassen, die besondere Aufmerksamkeit verlangen. Meerbeck-Hochstraß entstand zwischen 1904 und 1913 für die Belegschaft der Zeche Rheinpreußen und gilt nach der Sanierung zwischen 1981 und 1996 als eine der besterhaltenen Zechensiedlungen der Jahrhundertwende. Die Siedlung Repelen mit rund 532 Wohneinheiten wurde zwischen 1930 und 1936 gebaut und ist an ihren unverputzten Klinkerfassaden zu erkennen.


In beiden Fällen greift Ortsrecht. Für Meerbeck-Hochstraß gilt eine Gestaltungssatzung, die Veränderungen von Dachform, Dachneigung und Dachflächen untersagt und Ausführungen im Detail vorschreibt; Verstöße sind bußgeldbewehrt. Repelen ist seit 1985 Denkmalbereich nach dem Denkmalschutzgesetz, die Siedlung selbst denkmalgeschützt. Eine Außendämmung, die Klinkerfassaden hinter Putz verschwinden ließe, ist dort in aller Regel nicht durchsetzbar — wir sagen das lieber vorher als nach dem Gerüstaufbau.

— ERKLÄRUNG

Wie funktioniert die Dämmung Ihrer Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS)?

Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist die häufigste und effizienteste Methode, um Ihre Fassade zu dämmen (vorausgesetzt, Sie haben keine Hohlschicht im Mauerwerk, wenn Sie eine Hohlschicht haben, schauen Sie hier). Das Verfahren wird seit den 1970er Jahren erfolgreich in Deutschland eingesetzt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Der Aufbau besteht aus mehreren Schichten, die jeweils spezifische Funktionen erfüllen. Unten finden Sie eine Grafik eines typischen Aufbaus inklusive der jeweiligen Funktion.

Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems

Aufbau WDVS

Erläuterung Bestandteile WDVS

  • Dämmplatten: Diese bilden das Herzstück des Systems und bestehen meist aus expandiertem Polystyrol (EPS) oder Mineralwolle. Sie werden direkt auf die Außenwand des Gebäudes geklebt oder mechanisch befestigt.

  • Kleber: Der Kleber sorgt für die sichere und dauerhafte Befestigung der Dämmplatten am Untergrund. Abhängig von der Beschaffenheit der Fassade wird er entweder punktuell oder vollflächig aufgetragen.

  • Dübel: Zur zusätzlichen Stabilisierung der Dämmplatten werden spezielle Dübel verwendet, die die Platten mechanisch verankern und so die Langlebigkeit des Systems erhöhen.

  • Armierungsschicht: Diese Schicht besteht aus einem Armierungsmörtel, in den ein Armierungsgewebe eingebettet ist. Sie schützt das System vor mechanischen Schäden und verhindert die Bildung von Rissen.

  • Oberputz: Der abschließende Oberputz gibt der Fassade ihr endgültiges Aussehen und bietet zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. Er kann in unterschiedlichen Strukturen und Farben gestaltet werden, um den optischen Ansprüchen gerecht zu werden.

— KOSTEN

Wie teuer ist ein WDVS in Moers?

Fünf Größen verschieben den Quadratmeterpreis. Erstens der Fassadenzustand: Bei Siedlungshäusern der Vorkriegszeit ist oft alter Zementputz zu entfernen und der Untergrund zu festigen, bei einem Haus der 1970er Jahre entfällt das meist. Zweitens die Bauform — eine gerade Zeile ist pro Quadratmeter günstiger als ein Einzelhaus mit Erkern und Anbauten, weil Gerüst und Zuschnitt effizienter bleiben. Drittens die Fenster: Beim gleichzeitigen Tausch rücken sie in die Dämmebene, was die Wärmebrücke an der Laibung dauerhaft beseitigt. Viertens der Dachüberstand, der bei Nachkriegshäusern oft zu knapp für den neuen Wandaufbau ist. Und fünftens die Oberfläche: Klinkerriemchen liegen deutlich über einem Scheibenputz, brauchen dafür keinen Anstrich.

Position

Preis pro m² WDVS Dämmung

Kosten für ein Haus mit 100 m² Fassadenfläche

Gerüst

Ab 22 €/m²

2.200 €

Dämmstoff

Ab 29 €/m²

2.900 €

Putz

Ab 36 €/m²

3.600 €

Arbeitslohn

Ab 123 €/m²

12.300 €

Gesamt

210-330 €/m²

21.000 € - 33.000 €


Tabelle: Übersicht Kosten der einzelnen WDVS Bestandteile & Kosten für 100m² WDVS Dämmung

Fazit: Wie teuer ist ein WDVS

In Moers kostet eine Standardausführung mit EPS oder Mineralwolle, 14 bis 16 cm Dämmstärke und mineralischem Oberputz 210 bis 330 € pro Quadratmeter Fassade. Für das Doppelhaus mit 90 m² Außenwand ergibt das 18.900 bis 29.700 €. Liegt Ihr Haus im Fördergebiet Innenstadt, kann das städtische Hof- und Fassadenprogramm die Summe zusätzlich senken; außerhalb bleibt es bei der eingerechneten Bundesförderung. Wie sich der Quadratmeterpreis auf Gerüst, Untergrund, Dämmstärke und Oberfläche verteilt, zeigt unsere WDVS-Kostenübersicht.


Alle Preisangaben verstehen sich inkl. 20 % Förderung als unverbindliche Richtwerte. Den exakten Preis erhalten Sie nach einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.

— KOSTENRECHNER

Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Kosten berechnen?

— FÖRDERUNG

Welche Förderung gibt es für WDVS in Moers?

Statistic calculating

In Moers lohnt der Blick auf die lokale Ebene, anders als in vielen Städten. Das Hof- und Fassadenprogramm Innenstadt bezuschusst die Aufwertung von Gebäuden und ihrem Umfeld — energetische Verbesserungen eingeschlossen — mit bis zu 50 % der förderfähigen Kosten und läuft bis Ende 2027. Entscheidend ist die Einschränkung: Es gilt nur für Eigentümer im Fördergebiet Innenstadt, nicht stadtweit. Das frühere Hof- und Fassadenprogramm Neu_Meerbeck ist dagegen zum Jahresende 2025 ausgelaufen und steht nicht mehr zur Verfügung. Landesweit bietet die NRW.BANK mit dem Programm Gebäudesanierung ein zinsgünstiges Darlehen von 2.500 bis 150.000 € für bis zu 100 % der förderfähigen Kosten, ausdrücklich auch für Wärmedämmung; beantragt wird es vor Maßnahmenbeginn über die Hausbank. Ein eigenes Förderprogramm des Kreises Wesel für Dämmung gibt es nicht.


Die Bundesförderung läuft über zwei Wege, die sich für dieselbe Maßnahme ausschließen. Über den Steuerbonus nach § 35c EStG setzen Sie 20 % der Kosten für Material und Arbeitsleistung ab, verteilt auf drei Jahre (7 %, 7 %, 6 %) und höchstens 40.000 € je Objekt. Über die BAFA-Bundesförderung für effiziente Gebäude erhalten Sie 15 % Zuschuss auf förderfähige Kosten bis 30.000 € je Wohneinheit; der iSFP-Bonus von 5 % greift seit dem 21. Juli 2026 erst oberhalb dieser Schwelle und nur auf den darüberliegenden Kostenanteil. Voraussetzung ist ein U-Wert von höchstens 0,20 W/(m²K) und ein Antrag vor Auftragsvergabe. Die Wege im Vergleich stehen auf unserer Seite zur Förderung für WDVS.

— DAS VERFAHREN

Wie wird das WDVS auf Ihre Fassade installiert?

Untergrund Vorbereiten

1. Vorbereitung des Untergrunds

Der Untergrund auf Ihrer Fassade muss sorgfältig vorbereitet werden, um eine optimale Haftung der Dämmplatten zu gewährleisten. Dies umfasst das Entfernen loser Teile sowie die Überprüfung und gegebenenfalls Überarbeitung von Fensterbänken, Brüstungsabdeckungen und Dachüberständen. Unebenheiten werden ausgeglichen, und Fassade wird gründlich gereinigt, um Staub und Schmutz zu entfernen. 

2. Auftragen des Klebers 

Die Dämmplatten werden mit einem speziellen, hochleistungsfähigen Kleber auf die vorbereitete Fassade aufgebracht. Je nach Beschaffenheit der Fassade erfolgt der Kleberauftrag punktuell oder vollflächig. 

Auftragen Kleber
Anbringen Dämmplatten

3. Anbringen der Dämmplatten  

Die Dämmplatten sind in den frischen Klebemörtel einzusetzen und sorgfältig auszurichten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Platten fest anliegen und keine Hohlräume entstehen. Die Platten sind im Verbund zu kleben, um eine durchgehende Dämmschicht zu gewährleisten. Durch ein passgenaues und dicht aneinandergefügtes Einsetzen werden Wärmebrücken vermieden. 

4. Verdübeln der Dämmplatten  

Zur zusätzlichen Sicherung werden die Dämmplatten mit speziellen Dübeln mechanisch befestigt. Diese Maßnahme erhöht die Stabilität und Sicherheit des Systems, insbesondere bei hohen Gebäuden oder stark beanspruchten Fassaden. 

Verdübeln Dämmplatten
Auftragen Amierungsschicht

5. Aufbringen der Armierungsschicht  

Auf die befestigten Dämmplatten wird eine Armierungsschicht aufgetragen. Diese besteht aus einem hochwertigen Armierungsmörtel, in den ein robustes Armierungsgewebe eingebettet wird. Diese Schicht schützt das WDVS vor mechanischen Beschädigungen und Rissbildungen und sorgt für eine langlebige und stabile Fassade. 

6. Auftragen des Putzgrundes  

Nachdem die Armierungsschicht getrocknet ist, kann der Putzgrund aufgetragen werden. Dieser muss auf das WDVS abgestimmt sein. Es gibt mineralische, organische oder Silikatputze, deren Wahl von den Projektanforderungen und Untergrundeigenschaften abhängt. Der Putzgrund wird gleichmäßig mit Rolle oder Pinsel aufgetragen. Eine gleichmäßige Schichtdicke ist entscheidend für die optimale Haftung.

Auftragen des Putzgrundes
Auftragen Oberputz

7. Auftragen des Oberputzes

Nach dem vollständigen Trocknen der Armierungsschicht und dem Putzgrund wird der Oberputz aufgetragen. Dieser kann in verschiedenen Strukturen und Farben gestaltet werden und verleiht der Fassade ihr endgültiges, ästhetisch ansprechendes Aussehen. Der Oberputz bietet zudem einen zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. 

Lassen Sie sich von einem unserer Experten vor Ort beraten:

— VORBEREITUNG & NACHBEREITUNG

Um eine korrekte Installation zu gewährleisten müssen je nach Projekt verschiedene Vor- und Nacharbeiten an Ihrem Haus getätigt werden

Die Installation eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) erfordert eine enge Zusammenarbeit verschiedener Gewerke, um sicherzustellen, dass das System korrekt installiert wird und keine Risiken für Ihre Fassade oder das WDVS selbst entstehen. Hier sind einige der wesentlichen Aufgaben, die durchgeführt werden müssen:

  • Einbau von Sockelleisten: Im Sockelbereich des Gebäudes werden spezielle Sockelleisten durch das Maurer- oder Fassadenbaugewerbe montiert. Diese Leisten dichten den Übergang zwischen Dämmung und Erdreich ab, um Feuchtigkeitsschäden zu verhindern. 

  • Nacharbeiten an Fensterbänken: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade erhöht, müssen Fensterbänke entsprechend angepasst werden. Diese Arbeiten werden von Fensterbauern oder Schreinern ausgeführt, um sicherzustellen, dass die Fensterbänke bündig mit der neuen Fassade abschließen und Wasser sicher abgeleitet wird. Diese Nacharbeiten erfolgen typischerweise nach der Anbringung der Dämmplatten.

  • Nachjustieren von Türen: Durch die zusätzliche Dämmung kann es erforderlich sein, Türen und Fenster nachzujustieren, damit sie weiterhin ordnungsgemäß schließen. Diese Aufgabe wird von Tür- und Fensterbauern durchgeführt und sollte nach der Installation des WDVS erfolgen, um die Funktionalität der Türen und Fenster zu gewährleisten.

  • Abdichtung der Anschlüsse: Alle Anschlüsse und Übergänge, wie an Dachrändern, Fensterrahmen oder im Sockelbereich, müssen von Spezialisten für Abdichtungsarbeiten abgedichtet werden. Dies verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, was entscheidend für die Vermeidung von Schäden an der Fassade und dem WDVS ist. Diese Arbeiten erfolgen im Anschluss an die Installation der Dämmplatten und vor dem Aufbringen der Endbeschichtung.

  • Anpassung an systemfremde Bauteile: Bei der WDVS-Installation müssen systemfremde Bauteile wie Balkone, Vordächer oder Lüftungsschächte berücksichtigt werden. Diese Bauteile müssen von spezialisierten Baugewerken korrekt integriert werden, um Wärmebrücken zu vermeiden und die Dichtigkeit des Systems zu sichern. Diese Anpassungen erfolgen während der gesamten WDVS-Installation.

  • Anpassung der Dachüberstände: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade vergrößert, müssen Dachüberstände oft angepasst werden, um die Fassade inklusive WDVS vollständig abzudecken und vor Witterung zu schützen. Diese Arbeiten werden von Dachdeckern durchgeführt und finden in der Regel vor oder während der Installation des WDVS statt.

WDVS erweiterte Arbeiten

Erweiterter Dachüberstand

Schutz der Fassade & Dämmung vor Niederschlag

Feuchtigkeitsschutz am Sockel

Schutz der erdberührenden ELemente vor Feuchtigkeit am Sockel

Anschlussfugen am Fenster

Mindestens 3cm überdämmt an Fenster um Wärmebrücken zu verhondern

Lüftung Fenster

Lüftungssystem am Fenster

— DÄMMSTOFFE

Welcher Dämmstoff für Ihr WDVS in Moers?

WDVS Dämmung Hochhaus.jpg

Weil in Moers kein Förderprogramm bestimmte Dämmstoffe vorschreibt, entscheiden bauliche Kriterien: Gebäudehöhe, Feuchteverhalten des Untergrunds und Budget. Drei Werkstoffe kommen für ein Wärmedämmverbundsystem infrage.


EPS ist bei Reihen- und Doppelhäusern die Standardwahl. Mit Wärmeleitgruppe 032 bis 035 reichen 14 bis 16 cm für den geförderten U-Wert, das leichte Material lässt sich auch in engen Zeilen und über Anbauten hinweg sauber verarbeiten. Brandriegel aus Mineralwolle über den Fensteröffnungen gehören zum Standard.


Mineralwolle brennt nicht, gehört zur Baustoffklasse A1 und lässt Dampf passieren. Bei den Mehrfamilienhäusern der Nachkriegszeit, die in Moers einen großen Anteil ausmachen, ist sie wegen der Gebäudehöhe die passende Wahl; nebenbei verbessert sie den Schallschutz zwischen dicht stehenden Häusern.


Holzfaser nimmt Feuchte auf, gibt sie wieder ab und bietet den besten sommerlichen Hitzeschutz. Bei den massiv gemauerten Siedlungshäusern der Jahre vor 1949, deren Wandaufbau nicht immer dokumentiert ist, ist das die sicherste Variante gegen Feuchteprobleme im Bauteil — allerdings auch die teuerste.

Auswahlkriterien für den Dämmstoff

  1. Wärmedämmleistung (Wärmeleitfähigkeit): Ein niedriger Wert der Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) bedeutet, dass der Dämmstoff eine hohe Dämmwirkung hat. Je niedriger der λ-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Materials.

  2. Brandschutz: Je nach Gebäudetyp und Nutzungsart können strenge Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden. Dämmstoffe sind in verschiedene Brandklassen eingeteilt, und die Wahl des richtigen Materials kann entscheidend für die Sicherheit sein.

  3. Feuchtigkeitsbeständigkeit: Der Umgang mit Feuchtigkeit variiert teilweise zwischen den Dämmstoffen. 

  4. Ökologische Aspekte: Für einige Bauherren kann die ökologische Bilanz eines Dämmstoffs eine Rolle spielen. Dies umfasst die Herstellung und die Entsorgung des Dämmstoffes.

  5. Kosten: Natürlich spielen die Kosten des Dämmstoffs eine wesentliche Rolle bei der Auswahl.

Übersicht der gängigen Dämmstoffe

  1. Expandiertes Polystyrol (EPS) oder auch Styropor:

    • Verwendung: EPS ist der am häufigsten verwendete Dämmstoff in WDVS.

    • Vorteile: Es bietet eine gute Dämmleistung bei relativ geringen Kosten. EPS ist leicht, einfach zu verarbeiten und hat eine lange Lebensdauer.

    • Nachteile: EPS ist brennbar (Brandklasse B1) und erfordert daher zusätzliche Maßnahmen zum Brandschutz. Außerdem ist es nicht umweltfreundlich, da es aus Erdöl gewonnen wird und die Entsorgung problematisch sein kann. Außerdem kann es Feuchtigkeit nicht gut weiterleiten.

  2. Mineralwolle (Stein- oder Glaswolle):

    • Verwendung: Mineralwolle wird häufig in Gebäuden eingesetzt, bei denen hohe Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden.

    • Vorteile: Sie ist nicht brennbar (Brandklasse A1) und bietet zudem eine gute Schalldämmung. Mineralwolle kann außerdem besser Feuchtigkeit weiterleiten als z.B. EPS, ohne selbst Schaden zu nehmen.

    • Nachteile: Mineralwolle ist teurer als EPS. 

  3. Polyurethan (PUR):

    • Verwendung: PUR-Dämmstoffe bieten eine sehr hohe Dämmleistung, selbst bei geringer Materialdicke.

    • Vorteile: Sie sind besonders geeignet für Situationen, in denen der Platz begrenzt ist und dennoch eine hohe Dämmwirkung erzielt werden soll. PUR ist feuchtigkeitsbeständig und langlebig.

    • Nachteile: PUR ist ebenfalls brennbar und kann bei der Verbrennung giftige Gase freisetzen. Zudem ist es ein teures Material und hat eine schlechte ökologische Bilanz, da es aus petrochemischen Produkten hergestellt wird.

  4. Holzfaserplatten:

    • Verwendung: Holzfaserplatten werden häufig in ökologischen Bauprojekten eingesetzt.

    • Vorteile: Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und bieten eine gute Diffusionsoffenheit, was zu einem gesunden Raumklima beiträgt. Sie haben auch gute schallisolierende Eigenschaften.

    • Nachteile: Holzfaserplatten sind weniger effizient in der Wärmedämmung als synthetische Materialien und können im Vergleich teurer sein. Außerdem müssen sie gut vor Feuchtigkeit geschützt werden, da sie sonst Schaden nehmen können.

  5. Schaumglasplatten

    • Verwendung: Schaumglasplatten werden in Bereichen eingesetzt, wo eine hohe Druckfestigkeit und absolute Feuchtigkeitsresistenz gefordert sind, beispielsweise bei der Dämmung von Flachdächern, Kellerwänden und im Sockelbereich.

    • Vorteile: Schaumglas ist komplett feuchtigkeitsunempfindlich und nicht brennbar (Brandklasse A1). Es bietet eine hervorragende Dämmleistung und ist zudem sehr druckfest, was es ideal für stark belastete Flächen macht. Da es aus recyceltem Glas besteht, hat es auch eine gute ökologische Bilanz und ist resistent gegen Schädlinge und Schimmel.

    • Nachteile: Schaumglasplatten sind vergleichsweise teuer und auch relativ schwer, was die Handhabung und den Einbau erschwert. Außerdem ist das Material spröde, was bei unsachgemäßer Handhabung zu Beschädigungen führen kann.

  6. Phenol-Hartschaumplatten:

    • Verwendung: Phenol-Hartschaumplatten werden vor allem dort verwendet, wo eine extrem hohe Dämmleistung bei minimaler Materialdicke erforderlich ist, zum Beispiel in Passivhäusern oder bei energetischen Sanierungen mit beengten Platzverhältnissen.

    • Vorteile: Phenol-Hartschaum bietet eine hervorragende Dämmleistung mit einem sehr niedrigen Wärmeleitwert, wodurch schon bei geringer Dicke eine sehr gute Dämmwirkung erzielt wird. Das Material ist schwer entflammbar (Brandklasse B1) und hat eine hohe Druckfestigkeit.

    • Nachteile: Phenol-Hartschaumplatten sind deutlich teurer als viele andere Dämmstoffe und können bei der Verarbeitung spröde sein, was das Handling erschwert. Zudem sind sie nicht diffusionsoffen, was in bestimmten Anwendungen Probleme mit Feuchtigkeitsmanagement verursachen kann.

Tabelle der gängigen WDVS Dämmstoffe

Dämmstoff

WLG-Klasse

Brandschutzklasse

Preis pro m² (bei 160 mm)

Polystyrol (EPS)

032-040

B1 (schwer entflammbar)

20-25 €/m²

Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle)

033-040

A1 (nicht brennbar)

38-45 €/m²

Polyurethan (PUR)

023-030

B1 (schwer entflammbar)

45-55 €/m²

Holzfaserplatten

040-045

B1 (schwer entflammbar)

50-60 €/m²

Schaumglasplatten

035-045

A1 (nicht brennbar)

60-80 €/m²

Phenolharz-Hartschaumplatten

020-025

B1 (schwer entflammbar)

55-70 €/m²


Der beste Dämmstoff für Ihre WDVS-Dämmung in Moers

Für den häufigsten Moerser Fall — ein Reihen- oder Doppelhaus der Baujahre 1949 bis 1978 mit zwei Geschossen — empfehlen wir EPS in 14 bis 16 cm mit mineralischem Oberputz. Diese Kombination erreicht den geförderten U-Wert von 0,20 W/(m²K) zum günstigsten Preis und macht brandschutzrechtlich keine Umstände. Sobald mehr als zwei Vollgeschosse im Spiel sind, wechseln wir auf Mineralwolle und nehmen den Aufpreis für Brand- und Schallschutz bewusst mit. Beim Vorkriegsbestand aus der Zechensiedlungszeit gilt: erst Wandaufbau und Feuchtesituation klären, dann entscheiden — dort ist Holzfaser oft die haltbarere Lösung. Diese Einschätzung treffen wir nach der Prüfung des Untergrunds, nicht am Telefon.

— DÄMMSTÄRKE

2. Entscheidung: Wie dick soll Ihre Dämmung sein?

Auch bei der Wahl der richtigen Dämmstärke (Dicke der Dämmung) sollten Sie mehrere Faktoren beachten. Die Dämmstärke beeinflusst direkt die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) der Fassade, also die Menge an Wärme, die durch die Wände nach außen entweichen kann. Es gibt hier regulatorische Vorschriften auf der einen Seite und Überlegungen aus Kosten- und Bausubstanzaspekten sowie optischen Gesichtspunkten auf der anderen Seite. Die Entscheidungskriterien können wie folgt gegliedert werden:

  1. Energetische Anforderungen: Die energetischen Vorgaben der aktuellen Gebäudeenergiegesetze (GEG) legt eine Mindestanforderungen von 0,24 W/(m∙K) an den U-Wert der Fassade fest für eine Förderung muss ein U-Wert von 0,2 W/(m∙K) erreicht werden. Für die häufigsten Dämmstoffe (EPS und Mineralwolle) haben Sie den U-Wert von 0,2 W/(m∙K) meistens bei 16cm Dämmung erreicht. Bei Zellulose oder Holzfaserplatten müssen Sie eher auf 20-24cm gehen. Generell gilt, je niedriger der U-Wert sein soll, desto dicker muss die Dämmung ausfallen. Insbesondere nachhaltige Dämmstoffe wie Holzfasern benötigen sehr dicke Dämmungen.

  2. Gebäudetyp und Bauweise: Bei älteren Gebäuden mit schlechterer Grunddämmung kann eine stärkere Dämmung erforderlich sein, um energetische Standards zu erreichen. Bei Neubauten, die bereits auf Energieeffizienz ausgelegt sind, kann eine geringere Dämmstärke ausreichend sein.

  3. Ästhetische und bauliche Einschränkungen: Eine dickere Dämmung verändert die Fassadenoptik und kann Einfluss auf Fensterlaibungen, Dachüberstände und andere architektonische Details haben. In engen Straßen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden kann die maximale Dämmstärke baulich begrenzt sein.

  4. Kosten-Nutzen-Verhältnis: Eine stärkere Dämmung führt zu höheren Investitionskosten, bringt aber langfristig größere Energieeinsparungen. Es ist wichtig, das optimale Verhältnis zwischen Investitionskosten und Energieeinsparung zu finden.

Ratschlag zur Auswahl der Dämmstärke

Als Faustregel gilt, dass für die meisten Gebäude eine Dämmstärke zwischen 12 und 20 cm ausreichend ist, um moderne energetische Anforderungen zu erfüllen. Für Neubauten oder energetisch optimierte Gebäude können Sie oftmals eine geringere Dämmstärke auswählen, während Sie bei Altbauten oder in extremen Klimazonen lieber eine stärkere Dämmung wählen sollten. Insgesamt sollte die Dämmstärke so gewählt werden, dass sie den besten Kompromiss zwischen Energieeffizienz, Kosten, baulichen Anforderungen und ästhetischen Ansprüchen bietet. 

— OPTIK

Gestaltung: So sieht Ihre Fassade in Moers nach dem WDVS aus

Ein WDVS verändert das Erscheinungsbild deutlich, und in einer Stadt mit vielen zusammenhängenden Zeilen ist die Gestaltung selten allein Ihre Sache. Fünf Punkte legen wir vorab fest:


  • Putzstruktur: Feiner Scheibenputz wirkt ruhig, ein gröberer Reibeputz verzeiht Unebenheiten im Untergrund. In gleichförmigen Zeilen empfiehlt sich die durchgehend gleiche Struktur.

  • Farbe: Unter einem Hellbezugswert von 20 heizt sich die Oberfläche im Sommer zu stark auf und der Putz kann reißen. Kräftige Töne sind mit reflektierenden Pigmenten möglich.

  • Klinkerriemchen: Im Ruhrgebiet prägt Backstein ganze Straßenzüge. Wo der Klinkercharakter erhalten bleiben soll, kleben wir Riemchen auf die Dämmplatte statt zu verputzen.

  • Sockel: Druckfeste Dämmung im Spritzwasserbereich, abgesetzter Sockelputz, sauber ausgeführte Abdichtung zum Erdreich.

  • Grenzen und Anschlüsse: Bei Reihenhäusern führen wir die Dämmung bis zur Grundstücksgrenze und bereiten den Anschluss so vor, dass das Nachbarhaus später ohne Bruchstelle folgen kann.


In Meerbeck-Hochstraß und im Denkmalbereich Repelen gelten eigene Regeln, die vor jeder Planung zu prüfen sind. Außerhalb dieser Gebiete gibt es keine stadtweiten Materialvorgaben — hier entscheidet die Nachbarschaft und Ihr Geschmack.

WDVS Weißer Putz

1. WDVS mit weißem Putz 

Eine Fassade mit weißem Putz ist die klassische Wahl für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Sie verleiht Ihrer Immobilie ein zeitloses und elegantes Erscheinungsbild, das sich harmonisch in verschiedene architektonische Stile einfügt. Diese Option ist besonders pflegeleicht und bietet gleichzeitig zahlreiche Möglichkeiten, durch verschiedene Putztechniken individuelle Akzente zu setzen.

2. WDVS mit Klinkerriemchen 

Wenn Sie den robusten und traditionellen Look von Klinker bevorzugen, bietet das WDVS mit Klinker-Riemchen eine attraktive Option für Sie. Klinker-Riemchen bestehen aus dünnen, etwa 1 bis 2 cm starken Scheiben, die aus echtem Ziegelmaterial gefertigt werden. Klinker-Riemchen sind widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und sorgen für eine langlebige und wartungsarme Fassade.

WDVS mit Riemchen
WDVS mit Holz

3. WDVS mit Holzverkleidung 

Eine Holzverkleidung auf einem WDVS verbindet moderne Ästhetik mit natürlichem Charme. Diese Option eignet sich besonders für Gebäude, die eine warme und einladende Ausstrahlung haben sollen. Holz verleiht der Fassade ein einzigartiges, organisches Aussehen und kann je nach Wahl der Holzart und Farbe individuell angepasst werden. Durch spezielle Oberflächenbehandlungen bleibt das Holz lange schön und schützt das Gebäude zusätzlich vor äußeren Einflüssen. 

— RISIKEN

Risiken eines WDVS in Moers – und wie wir sie vermeiden

Vier Themen sprechen wir bei jedem Angebot an. Veralgung: Die gedämmte Oberfläche kühlt nachts stärker aus, morgens bleibt Tauwasser stehen — betroffen sind Nord- und Nordwestseiten sowie Wände hinter dichtem Bewuchs, wie sie in den durchgrünten Siedlungen häufig sind. Mineralische Oberputze mit hohem pH-Wert und eine saubere Wasserführung über Tropfkanten wirken dagegen. Wärmebrücken sitzen an Fensterlaibungen, Rollladenkästen und Balkonplatten; werden sie nicht mitgedämmt, verlagert sich das Feuchteproblem nach innen. Brandschutz heißt bei EPS Riegel aus Mineralwolle über den Öffnungen, bei Mehrfamilienhäusern zusätzlich geschossweise. Spechte arbeiten sich gern in hohl klingende Putzflächen ein; ein dick armierter Aufbau oder eine Riemchenfläche im gefährdeten Bereich nimmt ihnen die Grundlage.

Übersicht der Risiken eines WDVS:

  1. Wärmebrücken:

    • Ursache: Wärmebrücken entstehen häufig an Stellen, an denen das WDVS unterbrochen ist, wie bei Fenster- und Türanschlüssen oder bei der Befestigung von Bauteilen (z. B. Markisen oder Geländern). Auch unzureichend überlappende Dämmplatten oder fehlerhafte Anbringung können Wärmebrücken verursachen.

    • Folgen: Wärmebrücken führen zu einem erhöhten Wärmeverlust und können zu Kondenswasserbildung zwischen kalten und warmen Bauteilen führen. Dies erhöht das Risiko von Schimmelbildung und verringert die Energieeffizienz des Gebäudes.

    • Vermeidung: Um Wärmebrücken zu vermeiden, ist eine sorgfältige Planung und Ausführung der Anschlüsse und Befestigungspunkte erforderlich. Eine durchgehende Dämmung ohne Unterbrechungen ist essenziell, und alle Übergänge sollten fachgerecht abgedichtet werden.

  2. Feuchtigkeitsprobleme:

    • Ursache: Feuchtigkeit kann in das WDVS eindringen, wenn es nicht richtig abgedichtet ist, insbesondere an kritischen Punkten wie Anschlüssen, Fugen oder beschädigten Stellen. Auch eine falsche Verarbeitung des Putzes oder der Dämmplatten kann zu Feuchtigkeitsproblemen führen.

    • Folgen: Eingedrungene Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und Algenwachstum auf der Fassade führen. Langfristig kann dies die Dämmwirkung vermindern und die Bausubstanz Ihres Gebäudes schädigen.

    • Vermeidung: Um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden, müssen alle Fugen, Anschlüsse und Übergänge sorgfältig abgedichtet werden. Zudem sollte die Fassade regelmäßig auf Schäden und undichte Stellen überprüft werden.

  3. Rissbildungen:

    • Ursache: Risse können durch Bewegungen im Bauwerk, Temperaturschwankungen oder unsachgemäße Verarbeitung des WDVS entstehen. Auch unzureichend angebrachte Dehnungsfugen können zu Rissbildungen führen.

    • Folgen: Risse in der Fassade können nicht nur die Optik beeinträchtigen, sondern auch das Eindringen von Feuchtigkeit ermöglichen, was wiederum Schimmelbildung und eine Beeinträchtigung der Dämmleistung zur Folge haben kann.

    • Vermeidung: Um Rissbildungen vorzubeugen, sollten Bewegungsfugen korrekt eingeplant und ausgeführt werden. Eine fachgerechte Verarbeitung des Putzes und der Dämmplatten ist ebenfalls entscheidend, um Spannungen in der Fassade zu minimieren.

  4. Algen- und Pilzbefall:

    • Ursache: Algen- und Pilzbefall tritt besonders auf feuchten und schattigen Fassaden auf, die oft schlecht belüftet sind. Dies kann durch anhaltende Feuchtigkeit und fehlende Sonneneinstrahlung begünstigt werden.

    • Folgen: Algen und Pilze beeinträchtigen die Optik der Fassade und können langfristig die Bausubstanz schädigen, wenn sie nicht entfernt werden.

    • Vermeidung: Um Algen- und Pilzbefall zu verhindern, sollten Fassaden mit einem wasserabweisenden und diffusionsoffenen Putz versehen werden. Regelmäßige Reinigung und gegebenenfalls der Einsatz von fungiziden Beschichtungen können das Wachstum von Algen und Pilzen verhindern. Um hierzu mehr zu erfahren, klicken Sie hier.

  5. Verfärbungen:

    • Ursache: Verfärbungen, insbesondere helle Flecken, können durch punktuelle Wärmebrücken entstehen, die durch die Befestigungselemente des WDVS verursacht werden.

    • Folgen: Diese Flecken beeinträchtigen die ästhetische Erscheinung der Fassade und können ein Hinweis auf ineffiziente Dämmung an diesen Stellen sein.

    • Vermeidung: Die Verwendung von wärmebrückenfreien Befestigungselementen und die richtige Überdeckung der Dämmplatten können Verfärbungen verhindern.

  6. Ablösungen:

    • Ursache: Unsachgemäß angebrachte Dämmplatten können sich von der Fassade lösen, insbesondere wenn der Untergrund nicht ausreichend vorbereitet wurde oder ungeeignete Kleber verwendet wurden.

    • Folgen: Ablösungen der Dämmung gefährden die Sicherheit und können zu erheblichen Wärmeverlusten führen. Zudem sind die Reparaturkosten in solchen Fällen oft hoch.

    • Vermeidung: Eine gründliche Vorbereitung des Untergrunds und die Verwendung von qualitativ hochwertigen Materialien sowie die korrekte Anwendung der Befestigungsmethoden sind essenziell, um Ablösungen zu verhindern.

— HEIZKOSTENERSPARNISSE

Wie viel Heizkosten spart ein WDVS in Moers?

Wie viel eine Fassadendämmung bringt, zeigt der U-Wert. Ungedämmte Wände aus der Bauzeit 1949 bis 1978 liegen häufig um 1,0 W/(m²K); nach einem WDVS mit 16 cm Dämmung sind es rund 0,20 W/(m²K), genau der Wert, den die Bundesförderung verlangt. Bei einem Reihenmittelhaus ist die Außenwandfläche kleiner als bei einem freistehenden Haus, der Verlust je Quadratmeter aber derselbe — die Einsparung bleibt deshalb in der Größenordnung von 25–30 %.


In Euro: Aus 3.500 € Jahresheizkosten bei 110 m² Wohnfläche werden 875 bis 1.050 € Ersparnis im Jahr. Für das Doppelhaus mit 90 m² Fassade und 18.900 bis 29.700 € Investition ergibt sich rechnerisch eine Amortisation von etwa 20 bis 35 Jahren ohne Förderung — dank der kompakten Bauform eine der kürzeren Spannen. Wer die Fassade ohnehin sanieren lassen muss, rechnet ohnehin nur die Differenz zwischen neuem Putz und gedämmtem Aufbau, und dann fällt das Ergebnis deutlich freundlicher aus.

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— HEIZKOSTENEINSPARUNGEN

Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Heizkosteneinsparungen berechnen?

— VORTEILE UND NACHTEILE

Vor- und Nachteile von einem WDVS

Ein Wärmedämmverbundsystem bietet zahlreiche Vorteile, vor allem in Bezug auf Energieeffizienz, Langlebigkeit der Immobilie und Wohnkomfort. Es kann den Energieverbrauch eines Gebäudes erheblich senken, die Fassade schützen und den Wert Ihrer Immobilie steigern. Allerdings gibt es auch einige Nachteile, wie hohe Investitionskosten, potenzielle Probleme mit Algenbildung und Feuchtigkeitsproblemen sowie die Schwierigkeit, das System bei denkmalgeschützten Gebäuden einzusetzen. Hier finden Sie eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile.

Tabelle: Vor und Nachteile WDVS 

Vorteil

Nachteil

Energieeffizienz: Ein gut installiertes WDVS kann Ihren Energieverbrauch erheblich reduzieren, was zu niedrigeren Heizkosten und weniger CO₂-Emissionen führt.

Kosten und Amortisierung: Die hohen Investitionskosten für das WDVS und die späte Amortisation, die oft erst nach etwa 20 Jahren eintritt, können abschreckend sein.

Langlebigkeit: Ein WDVS schützt die Fassade vor Witterungseinflüssen und kann die Lebensdauer der Bausubstanz verlängern.

Algenbildung und Feuchtigkeitsprobleme: Durch die thermische Abkopplung des Außenputzes vom Mauerwerk kann es zu Algenbildung kommen, insbesondere wenn keine Schutzmaßnahmen wie Kunstharz mit Biozid getroffen werden.

Komfort: Die verbesserte Dämmung sorgt für ein angenehmeres und gleichmäßigeres Raumklima.

Recyclingprobleme: Besonders bei Styropor-WDVS ist die Entsorgung problematisch, da es als Sondermüll behandelt werden muss.

Umweltschutz: Durch die Reduktion des Energieverbrauchs trägt das WDVS zum Klimaschutz bei.

Eingeschränkte Ästhetik: Trotz vielfältiger Gestaltungsmöglichkeiten, sind bestimmte ästhetische Einschränkungen bei der Fassade gegeben, z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden.

Wertsteigerung: Die energetische Sanierung mit WDVS kann den Wert Ihrer Immobilie steigern und ihre Marktchancen verbessern.


Ästhetik: Das WDVS bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für die Fassade, von Oberputz bis zu Klinker-Optiken und bietet sich an, wenn Sie einen Wechsel der Optik wünschen.



Für wen macht ein WDVS Sinn:

  • Eigentümer von Altbauten: Wenn Sie Eigentümer eines Altbautes mit geringer Energieeffizienz sind, macht ein WDVS viel Sinn. Hier kann es Ihren Energieverbrauch drastisch senken und den Wohnkomfort erheblich verbessern.

  • Umweltbewusste Bauherren: Wenn Sie viel Wert auf Nachhaltigkeit legen, können Sie mit einem WDVS Ihren Beitrag dazu leisten Ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Sie können auch ökologische Dämmstoffe wählen, wie z.B. Holzfaserplatten, die aus nachwachsenden Ressourcen gebaut sind.

  • Eigentümer, die gesetzliche Vorschriften erfüllen müssen: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt energetische Standards vor, die oft nur durch eine Außendämmung wie WDVS erreicht werden können.

Wann sollten Sie kein WDVS verbauen:

​Ein WDVS macht keinen Sinn bei denkmalgeschützten Gebäuden, Gebäuden, die bereits gut gedämmt sind oder wo die Fassade erst saniert werden muss und für kurzfristige Immobilienbesitzer.

  • Denkmalgeschützte Gebäude: Wenn Ihre Immobilie denkmalgeschützt ist, kann das WDVS problematisch sein, da die Fassaden häufig nicht verändert werden dürfen. Alternativen wie Innendämmung sollten Sie dann in Betracht ziehen.

  • Gebäude mit bereits guter Dämmung: Wenn Ihre Immobilie bereits gut gedämmt ist, könnte der zusätzliche Nutzen eines WDVS relativ gering sein.

  • Kurzfristige Immobilienbesitzer: Für Personen, die ihre Immobilie nur kurzfristig besitzen oder bald verkaufen möchten, lohnen sich die hohen Investitionskosten oft nicht, da die Amortisation der Kosten in der Regel über Jahrzehnte erfolgt. Hier sollten Sie mit einem Makler sprechen, wie wichtig die Energieeffizienzklassen sind.

— DÄMMPFLICHT

Gibt es in Moers eine Dämmpflicht für die Fassade?

Image by Tingey Injury Law Firm

Eine kommunale Dämmpflicht gibt es in Moers nicht, und Nordrhein-Westfalen schreibt ebenfalls nichts vor. Verbindlich ist das Gebäudeenergiegesetz des Bundes: Sobald mehr als 10 % einer Bauteilfläche erneuert werden, muss die Außenwand danach einen U-Wert von höchstens 0,24 W/(m²K) erreichen; die Werte stehen in Anlage 7. Anstrich und punktuelle Reparaturen fallen nicht darunter. Wichtiger für viele Moerser Häuser ist die andere Genehmigungsebene: In der Gestaltungssatzung Meerbeck-Hochstraß und im Denkmalbereich Repelen sind Veränderungen am Erscheinungsbild vorab genehmigen zu lassen, unabhängig von jeder Energieanforderung.

— DÄMMUNG NORD

Ihre Vorteile mit Dämmung Nord:

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Schneller & professioneller Service

Antworten innerhalb von 24 Stunden, kostenlose Inspektion innerhalb von einer Woche und Dämmung innerhalb von 30 Tagen. 

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Kompetenz, Weitsicht und Erfahrung

Ca. 720 Häuserdämmungen pro Jahr. Wir sind vor Ort mit Standorten in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen.

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Experten aus dem Handwerk

Vielseitiges Team aus Experten der energetischen Sanierung, Dachdeckerei, Fensterbau, Zimmerei und Industrieisolierer für eine ganzheitliche Lösung.

WETTER

Klima in Moers: Was es für Ihre Fassadendämmung bedeutet

Moers liegt als Binnenstadt am linken Niederrhein. Küstenargumente gelten hier nicht, und wir übertragen sie deshalb auch nicht: Die erhöhte Schlagregenbeanspruchung, die die einschlägige Norm den Küstenregionen zuordnet, trifft auf diesen Standort nicht zu. Eigene Klimakennzahlen für die Stadt liegen uns nicht vor, also nennen wir keine. Auch zum vieldiskutierten Thema Bergsenkung gibt es keine belastbare, auf Moers bezogene Fachaussage zur Fassadendämmung — wir behaupten deshalb nichts.


Was für Ihr Haus zählt, ist die konkrete Lage. Eine freie Westfassade ohne Nachbarbebauung wird stärker beansprucht als eine Wand im Zeileninneren, und ein Haus unter altem Baumbestand hat ein größeres Algenrisiko als eines auf offenem Grundstück. Daran richten wir Oberputz, Anschlussdetails und Dübelzahl aus. Sind an Ihrem Gebäude bereits Risse sichtbar, klären wir vor der Dämmung deren Ursache. Beides schauen wir uns bei der kostenlosen Vor-Ort-Prüfung an.

— ANGEBOT ANFRAGEN

Kundin

1. Angebot kostenlos und unverbindlich anfragen.

Nachdem Sie Ihre Anfrage abgeschickt haben, melden sich unsere Berater innerhalb 24 Stunden, um Ihr Vorhaben zu besprechen.

In 3 Schritten zu Ihrer Fassadendämmung

2. Unser regionales Expertenteam berät Sie persönlich.

Wir besuchen Sie, um Ihre Immobilie auf Durchführbarkeit und mögliche Risiken zu prüfen und gemeinsam den passenden Dämmstoff und Optik für Ihr Vorhaben auszuwählen.

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3. Wir installieren das WDVS

Unser regionales Handwerksteam installiert Ihr WDVS. Ab jetzt können Sie im Winter Heizkosten sparen und im Sommer einen kühlen Wohnraum genießen.

— BEWERTUNGEN

Kunden berichten über Ihre Erfahrungen mit Dämmung Nord - transparent & einsehbar auf Google

Was soll ich sagen…grundsätzlich von der Verbraucherzentrale, wenn möglich, empfohlene und kosteneffiziente energetische Sanierungsmöglichkeit.

Darauf hin kurz gegoogelt und dann auf Dämmung Nord gestoßen. Nach der Kontaktaufnahme per Email, kam prompt ein sehr zeitnaher Termin für eine kostenlose Probebohrung vor Ort am Haus, um zu klären ob eine Einblasdämmung durchgeführt werden könnte.

Der Servicetechniker kam sehr pünktlich, war ausgesprochen nett und kompetent, wie im übrigen alle Mitarbeiter die ich erleben durfte! Er machte sehr zügig auf jeder Hausseite ein paar Probebohrungen, die er anschließend mit einer Periskop Kamera inspizierte und daraufhin wieder alle Löcher sehr sauber versiegelte.

Gleich im Anschluss hat er schon an seinem iPad die gesamten m³ berechnen können die benötigt werden würden und mir ein mündliches Angebot kommuniziert. Zusätzlich, wenn ich noch im Mai den Auftrag erledigen lassen würde, gab es noch 10% Rabbat – wow! Das verbindliche Angebot kam gleich am nächsten Tag per Email und unterschied sich nicht wesentlich vom mündlichen!

Ergo, Auftrag erteilt und einen Termin innerhalb von zwei Wochen bekommen!

Zur Durchführung kann ich nur sagen, das Team kam auf die Minute pünktlich! Die Jungs waren sehr freundlich, motiviert, kompetent, zügig, sauber und professionell! Es hat viel Spaß gemacht Ihnen bei der Arbeit zuzuschauen, wie ruhig und gelassen so eine Sanierung doch laufen kann, trotz des laufenden Generators 😉

Ich kann jedem nur empfehlen, bei dem es möglich ist und der es für sich für geeignet hält, diese Arbeit bei Dämmung Nord zu bestellen!

Andreas M.

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— UNSERE DÄMMUNGEN

Fassadendämmung in Moers: unser Einsatzgebiet

Moers betreuen wir vom Standort Nordrhein-Westfalen aus; die Stadtbezirke Moers, Kapellen und Rheinkamp mit Meerbeck-Hochstraß, Repelen, Scherpenberg und Asberg gehören zum Einsatzgebiet. Bundesweit führen wir rund 750 Dämmungen im Jahr aus, und ein WDVS planen wir hier von der Gerüststellung über die Ausführung bis zur Abnahme in einer Hand.


Wenn ein anderes Bauteil den größeren Effekt hat, führen diese Seiten weiter: Für zweischalige Häuser: Einblasdämmung in Moers · Oberste Geschossdecke: Dachbodendämmung in Moers · Dachschräge: Dachdämmung in Moers

Stadtteile in Moers: Bauformen und Eignung für WDVS

Stadtteil

Typische Bauform und Eignung für WDVS

Meerbeck-Hochstraß

Zechensiedlung der Jahre 1904 bis 1913, saniert zwischen 1981 und 1996; Gestaltungssatzung mit strengen Vorgaben, Außendämmung nur nach Genehmigung

Repelen

Denkmalgeschützte Bergmannssiedlung von 1930 bis 1936 mit rund 532 Wohneinheiten und unverputzten Klinkerfassaden; Denkmalbereich seit 1985

Scherpenberg

Bei Familien beliebtes Wohngebiet mit Einfamilienhäusern und großen Gärten; freistehende Baukörper als klassischer WDVS-Fall

Asberg

Ältester Ortsteil der Stadt; zum heutigen Gebäudebestand liegen keine belastbaren Daten vor, daher Einzelfallprüfung vor Ort

Kapellen

Eigener Stadtbezirk mit mehreren Ortsteilen; kein belegter Baujahresschwerpunkt, Wandaufbau und Zustand klären wir mit einer Bohrung


— FAQ

Häufige Fragen, die wir zum Thema WDVS bekommen

Über den Autor:

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Autor: Mate Rumstein - Bauleiter 

Mate Rumstein verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Industrieisolierer und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte unterschiedlicher Größen geleitet. Seine Karriere startete er als Bauleiter bei RS Isolierung GmbH, bevor er als Isolierer und Bauleiter zur A.S. Dämmtechnik GmbH in Hamburg wechselte. Dort spezialisierte er sich auf Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierungen. Über die Jahre hat Mate Rumstein umfassende Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Dämmung erworben und gilt als zuverlässiger Experte in seinem Fachgebiet.

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— VERZEICHNIS

Regionen WDVS

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