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Mitglied im Fachverband für Einblasdämmung

— ZUSAMMENGEFASST
Das Wichtigste zur WDVS-Dämmung in Arnsberg auf einen Blick

Kosten: 210–330 €/m² Fassade inklusive 20 % Förderung; für ein freistehendes Haus in Neheim mit 150 m² Fassade sind das 31.500 bis 49.500 € (Stand: September 2026).
Passt das zu Ihrem Haus?: 44,5 % der 18.830 Wohngebäude stammen aus 1949–1978, 40,9 % sind freistehende Einfamilienhäuser – große Fassadenflächen, klassischer WDVS-Fall.
Was es bringt: 25–30 % weniger Heizenergie und eine geschlossene, wasserabweisende Außenhaut – im Sauerland mit 1.029 mm Jahresniederschlag kein Nebenaspekt.
Förderung: Ein stadtweiter Dämmzuschuss existiert nicht; das Hof- und Fassadenprogramm gilt nur in der Altstadt und fördert Gestaltung, nicht Dämmung. Bleiben § 35c EStG und BAFA.
So läuft es ab: Kostenlose Vor-Ort-Prüfung, Gerüst, Kleben und Dübeln der Platten, Armierung, Oberputz oder Riemchen – bei großen Fassaden zwei bis drei Wochen.
Inhalt
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Aufbau: Was sind die Bestandteile eines Wärmedämmverbundsystemes (WDVS) (hier klicken)
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Entscheidung 1 - Dämmstoffe: Welchen Dämmstoff sollten Sie wählen (hier klicken)
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Entscheidung 2 - Dämmstärke: Wie dick sollte die Dämmung sein (hier klicken)
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Entscheidung 3 - Optik: Wie soll die Oberfläche am Ende ausschauen (hier klicken)
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Ersparnisse: Mit wie viel Ersparnissen durch Heizkostensenkungen können Sie rechnen? (hier klicken)
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Förderung: Welche Fördermöglichkeiten haben Sie zu Verfügung? (hier klicken)
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Dämmpflicht: Wann sind Sie zu einer Dämmung mit einem WDVS gesetzlich verpflichtet? (hier klicken)
— DÄMMUNG
Was die WDVS-Dämmung in Arnsberg besonders macht
Arnsberg besteht aus sehr verschiedenen Bauwelten, und das ist für die Wahl der Dämmmethode entscheidend. Der Zensus 2022 weist 18.830 Gebäude mit Wohnraum aus: 11,6 % vor 1919, 11,1 % aus den Jahren 1919 bis 1948, 44,5 % aus 1949 bis 1978 und 9,6 % bis 1990. Mit 40,9 % freistehenden Einfamilienhäusern und einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 99 m² liegt Arnsberg deutlich über vergleichbaren Städten der Region – es geht hier meist um große, allseitig freie Fassaden.
Neheim mit Hüsten ist das industrielle Zentrum, historisch geprägt von der Metall- und Leuchtenindustrie, mit Arbeiterwohnquartieren aus der Zwischenkriegs- und der Nachkriegszeit. Die zweite Bauwelle nach 1945 fiel mit dem Wachstum dieser Betriebe zusammen und hat den heutigen Bestand geformt. Ganz anders Alt-Arnsberg: der denkmalgeschützte Fachwerkkern mit dem preußischen Regierungsviertel, für den ein Denkmalpflegeplan vorliegt. Die 1975 eingemeindeten Ortsteile Oeventrop, Herdringen, Bruchhausen oder Müschede sind dörflich geblieben, mit freistehenden Häusern in Hanglage.
Vor jeder Empfehlung steht die Prüfung des Wandaufbaus. Ist die Wand zweischalig mit intakter Luftschicht, ist die Einblasdämmung in Arnsberg für 25–45 €/m² die günstigere Maßnahme und in ein bis zwei Tagen erledigt. Ist die Wand einschalig gemauert, der Putz rissig oder soll die Fassade ohnehin neu gestaltet werden, ist das Wärmedämmverbundsystem die richtige Antwort – es schließt die Dämmebene lückenlos und erneuert die Oberfläche in einem Arbeitsgang.
Für die Altstadt gilt eine Besonderheit: Dort besteht seit einem Ratsbeschluss aus dem Dezember 2013 eine Erhaltungssatzung nach § 172 BauGB. Änderungen der äußeren Gestalt sind im Geltungsbereich genehmigungsrelevant, und ein WDVS verändert Wandstärke, Laibungstiefe und Oberfläche sichtbar. Bei Fachwerkbauten ist es ohnehin selten die richtige Maßnahme. Auch im Umfeld von Denkmälern, etwa im „Strohdorf“ in Neheim, weist die Stadt ausdrücklich auf die Einbindung der Unteren Denkmalbehörde hin.
— ERKLÄRUNG
Wie funktioniert die Dämmung Ihrer Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS)?
Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist die häufigste und effizienteste Methode, um Ihre Fassade zu dämmen (vorausgesetzt, Sie haben keine Hohlschicht im Mauerwerk, wenn Sie eine Hohlschicht haben, schauen Sie hier). Das Verfahren wird seit den 1970er Jahren erfolgreich in Deutschland eingesetzt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Der Aufbau besteht aus mehreren Schichten, die jeweils spezifische Funktionen erfüllen. Unten finden Sie eine Grafik eines typischen Aufbaus inklusive der jeweiligen Funktion.
Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems

Erläuterung Bestandteile WDVS
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Dämmplatten: Diese bilden das Herzstück des Systems und bestehen meist aus expandiertem Polystyrol (EPS) oder Mineralwolle. Sie werden direkt auf die Außenwand des Gebäudes geklebt oder mechanisch befestigt.
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Kleber: Der Kleber sorgt für die sichere und dauerhafte Befestigung der Dämmplatten am Untergrund. Abhängig von der Beschaffenheit der Fassade wird er entweder punktuell oder vollflächig aufgetragen.
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Dübel: Zur zusätzlichen Stabilisierung der Dämmplatten werden spezielle Dübel verwendet, die die Platten mechanisch verankern und so die Langlebigkeit des Systems erhöhen.
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Armierungsschicht: Diese Schicht besteht aus einem Armierungsmörtel, in den ein Armierungsgewebe eingebettet ist. Sie schützt das System vor mechanischen Schäden und verhindert die Bildung von Rissen.
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Oberputz: Der abschließende Oberputz gibt der Fassade ihr endgültiges Aussehen und bietet zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. Er kann in unterschiedlichen Strukturen und Farben gestaltet werden, um den optischen Ansprüchen gerecht zu werden.
— KOSTEN
Wie teuer ist ein WDVS in Arnsberg?
Was den Quadratmeterpreis in Arnsberg bewegt, lässt sich auf fünf Punkte bringen. Fassadenzustand: Ausgewaschene Fugen, hohl liegender Altputz und Algenbewuchs bedeuten Vorbereitungsaufwand vor der ersten Platte. Grundstück und Gebäudeform: Hanglagen verteuern das Gerüst, Erker und Vorbauten erhöhen den Zuschnittaufwand; die kompakten Arbeiterwohnhäuser in Neheim sind dagegen günstig zu dämmen. Fenster: Ein gleichzeitiger Tausch mit Einbau in der Dämmebene kostet mehr, beseitigt aber die Wärmebrücken an den Laibungen endgültig. Dachüberstand: Er muss die neue Wandstärke überdecken; im Sauerland ist ein großzügiger Überstand ohnehin sinnvoll, weil er die Fläche vor Regen schützt. Oberfläche: Riemchen und Natursteinsockel liegen klar über einem Standardputz, halten aber der Bewitterung besser stand.
Position | Preis pro m² WDVS Dämmung | Kosten für ein Haus mit 100 m² Fassadenfläche |
|---|---|---|
Gerüst | Ab 22 €/m² | 2.200 € |
Dämmstoff | Ab 29 €/m² | 2.900 € |
Putz | Ab 36 €/m² | 3.600 € |
Arbeitslohn | Ab 123 €/m² | 12.300 € |
Gesamt | 210-330 €/m² | 21.000 € - 33.000 € |
Tabelle: Übersicht Kosten der einzelnen WDVS Bestandteile & Kosten für 100m² WDVS Dämmung
Fazit: Wie teuer ist ein WDVS
Für die Standardausführung mit EPS oder Mineralwolle, 14 bis 16 cm Dämmstärke und mineralischem Oberputz liegen die Kosten in Arnsberg bei 210 bis 330 € je Quadratmeter Fassade. Das freistehende Einfamilienhaus mit 150 m² Außenwand kommt auf 31.500 bis 49.500 €. Für Bewitterungsschutz in Hanglage – schlagregendichter Oberputz oder Riemchen – planen wir den Aufpreis von Beginn an ein, statt ihn später als Nachtrag zu stellen. Die vollständige Aufschlüsselung aller Positionen steht in unserer WDVS-Kostenübersicht.
Alle Preisangaben verstehen sich inkl. 20 % Förderung als unverbindliche Richtwerte. Den exakten Preis erhalten Sie nach einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
— KOSTENRECHNER
Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Kosten berechnen?
— FÖRDERUNG
Welche Förderung gibt es für WDVS in Arnsberg?

Arnsberg hat ein kommunales Programm mit Fassadenbezug, aber es passt nur für einen kleinen Teil der Stadt: Das Hof- und Fassadenprogramm Altstadt Arnsberg – Richtlinie vom Rat am 19. März 2026 beschlossen, in Kraft seit dem 1. April 2026, befristet bis längstens Ende 2034 – gewährt 50 % der förderfähigen Kosten, höchstens 25.000 € je Objekt bei einem Mindestzuschuss von 500 € und einer Bagatellgrenze von 1.000 € Gesamtkosten. Zwei Einschränkungen sind wichtig: Es gilt ausschließlich im Gebiet der Erhaltungssatzung Altstadt, und es ist ein gestalterisches Programm für Reparatur, Erneuerung und Gestaltung, in dem die Wärmedämmung nicht ausdrücklich als Fördergegenstand genannt wird. Wir bewerben es deshalb nicht als Dämmzuschuss. Zusätzlich ist es nachrangig: Es greift nur, wenn keine KfW- oder NRW.BANK-Programme nutzbar sind. Für die Beratung ist das Altstadtmanagement einzubinden, der Antrag muss vor Maßnahmenbeginn vorliegen. Stadtweit gibt es keinen Dämmzuschuss, im Hochsauerlandkreis ebenfalls nicht – dort existieren nur neutrale Beratungsangebote. Die NRW.BANK.Gebäudesanierung bietet landesweit ein Darlehen von 2.500 bis 150.000 €.
Damit trägt die Bundesförderung die Maßnahme. Zwei Wege stehen zur Wahl, die sich für dieselbe Maßnahme ausschließen. Nach § 35c EStG setzen Sie 20 % der Aufwendungen über drei Jahre steuerlich ab, mit 7 %, 7 % und 6 % und höchstens 40.000 € je Objekt. Alternativ zahlt die BAFA-Bundesförderung für effiziente Gebäude 15 % Zuschuss auf förderfähige Kosten bis 30.000 € je Wohneinheit, wobei der iSFP-Bonus von 5 % seit dem 21. Juli 2026 erst oberhalb dieser Schwelle greift. Vorausgesetzt wird jeweils ein U-Wert der gedämmten Außenwand von höchstens 0,20 W/(m²K) sowie der Antrag vor Beauftragung. Die Einzelheiten und die Reihenfolge der Schritte finden Sie auf unserer Seite zur Förderung für WDVS.
— DAS VERFAHREN
Wie wird das WDVS auf Ihre Fassade installiert?

1. Vorbereitung des Untergrunds
Der Untergrund auf Ihrer Fassade muss sorgfältig vorbereitet werden, um eine optimale Haftung der Dämmplatten zu gewährleisten. Dies umfasst das Entfernen loser Teile sowie die Überprüfung und gegebenenfalls Überarbeitung von Fensterbänken, Brüstungsabdeckungen und Dachüberständen. Unebenheiten werden ausgeglichen, und Fassade wird gründlich gereinigt, um Staub und Schmutz zu entfernen.
2. Auftragen des Klebers
Die Dämmplatten werden mit einem speziellen, hochleistungsfähigen Kleber auf die vorbereitete Fassade aufgebracht. Je nach Beschaffenheit der Fassade erfolgt der Kleberauftrag punktuell oder vollflächig.


3. Anbringen der Dämmplatten
Die Dämmplatten sind in den frischen Klebemörtel einzusetzen und sorgfältig auszurichten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Platten fest anliegen und keine Hohlräume entstehen. Die Platten sind im Verbund zu kleben, um eine durchgehende Dämmschicht zu gewährleisten. Durch ein passgenaues und dicht aneinandergefügtes Einsetzen werden Wärmebrücken vermieden.
4. Verdübeln der Dämmplatten
Zur zusätzlichen Sicherung werden die Dämmplatten mit speziellen Dübeln mechanisch befestigt. Diese Maßnahme erhöht die Stabilität und Sicherheit des Systems, insbesondere bei hohen Gebäuden oder stark beanspruchten Fassaden.


5. Aufbringen der Armierungsschicht
Auf die befestigten Dämmplatten wird eine Armierungsschicht aufgetragen. Diese besteht aus einem hochwertigen Armierungsmörtel, in den ein robustes Armierungsgewebe eingebettet wird. Diese Schicht schützt das WDVS vor mechanischen Beschädigungen und Rissbildungen und sorgt für eine langlebige und stabile Fassade.
6. Auftragen des Putzgrundes
Nachdem die Armierungsschicht getrocknet ist, kann der Putzgrund aufgetragen werden. Dieser muss auf das WDVS abgestimmt sein. Es gibt mineralische, organische oder Silikatputze, deren Wahl von den Projektanforderungen und Untergrundeigenschaften abhängt. Der Putzgrund wird gleichmäßig mit Rolle oder Pinsel aufgetragen. Eine gleichmäßige Schichtdicke ist entscheidend für die optimale Haftung.


7. Auftragen des Oberputzes
Nach dem vollständigen Trocknen der Armierungsschicht und dem Putzgrund wird der Oberputz aufgetragen. Dieser kann in verschiedenen Strukturen und Farben gestaltet werden und verleiht der Fassade ihr endgültiges, ästhetisch ansprechendes Aussehen. Der Oberputz bietet zudem einen zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen.
— VORBEREITUNG & NACHBEREITUNG
Um eine korrekte Installation zu gewährleisten müssen je nach Projekt verschiedene Vor- und Nacharbeiten an Ihrem Haus getätigt werden
Die Installation eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) erfordert eine enge Zusammenarbeit verschiedener Gewerke, um sicherzustellen, dass das System korrekt installiert wird und keine Risiken für Ihre Fassade oder das WDVS selbst entstehen. Hier sind einige der wesentlichen Aufgaben, die durchgeführt werden müssen:
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Einbau von Sockelleisten: Im Sockelbereich des Gebäudes werden spezielle Sockelleisten durch das Maurer- oder Fassadenbaugewerbe montiert. Diese Leisten dichten den Übergang zwischen Dämmung und Erdreich ab, um Feuchtigkeitsschäden zu verhindern.
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Nacharbeiten an Fensterbänken: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade erhöht, müssen Fensterbänke entsprechend angepasst werden. Diese Arbeiten werden von Fensterbauern oder Schreinern ausgeführt, um sicherzustellen, dass die Fensterbänke bündig mit der neuen Fassade abschließen und Wasser sicher abgeleitet wird. Diese Nacharbeiten erfolgen typischerweise nach der Anbringung der Dämmplatten.
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Nachjustieren von Türen: Durch die zusätzliche Dämmung kann es erforderlich sein, Türen und Fenster nachzujustieren, damit sie weiterhin ordnungsgemäß schließen. Diese Aufgabe wird von Tür- und Fensterbauern durchgeführt und sollte nach der Installation des WDVS erfolgen, um die Funktionalität der Türen und Fenster zu gewährleisten.
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Abdichtung der Anschlüsse: Alle Anschlüsse und Übergänge, wie an Dachrändern, Fensterrahmen oder im Sockelbereich, müssen von Spezialisten für Abdichtungsarbeiten abgedichtet werden. Dies verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, was entscheidend für die Vermeidung von Schäden an der Fassade und dem WDVS ist. Diese Arbeiten erfolgen im Anschluss an die Installation der Dämmplatten und vor dem Aufbringen der Endbeschichtung.
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Anpassung an systemfremde Bauteile: Bei der WDVS-Installation müssen systemfremde Bauteile wie Balkone, Vordächer oder Lüftungsschächte berücksichtigt werden. Diese Bauteile müssen von spezialisierten Baugewerken korrekt integriert werden, um Wärmebrücken zu vermeiden und die Dichtigkeit des Systems zu sichern. Diese Anpassungen erfolgen während der gesamten WDVS-Installation.
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Anpassung der Dachüberstände: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade vergrößert, müssen Dachüberstände oft angepasst werden, um die Fassade inklusive WDVS vollständig abzudecken und vor Witterung zu schützen. Diese Arbeiten werden von Dachdeckern durchgeführt und finden in der Regel vor oder während der Installation des WDVS statt.
WDVS erweiterte Arbeiten
Erweiterter Dachüberstand
Schutz der Fassade & Dämmung vor Niederschlag
Feuchtigkeitsschutz am Sockel
Schutz der erdberührenden ELemente vor Feuchtigkeit am Sockel
Anschlussfugen am Fenster
Mindestens 3cm überdämmt an Fenster um Wärmebrücken zu verhondern
Lüftung Fenster
Lüftungssystem am Fenster
— DÄMMSTOFFE
Welcher Dämmstoff für Ihr WDVS in Arnsberg?

In einer niederschlagsreichen Mittelgebirgslage bekommt die Frage nach dem Dämmstoff eine zusätzliche Dimension: Neben Brandschutz und Preis zählt, wie der Wandaufbau mit Feuchte umgeht.
EPS-Hartschaum ist der günstigste Weg zum geforderten U-Wert; in Wärmeleitgruppe 032 bis 035 genügen 14 bis 16 cm. Die Platte selbst nimmt kaum Wasser auf, entscheidend ist deshalb der Oberputz: Bei stark bewitterten Westfassaden setzen wir ein schlagregendichtes, mineralisches System ein. Brandriegel aus Mineralwolle gehören zur Ausführung.
Mineralwolle ist nicht brennbar, trägt die Baustoffklasse A1 und ist diffusionsoffen – anfallende Feuchte kann nach außen abtrocknen statt sich in der Konstruktion zu sammeln. Für mehrgeschossige Wohnbauten in Neheim und für Objekte mit hoher Schlagregenbelastung ist sie unsere bevorzugte Wahl, trotz höherem Gewicht und Preis.
Holzfaserplatten sind kapillaraktiv: Sie nehmen Feuchtigkeit auf, verteilen sie und geben sie wieder ab. In Hanglagen mit Baumbestand und schlechter Abtrocknung ist das ein echter Vorteil, ebenso beim sommerlichen Hitzeschutz unter ausgebauten Dachgeschossen. Sie sind die teuerste Variante und brauchen einen genau abgestimmten Putzaufbau.
Auswahlkriterien für den Dämmstoff
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Wärmedämmleistung (Wärmeleitfähigkeit): Ein niedriger Wert der Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) bedeutet, dass der Dämmstoff eine hohe Dämmwirkung hat. Je niedriger der λ-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Materials.
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Brandschutz: Je nach Gebäudetyp und Nutzungsart können strenge Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden. Dämmstoffe sind in verschiedene Brandklassen eingeteilt, und die Wahl des richtigen Materials kann entscheidend für die Sicherheit sein.
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Feuchtigkeitsbeständigkeit: Der Umgang mit Feuchtigkeit variiert teilweise zwischen den Dämmstoffen.
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Ökologische Aspekte: Für einige Bauherren kann die ökologische Bilanz eines Dämmstoffs eine Rolle spielen. Dies umfasst die Herstellung und die Entsorgung des Dämmstoffes.
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Kosten: Natürlich spielen die Kosten des Dämmstoffs eine wesentliche Rolle bei der Auswahl.
Übersicht der gängigen Dämmstoffe
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Expandiertes Polystyrol (EPS) oder auch Styropor:
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Verwendung: EPS ist der am häufigsten verwendete Dämmstoff in WDVS.
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Vorteile: Es bietet eine gute Dämmleistung bei relativ geringen Kosten. EPS ist leicht, einfach zu verarbeiten und hat eine lange Lebensdauer.
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Nachteile: EPS ist brennbar (Brandklasse B1) und erfordert daher zusätzliche Maßnahmen zum Brandschutz. Außerdem ist es nicht umweltfreundlich, da es aus Erdöl gewonnen wird und die Entsorgung problematisch sein kann. Außerdem kann es Feuchtigkeit nicht gut weiterleiten.
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Mineralwolle (Stein- oder Glaswolle):
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Verwendung: Mineralwolle wird häufig in Gebäuden eingesetzt, bei denen hohe Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden.
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Vorteile: Sie ist nicht brennbar (Brandklasse A1) und bietet zudem eine gute Schalldämmung. Mineralwolle kann außerdem besser Feuchtigkeit weiterleiten als z.B. EPS, ohne selbst Schaden zu nehmen.
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Nachteile: Mineralwolle ist teurer als EPS.
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Polyurethan (PUR):
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Verwendung: PUR-Dämmstoffe bieten eine sehr hohe Dämmleistung, selbst bei geringer Materialdicke.
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Vorteile: Sie sind besonders geeignet für Situationen, in denen der Platz begrenzt ist und dennoch eine hohe Dämmwirkung erzielt werden soll. PUR ist feuchtigkeitsbeständig und langlebig.
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Nachteile: PUR ist ebenfalls brennbar und kann bei der Verbrennung giftige Gase freisetzen. Zudem ist es ein teures Material und hat eine schlechte ökologische Bilanz, da es aus petrochemischen Produkten hergestellt wird.
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Holzfaserplatten:
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Verwendung: Holzfaserplatten werden häufig in ökologischen Bauprojekten eingesetzt.
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Vorteile: Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und bieten eine gute Diffusionsoffenheit, was zu einem gesunden Raumklima beiträgt. Sie haben auch gute schallisolierende Eigenschaften.
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Nachteile: Holzfaserplatten sind weniger effizient in der Wärmedämmung als synthetische Materialien und können im Vergleich teurer sein. Außerdem müssen sie gut vor Feuchtigkeit geschützt werden, da sie sonst Schaden nehmen können.
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Schaumglasplatten
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Verwendung: Schaumglasplatten werden in Bereichen eingesetzt, wo eine hohe Druckfestigkeit und absolute Feuchtigkeitsresistenz gefordert sind, beispielsweise bei der Dämmung von Flachdächern, Kellerwänden und im Sockelbereich.
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Vorteile: Schaumglas ist komplett feuchtigkeitsunempfindlich und nicht brennbar (Brandklasse A1). Es bietet eine hervorragende Dämmleistung und ist zudem sehr druckfest, was es ideal für stark belastete Flächen macht. Da es aus recyceltem Glas besteht, hat es auch eine gute ökologische Bilanz und ist resistent gegen Schädlinge und Schimmel.
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Nachteile: Schaumglasplatten sind vergleichsweise teuer und auch relativ schwer, was die Handhabung und den Einbau erschwert. Außerdem ist das Material spröde, was bei unsachgemäßer Handhabung zu Beschädigungen führen kann.
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Phenol-Hartschaumplatten:
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Verwendung: Phenol-Hartschaumplatten werden vor allem dort verwendet, wo eine extrem hohe Dämmleistung bei minimaler Materialdicke erforderlich ist, zum Beispiel in Passivhäusern oder bei energetischen Sanierungen mit beengten Platzverhältnissen.
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Vorteile: Phenol-Hartschaum bietet eine hervorragende Dämmleistung mit einem sehr niedrigen Wärmeleitwert, wodurch schon bei geringer Dicke eine sehr gute Dämmwirkung erzielt wird. Das Material ist schwer entflammbar (Brandklasse B1) und hat eine hohe Druckfestigkeit.
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Nachteile: Phenol-Hartschaumplatten sind deutlich teurer als viele andere Dämmstoffe und können bei der Verarbeitung spröde sein, was das Handling erschwert. Zudem sind sie nicht diffusionsoffen, was in bestimmten Anwendungen Probleme mit Feuchtigkeitsmanagement verursachen kann.
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Tabelle der gängigen WDVS Dämmstoffe
Dämmstoff | WLG-Klasse | Brandschutzklasse | Preis pro m² (bei 160 mm) |
|---|---|---|---|
Polystyrol (EPS) | 032-040 | B1 (schwer entflammbar) | 20-25 €/m² |
Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle) | 033-040 | A1 (nicht brennbar) | 38-45 €/m² |
Polyurethan (PUR) | 023-030 | B1 (schwer entflammbar) | 45-55 €/m² |
Holzfaserplatten | 040-045 | B1 (schwer entflammbar) | 50-60 €/m² |
Schaumglasplatten | 035-045 | A1 (nicht brennbar) | 60-80 €/m² |
Phenolharz-Hartschaumplatten | 020-025 | B1 (schwer entflammbar) | 55-70 €/m² |
Der beste Dämmstoff für Ihre WDVS-Dämmung in Arnsberg
Unsere Empfehlung für Arnsberg folgt der Bewitterung. Für ein Haus in geschützter Lage, mit ausreichendem Dachüberstand und ohne dauerhafte Verschattung, ist EPS mit mineralischem Oberputz die wirtschaftlichste Lösung. Steht das Gebäude frei am Hang, bekommt die Westseite den Regen ungebremst ab oder trocknet die Nordwand wegen Baumbestand schlecht ab, raten wir zu Mineralwolle oder Holzfaser – der diffusionsoffene Aufbau verzeiht in solchen Lagen deutlich mehr. Bei mehrgeschossigen Gebäuden entscheidet ohnehin der Brandschutz zugunsten der Mineralwolle. Ein Hinweis für Eigentümer in Alt-Arnsberg: Dort steht vor der Materialfrage die Klärung mit der Behörde, und häufig ist eine Innendämmung oder eine ganz andere Maßnahme der bessere Weg. Was für Ihr Haus gilt, prüfen wir vor Ort und kostenlos.
— DÄMMSTÄRKE
2. Entscheidung: Wie dick soll Ihre Dämmung sein?
Auch bei der Wahl der richtigen Dämmstärke (Dicke der Dämmung) sollten Sie mehrere Faktoren beachten. Die Dämmstärke beeinflusst direkt die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) der Fassade, also die Menge an Wärme, die durch die Wände nach außen entweichen kann. Es gibt hier regulatorische Vorschriften auf der einen Seite und Überlegungen aus Kosten- und Bausubstanzaspekten sowie optischen Gesichtspunkten auf der anderen Seite. Die Entscheidungskriterien können wie folgt gegliedert werden:
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Energetische Anforderungen: Die energetischen Vorgaben der aktuellen Gebäudeenergiegesetze (GEG) legt eine Mindestanforderungen von 0,24 W/(m∙K) an den U-Wert der Fassade fest für eine Förderung muss ein U-Wert von 0,2 W/(m∙K) erreicht werden. Für die häufigsten Dämmstoffe (EPS und Mineralwolle) haben Sie den U-Wert von 0,2 W/(m∙K) meistens bei 16cm Dämmung erreicht. Bei Zellulose oder Holzfaserplatten müssen Sie eher auf 20-24cm gehen. Generell gilt, je niedriger der U-Wert sein soll, desto dicker muss die Dämmung ausfallen. Insbesondere nachhaltige Dämmstoffe wie Holzfasern benötigen sehr dicke Dämmungen.
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Gebäudetyp und Bauweise: Bei älteren Gebäuden mit schlechterer Grunddämmung kann eine stärkere Dämmung erforderlich sein, um energetische Standards zu erreichen. Bei Neubauten, die bereits auf Energieeffizienz ausgelegt sind, kann eine geringere Dämmstärke ausreichend sein.
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Ästhetische und bauliche Einschränkungen: Eine dickere Dämmung verändert die Fassadenoptik und kann Einfluss auf Fensterlaibungen, Dachüberstände und andere architektonische Details haben. In engen Straßen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden kann die maximale Dämmstärke baulich begrenzt sein.
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Kosten-Nutzen-Verhältnis: Eine stärkere Dämmung führt zu höheren Investitionskosten, bringt aber langfristig größere Energieeinsparungen. Es ist wichtig, das optimale Verhältnis zwischen Investitionskosten und Energieeinsparung zu finden.
Ratschlag zur Auswahl der Dämmstärke
Als Faustregel gilt, dass für die meisten Gebäude eine Dämmstärke zwischen 12 und 20 cm ausreichend ist, um moderne energetische Anforderungen zu erfüllen. Für Neubauten oder energetisch optimierte Gebäude können Sie oftmals eine geringere Dämmstärke auswählen, während Sie bei Altbauten oder in extremen Klimazonen lieber eine stärkere Dämmung wählen sollten. Insgesamt sollte die Dämmstärke so gewählt werden, dass sie den besten Kompromiss zwischen Energieeffizienz, Kosten, baulichen Anforderungen und ästhetischen Ansprüchen bietet.
— OPTIK
Gestaltung: So sieht Ihre Fassade in Arnsberg nach dem WDVS aus
Das Erscheinungsbild nach der Dämmung entscheiden fünf Festlegungen, die wir vor dem Gerüstaufbau gemeinsam treffen:
Putzstruktur: Ein feiner Scheibenputz wirkt ruhig, ein gröberer Kratzputz kaschiert Unebenheiten und passt zu den Nachkriegshäusern in Neheim und Hüsten.
Farbe: Der Hellbezugswert sollte oberhalb von 20 liegen, damit sich die Oberfläche nicht zu stark aufheizt. In feuchten Lagen empfehlen wir zusätzlich einen Oberputz mit hohem pH-Wert.
Riemchen: Wo Ziegel das Straßenbild prägt, erhalten dünne Klinker-Riemchen auf der Dämmplatte den Charakter des Hauses. Sie sind teurer, dafür schlagregendicht und ohne Anstrichzyklus.
Sockel: In Hanglagen mit Spritzwasser und Schneeanfall ist die druckfeste Sockeldämmung mit sauberem Anschluss an die Abdichtung besonders wichtig.
Dachüberstand und Fugen: Ein ausreichender Überstand hält Wasser von der Fläche fern; Dehnfugen an Versprüngen verhindern Risse im Putz.
Im Geltungsbereich der Erhaltungssatzung Altstadt bestimmen nicht Sie allein über Farbe und Material – dort ist die äußere Gestalt geschützt und jede Veränderung genehmigungsrelevant. Außerhalb dieses Bereichs, also in Neheim, Hüsten und den Ortsteilen, sind Sie in der Gestaltung frei und sollten sich am Straßenbild orientieren.

1. WDVS mit weißem Putz
Eine Fassade mit weißem Putz ist die klassische Wahl für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Sie verleiht Ihrer Immobilie ein zeitloses und elegantes Erscheinungsbild, das sich harmonisch in verschiedene architektonische Stile einfügt. Diese Option ist besonders pflegeleicht und bietet gleichzeitig zahlreiche Möglichkeiten, durch verschiedene Putztechniken individuelle Akzente zu setzen.
2. WDVS mit Klinkerriemchen
Wenn Sie den robusten und traditionellen Look von Klinker bevorzugen, bietet das WDVS mit Klinker-Riemchen eine attraktive Option für Sie. Klinker-Riemchen bestehen aus dünnen, etwa 1 bis 2 cm starken Scheiben, die aus echtem Ziegelmaterial gefertigt werden. Klinker-Riemchen sind widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und sorgen für eine langlebige und wartungsarme Fassade.


3. WDVS mit Holzverkleidung
Eine Holzverkleidung auf einem WDVS verbindet moderne Ästhetik mit natürlichem Charme. Diese Option eignet sich besonders für Gebäude, die eine warme und einladende Ausstrahlung haben sollen. Holz verleiht der Fassade ein einzigartiges, organisches Aussehen und kann je nach Wahl der Holzart und Farbe individuell angepasst werden. Durch spezielle Oberflächenbehandlungen bleibt das Holz lange schön und schützt das Gebäude zusätzlich vor äußeren Einflüssen.
— RISIKEN
Risiken eines WDVS in Arnsberg – und wie wir sie vermeiden
In einer regenreichen Region verdient vor allem ein Punkt Aufmerksamkeit. Veralgung: Gedämmte Oberflächen kühlen nachts stärker aus, und wo die Fassade langsam abtrocknet, siedeln sich Algen an – auf Nordseiten, unter dichtem Baumbestand und in Tallagen. Gegenmittel sind mineralische Oberputze, ausreichende Dachüberstände, verlängerte Fensterbänke und ein Abstand der Bepflanzung zur Wand. Wärmebrücken: Fensterlaibungen, Rollladenkästen und Balkonplatten werden mitgeplant, sonst bleiben Innenoberflächen kalt und Schimmel wird begünstigt. Brandschutz: Bei EPS setzen wir Brandriegel über Fensteröffnungen, bei mehrgeschossigen Gebäuden nach Vorgabe der Bauordnung. Spechte öffnen hohl klingende Putzflächen, gerade an waldnahen Grundstücken; ein satt gefüllter Armierungsputz und Riemchen in gefährdeten Lagen beugen vor. Alle vier Punkte sind planbar – vorausgesetzt, sie werden vor dem Gerüstbau besprochen.
Übersicht der Risiken eines WDVS:
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Wärmebrücken:
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Ursache: Wärmebrücken entstehen häufig an Stellen, an denen das WDVS unterbrochen ist, wie bei Fenster- und Türanschlüssen oder bei der Befestigung von Bauteilen (z. B. Markisen oder Geländern). Auch unzureichend überlappende Dämmplatten oder fehlerhafte Anbringung können Wärmebrücken verursachen.
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Folgen: Wärmebrücken führen zu einem erhöhten Wärmeverlust und können zu Kondenswasserbildung zwischen kalten und warmen Bauteilen führen. Dies erhöht das Risiko von Schimmelbildung und verringert die Energieeffizienz des Gebäudes.
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Vermeidung: Um Wärmebrücken zu vermeiden, ist eine sorgfältige Planung und Ausführung der Anschlüsse und Befestigungspunkte erforderlich. Eine durchgehende Dämmung ohne Unterbrechungen ist essenziell, und alle Übergänge sollten fachgerecht abgedichtet werden.
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Feuchtigkeitsprobleme:
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Ursache: Feuchtigkeit kann in das WDVS eindringen, wenn es nicht richtig abgedichtet ist, insbesondere an kritischen Punkten wie Anschlüssen, Fugen oder beschädigten Stellen. Auch eine falsche Verarbeitung des Putzes oder der Dämmplatten kann zu Feuchtigkeitsproblemen führen.
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Folgen: Eingedrungene Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und Algenwachstum auf der Fassade führen. Langfristig kann dies die Dämmwirkung vermindern und die Bausubstanz Ihres Gebäudes schädigen.
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Vermeidung: Um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden, müssen alle Fugen, Anschlüsse und Übergänge sorgfältig abgedichtet werden. Zudem sollte die Fassade regelmäßig auf Schäden und undichte Stellen überprüft werden.
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Rissbildungen:
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Ursache: Risse können durch Bewegungen im Bauwerk, Temperaturschwankungen oder unsachgemäße Verarbeitung des WDVS entstehen. Auch unzureichend angebrachte Dehnungsfugen können zu Rissbildungen führen.
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Folgen: Risse in der Fassade können nicht nur die Optik beeinträchtigen, sondern auch das Eindringen von Feuchtigkeit ermöglichen, was wiederum Schimmelbildung und eine Beeinträchtigung der Dämmleistung zur Folge haben kann.
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Vermeidung: Um Rissbildungen vorzubeugen, sollten Bewegungsfugen korrekt eingeplant und ausgeführt werden. Eine fachgerechte Verarbeitung des Putzes und der Dämmplatten ist ebenfalls entscheidend, um Spannungen in der Fassade zu minimieren.
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Algen- und Pilzbefall:
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Ursache: Algen- und Pilzbefall tritt besonders auf feuchten und schattigen Fassaden auf, die oft schlecht belüftet sind. Dies kann durch anhaltende Feuchtigkeit und fehlende Sonneneinstrahlung begünstigt werden.
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Folgen: Algen und Pilze beeinträchtigen die Optik der Fassade und können langfristig die Bausubstanz schädigen, wenn sie nicht entfernt werden.
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Vermeidung: Um Algen- und Pilzbefall zu verhindern, sollten Fassaden mit einem wasserabweisenden und diffusionsoffenen Putz versehen werden. Regelmäßige Reinigung und gegebenenfalls der Einsatz von fungiziden Beschichtungen können das Wachstum von Algen und Pilzen verhindern. Um hierzu mehr zu erfahren, klicken Sie hier.
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Verfärbungen:
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Ursache: Verfärbungen, insbesondere helle Flecken, können durch punktuelle Wärmebrücken entstehen, die durch die Befestigungselemente des WDVS verursacht werden.
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Folgen: Diese Flecken beeinträchtigen die ästhetische Erscheinung der Fassade und können ein Hinweis auf ineffiziente Dämmung an diesen Stellen sein.
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Vermeidung: Die Verwendung von wärmebrückenfreien Befestigungselementen und die richtige Überdeckung der Dämmplatten können Verfärbungen verhindern.
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Ablösungen:
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Ursache: Unsachgemäß angebrachte Dämmplatten können sich von der Fassade lösen, insbesondere wenn der Untergrund nicht ausreichend vorbereitet wurde oder ungeeignete Kleber verwendet wurden.
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Folgen: Ablösungen der Dämmung gefährden die Sicherheit und können zu erheblichen Wärmeverlusten führen. Zudem sind die Reparaturkosten in solchen Fällen oft hoch.
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Vermeidung: Eine gründliche Vorbereitung des Untergrunds und die Verwendung von qualitativ hochwertigen Materialien sowie die korrekte Anwendung der Befestigungsmethoden sind essenziell, um Ablösungen zu verhindern.
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— HEIZKOSTENERSPARNISSE
Wie viel Heizkosten spart ein WDVS in Arnsberg?
Rechnerisch fassbar wird der Effekt über den U-Wert der Außenwand. Bei ungedämmten Wänden der Baujahre 1949 bis 1978 liegt er häufig um 1,0 W/(m²K); nach dem WDVS sind 0,20 W/(m²K) erreichbar, und genau diesen Wert verlangt auch die Bundesförderung. Weil bei den freistehenden Häusern in Arnsberg alle vier Seiten Außenwand sind, ist der Hebel hier größer als bei Reihenhäusern – der Erfahrungswert von 25–30 % Heizenergieeinsparung wird eher erreicht als unterschritten.
In Zahlen: Bei 3.500 € Jahresheizkosten für 110 m² Wohnfläche sind das 875 bis 1.050 € weniger im Jahr. Die Investition von 31.500 bis 49.500 € für die 150 m² Fassade des freistehenden Hauses steht dem gegenüber, was ohne Förderung rechnerisch rund 30 bis 60 Jahre bedeutet. Diese Spanne allein ist aber irreführend, denn sie unterstellt, dass die Fassade sonst nichts gekostet hätte. Rechnen Sie stattdessen den Aufpreis gegenüber einer reinen Putzsanierung – und ziehen Sie den Steuerbonus oder den BAFA-Zuschuss ab.

— HEIZKOSTENEINSPARUNGEN
Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Heizkosteneinsparungen berechnen?
— VORTEILE UND NACHTEILE
Vor- und Nachteile von einem WDVS
Ein Wärmedämmverbundsystem bietet zahlreiche Vorteile, vor allem in Bezug auf Energieeffizienz, Langlebigkeit der Immobilie und Wohnkomfort. Es kann den Energieverbrauch eines Gebäudes erheblich senken, die Fassade schützen und den Wert Ihrer Immobilie steigern. Allerdings gibt es auch einige Nachteile, wie hohe Investitionskosten, potenzielle Probleme mit Algenbildung und Feuchtigkeitsproblemen sowie die Schwierigkeit, das System bei denkmalgeschützten Gebäuden einzusetzen. Hier finden Sie eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile.
Tabelle: Vor und Nachteile WDVS
Vorteil | Nachteil |
|---|---|
Energieeffizienz: Ein gut installiertes WDVS kann Ihren Energieverbrauch erheblich reduzieren, was zu niedrigeren Heizkosten und weniger CO₂-Emissionen führt. | Kosten und Amortisierung: Die hohen Investitionskosten für das WDVS und die späte Amortisation, die oft erst nach etwa 20 Jahren eintritt, können abschreckend sein. |
Langlebigkeit: Ein WDVS schützt die Fassade vor Witterungseinflüssen und kann die Lebensdauer der Bausubstanz verlängern. | Algenbildung und Feuchtigkeitsprobleme: Durch die thermische Abkopplung des Außenputzes vom Mauerwerk kann es zu Algenbildung kommen, insbesondere wenn keine Schutzmaßnahmen wie Kunstharz mit Biozid getroffen werden. |
Komfort: Die verbesserte Dämmung sorgt für ein angenehmeres und gleichmäßigeres Raumklima. | Recyclingprobleme: Besonders bei Styropor-WDVS ist die Entsorgung problematisch, da es als Sondermüll behandelt werden muss. |
Umweltschutz: Durch die Reduktion des Energieverbrauchs trägt das WDVS zum Klimaschutz bei. | Eingeschränkte Ästhetik: Trotz vielfältiger Gestaltungsmöglichkeiten, sind bestimmte ästhetische Einschränkungen bei der Fassade gegeben, z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden. |
Wertsteigerung: Die energetische Sanierung mit WDVS kann den Wert Ihrer Immobilie steigern und ihre Marktchancen verbessern. | |
Ästhetik: Das WDVS bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für die Fassade, von Oberputz bis zu Klinker-Optiken und bietet sich an, wenn Sie einen Wechsel der Optik wünschen. |
Für wen macht ein WDVS Sinn:
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Eigentümer von Altbauten: Wenn Sie Eigentümer eines Altbautes mit geringer Energieeffizienz sind, macht ein WDVS viel Sinn. Hier kann es Ihren Energieverbrauch drastisch senken und den Wohnkomfort erheblich verbessern.
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Umweltbewusste Bauherren: Wenn Sie viel Wert auf Nachhaltigkeit legen, können Sie mit einem WDVS Ihren Beitrag dazu leisten Ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Sie können auch ökologische Dämmstoffe wählen, wie z.B. Holzfaserplatten, die aus nachwachsenden Ressourcen gebaut sind.
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Eigentümer, die gesetzliche Vorschriften erfüllen müssen: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt energetische Standards vor, die oft nur durch eine Außendämmung wie WDVS erreicht werden können.
Wann sollten Sie kein WDVS verbauen:
Ein WDVS macht keinen Sinn bei denkmalgeschützten Gebäuden, Gebäuden, die bereits gut gedämmt sind oder wo die Fassade erst saniert werden muss und für kurzfristige Immobilienbesitzer.
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Denkmalgeschützte Gebäude: Wenn Ihre Immobilie denkmalgeschützt ist, kann das WDVS problematisch sein, da die Fassaden häufig nicht verändert werden dürfen. Alternativen wie Innendämmung sollten Sie dann in Betracht ziehen.
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Gebäude mit bereits guter Dämmung: Wenn Ihre Immobilie bereits gut gedämmt ist, könnte der zusätzliche Nutzen eines WDVS relativ gering sein.
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Kurzfristige Immobilienbesitzer: Für Personen, die ihre Immobilie nur kurzfristig besitzen oder bald verkaufen möchten, lohnen sich die hohen Investitionskosten oft nicht, da die Amortisation der Kosten in der Regel über Jahrzehnte erfolgt. Hier sollten Sie mit einem Makler sprechen, wie wichtig die Energieeffizienzklassen sind.
— DÄMMPFLICHT
Gibt es in Arnsberg eine Dämmpflicht für die Fassade?

Eine kommunale Dämmpflicht gibt es in Arnsberg nicht. Was verbindlich ist, steht im Gebäudeenergiegesetz und gilt bundesweit gleich: Sobald mehr als 10 % der Fläche eines Bauteils erneuert werden, muss dieses Bauteil danach den Anforderungswert einhalten – bei der Außenwand 0,24 W/(m²K) nach GEG Anlage 7. Ein Anstrich oder eine punktuelle Ausbesserung löst das nicht aus, ein flächiger Neuputz dagegen schon. Für Arnsberg mit seinem großen Bestand aus den Jahren 1949 bis 1978 ist das die praktisch häufigste Konstellation: Die Fassade ist ohnehin fällig, und damit steht die Dämmung mit auf der Rechnung. Wer statt 0,24 gleich 0,20 W/(m²K) erreicht, erfüllt zusätzlich die Bedingung der Bundesförderung. Für die Altstadt gilt daneben die Erhaltungssatzung – das ist keine Dämmpflicht, sondern eine Genehmigungspflicht für Änderungen der äußeren Gestalt.
— DÄMMUNG NORD
Ihre Vorteile mit Dämmung Nord:

Schneller & professioneller Service
Antworten innerhalb von 24 Stunden, kostenlose Inspektion innerhalb von einer Woche und Dämmung innerhalb von 30 Tagen.

Kompetenz, Weitsicht und Erfahrung
Ca. 720 Häuserdämmungen pro Jahr. Wir sind vor Ort mit Standorten in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen.

Experten aus dem Handwerk
Vielseitiges Team aus Experten der energetischen Sanierung, Dachdeckerei, Fensterbau, Zimmerei und Industrieisolierer für eine ganzheitliche Lösung.
— WETTER
Klima in Arnsberg: Was es für Ihre Fassadendämmung bedeutet
Arnsberg liegt im Sauerland und damit in einer der niederschlagsreicheren Regionen Nordrhein-Westfalens. Der langjährige Jahresniederschlag beträgt im Mittel 1.029 mm – deutlich mehr als der deutsche Flächendurchschnitt von etwa 700 bis 800 mm. Zur Einordnung: Die Hochlagen am Kahlen Asten kommen auf bis zu rund 1.400 mm, die trockenste Ecke des Sauerlands bei Marsberg auf etwa 700 mm. Der Wert stammt aus einer Fallback-Quelle mit dem Referenzzeitraum 1961 bis 1990; eine eigene Stationsauswertung für Arnsberg liegt uns nicht vor, und eine Schlagregen-Beanspruchungsgruppe behaupten wir daher nicht.
Für die Fassade folgt daraus eine klare Priorität: Nicht der Dämmstoff entscheidet, sondern die Fähigkeit des Systems, Wasser abzuweisen und Restfeuchte wieder abzugeben. Wir achten deshalb auf schlagregendichte Oberputze auf den Wetterseiten, auf ausreichende Dachüberstände, auf verlängerte Fensterbänke mit sauberer seitlicher Aufkantung und auf einen Sockelanschluss, der Spritzwasser und Schnee standhält. Wo Ihr Gebäude am stärksten bewittert wird, halten wir bei der kostenlosen Vor-Ort-Prüfung fest.
— ANGEBOT ANFRAGEN

1. Angebot kostenlos und unverbindlich anfragen.
Nachdem Sie Ihre Anfrage abgeschickt haben, melden sich unsere Berater innerhalb 24 Stunden, um Ihr Vorhaben zu besprechen.
In 3 Schritten zu Ihrer Fassadendämmung
2. Unser regionales Expertenteam berät Sie persönlich.
Wir besuchen Sie, um Ihre Immobilie auf Durchführbarkeit und mögliche Risiken zu prüfen und gemeinsam den passenden Dämmstoff und Optik für Ihr Vorhaben auszuwählen.


3. Wir installieren das WDVS
Unser regionales Handwerksteam installiert Ihr WDVS. Ab jetzt können Sie im Winter Heizkosten sparen und im Sommer einen kühlen Wohnraum genießen.
— BEWERTUNGEN
Kunden berichten über Ihre Erfahrungen mit Dämmung Nord - transparent & einsehbar auf Google
— UNSERE DÄMMUNGEN
Fassadendämmung in Arnsberg: unser Einsatzgebiet
Arnsberg fahren wir von unserem Standort Nordrhein-Westfalen aus an. Neheim, Hüsten, Alt-Arnsberg und die Ortsteile Oeventrop, Herdringen, Bruchhausen und Müschede gehören zum regulären Einsatzgebiet; Gerüst, Ausführung und Abnahme kommen aus einer Hand. Rund 750 Dämmungen im Jahr setzen wir bundesweit um.
Falls das WDVS an Ihrem Haus nicht die richtige Maßnahme ist, gibt es Alternativen: bei zweischaligem Mauerwerk die Einblasdämmung in Arnsberg, beim unbeheizten Dachboden die Dachbodendämmung in Arnsberg und beim ausgebauten Dachgeschoss die Dachdämmung in Arnsberg.
Stadtteile in Arnsberg: Bauformen und Eignung für WDVS
Stadtteil | Typische Bauform und Eignung für WDVS |
|---|---|
Neheim | Historisches Zentrum der Metall- und Leuchtenindustrie mit Arbeiterwohnquartieren aus Zwischen- und Nachkriegszeit; Hauptzielgruppe für WDVS |
Hüsten | Ehemals eigenständige Stadt, 1941 mit Neheim vereinigt und seit 1975 zu Arnsberg gehörend; gemischter Bestand mit hohem Nachkriegsanteil |
Alt-Arnsberg | Denkmalgeschützter Fachwerkkern mit preußischem Regierungsviertel, Erhaltungssatzung seit 2013; WDVS in der Regel nicht die passende Maßnahme |
Strohdorf (Neheim) | Von der Stadt ausdrücklich als geschützter Bereich benannt; Veränderungen der Außenhülle vorab mit der Unteren Denkmalbehörde klären |
Oeventrop, Herdringen, Bruchhausen, Müschede | 1975 eingemeindete, dörflich-ländliche Ortsteile; freistehende Häuser in Hanglage mit stark bewitterten Wetterseiten |
Über den Autor:

Autor: Mate Rumstein - Bauleiter
Mate Rumstein verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Industrieisolierer und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte unterschiedlicher Größen geleitet. Seine Karriere startete er als Bauleiter bei RS Isolierung GmbH, bevor er als Isolierer und Bauleiter zur A.S. Dämmtechnik GmbH in Hamburg wechselte. Dort spezialisierte er sich auf Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierungen. Über die Jahre hat Mate Rumstein umfassende Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Dämmung erworben und gilt als zuverlässiger Experte in seinem Fachgebiet.
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Leistungen & Wissenswertes
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