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WDVS-Fassadendämmung in Laatzen vom Fachbetrieb

Laatzen

Offizieller Handwerkspartner der Wohnungswirtschaft

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Mitglied im Fachverband für Einblasdämmung

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— ZUSAMMENGEFASST

Das Wichtigste zur WDVS-Dämmung in Laatzen auf einen Blick

WDVS Dämmung
  • Kosten: 210–330 € pro Quadratmeter Fassade, inklusive 20 % Förderung (Stand: September 2026). Für ein Siedlungshaus der 1960er in Grasdorf mit 130 m² Fassade sind das 27.300 bis 42.900 €.

  • Passt das zu Ihrem Haus?: 37,4 % der 8.356 Laatzener Wohngebäude stammen aus 1949–1978. Bei einschaligem Mauerwerk oder sanierungsbedürftigem Putz ist das WDVS die richtige Maßnahme.

  • Was es bringt: 25–30 % weniger Heizenergie, eine neue Fassadenoberfläche und ein Ende der Zugerscheinungen an kalten Außenwänden.

  • Förderung: proKlima zahlt in Laatzen 30 €/m² für die Außenwanddämmung mit zertifizierten Dämmstoffen (max. 30.000 €); dazu Bundesförderung über § 35c oder BAFA.

  • So läuft es ab: Kostenlose Vor-Ort-Prüfung, Gerüst, Dämmplatten kleben und dübeln, Armierung, Oberputz oder Riemchen — je nach Fassadenfläche ein bis drei Wochen.

Inhalt

Inhaltsangabe

DÄMMUNG

Was die WDVS-Dämmung in Laatzen besonders macht

Laatzen ist eine junge Stadt: Nur 9,3 % der 8.356 Gebäude mit Wohnraum entstanden vor 1949, dafür 37,4 % zwischen 1949 und 1978 und weitere 16,4 % bis 1990 (Zensus 2022). Gut die Hälfte des Bestands stammt also aus vier Jahrzehnten, in denen zunächst zweischalig mit Luftschicht, ab den 1970ern zunehmend einschalig mit Hochlochziegel oder Porenbeton gebaut wurde. Genau diese Unterscheidung entscheidet in Laatzen über die richtige Dämmmethode.


Hat Ihr Haus eine zweischalige Wand mit Hohlschicht, ist die Einblasdämmung in Laatzen mit 25–45 €/m² die wirtschaftlichere Lösung — wir prüfen das kostenlos per Probebohrung. Ist die Wand einschalig, der Putz rissig oder soll die Fassade ohnehin neu gestaltet werden, spielt das Wärmedämmverbundsystem seine Stärke aus: Es dämmt von außen lückenlos und erneuert die Oberfläche in einem Zug.


Die Stadtteile sind dafür unterschiedlich aufgestellt. In Grasdorf entstand ab den 1970ern das Wohngebiet „Auf der Lieth“ mit Einfamilienhäusern, in Rethen wächst neben dem alten Ortskern bis heute Wohnbebauung nach — beides typische WDVS-Fälle bei einschaligem Mauerwerk. Laatzen-Mitte wurde in den 1970ern als Geschosswohnungsbau rund um Leine-Center und Rathaus geplant; hier ist das WDVS Sache der Eigentümergemeinschaft und wird in größeren Losen umgesetzt. Alt-Laatzen mit seinem gewachsenen Ortskern verlangt Fingerspitzengefühl bei der Gestaltung.


Zwei Satzungen sollten Sie kennen: Die Gestaltungssatzung Rethen (2014) und die Örtliche Bauvorschrift Grasdorf (1986) regeln vor allem Dachform, Neigung und Eindeckung. Für die Fassade gibt es dort keine Materialverbote, aber im Umfeld der Einzeldenkmale rund um die Marienkirche in Grasdorf stimmen wir Farbe und Putzstruktur mit der Bauaufsicht ab, bevor das Gerüst steht.

— ERKLÄRUNG

Wie funktioniert die Dämmung Ihrer Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS)?

Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist die häufigste und effizienteste Methode, um Ihre Fassade zu dämmen (vorausgesetzt, Sie haben keine Hohlschicht im Mauerwerk, wenn Sie eine Hohlschicht haben, schauen Sie hier). Das Verfahren wird seit den 1970er Jahren erfolgreich in Deutschland eingesetzt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Der Aufbau besteht aus mehreren Schichten, die jeweils spezifische Funktionen erfüllen. Unten finden Sie eine Grafik eines typischen Aufbaus inklusive der jeweiligen Funktion.

Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems

Aufbau WDVS

Erläuterung Bestandteile WDVS

  • Dämmplatten: Diese bilden das Herzstück des Systems und bestehen meist aus expandiertem Polystyrol (EPS) oder Mineralwolle. Sie werden direkt auf die Außenwand des Gebäudes geklebt oder mechanisch befestigt.

  • Kleber: Der Kleber sorgt für die sichere und dauerhafte Befestigung der Dämmplatten am Untergrund. Abhängig von der Beschaffenheit der Fassade wird er entweder punktuell oder vollflächig aufgetragen.

  • Dübel: Zur zusätzlichen Stabilisierung der Dämmplatten werden spezielle Dübel verwendet, die die Platten mechanisch verankern und so die Langlebigkeit des Systems erhöhen.

  • Armierungsschicht: Diese Schicht besteht aus einem Armierungsmörtel, in den ein Armierungsgewebe eingebettet ist. Sie schützt das System vor mechanischen Schäden und verhindert die Bildung von Rissen.

  • Oberputz: Der abschließende Oberputz gibt der Fassade ihr endgültiges Aussehen und bietet zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. Er kann in unterschiedlichen Strukturen und Farben gestaltet werden, um den optischen Ansprüchen gerecht zu werden.

— KOSTEN

Wie teuer ist ein WDVS in Laatzen?

Der Quadratmeterpreis eines Wärmedämmverbundsystems setzt sich aus Gerüst, Dämmplatten, Armierung und Oberfläche zusammen — und wird in Laatzen von fünf Faktoren nach oben oder unten bewegt. Fassadenzustand: Lose Altputze müssen abgeschlagen, sandende Untergründe grundiert werden. Gebäudeform: Ein kompaktes Siedlungshaus in Grasdorf ist günstiger als ein verwinkeltes Haus mit Erkern und Vorbauten. Fenster: Werden die Fenster im selben Zug getauscht, sitzen sie danach in der Dämmebene — teurer im Moment, aber die einzige Chance, Wärmebrücken an den Laibungen ganz zu vermeiden. Dachüberstand: Reicht er nicht über die neue Wandstärke, muss er verlängert werden. Oberfläche: Riemchen oder Natursteinsockel kosten mehr als ein Scheibenputz.

Position

Preis pro m² WDVS Dämmung

Kosten für ein Haus mit 100 m² Fassadenfläche

Gerüst

Ab 22 €/m²

2.200 €

Dämmstoff

Ab 29 €/m²

2.900 €

Putz

Ab 36 €/m²

3.600 €

Arbeitslohn

Ab 123 €/m²

12.300 €

Gesamt

210-330 €/m²

21.000 € - 33.000 €


Tabelle: Übersicht Kosten der einzelnen WDVS Bestandteile & Kosten für 100m² WDVS Dämmung

Fazit: Wie teuer ist ein WDVS

Für eine Standardausführung mit EPS oder Mineralwolle, 14 bis 16 cm Dämmstärke und mineralischem Oberputz liegen die Kosten in Laatzen bei 210 bis 330 € pro Quadratmeter Fassade. Für das Siedlungshaus der 1960er in Grasdorf mit 130 m² Außenwand ergibt das 27.300 bis 42.900 €; die proKlima-Förderung von 30 €/m² reduziert die Summe um bis zu 3.900 €, bevor die Bundesförderung greift. Alle Positionen im Detail — von der Dämmstärke bis zur Oberfläche — finden Sie in unserer WDVS-Kostenübersicht.


Alle Preisangaben verstehen sich inkl. 20 % Förderung als unverbindliche Richtwerte. Den exakten Preis erhalten Sie nach einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.

— KOSTENRECHNER

Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Kosten berechnen?

— FÖRDERUNG

Welche Förderung gibt es für WDVS in Laatzen?

Statistic calculating

Laatzen gehört zum Geltungsbereich von proKlima – Der enercity-Fonds und ist dort Kuratoriumsmitglied. Das Programm fördert die Außenwanddämmung von Bestandswohngebäuden mit 30 €/m² (maximal 30.000 €), bei Mehrfamilienhäusern mit 10 €/m² (maximal 10.000 €). Bedingung: Der Dämmstoff trägt ein natureplus- oder IBR-Zertifikat — EPS und herkömmliche Mineralwolle sind ausgeschlossen, bei Mehrfamilienhäusern zählt zusätzlich ein WDVS mit Blauem Engel. Wie bei jeder Förderung gilt: Antrag vor Beginn der Maßnahme stellen. Ein eigenes städtisches Zuschussprogramm für Dämmung hat Laatzen nicht; der Förderkompass der Stadt verweist auf proKlima, Region und Land.


Die Bundesförderung läuft über zwei Wege, die sich für dieselbe Maßnahme ausschließen. Über den Steuerbonus nach § 35c EStG setzen Sie 20 % der Kosten für Material und Arbeitsleistung ab, verteilt auf drei Jahre (7 %, 7 %, 6 %) und höchstens 40.000 € je Objekt. Über die BAFA-Bundesförderung für effiziente Gebäude erhalten Sie 15 % Zuschuss auf förderfähige Kosten bis 30.000 € je Wohneinheit; der iSFP-Bonus von 5 % greift seit dem 21. Juli 2026 erst oberhalb dieser Schwelle. In beiden Fällen muss die gedämmte Außenwand einen U-Wert von höchstens 0,20 W/(m²K) erreichen und der Antrag vor Beginn der Arbeiten gestellt sein. proKlima ist mit der Bundesförderung kombinierbar. Wie die Wege zusammenspielen, erklären wir auf unserer Seite zur Förderung für WDVS — und rechnen es für Ihr Haus bei der Vor-Ort-Beratung durch.

— DAS VERFAHREN

Wie wird das WDVS auf Ihre Fassade installiert?

Untergrund Vorbereiten

1. Vorbereitung des Untergrunds

Der Untergrund auf Ihrer Fassade muss sorgfältig vorbereitet werden, um eine optimale Haftung der Dämmplatten zu gewährleisten. Dies umfasst das Entfernen loser Teile sowie die Überprüfung und gegebenenfalls Überarbeitung von Fensterbänken, Brüstungsabdeckungen und Dachüberständen. Unebenheiten werden ausgeglichen, und Fassade wird gründlich gereinigt, um Staub und Schmutz zu entfernen. 

2. Auftragen des Klebers 

Die Dämmplatten werden mit einem speziellen, hochleistungsfähigen Kleber auf die vorbereitete Fassade aufgebracht. Je nach Beschaffenheit der Fassade erfolgt der Kleberauftrag punktuell oder vollflächig. 

Auftragen Kleber
Anbringen Dämmplatten

3. Anbringen der Dämmplatten  

Die Dämmplatten sind in den frischen Klebemörtel einzusetzen und sorgfältig auszurichten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Platten fest anliegen und keine Hohlräume entstehen. Die Platten sind im Verbund zu kleben, um eine durchgehende Dämmschicht zu gewährleisten. Durch ein passgenaues und dicht aneinandergefügtes Einsetzen werden Wärmebrücken vermieden. 

4. Verdübeln der Dämmplatten  

Zur zusätzlichen Sicherung werden die Dämmplatten mit speziellen Dübeln mechanisch befestigt. Diese Maßnahme erhöht die Stabilität und Sicherheit des Systems, insbesondere bei hohen Gebäuden oder stark beanspruchten Fassaden. 

Verdübeln Dämmplatten
Auftragen Amierungsschicht

5. Aufbringen der Armierungsschicht  

Auf die befestigten Dämmplatten wird eine Armierungsschicht aufgetragen. Diese besteht aus einem hochwertigen Armierungsmörtel, in den ein robustes Armierungsgewebe eingebettet wird. Diese Schicht schützt das WDVS vor mechanischen Beschädigungen und Rissbildungen und sorgt für eine langlebige und stabile Fassade. 

6. Auftragen des Putzgrundes  

Nachdem die Armierungsschicht getrocknet ist, kann der Putzgrund aufgetragen werden. Dieser muss auf das WDVS abgestimmt sein. Es gibt mineralische, organische oder Silikatputze, deren Wahl von den Projektanforderungen und Untergrundeigenschaften abhängt. Der Putzgrund wird gleichmäßig mit Rolle oder Pinsel aufgetragen. Eine gleichmäßige Schichtdicke ist entscheidend für die optimale Haftung.

Auftragen des Putzgrundes
Auftragen Oberputz

7. Auftragen des Oberputzes

Nach dem vollständigen Trocknen der Armierungsschicht und dem Putzgrund wird der Oberputz aufgetragen. Dieser kann in verschiedenen Strukturen und Farben gestaltet werden und verleiht der Fassade ihr endgültiges, ästhetisch ansprechendes Aussehen. Der Oberputz bietet zudem einen zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. 

Lassen Sie sich von einem unserer Experten vor Ort beraten:

— VORBEREITUNG & NACHBEREITUNG

Um eine korrekte Installation zu gewährleisten müssen je nach Projekt verschiedene Vor- und Nacharbeiten an Ihrem Haus getätigt werden

Die Installation eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) erfordert eine enge Zusammenarbeit verschiedener Gewerke, um sicherzustellen, dass das System korrekt installiert wird und keine Risiken für Ihre Fassade oder das WDVS selbst entstehen. Hier sind einige der wesentlichen Aufgaben, die durchgeführt werden müssen:

  • Einbau von Sockelleisten: Im Sockelbereich des Gebäudes werden spezielle Sockelleisten durch das Maurer- oder Fassadenbaugewerbe montiert. Diese Leisten dichten den Übergang zwischen Dämmung und Erdreich ab, um Feuchtigkeitsschäden zu verhindern. 

  • Nacharbeiten an Fensterbänken: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade erhöht, müssen Fensterbänke entsprechend angepasst werden. Diese Arbeiten werden von Fensterbauern oder Schreinern ausgeführt, um sicherzustellen, dass die Fensterbänke bündig mit der neuen Fassade abschließen und Wasser sicher abgeleitet wird. Diese Nacharbeiten erfolgen typischerweise nach der Anbringung der Dämmplatten.

  • Nachjustieren von Türen: Durch die zusätzliche Dämmung kann es erforderlich sein, Türen und Fenster nachzujustieren, damit sie weiterhin ordnungsgemäß schließen. Diese Aufgabe wird von Tür- und Fensterbauern durchgeführt und sollte nach der Installation des WDVS erfolgen, um die Funktionalität der Türen und Fenster zu gewährleisten.

  • Abdichtung der Anschlüsse: Alle Anschlüsse und Übergänge, wie an Dachrändern, Fensterrahmen oder im Sockelbereich, müssen von Spezialisten für Abdichtungsarbeiten abgedichtet werden. Dies verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, was entscheidend für die Vermeidung von Schäden an der Fassade und dem WDVS ist. Diese Arbeiten erfolgen im Anschluss an die Installation der Dämmplatten und vor dem Aufbringen der Endbeschichtung.

  • Anpassung an systemfremde Bauteile: Bei der WDVS-Installation müssen systemfremde Bauteile wie Balkone, Vordächer oder Lüftungsschächte berücksichtigt werden. Diese Bauteile müssen von spezialisierten Baugewerken korrekt integriert werden, um Wärmebrücken zu vermeiden und die Dichtigkeit des Systems zu sichern. Diese Anpassungen erfolgen während der gesamten WDVS-Installation.

  • Anpassung der Dachüberstände: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade vergrößert, müssen Dachüberstände oft angepasst werden, um die Fassade inklusive WDVS vollständig abzudecken und vor Witterung zu schützen. Diese Arbeiten werden von Dachdeckern durchgeführt und finden in der Regel vor oder während der Installation des WDVS statt.

WDVS erweiterte Arbeiten

Erweiterter Dachüberstand

Schutz der Fassade & Dämmung vor Niederschlag

Feuchtigkeitsschutz am Sockel

Schutz der erdberührenden ELemente vor Feuchtigkeit am Sockel

Anschlussfugen am Fenster

Mindestens 3cm überdämmt an Fenster um Wärmebrücken zu verhondern

Lüftung Fenster

Lüftungssystem am Fenster

— DÄMMSTOFFE

Welcher Dämmstoff für Ihr WDVS in Laatzen?

WDVS Dämmung Hochhaus.jpg

Für ein Wärmedämmverbundsystem kommen in Laatzen drei Plattenwerkstoffe infrage, und die Wahl hängt weniger vom Klima als von Gebäudehöhe, Förderung und Fassadenoberfläche ab.


EPS (Polystyrol-Hartschaum) ist der Preis-Leistungs-Standard: leicht, gut zu verarbeiten, Wärmeleitgruppe 032 bis 035. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern ist es brandschutzrechtlich unproblematisch; ab der Hochhausgrenze und bei den Geschossbauten in Laatzen-Mitte sind Brandriegel aus Mineralwolle Pflicht.


Mineralwolle ist nicht brennbar (Baustoffklasse A1), diffusionsoffen und schalldämmend — die Wahl für Mehrfamilienhäuser und für Eigentümer, die bei Brandschutz keine Kompromisse wollen. Sie kostet spürbar mehr als EPS und braucht wegen des höheren Gewichts eine Dübelung mit mehr Sorgfalt.


Holzfaserplatten sind der Dämmstoff für die Förderung: proKlima bezuschusst in Laatzen ausschließlich Dämmstoffe mit natureplus- oder IBR-Zertifikat, und das erfüllen Holzfaser- und einige Mineralwolleprodukte, EPS dagegen nicht. Holzfaser punktet zusätzlich beim sommerlichen Hitzeschutz und beim Feuchtepuffer, ist aber der teuerste der drei Werkstoffe.

Auswahlkriterien für den Dämmstoff

  1. Wärmedämmleistung (Wärmeleitfähigkeit): Ein niedriger Wert der Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) bedeutet, dass der Dämmstoff eine hohe Dämmwirkung hat. Je niedriger der λ-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Materials.

  2. Brandschutz: Je nach Gebäudetyp und Nutzungsart können strenge Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden. Dämmstoffe sind in verschiedene Brandklassen eingeteilt, und die Wahl des richtigen Materials kann entscheidend für die Sicherheit sein.

  3. Feuchtigkeitsbeständigkeit: Der Umgang mit Feuchtigkeit variiert teilweise zwischen den Dämmstoffen. 

  4. Ökologische Aspekte: Für einige Bauherren kann die ökologische Bilanz eines Dämmstoffs eine Rolle spielen. Dies umfasst die Herstellung und die Entsorgung des Dämmstoffes.

  5. Kosten: Natürlich spielen die Kosten des Dämmstoffs eine wesentliche Rolle bei der Auswahl.

Übersicht der gängigen Dämmstoffe

  1. Expandiertes Polystyrol (EPS) oder auch Styropor:

    • Verwendung: EPS ist der am häufigsten verwendete Dämmstoff in WDVS.

    • Vorteile: Es bietet eine gute Dämmleistung bei relativ geringen Kosten. EPS ist leicht, einfach zu verarbeiten und hat eine lange Lebensdauer.

    • Nachteile: EPS ist brennbar (Brandklasse B1) und erfordert daher zusätzliche Maßnahmen zum Brandschutz. Außerdem ist es nicht umweltfreundlich, da es aus Erdöl gewonnen wird und die Entsorgung problematisch sein kann. Außerdem kann es Feuchtigkeit nicht gut weiterleiten.

  2. Mineralwolle (Stein- oder Glaswolle):

    • Verwendung: Mineralwolle wird häufig in Gebäuden eingesetzt, bei denen hohe Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden.

    • Vorteile: Sie ist nicht brennbar (Brandklasse A1) und bietet zudem eine gute Schalldämmung. Mineralwolle kann außerdem besser Feuchtigkeit weiterleiten als z.B. EPS, ohne selbst Schaden zu nehmen.

    • Nachteile: Mineralwolle ist teurer als EPS. 

  3. Polyurethan (PUR):

    • Verwendung: PUR-Dämmstoffe bieten eine sehr hohe Dämmleistung, selbst bei geringer Materialdicke.

    • Vorteile: Sie sind besonders geeignet für Situationen, in denen der Platz begrenzt ist und dennoch eine hohe Dämmwirkung erzielt werden soll. PUR ist feuchtigkeitsbeständig und langlebig.

    • Nachteile: PUR ist ebenfalls brennbar und kann bei der Verbrennung giftige Gase freisetzen. Zudem ist es ein teures Material und hat eine schlechte ökologische Bilanz, da es aus petrochemischen Produkten hergestellt wird.

  4. Holzfaserplatten:

    • Verwendung: Holzfaserplatten werden häufig in ökologischen Bauprojekten eingesetzt.

    • Vorteile: Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und bieten eine gute Diffusionsoffenheit, was zu einem gesunden Raumklima beiträgt. Sie haben auch gute schallisolierende Eigenschaften.

    • Nachteile: Holzfaserplatten sind weniger effizient in der Wärmedämmung als synthetische Materialien und können im Vergleich teurer sein. Außerdem müssen sie gut vor Feuchtigkeit geschützt werden, da sie sonst Schaden nehmen können.

  5. Schaumglasplatten

    • Verwendung: Schaumglasplatten werden in Bereichen eingesetzt, wo eine hohe Druckfestigkeit und absolute Feuchtigkeitsresistenz gefordert sind, beispielsweise bei der Dämmung von Flachdächern, Kellerwänden und im Sockelbereich.

    • Vorteile: Schaumglas ist komplett feuchtigkeitsunempfindlich und nicht brennbar (Brandklasse A1). Es bietet eine hervorragende Dämmleistung und ist zudem sehr druckfest, was es ideal für stark belastete Flächen macht. Da es aus recyceltem Glas besteht, hat es auch eine gute ökologische Bilanz und ist resistent gegen Schädlinge und Schimmel.

    • Nachteile: Schaumglasplatten sind vergleichsweise teuer und auch relativ schwer, was die Handhabung und den Einbau erschwert. Außerdem ist das Material spröde, was bei unsachgemäßer Handhabung zu Beschädigungen führen kann.

  6. Phenol-Hartschaumplatten:

    • Verwendung: Phenol-Hartschaumplatten werden vor allem dort verwendet, wo eine extrem hohe Dämmleistung bei minimaler Materialdicke erforderlich ist, zum Beispiel in Passivhäusern oder bei energetischen Sanierungen mit beengten Platzverhältnissen.

    • Vorteile: Phenol-Hartschaum bietet eine hervorragende Dämmleistung mit einem sehr niedrigen Wärmeleitwert, wodurch schon bei geringer Dicke eine sehr gute Dämmwirkung erzielt wird. Das Material ist schwer entflammbar (Brandklasse B1) und hat eine hohe Druckfestigkeit.

    • Nachteile: Phenol-Hartschaumplatten sind deutlich teurer als viele andere Dämmstoffe und können bei der Verarbeitung spröde sein, was das Handling erschwert. Zudem sind sie nicht diffusionsoffen, was in bestimmten Anwendungen Probleme mit Feuchtigkeitsmanagement verursachen kann.

Tabelle der gängigen WDVS Dämmstoffe

Dämmstoff

WLG-Klasse

Brandschutzklasse

Preis pro m² (bei 160 mm)

Polystyrol (EPS)

032-040

B1 (schwer entflammbar)

20-25 €/m²

Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle)

033-040

A1 (nicht brennbar)

38-45 €/m²

Polyurethan (PUR)

023-030

B1 (schwer entflammbar)

45-55 €/m²

Holzfaserplatten

040-045

B1 (schwer entflammbar)

50-60 €/m²

Schaumglasplatten

035-045

A1 (nicht brennbar)

60-80 €/m²

Phenolharz-Hartschaumplatten

020-025

B1 (schwer entflammbar)

55-70 €/m²


Der beste Dämmstoff für Ihre WDVS-Dämmung in Laatzen

Unsere Empfehlung für Laatzen richtet sich nach der Rechnung mit der Förderung: Wer die 30 €/m² von proKlima mitnehmen will, wählt ein zertifiziertes System aus Holzfaser oder Mineralwolle — der Zuschuss gleicht den Mehrpreis gegenüber EPS zu einem großen Teil aus, und Sie bekommen den besseren Brand- und Hitzeschutz obendrauf. Wer ohne proKlima plant, etwa weil die Bundesförderung über die BAFA bereits ausgeschöpft wird, fährt beim freistehenden Einfamilienhaus mit EPS am günstigsten. Bei Mehrfamilienhäusern in Laatzen-Mitte raten wir unabhängig von der Förderung zu Mineralwolle. Welche Variante bei Ihrem Haus rechnerisch vorn liegt, stellen wir bei der kostenlosen Vor-Ort-Prüfung nebeneinander.

— DÄMMSTÄRKE

2. Entscheidung: Wie dick soll Ihre Dämmung sein?

Auch bei der Wahl der richtigen Dämmstärke (Dicke der Dämmung) sollten Sie mehrere Faktoren beachten. Die Dämmstärke beeinflusst direkt die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) der Fassade, also die Menge an Wärme, die durch die Wände nach außen entweichen kann. Es gibt hier regulatorische Vorschriften auf der einen Seite und Überlegungen aus Kosten- und Bausubstanzaspekten sowie optischen Gesichtspunkten auf der anderen Seite. Die Entscheidungskriterien können wie folgt gegliedert werden:

  1. Energetische Anforderungen: Die energetischen Vorgaben der aktuellen Gebäudeenergiegesetze (GEG) legt eine Mindestanforderungen von 0,24 W/(m∙K) an den U-Wert der Fassade fest für eine Förderung muss ein U-Wert von 0,2 W/(m∙K) erreicht werden. Für die häufigsten Dämmstoffe (EPS und Mineralwolle) haben Sie den U-Wert von 0,2 W/(m∙K) meistens bei 16cm Dämmung erreicht. Bei Zellulose oder Holzfaserplatten müssen Sie eher auf 20-24cm gehen. Generell gilt, je niedriger der U-Wert sein soll, desto dicker muss die Dämmung ausfallen. Insbesondere nachhaltige Dämmstoffe wie Holzfasern benötigen sehr dicke Dämmungen.

  2. Gebäudetyp und Bauweise: Bei älteren Gebäuden mit schlechterer Grunddämmung kann eine stärkere Dämmung erforderlich sein, um energetische Standards zu erreichen. Bei Neubauten, die bereits auf Energieeffizienz ausgelegt sind, kann eine geringere Dämmstärke ausreichend sein.

  3. Ästhetische und bauliche Einschränkungen: Eine dickere Dämmung verändert die Fassadenoptik und kann Einfluss auf Fensterlaibungen, Dachüberstände und andere architektonische Details haben. In engen Straßen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden kann die maximale Dämmstärke baulich begrenzt sein.

  4. Kosten-Nutzen-Verhältnis: Eine stärkere Dämmung führt zu höheren Investitionskosten, bringt aber langfristig größere Energieeinsparungen. Es ist wichtig, das optimale Verhältnis zwischen Investitionskosten und Energieeinsparung zu finden.

Ratschlag zur Auswahl der Dämmstärke

Als Faustregel gilt, dass für die meisten Gebäude eine Dämmstärke zwischen 12 und 20 cm ausreichend ist, um moderne energetische Anforderungen zu erfüllen. Für Neubauten oder energetisch optimierte Gebäude können Sie oftmals eine geringere Dämmstärke auswählen, während Sie bei Altbauten oder in extremen Klimazonen lieber eine stärkere Dämmung wählen sollten. Insgesamt sollte die Dämmstärke so gewählt werden, dass sie den besten Kompromiss zwischen Energieeffizienz, Kosten, baulichen Anforderungen und ästhetischen Ansprüchen bietet. 

— OPTIK

Gestaltung: So sieht Ihre Fassade in Laatzen nach dem WDVS aus

Ein WDVS ist immer auch eine neue Fassade — und in Laatzen, wo die Siedlungshäuser der 1960er und 1970er oft noch ihren ersten Kratzputz tragen, ist das ein echter Gewinn. Fünf Entscheidungen bestimmen das Ergebnis:


  • Putzstruktur: Scheibenputz in 2 oder 3 mm Körnung wirkt ruhig und modern, Kratzputz nimmt die Anmutung der Nachbarschaft auf. Beide lassen sich später problemlos überstreichen.

  • Farbe: Auf gedämmten Fassaden sollte der Hellbezugswert nicht unter 20 liegen, sonst heizt sich die Oberfläche zu stark auf und der Putz kann reißen. Kräftige Töne sind mit speziellen Infrarot-reflektierenden Pigmenten trotzdem möglich.

  • Klinker-Riemchen: Wer den Ziegelcharakter eines Hauses in Alt-Laatzen oder im Ortskern von Rethen erhalten will, klebt auf die Dämmplatten dünne Riemchen. Das kostet mehr als Putz, ist aber praktisch wartungsfrei.

  • Sockel: Der Spritzwasserbereich bekommt eine eigene, druckfeste Dämmung und einen abgesetzten Sockelputz — optisch ein sauberer Abschluss, technisch der Schutz vor aufsteigender Feuchte.

  • Fensterlaibungen und Details: Fensterbänke werden verlängert, Rollladenkästen mitgedämmt, Dachüberstände geprüft. Diese Details entscheiden darüber, ob das Haus nach dem WDVS stimmig aussieht.


In den Geltungsbereichen der Satzungen von Rethen und Grasdorf betreffen die Vorgaben das Dach, nicht die Fassade — dennoch stimmen wir Farbe und Struktur dort frühzeitig ab, damit das Haus ins Ortsbild passt.

WDVS Weißer Putz

1. WDVS mit weißem Putz 

Eine Fassade mit weißem Putz ist die klassische Wahl für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Sie verleiht Ihrer Immobilie ein zeitloses und elegantes Erscheinungsbild, das sich harmonisch in verschiedene architektonische Stile einfügt. Diese Option ist besonders pflegeleicht und bietet gleichzeitig zahlreiche Möglichkeiten, durch verschiedene Putztechniken individuelle Akzente zu setzen.

2. WDVS mit Klinkerriemchen 

Wenn Sie den robusten und traditionellen Look von Klinker bevorzugen, bietet das WDVS mit Klinker-Riemchen eine attraktive Option für Sie. Klinker-Riemchen bestehen aus dünnen, etwa 1 bis 2 cm starken Scheiben, die aus echtem Ziegelmaterial gefertigt werden. Klinker-Riemchen sind widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und sorgen für eine langlebige und wartungsarme Fassade.

WDVS mit Riemchen
WDVS mit Holz

3. WDVS mit Holzverkleidung 

Eine Holzverkleidung auf einem WDVS verbindet moderne Ästhetik mit natürlichem Charme. Diese Option eignet sich besonders für Gebäude, die eine warme und einladende Ausstrahlung haben sollen. Holz verleiht der Fassade ein einzigartiges, organisches Aussehen und kann je nach Wahl der Holzart und Farbe individuell angepasst werden. Durch spezielle Oberflächenbehandlungen bleibt das Holz lange schön und schützt das Gebäude zusätzlich vor äußeren Einflüssen. 

— RISIKEN

Risiken eines WDVS in Laatzen – und wie wir sie vermeiden

Ein Wärmedämmverbundsystem hat drei bekannte Schwachstellen, und jede davon ist Planungssache. Veralgung: Gedämmte Fassaden kühlen nachts stärker aus, auf wetterabgewandten, schattigen Nord- und Westseiten bildet sich Tauwasser — der Nährboden für Algen. Wir setzen dort auf mineralische Oberputze mit hohem pH-Wert oder auf Putze mit Filmschutz und halten Dachüberstände und Fensterbänke so, dass Wasser abgeführt wird. Wärmebrücken: Fensterlaibungen, Balkonplatten und der Übergang zum Dach sind die Stellen, an denen ein schlecht geplantes WDVS Schimmel im Innenraum begünstigt. Deshalb dämmen wir Laibungen mit, prüfen Balkone auf thermische Trennung und planen den Dachanschluss vor dem ersten Gerüstbrett. Brandschutz: Bei EPS gehören Brandriegel über Fenstern und in Geschosshöhe dazu — bei uns Standard, nicht Aufpreis. Spechte hacken gelegentlich Löcher in hohle Putzschichten; ein dichter Armierungsputz und Riemchen in gefährdeten Lagen beugen vor.

Übersicht der Risiken eines WDVS:

  1. Wärmebrücken:

    • Ursache: Wärmebrücken entstehen häufig an Stellen, an denen das WDVS unterbrochen ist, wie bei Fenster- und Türanschlüssen oder bei der Befestigung von Bauteilen (z. B. Markisen oder Geländern). Auch unzureichend überlappende Dämmplatten oder fehlerhafte Anbringung können Wärmebrücken verursachen.

    • Folgen: Wärmebrücken führen zu einem erhöhten Wärmeverlust und können zu Kondenswasserbildung zwischen kalten und warmen Bauteilen führen. Dies erhöht das Risiko von Schimmelbildung und verringert die Energieeffizienz des Gebäudes.

    • Vermeidung: Um Wärmebrücken zu vermeiden, ist eine sorgfältige Planung und Ausführung der Anschlüsse und Befestigungspunkte erforderlich. Eine durchgehende Dämmung ohne Unterbrechungen ist essenziell, und alle Übergänge sollten fachgerecht abgedichtet werden.

  2. Feuchtigkeitsprobleme:

    • Ursache: Feuchtigkeit kann in das WDVS eindringen, wenn es nicht richtig abgedichtet ist, insbesondere an kritischen Punkten wie Anschlüssen, Fugen oder beschädigten Stellen. Auch eine falsche Verarbeitung des Putzes oder der Dämmplatten kann zu Feuchtigkeitsproblemen führen.

    • Folgen: Eingedrungene Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und Algenwachstum auf der Fassade führen. Langfristig kann dies die Dämmwirkung vermindern und die Bausubstanz Ihres Gebäudes schädigen.

    • Vermeidung: Um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden, müssen alle Fugen, Anschlüsse und Übergänge sorgfältig abgedichtet werden. Zudem sollte die Fassade regelmäßig auf Schäden und undichte Stellen überprüft werden.

  3. Rissbildungen:

    • Ursache: Risse können durch Bewegungen im Bauwerk, Temperaturschwankungen oder unsachgemäße Verarbeitung des WDVS entstehen. Auch unzureichend angebrachte Dehnungsfugen können zu Rissbildungen führen.

    • Folgen: Risse in der Fassade können nicht nur die Optik beeinträchtigen, sondern auch das Eindringen von Feuchtigkeit ermöglichen, was wiederum Schimmelbildung und eine Beeinträchtigung der Dämmleistung zur Folge haben kann.

    • Vermeidung: Um Rissbildungen vorzubeugen, sollten Bewegungsfugen korrekt eingeplant und ausgeführt werden. Eine fachgerechte Verarbeitung des Putzes und der Dämmplatten ist ebenfalls entscheidend, um Spannungen in der Fassade zu minimieren.

  4. Algen- und Pilzbefall:

    • Ursache: Algen- und Pilzbefall tritt besonders auf feuchten und schattigen Fassaden auf, die oft schlecht belüftet sind. Dies kann durch anhaltende Feuchtigkeit und fehlende Sonneneinstrahlung begünstigt werden.

    • Folgen: Algen und Pilze beeinträchtigen die Optik der Fassade und können langfristig die Bausubstanz schädigen, wenn sie nicht entfernt werden.

    • Vermeidung: Um Algen- und Pilzbefall zu verhindern, sollten Fassaden mit einem wasserabweisenden und diffusionsoffenen Putz versehen werden. Regelmäßige Reinigung und gegebenenfalls der Einsatz von fungiziden Beschichtungen können das Wachstum von Algen und Pilzen verhindern. Um hierzu mehr zu erfahren, klicken Sie hier.

  5. Verfärbungen:

    • Ursache: Verfärbungen, insbesondere helle Flecken, können durch punktuelle Wärmebrücken entstehen, die durch die Befestigungselemente des WDVS verursacht werden.

    • Folgen: Diese Flecken beeinträchtigen die ästhetische Erscheinung der Fassade und können ein Hinweis auf ineffiziente Dämmung an diesen Stellen sein.

    • Vermeidung: Die Verwendung von wärmebrückenfreien Befestigungselementen und die richtige Überdeckung der Dämmplatten können Verfärbungen verhindern.

  6. Ablösungen:

    • Ursache: Unsachgemäß angebrachte Dämmplatten können sich von der Fassade lösen, insbesondere wenn der Untergrund nicht ausreichend vorbereitet wurde oder ungeeignete Kleber verwendet wurden.

    • Folgen: Ablösungen der Dämmung gefährden die Sicherheit und können zu erheblichen Wärmeverlusten führen. Zudem sind die Reparaturkosten in solchen Fällen oft hoch.

    • Vermeidung: Eine gründliche Vorbereitung des Untergrunds und die Verwendung von qualitativ hochwertigen Materialien sowie die korrekte Anwendung der Befestigungsmethoden sind essenziell, um Ablösungen zu verhindern.

— HEIZKOSTENERSPARNISSE

Wie viel Heizkosten spart ein WDVS in Laatzen?

Der Effekt eines WDVS lässt sich über den U-Wert der Außenwand fassen: Er beschreibt, wie viel Wärme pro Quadratmeter und Grad Temperaturunterschied nach außen geht. Eine ungedämmte Hochlochziegelwand aus den 1970ern liegt häufig um 1,0 W/(m²K); mit 16 cm Dämmung sinkt sie auf etwa 0,20 W/(m²K) — die Schwelle, die auch die Bundesförderung verlangt. Über die Fassade entweicht bei einem freistehenden Haus rund ein Viertel bis ein Drittel der Heizwärme, entsprechend liegt die Einsparung nach einem WDVS erfahrungsgemäß bei 25–30 %.


Rechenbeispiel für Laatzen: Bei Jahresheizkosten von 3.500 € (110 m² Wohnfläche) sparen Sie 875 bis 1.050 € im Jahr. Setzt man das gegen die Investition für das Grasdorfer Siedlungshaus mit 130 m² Fassade (27.300 bis 42.900 €), amortisiert sich das WDVS ohne Förderung nach rund 25 bis 50 Jahren — mit proKlima-Zuschuss und Bundesförderung deutlich früher, und dazu kommt die ohnehin fällige Fassadenerneuerung, die sonst separat zu bezahlen wäre. Ehrlich gesagt: Ein WDVS rechnet sich in Laatzen dann am besten, wenn die Fassade sowieso saniert werden muss.

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— HEIZKOSTENEINSPARUNGEN

Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Heizkosteneinsparungen berechnen?

— VORTEILE UND NACHTEILE

Vor- und Nachteile von einem WDVS

Ein Wärmedämmverbundsystem bietet zahlreiche Vorteile, vor allem in Bezug auf Energieeffizienz, Langlebigkeit der Immobilie und Wohnkomfort. Es kann den Energieverbrauch eines Gebäudes erheblich senken, die Fassade schützen und den Wert Ihrer Immobilie steigern. Allerdings gibt es auch einige Nachteile, wie hohe Investitionskosten, potenzielle Probleme mit Algenbildung und Feuchtigkeitsproblemen sowie die Schwierigkeit, das System bei denkmalgeschützten Gebäuden einzusetzen. Hier finden Sie eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile.

Tabelle: Vor und Nachteile WDVS 

Vorteil

Nachteil

Energieeffizienz: Ein gut installiertes WDVS kann Ihren Energieverbrauch erheblich reduzieren, was zu niedrigeren Heizkosten und weniger CO₂-Emissionen führt.

Kosten und Amortisierung: Die hohen Investitionskosten für das WDVS und die späte Amortisation, die oft erst nach etwa 20 Jahren eintritt, können abschreckend sein.

Langlebigkeit: Ein WDVS schützt die Fassade vor Witterungseinflüssen und kann die Lebensdauer der Bausubstanz verlängern.

Algenbildung und Feuchtigkeitsprobleme: Durch die thermische Abkopplung des Außenputzes vom Mauerwerk kann es zu Algenbildung kommen, insbesondere wenn keine Schutzmaßnahmen wie Kunstharz mit Biozid getroffen werden.

Komfort: Die verbesserte Dämmung sorgt für ein angenehmeres und gleichmäßigeres Raumklima.

Recyclingprobleme: Besonders bei Styropor-WDVS ist die Entsorgung problematisch, da es als Sondermüll behandelt werden muss.

Umweltschutz: Durch die Reduktion des Energieverbrauchs trägt das WDVS zum Klimaschutz bei.

Eingeschränkte Ästhetik: Trotz vielfältiger Gestaltungsmöglichkeiten, sind bestimmte ästhetische Einschränkungen bei der Fassade gegeben, z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden.

Wertsteigerung: Die energetische Sanierung mit WDVS kann den Wert Ihrer Immobilie steigern und ihre Marktchancen verbessern.


Ästhetik: Das WDVS bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für die Fassade, von Oberputz bis zu Klinker-Optiken und bietet sich an, wenn Sie einen Wechsel der Optik wünschen.



Für wen macht ein WDVS Sinn:

  • Eigentümer von Altbauten: Wenn Sie Eigentümer eines Altbautes mit geringer Energieeffizienz sind, macht ein WDVS viel Sinn. Hier kann es Ihren Energieverbrauch drastisch senken und den Wohnkomfort erheblich verbessern.

  • Umweltbewusste Bauherren: Wenn Sie viel Wert auf Nachhaltigkeit legen, können Sie mit einem WDVS Ihren Beitrag dazu leisten Ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Sie können auch ökologische Dämmstoffe wählen, wie z.B. Holzfaserplatten, die aus nachwachsenden Ressourcen gebaut sind.

  • Eigentümer, die gesetzliche Vorschriften erfüllen müssen: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt energetische Standards vor, die oft nur durch eine Außendämmung wie WDVS erreicht werden können.

Wann sollten Sie kein WDVS verbauen:

​Ein WDVS macht keinen Sinn bei denkmalgeschützten Gebäuden, Gebäuden, die bereits gut gedämmt sind oder wo die Fassade erst saniert werden muss und für kurzfristige Immobilienbesitzer.

  • Denkmalgeschützte Gebäude: Wenn Ihre Immobilie denkmalgeschützt ist, kann das WDVS problematisch sein, da die Fassaden häufig nicht verändert werden dürfen. Alternativen wie Innendämmung sollten Sie dann in Betracht ziehen.

  • Gebäude mit bereits guter Dämmung: Wenn Ihre Immobilie bereits gut gedämmt ist, könnte der zusätzliche Nutzen eines WDVS relativ gering sein.

  • Kurzfristige Immobilienbesitzer: Für Personen, die ihre Immobilie nur kurzfristig besitzen oder bald verkaufen möchten, lohnen sich die hohen Investitionskosten oft nicht, da die Amortisation der Kosten in der Regel über Jahrzehnte erfolgt. Hier sollten Sie mit einem Makler sprechen, wie wichtig die Energieeffizienzklassen sind.

— DÄMMPFLICHT

Gibt es in Laatzen eine Dämmpflicht für die Fassade?

Image by Tingey Injury Law Firm

Eine allgemeine Pflicht, die Fassade zu dämmen, gibt es in Laatzen nicht — weder kommunal noch auf Landesebene. Was gilt, steht im Gebäudeenergiegesetz und ist Bundesrecht: Sobald Sie mehr als 10 % der Fassadenfläche erneuern, also etwa den Putz großflächig abschlagen und neu aufbringen, muss die Außenwand danach einen U-Wert von höchstens 0,24 W/(m²K) erreichen (GEG Anlage 7). Eine reine Neuanstrich- oder Ausbesserungsmaßnahme löst diese Anforderung nicht aus. Praktisch bedeutet das: Wer in Laatzen eine schadhafte Putzfassade saniert, kommt am WDVS kaum vorbei — und ist gut beraten, gleich auf 0,20 W/(m²K) zu gehen, weil erst dann die Förderung greift.

— DÄMMUNG NORD

Ihre Vorteile mit Dämmung Nord:

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Schneller & professioneller Service

Antworten innerhalb von 24 Stunden, kostenlose Inspektion innerhalb von einer Woche und Dämmung innerhalb von 30 Tagen. 

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Kompetenz, Weitsicht und Erfahrung

Ca. 720 Häuserdämmungen pro Jahr. Wir sind vor Ort mit Standorten in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen.

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Experten aus dem Handwerk

Vielseitiges Team aus Experten der energetischen Sanierung, Dachdeckerei, Fensterbau, Zimmerei und Industrieisolierer für eine ganzheitliche Lösung.

WETTER

Klima in Laatzen: Was es für Ihre Fassadendämmung bedeutet

Laatzen liegt im Binnenland südlich von Hannover, in der Leineniederung. Belastbare lokale Klimakennzahlen — Heizgradtage, Schlagregenhäufigkeit — gibt es für die Stadt nicht, und wir erfinden keine. Was sich sagen lässt: Die Schlagregenbeanspruchung ist im norddeutschen Binnenland niedriger als an der Küste, dafür spielt bei den Siedlungshäusern in Grasdorf und Rethen mit freistehenden Westfassaden der Wind eine Rolle. Für das WDVS heißt das: Der Dämmstoff selbst ist nicht der kritische Punkt, sondern die Dichtheit der Anschlüsse an Fenstern, Sockel und Dach.


Das zweite Thema ist der Sommer. Eine gedämmte Außenwand bremst den Wärmeeintrag am Tag — ein Grund, warum viele Eigentümer nach dem WDVS zuerst den Unterschied im Juli bemerken und erst im Januar auf der Heizkostenabrechnung. Welche Wetterseite bei Ihrem Haus die kritische ist, sehen wir bei der kostenlosen Vor-Ort-Prüfung.

— ANGEBOT ANFRAGEN

Kundin

1. Angebot kostenlos und unverbindlich anfragen.

Nachdem Sie Ihre Anfrage abgeschickt haben, melden sich unsere Berater innerhalb 24 Stunden, um Ihr Vorhaben zu besprechen.

In 3 Schritten zu Ihrer Fassadendämmung

2. Unser regionales Expertenteam berät Sie persönlich.

Wir besuchen Sie, um Ihre Immobilie auf Durchführbarkeit und mögliche Risiken zu prüfen und gemeinsam den passenden Dämmstoff und Optik für Ihr Vorhaben auszuwählen.

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3. Wir installieren das WDVS

Unser regionales Handwerksteam installiert Ihr WDVS. Ab jetzt können Sie im Winter Heizkosten sparen und im Sommer einen kühlen Wohnraum genießen.

— BEWERTUNGEN

Kunden berichten über Ihre Erfahrungen mit Dämmung Nord - transparent & einsehbar auf Google

Was soll ich sagen…grundsätzlich von der Verbraucherzentrale, wenn möglich, empfohlene und kosteneffiziente energetische Sanierungsmöglichkeit.

Darauf hin kurz gegoogelt und dann auf Dämmung Nord gestoßen. Nach der Kontaktaufnahme per Email, kam prompt ein sehr zeitnaher Termin für eine kostenlose Probebohrung vor Ort am Haus, um zu klären ob eine Einblasdämmung durchgeführt werden könnte.

Der Servicetechniker kam sehr pünktlich, war ausgesprochen nett und kompetent, wie im übrigen alle Mitarbeiter die ich erleben durfte! Er machte sehr zügig auf jeder Hausseite ein paar Probebohrungen, die er anschließend mit einer Periskop Kamera inspizierte und daraufhin wieder alle Löcher sehr sauber versiegelte.

Gleich im Anschluss hat er schon an seinem iPad die gesamten m³ berechnen können die benötigt werden würden und mir ein mündliches Angebot kommuniziert. Zusätzlich, wenn ich noch im Mai den Auftrag erledigen lassen würde, gab es noch 10% Rabbat – wow! Das verbindliche Angebot kam gleich am nächsten Tag per Email und unterschied sich nicht wesentlich vom mündlichen!

Ergo, Auftrag erteilt und einen Termin innerhalb von zwei Wochen bekommen!

Zur Durchführung kann ich nur sagen, das Team kam auf die Minute pünktlich! Die Jungs waren sehr freundlich, motiviert, kompetent, zügig, sauber und professionell! Es hat viel Spaß gemacht Ihnen bei der Arbeit zuzuschauen, wie ruhig und gelassen so eine Sanierung doch laufen kann, trotz des laufenden Generators 😉

Ich kann jedem nur empfehlen, bei dem es möglich ist und der es für sich für geeignet hält, diese Arbeit bei Dämmung Nord zu bestellen!

Andreas M.

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— UNSERE DÄMMUNGEN

Fassadendämmung in Laatzen: unser Einsatzgebiet

Laatzen bedienen wir vom Standort Niedersachsen aus — Alt-Laatzen, Laatzen-Mitte, Grasdorf und Rethen liegen im täglichen Einsatzgebiet. Bundesweit führen wir rund 750 Dämmungen im Jahr aus; ein WDVS planen wir in Laatzen mit Gerüst, Ausführung und Abnahme aus einer Hand.


Ist das WDVS für Ihr Haus nicht die passende Maßnahme, finden Sie hier die Alternativen: Für zweischalige Häuser die Einblasdämmung in Laatzen, für den nicht ausgebauten Dachboden die Dachbodendämmung in Laatzen und für das ausgebaute Dachgeschoss die Dachdämmung in Laatzen.

Stadtteile in Laatzen: Bauformen und Eignung für WDVS

Stadtteil

Typische Bauform und Eignung für WDVS

Alt-Laatzen

Historisch gewachsener Ortskern mit älterem Baubestand; WDVS mit Putz oder Riemchen, Gestaltung an Nachbarbebauung anlehnen

Laatzen-Mitte

Geschosswohnungsbau der 1970er rund um Leine-Center und Rathaus; WDVS als WEG-Maßnahme, Mineralwolle wegen Brandschutz

Grasdorf

Dorfkern mit Hofstellen und Einfamilienhaussiedlung „Auf der Lieth“ ab den 1970ern; typischer WDVS-Fall bei einschaligem Mauerwerk

Rethen

Alter Ortskern neben Nachkriegs- und Neubauwohnbebauung; Gestaltungssatzung 2014 regelt das Dach, Fassade frei gestaltbar


— FAQ

Häufige Fragen, die wir zum Thema WDVS bekommen

Über den Autor:

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Autor: Mate Rumstein - Bauleiter 

Mate Rumstein verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Industrieisolierer und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte unterschiedlicher Größen geleitet. Seine Karriere startete er als Bauleiter bei RS Isolierung GmbH, bevor er als Isolierer und Bauleiter zur A.S. Dämmtechnik GmbH in Hamburg wechselte. Dort spezialisierte er sich auf Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierungen. Über die Jahre hat Mate Rumstein umfassende Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Dämmung erworben und gilt als zuverlässiger Experte in seinem Fachgebiet.

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