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WDVS-Fassadendämmung in Buchholz i. d. Nordheide

Buchholz in der Nordheide

Offizieller Handwerkspartner der Wohnungswirtschaft

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Mitglied im Fachverband für Einblasdämmung

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— ZUSAMMENGEFASST

Das Wichtigste zur WDVS-Dämmung in Buchholz in der Nordheide auf einen Blick

WDVS Dämmung
  • Kosten: Der Quadratmeter Fassade kostet 210 bis 330 €, Förderanteil von 20 % ist berücksichtigt (Stand: September 2026). Für ein Haus mit 150 m² Fassade sind das 31.500 bis 49.500 €.

  • Passt das zu Ihrem Haus?: Der Bauboom der 1960er und 1970er Jahre prägt die Stadt, besonders in Steinbeck. Häuser dieser Zeit haben meist keine oder eine sehr dünne Wanddämmung.

  • Was es bringt: 25–30 % weniger Heizenergie, warme Wandflächen statt Zugerscheinungen und eine Fassade, die nach Jahrzehnten wieder auf dem Stand der Technik ist.

  • Förderung: Stadtklima Buchholz bezuschusst Fassadendämmung mit nachhaltigen Dämmstoffen mit bis zu 2.000 € — allerdings sind die Mittel für 2026 laut Stadt ausgeschöpft.

  • So läuft es ab: Kostenlose Prüfung, Gerüst, Untergrund vorbereiten, Dämmplatten kleben und dübeln, Armierungsgewebe einbetten, Oberputz. Meist zwei bis drei Wochen je Haus.

Inhalt

Inhaltsangabe

— DÄMMUNG

Was die WDVS-Dämmung in Buchholz in der Nordheide besonders macht

Buchholz ist erst 1958 zur Stadt erhoben worden, damals mit 7.523 Einwohnern. Was danach kam, hat den heutigen Gebäudebestand geformt: In den 1960er Jahren hielt der Bauboom unvermindert an, rund um den bis dahin dörflichen Ortskern entstanden neue Wohngebiete, und 1972 kamen sechs Dörfer hinzu, was die Einwohnerzahl um 50 % steigen ließ. Eine geprüfte Zensus-Baujahresverteilung liegt für die Stadt nicht vor, deshalb verzichten wir auf Prozentangaben — die Stadtgeschichte selbst ist deutlich genug.


Besonders sichtbar ist das in Steinbeck. Dort entstanden die Selbsthilfesiedlung Heimgarten ab 1947, das Gebiet Kattenberge Nord und in den 1970er Jahren in der Vaenser Heide die nach Angaben der Stadt größte Fertighausausstellung Deutschlands, die viele Familien zum Eigenheimbau in die Nordheide zog. Genau diese Häuser stehen heute im zweiten Sanierungszyklus.


Welcher Weg für Ihre Wand der richtige ist, klären wir vor jedem Angebot. Häuser der 1960er und 1970er Jahre haben oft zweischaliges Mauerwerk mit einer Luftschicht von etwa 6 bis 8 cm; dort ist die Einblasdämmung in Buchholz in der Nordheide mit 25–45 €/m² die deutlich günstigere Maßnahme. Bei einschaligem Mauerwerk, bei den Fertighäusern in Leichtbauweise oder wenn der Putz ohnehin erneuert werden muss, ist das Wärmedämmverbundsystem die Lösung — es legt eine geschlossene Dämmschicht um das Haus und erneuert die Oberfläche gleich mit.


Gestaltungsvorgaben müssen Sie hier kaum fürchten: Eine stadtweite Gestaltungs-, Erhaltungs- oder Denkmalbereichssatzung existiert nicht. Vorgaben können jedoch in den örtlichen Bauvorschriften einzelner Bebauungspläne stehen — etwa zur Dachneigung im Gebiet Am Nordring. Das prüfen wir für Ihre Adresse, bevor wir planen.

— ERKLÄRUNG

Wie funktioniert die Dämmung Ihrer Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS)?

Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist die häufigste und effizienteste Methode, um Ihre Fassade zu dämmen (vorausgesetzt, Sie haben keine Hohlschicht im Mauerwerk, wenn Sie eine Hohlschicht haben, schauen Sie hier). Das Verfahren wird seit den 1970er Jahren erfolgreich in Deutschland eingesetzt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Der Aufbau besteht aus mehreren Schichten, die jeweils spezifische Funktionen erfüllen. Unten finden Sie eine Grafik eines typischen Aufbaus inklusive der jeweiligen Funktion.

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Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems

Aufbau WDVS

Erläuterung Bestandteile WDVS

  • Dämmplatten: Diese bilden das Herzstück des Systems und bestehen meist aus expandiertem Polystyrol (EPS) oder Mineralwolle. Sie werden direkt auf die Außenwand des Gebäudes geklebt oder mechanisch befestigt.

  • Kleber: Der Kleber sorgt für die sichere und dauerhafte Befestigung der Dämmplatten am Untergrund. Abhängig von der Beschaffenheit der Fassade wird er entweder punktuell oder vollflächig aufgetragen.

  • Dübel: Zur zusätzlichen Stabilisierung der Dämmplatten werden spezielle Dübel verwendet, die die Platten mechanisch verankern und so die Langlebigkeit des Systems erhöhen.

  • Armierungsschicht: Diese Schicht besteht aus einem Armierungsmörtel, in den ein Armierungsgewebe eingebettet ist. Sie schützt das System vor mechanischen Schäden und verhindert die Bildung von Rissen.

  • Oberputz: Der abschließende Oberputz gibt der Fassade ihr endgültiges Aussehen und bietet zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. Er kann in unterschiedlichen Strukturen und Farben gestaltet werden, um den optischen Ansprüchen gerecht zu werden.

— KOSTEN

Wie teuer ist ein WDVS in Buchholz in der Nordheide?

Fünf Punkte bestimmen, wo Ihr Angebot in der Spanne landet. Erstens der Fassadenzustand: Verwitterte Beschichtungen müssen ab, sandende Untergründe brauchen eine Grundierung. Zweitens die Gebäudeform — die freistehenden Eigenheime der Bauboomjahre haben häufig Erker, Wintergärten und Garagenanbauten, und jede Ecke kostet Zeit bei Gerüst und Zuschnitt. Drittens die Fenster: Werden sie mitgetauscht, rücken sie in die Dämmebene, was die Wärmebrücke an der Laibung dauerhaft beseitigt. Viertens der Dachüberstand, der bei Häusern dieser Zeit meist zu knapp für einen 16 cm starken Aufbau ist. Und fünftens die Oberfläche: Klinkerriemchen und Natursteinsockel liegen deutlich über einem einfachen Scheibenputz.

Position

Preis pro m² WDVS Dämmung

Kosten für ein Haus mit 100 m² Fassadenfläche

Gerüst

Ab 22 €/m²

2.200 €

Dämmstoff

Ab 29 €/m²

2.900 €

Putz

Ab 36 €/m²

3.600 €

Arbeitslohn

Ab 123 €/m²

12.300 €

Gesamt

210-330 €/m²

21.000 € - 33.000 €


Tabelle: Übersicht Kosten der einzelnen WDVS Bestandteile & Kosten für 100m² WDVS Dämmung

Fazit: Wie teuer ist ein WDVS

Für eine Standardausführung mit 14 bis 16 cm Dämmstärke und mineralischem Oberputz liegen die Kosten bei 210 bis 330 € pro Quadratmeter Fassade. Beim freistehenden Einfamilienhaus mit 150 m² Fassade ergibt das 31.500 bis 49.500 €. Kommt der städtische Zuschuss für nachhaltige Dämmstoffe zum Zug, mindert er die Summe zusätzlich — sobald wieder Mittel bereitstehen. Sämtliche Positionen, von der Untergrundvorbereitung über die Dämmstärke bis zur Oberfläche, sind in unserer WDVS-Kostenübersicht aufgeschlüsselt.


Alle Preisangaben verstehen sich inkl. 20 % Förderung als unverbindliche Richtwerte. Den exakten Preis erhalten Sie nach einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.

— KOSTENRECHNER

Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Kosten berechnen?

— FÖRDERUNG

Welche Förderung gibt es für WDVS in Buchholz in der Nordheide?

Statistic calculating

Buchholz gehört zu den wenigen Städten der Region mit einem eigenen Programm. Stadtklima Buchholz fördert Dämmmaßnahmen mit nachhaltigen Dämmstoffen — die Fassadendämmung ist ausdrücklich dabei — mit bis zu 2.000 € je Fördergegenstand. Bedingung ist, dass der Bauantrag für das Gebäude vor dem 1. Februar 2002 gestellt wurde, also vor Inkrafttreten der damaligen Energieeinsparverordnung. Ein Haken bleibt: Die Haushaltsmittel für das laufende Jahr sind laut Stadt ausgeschöpft, eine neue Runde ist frühestens Anfang 2027 zu erwarten. Vom Land kommt die NBank-Eigentumsförderung als anfänglich zinsloses Darlehen über bis zu 85 % der Kosten und höchstens 100.000 € — allerdings nur, wenn das Gebäude nach der Sanierung Effizienzhaus-70-Niveau erreicht, was eine einzelne Fassadendämmung selten schafft. Der Landkreis Harburg bezuschusst die Energieberatung, nicht die Baumaßnahme.


Die Bundesförderung läuft über zwei Wege, die sich für dieselbe Maßnahme ausschließen. Über den Steuerbonus nach § 35c EStG setzen Sie 20 % der Kosten für Material und Arbeitsleistung ab, verteilt auf drei Jahre (7 %, 7 %, 6 %) und höchstens 40.000 € je Objekt. Über die BAFA-Bundesförderung für effiziente Gebäude erhalten Sie 15 % Zuschuss auf förderfähige Kosten bis 30.000 € je Wohneinheit; der iSFP-Bonus von 5 % greift seit dem 21. Juli 2026 erst oberhalb dieser Schwelle und nur auf den darüberliegenden Kostenanteil. Beide verlangen einen U-Wert von höchstens 0,20 W/(m²K) und den Antrag vor Auftragsvergabe. Die Wege im Vergleich finden Sie auf unserer Seite zur Förderung für WDVS.

— DAS VERFAHREN

Wie wird das WDVS auf Ihre Fassade installiert?

Untergrund Vorbereiten

1. Vorbereitung des Untergrunds

Der Untergrund auf Ihrer Fassade muss sorgfältig vorbereitet werden, um eine optimale Haftung der Dämmplatten zu gewährleisten. Dies umfasst das Entfernen loser Teile sowie die Überprüfung und gegebenenfalls Überarbeitung von Fensterbänken, Brüstungsabdeckungen und Dachüberständen. Unebenheiten werden ausgeglichen, und Fassade wird gründlich gereinigt, um Staub und Schmutz zu entfernen. 

2. Auftragen des Klebers 

Die Dämmplatten werden mit einem speziellen, hochleistungsfähigen Kleber auf die vorbereitete Fassade aufgebracht. Je nach Beschaffenheit der Fassade erfolgt der Kleberauftrag punktuell oder vollflächig. 

Auftragen Kleber
Anbringen Dämmplatten

3. Anbringen der Dämmplatten  

Die Dämmplatten sind in den frischen Klebemörtel einzusetzen und sorgfältig auszurichten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Platten fest anliegen und keine Hohlräume entstehen. Die Platten sind im Verbund zu kleben, um eine durchgehende Dämmschicht zu gewährleisten. Durch ein passgenaues und dicht aneinandergefügtes Einsetzen werden Wärmebrücken vermieden. 

4. Verdübeln der Dämmplatten  

​Zur zusätzlichen Sicherung werden die Dämmplatten mit speziellen Dübeln mechanisch befestigt. Diese Maßnahme erhöht die Stabilität und Sicherheit des Systems, insbesondere bei hohen Gebäuden oder stark beanspruchten Fassaden. 

Verdübeln Dämmplatten
Auftragen Amierungsschicht

5. Aufbringen der Armierungsschicht  

Auf die befestigten Dämmplatten wird eine Armierungsschicht aufgetragen. Diese besteht aus einem hochwertigen Armierungsmörtel, in den ein robustes Armierungsgewebe eingebettet wird. Diese Schicht schützt das WDVS vor mechanischen Beschädigungen und Rissbildungen und sorgt für eine langlebige und stabile Fassade. 

6. Auftragen des Putzgrundes  

Nachdem die Armierungsschicht getrocknet ist, kann der Putzgrund aufgetragen werden. Dieser muss auf das WDVS abgestimmt sein. Es gibt mineralische, organische oder Silikatputze, deren Wahl von den Projektanforderungen und Untergrundeigenschaften abhängt. Der Putzgrund wird gleichmäßig mit Rolle oder Pinsel aufgetragen. Eine gleichmäßige Schichtdicke ist entscheidend für die optimale Haftung.

Auftragen des Putzgrundes
Auftragen Oberputz

7. Auftragen des Oberputzes

Nach dem vollständigen Trocknen der Armierungsschicht und dem Putzgrund wird der Oberputz aufgetragen. Dieser kann in verschiedenen Strukturen und Farben gestaltet werden und verleiht der Fassade ihr endgültiges, ästhetisch ansprechendes Aussehen. Der Oberputz bietet zudem einen zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. 

Lassen Sie sich von einem unserer Experten vor Ort beraten:

— VORBEREITUNG & NACHBEREITUNG

Um eine korrekte Installation zu gewährleisten müssen je nach Projekt verschiedene Vor- und Nacharbeiten an Ihrem Haus getätigt werden

Die Installation eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) erfordert eine enge Zusammenarbeit verschiedener Gewerke, um sicherzustellen, dass das System korrekt installiert wird und keine Risiken für Ihre Fassade oder das WDVS selbst entstehen. Hier sind einige der wesentlichen Aufgaben, die durchgeführt werden müssen:

  • Einbau von Sockelleisten: Im Sockelbereich des Gebäudes werden spezielle Sockelleisten durch das Maurer- oder Fassadenbaugewerbe montiert. Diese Leisten dichten den Übergang zwischen Dämmung und Erdreich ab, um Feuchtigkeitsschäden zu verhindern. 

  • Nacharbeiten an Fensterbänken: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade erhöht, müssen Fensterbänke entsprechend angepasst werden. Diese Arbeiten werden von Fensterbauern oder Schreinern ausgeführt, um sicherzustellen, dass die Fensterbänke bündig mit der neuen Fassade abschließen und Wasser sicher abgeleitet wird. Diese Nacharbeiten erfolgen typischerweise nach der Anbringung der Dämmplatten.

  • Nachjustieren von Türen: Durch die zusätzliche Dämmung kann es erforderlich sein, Türen und Fenster nachzujustieren, damit sie weiterhin ordnungsgemäß schließen. Diese Aufgabe wird von Tür- und Fensterbauern durchgeführt und sollte nach der Installation des WDVS erfolgen, um die Funktionalität der Türen und Fenster zu gewährleisten.

  • Abdichtung der Anschlüsse: Alle Anschlüsse und Übergänge, wie an Dachrändern, Fensterrahmen oder im Sockelbereich, müssen von Spezialisten für Abdichtungsarbeiten abgedichtet werden. Dies verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, was entscheidend für die Vermeidung von Schäden an der Fassade und dem WDVS ist. Diese Arbeiten erfolgen im Anschluss an die Installation der Dämmplatten und vor dem Aufbringen der Endbeschichtung.

  • Anpassung an systemfremde Bauteile: Bei der WDVS-Installation müssen systemfremde Bauteile wie Balkone, Vordächer oder Lüftungsschächte berücksichtigt werden. Diese Bauteile müssen von spezialisierten Baugewerken korrekt integriert werden, um Wärmebrücken zu vermeiden und die Dichtigkeit des Systems zu sichern. Diese Anpassungen erfolgen während der gesamten WDVS-Installation.

  • Anpassung der Dachüberstände: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade vergrößert, müssen Dachüberstände oft angepasst werden, um die Fassade inklusive WDVS vollständig abzudecken und vor Witterung zu schützen. Diese Arbeiten werden von Dachdeckern durchgeführt und finden in der Regel vor oder während der Installation des WDVS statt.

WDVS erweiterte Arbeiten

Erweiterter Dachüberstand

Schutz der Fassade & Dämmung vor Niederschlag

Feuchtigkeitsschutz am Sockel

Schutz der erdberührenden ELemente vor Feuchtigkeit am Sockel

Anschlussfugen am Fenster

Mindestens 3cm überdämmt an Fenster um Wärmebrücken zu verhondern

Lüftung Fenster

Lüftungssystem am Fenster

— DÄMMSTOFFE

Welcher Dämmstoff für Ihr WDVS in Buchholz in der Nordheide?

WDVS Dämmung Hochhaus.jpg

In Buchholz gibt es einen Grund, die Dämmstoffwahl nicht allein nach dem Preis zu treffen: Das städtische Programm Stadtklima Buchholz fördert ausdrücklich nachhaltige Dämmstoffe. Wer den Zuschuss mitnehmen will, muss also beim Material aufpassen.


EPS ist der Hartschaum mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Er liegt in Wärmeleitgruppe 032 bis 035, sodass 14 bis 16 cm für den geförderten U-Wert reichen, und ist bei zwei Vollgeschossen mit Brandriegeln über den Öffnungen unproblematisch. Als nachhaltiger Dämmstoff im Sinne des städtischen Programms gilt er allerdings nicht.


Mineralwolle brennt nicht und ist der Baustoffklasse A1 zugeordnet, sie ist diffusionsoffen und dämmt zusätzlich Schall. Bei Mehrfamilienhäusern und Gebäuden mit mehr als zwei Vollgeschossen ist sie die richtige Wahl. Sie kostet mehr als EPS und ist schwerer, was mehr Dübel bedeutet.


Holzfaser ist der Dämmstoff mit dem besten sommerlichen Hitzeschutz, sie puffert Feuchte und passt zu Wandaufbauten, die diffusionsoffen bleiben sollen — also auch zu den Fertig- und Leichtbauhäusern aus der Vaenser Heide. Sie ist die teuerste Variante, erfüllt aber als nachwachsender Rohstoff den Nachhaltigkeitsanspruch des städtischen Programms.

Auswahlkriterien für den Dämmstoff

  1. Wärmedämmleistung (Wärmeleitfähigkeit): Ein niedriger Wert der Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) bedeutet, dass der Dämmstoff eine hohe Dämmwirkung hat. Je niedriger der λ-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Materials.

  2. Brandschutz: Je nach Gebäudetyp und Nutzungsart können strenge Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden. Dämmstoffe sind in verschiedene Brandklassen eingeteilt, und die Wahl des richtigen Materials kann entscheidend für die Sicherheit sein.

  3. Feuchtigkeitsbeständigkeit: Der Umgang mit Feuchtigkeit variiert teilweise zwischen den Dämmstoffen. 

  4. Ökologische Aspekte: Für einige Bauherren kann die ökologische Bilanz eines Dämmstoffs eine Rolle spielen. Dies umfasst die Herstellung und die Entsorgung des Dämmstoffes.

  5. Kosten: Natürlich spielen die Kosten des Dämmstoffs eine wesentliche Rolle bei der Auswahl.

Übersicht der gängigen Dämmstoffe

  1. Expandiertes Polystyrol (EPS) oder auch Styropor:

    • Verwendung: EPS ist der am häufigsten verwendete Dämmstoff in WDVS.

    • Vorteile: Es bietet eine gute Dämmleistung bei relativ geringen Kosten. EPS ist leicht, einfach zu verarbeiten und hat eine lange Lebensdauer.

    • Nachteile: EPS ist brennbar (Brandklasse B1) und erfordert daher zusätzliche Maßnahmen zum Brandschutz. Außerdem ist es nicht umweltfreundlich, da es aus Erdöl gewonnen wird und die Entsorgung problematisch sein kann. Außerdem kann es Feuchtigkeit nicht gut weiterleiten.

  2. Mineralwolle (Stein- oder Glaswolle):

    • Verwendung: Mineralwolle wird häufig in Gebäuden eingesetzt, bei denen hohe Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden.

    • Vorteile: Sie ist nicht brennbar (Brandklasse A1) und bietet zudem eine gute Schalldämmung. Mineralwolle kann außerdem besser Feuchtigkeit weiterleiten als z.B. EPS, ohne selbst Schaden zu nehmen.

    • Nachteile: Mineralwolle ist teurer als EPS. 

  3. Polyurethan (PUR):

    • Verwendung: PUR-Dämmstoffe bieten eine sehr hohe Dämmleistung, selbst bei geringer Materialdicke.

    • Vorteile: Sie sind besonders geeignet für Situationen, in denen der Platz begrenzt ist und dennoch eine hohe Dämmwirkung erzielt werden soll. PUR ist feuchtigkeitsbeständig und langlebig.

    • Nachteile: PUR ist ebenfalls brennbar und kann bei der Verbrennung giftige Gase freisetzen. Zudem ist es ein teures Material und hat eine schlechte ökologische Bilanz, da es aus petrochemischen Produkten hergestellt wird.

  4. Holzfaserplatten:

    • Verwendung: Holzfaserplatten werden häufig in ökologischen Bauprojekten eingesetzt.

    • Vorteile: Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und bieten eine gute Diffusionsoffenheit, was zu einem gesunden Raumklima beiträgt. Sie haben auch gute schallisolierende Eigenschaften.

    • Nachteile: Holzfaserplatten sind weniger effizient in der Wärmedämmung als synthetische Materialien und können im Vergleich teurer sein. Außerdem müssen sie gut vor Feuchtigkeit geschützt werden, da sie sonst Schaden nehmen können.

  5. Schaumglasplatten

    • Verwendung: Schaumglasplatten werden in Bereichen eingesetzt, wo eine hohe Druckfestigkeit und absolute Feuchtigkeitsresistenz gefordert sind, beispielsweise bei der Dämmung von Flachdächern, Kellerwänden und im Sockelbereich.

    • Vorteile: Schaumglas ist komplett feuchtigkeitsunempfindlich und nicht brennbar (Brandklasse A1). Es bietet eine hervorragende Dämmleistung und ist zudem sehr druckfest, was es ideal für stark belastete Flächen macht. Da es aus recyceltem Glas besteht, hat es auch eine gute ökologische Bilanz und ist resistent gegen Schädlinge und Schimmel.

    • Nachteile: Schaumglasplatten sind vergleichsweise teuer und auch relativ schwer, was die Handhabung und den Einbau erschwert. Außerdem ist das Material spröde, was bei unsachgemäßer Handhabung zu Beschädigungen führen kann.

  6. Phenol-Hartschaumplatten:

    • Verwendung: Phenol-Hartschaumplatten werden vor allem dort verwendet, wo eine extrem hohe Dämmleistung bei minimaler Materialdicke erforderlich ist, zum Beispiel in Passivhäusern oder bei energetischen Sanierungen mit beengten Platzverhältnissen.

    • Vorteile: Phenol-Hartschaum bietet eine hervorragende Dämmleistung mit einem sehr niedrigen Wärmeleitwert, wodurch schon bei geringer Dicke eine sehr gute Dämmwirkung erzielt wird. Das Material ist schwer entflammbar (Brandklasse B1) und hat eine hohe Druckfestigkeit.

    • Nachteile: Phenol-Hartschaumplatten sind deutlich teurer als viele andere Dämmstoffe und können bei der Verarbeitung spröde sein, was das Handling erschwert. Zudem sind sie nicht diffusionsoffen, was in bestimmten Anwendungen Probleme mit Feuchtigkeitsmanagement verursachen kann.

Tabelle der gängigen WDVS Dämmstoffe

Dämmstoff

WLG-Klasse

Brandschutzklasse

Preis pro m² (bei 160 mm)

Polystyrol (EPS)

032-040

B1 (schwer entflammbar)

20-25 €/m²

Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle)

033-040

A1 (nicht brennbar)

38-45 €/m²

Polyurethan (PUR)

023-030

B1 (schwer entflammbar)

45-55 €/m²

Holzfaserplatten

040-045

B1 (schwer entflammbar)

50-60 €/m²

Schaumglasplatten

035-045

A1 (nicht brennbar)

60-80 €/m²

Phenolharz-Hartschaumplatten

020-025

B1 (schwer entflammbar)

55-70 €/m²


Der beste Dämmstoff für Ihre WDVS-Dämmung in Buchholz in der Nordheide

Unsere Empfehlung hängt davon ab, ob Sie auf das städtische Programm setzen. Wollen Sie den Zuschuss für nachhaltige Dämmstoffe mitnehmen, führt der Weg zu Holzfaser — dann sollten Sie allerdings einkalkulieren, dass die Mittel derzeit ausgeschöpft sind und eine neue Runde frühestens im kommenden Jahr zu erwarten ist. Ohne dieses Programm ist EPS mit 14 bis 16 cm und mineralischem Oberputz die wirtschaftlichste Lösung für das freistehende Eigenheim; sie erreicht den geförderten U-Wert von 0,20 W/(m²K) sicher. Bei Mehrfamilienhäusern setzen wir Mineralwolle ein, bei Leichtbau- und Fertighauskonstruktionen grundsätzlich einen diffusionsoffenen Aufbau. Was für Ihr Haus gilt, entscheiden wir nach der Prüfung vor Ort.

— DÄMMSTÄRKE

2. Entscheidung: Wie dick soll Ihre Dämmung sein?

Auch bei der Wahl der richtigen Dämmstärke (Dicke der Dämmung) sollten Sie mehrere Faktoren beachten. Die Dämmstärke beeinflusst direkt die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) der Fassade, also die Menge an Wärme, die durch die Wände nach außen entweichen kann. Es gibt hier regulatorische Vorschriften auf der einen Seite und Überlegungen aus Kosten- und Bausubstanzaspekten sowie optischen Gesichtspunkten auf der anderen Seite. Die Entscheidungskriterien können wie folgt gegliedert werden:

  1. Energetische Anforderungen: Die energetischen Vorgaben der aktuellen Gebäudeenergiegesetze (GEG) legt eine Mindestanforderungen von 0,24 W/(m∙K) an den U-Wert der Fassade fest für eine Förderung muss ein U-Wert von 0,2 W/(m∙K) erreicht werden. Für die häufigsten Dämmstoffe (EPS und Mineralwolle) haben Sie den U-Wert von 0,2 W/(m∙K) meistens bei 16cm Dämmung erreicht. Bei Zellulose oder Holzfaserplatten müssen Sie eher auf 20-24cm gehen. Generell gilt, je niedriger der U-Wert sein soll, desto dicker muss die Dämmung ausfallen. Insbesondere nachhaltige Dämmstoffe wie Holzfasern benötigen sehr dicke Dämmungen.

  2. Gebäudetyp und Bauweise: Bei älteren Gebäuden mit schlechterer Grunddämmung kann eine stärkere Dämmung erforderlich sein, um energetische Standards zu erreichen. Bei Neubauten, die bereits auf Energieeffizienz ausgelegt sind, kann eine geringere Dämmstärke ausreichend sein.

  3. Ästhetische und bauliche Einschränkungen: Eine dickere Dämmung verändert die Fassadenoptik und kann Einfluss auf Fensterlaibungen, Dachüberstände und andere architektonische Details haben. In engen Straßen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden kann die maximale Dämmstärke baulich begrenzt sein.

  4. Kosten-Nutzen-Verhältnis: Eine stärkere Dämmung führt zu höheren Investitionskosten, bringt aber langfristig größere Energieeinsparungen. Es ist wichtig, das optimale Verhältnis zwischen Investitionskosten und Energieeinsparung zu finden.

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Ratschlag zur Auswahl der Dämmstärke

Als Faustregel gilt, dass für die meisten Gebäude eine Dämmstärke zwischen 12 und 20 cm ausreichend ist, um moderne energetische Anforderungen zu erfüllen. Für Neubauten oder energetisch optimierte Gebäude können Sie oftmals eine geringere Dämmstärke auswählen, während Sie bei Altbauten oder in extremen Klimazonen lieber eine stärkere Dämmung wählen sollten. Insgesamt sollte die Dämmstärke so gewählt werden, dass sie den besten Kompromiss zwischen Energieeffizienz, Kosten, baulichen Anforderungen und ästhetischen Ansprüchen bietet. 

— OPTIK

Gestaltung: So sieht Ihre Fassade in Buchholz in der Nordheide nach dem WDVS aus

Viele Buchholzer Eigenheime tragen noch die Oberfläche ihrer Bauzeit. Das WDVS ist die Gelegenheit, das zu ändern — fünf Punkte legen wir dafür fest:


  • Putzstruktur: Feiner Scheibenputz wirkt ruhig, ein Reibeputz lebendiger und verzeiht Unebenheiten im Untergrund eher. Beide bleiben später überstreichbar.

  • Farbe: Sinkt der Hellbezugswert unter 20, heizt sich die Fläche im Sommer stark auf und der Putz arbeitet. Kräftige Töne funktionieren mit reflektierenden Pigmenten.

  • Klinkerriemchen: Häuser mit Verblendmauerwerk verlieren durch Putz ihren Charakter. Dünne Riemchen auf der Dämmplatte holen ihn zurück und brauchen keinen Anstrich.

  • Sockel: Im Spritzwasserbereich kommt eine druckfeste Dämmplatte zum Einsatz, darüber ein abgesetzter Sockelputz mit sauberer Abdichtung zum Erdreich.

  • Details: Verlängerte Fensterbänke, mitgedämmte Rollladenkästen und ein Dachüberstand, der über die neue Wandstärke reicht — bei Häusern dieser Bauzeit fast immer ein Thema.


Weil die Stadt keine Gestaltungssatzung führt, sind Sie in Farbe und Struktur frei. In einheitlich bebauten Siedlungsstraßen wie in Steinbeck lohnt trotzdem der Blick auf die Nachbarhäuser, damit die Zeile ihr Gesicht behält.

WDVS Weißer Putz

1. WDVS mit weißem Putz 

Eine Fassade mit weißem Putz ist die klassische Wahl für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Sie verleiht Ihrer Immobilie ein zeitloses und elegantes Erscheinungsbild, das sich harmonisch in verschiedene architektonische Stile einfügt. Diese Option ist besonders pflegeleicht und bietet gleichzeitig zahlreiche Möglichkeiten, durch verschiedene Putztechniken individuelle Akzente zu setzen.

2. WDVS mit Klinkerriemchen 

Wenn Sie den robusten und traditionellen Look von Klinker bevorzugen, bietet das WDVS mit Klinker-Riemchen eine attraktive Option für Sie. Klinker-Riemchen bestehen aus dünnen, etwa 1 bis 2 cm starken Scheiben, die aus echtem Ziegelmaterial gefertigt werden. Klinker-Riemchen sind widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und sorgen für eine langlebige und wartungsarme Fassade.

WDVS mit Riemchen
WDVS mit Holz

3. WDVS mit Holzverkleidung 

Eine Holzverkleidung auf einem WDVS verbindet moderne Ästhetik mit natürlichem Charme. Diese Option eignet sich besonders für Gebäude, die eine warme und einladende Ausstrahlung haben sollen. Holz verleiht der Fassade ein einzigartiges, organisches Aussehen und kann je nach Wahl der Holzart und Farbe individuell angepasst werden. Durch spezielle Oberflächenbehandlungen bleibt das Holz lange schön und schützt das Gebäude zusätzlich vor äußeren Einflüssen. 

— RISIKEN

Risiken eines WDVS in Buchholz in der Nordheide – und wie wir sie vermeiden

Vier Risiken, vier Antworten. Veralgung: Eine gedämmte Wand kühlt nachts stärker aus, morgens bleibt Feuchte auf der Oberfläche stehen. In einer Stadt mitten in der Nordheide, mit viel Baumbestand direkt an den Grundstücken, ist das auf Nord- und Westseiten ein reales Thema; wir arbeiten dort mit mineralischen Oberputzen und führen Wasser über Tropfkanten gezielt ab. Wärmebrücken: Fensterlaibungen, Rollladenkästen und Balkonplatten dämmen wir mit, sonst verlagert sich das Feuchteproblem in den Innenraum. Brandschutz: Bei EPS gehören Brandriegel aus Mineralwolle über den Öffnungen dazu — Standard, kein Extra. Spechte: Am Rand der Heide- und Waldflächen ein häufiges Ärgernis; hohl klingende Putzflächen ziehen sie an, ein satt armierter Aufbau oder Riemchen im gefährdeten Bereich schaffen Abhilfe.

Übersicht der Risiken eines WDVS:

  1. Wärmebrücken:

    • Ursache: Wärmebrücken entstehen häufig an Stellen, an denen das WDVS unterbrochen ist, wie bei Fenster- und Türanschlüssen oder bei der Befestigung von Bauteilen (z. B. Markisen oder Geländern). Auch unzureichend überlappende Dämmplatten oder fehlerhafte Anbringung können Wärmebrücken verursachen.

    • Folgen: Wärmebrücken führen zu einem erhöhten Wärmeverlust und können zu Kondenswasserbildung zwischen kalten und warmen Bauteilen führen. Dies erhöht das Risiko von Schimmelbildung und verringert die Energieeffizienz des Gebäudes.

    • Vermeidung: Um Wärmebrücken zu vermeiden, ist eine sorgfältige Planung und Ausführung der Anschlüsse und Befestigungspunkte erforderlich. Eine durchgehende Dämmung ohne Unterbrechungen ist essenziell, und alle Übergänge sollten fachgerecht abgedichtet werden.

  2. Feuchtigkeitsprobleme:

    • Ursache: Feuchtigkeit kann in das WDVS eindringen, wenn es nicht richtig abgedichtet ist, insbesondere an kritischen Punkten wie Anschlüssen, Fugen oder beschädigten Stellen. Auch eine falsche Verarbeitung des Putzes oder der Dämmplatten kann zu Feuchtigkeitsproblemen führen.

    • Folgen: Eingedrungene Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und Algenwachstum auf der Fassade führen. Langfristig kann dies die Dämmwirkung vermindern und die Bausubstanz Ihres Gebäudes schädigen.

    • Vermeidung: Um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden, müssen alle Fugen, Anschlüsse und Übergänge sorgfältig abgedichtet werden. Zudem sollte die Fassade regelmäßig auf Schäden und undichte Stellen überprüft werden.

  3. Rissbildungen:

    • Ursache: Risse können durch Bewegungen im Bauwerk, Temperaturschwankungen oder unsachgemäße Verarbeitung des WDVS entstehen. Auch unzureichend angebrachte Dehnungsfugen können zu Rissbildungen führen.

    • Folgen: Risse in der Fassade können nicht nur die Optik beeinträchtigen, sondern auch das Eindringen von Feuchtigkeit ermöglichen, was wiederum Schimmelbildung und eine Beeinträchtigung der Dämmleistung zur Folge haben kann.

    • Vermeidung: Um Rissbildungen vorzubeugen, sollten Bewegungsfugen korrekt eingeplant und ausgeführt werden. Eine fachgerechte Verarbeitung des Putzes und der Dämmplatten ist ebenfalls entscheidend, um Spannungen in der Fassade zu minimieren.

  4. Algen- und Pilzbefall:

    • Ursache: Algen- und Pilzbefall tritt besonders auf feuchten und schattigen Fassaden auf, die oft schlecht belüftet sind. Dies kann durch anhaltende Feuchtigkeit und fehlende Sonneneinstrahlung begünstigt werden.

    • Folgen: Algen und Pilze beeinträchtigen die Optik der Fassade und können langfristig die Bausubstanz schädigen, wenn sie nicht entfernt werden.

    • Vermeidung: Um Algen- und Pilzbefall zu verhindern, sollten Fassaden mit einem wasserabweisenden und diffusionsoffenen Putz versehen werden. Regelmäßige Reinigung und gegebenenfalls der Einsatz von fungiziden Beschichtungen können das Wachstum von Algen und Pilzen verhindern. Um hierzu mehr zu erfahren, klicken Sie hier.

  5. Verfärbungen:

    • Ursache: Verfärbungen, insbesondere helle Flecken, können durch punktuelle Wärmebrücken entstehen, die durch die Befestigungselemente des WDVS verursacht werden.

    • Folgen: Diese Flecken beeinträchtigen die ästhetische Erscheinung der Fassade und können ein Hinweis auf ineffiziente Dämmung an diesen Stellen sein.

    • Vermeidung: Die Verwendung von wärmebrückenfreien Befestigungselementen und die richtige Überdeckung der Dämmplatten können Verfärbungen verhindern.

  6. Ablösungen:

    • Ursache: Unsachgemäß angebrachte Dämmplatten können sich von der Fassade lösen, insbesondere wenn der Untergrund nicht ausreichend vorbereitet wurde oder ungeeignete Kleber verwendet wurden.

    • Folgen: Ablösungen der Dämmung gefährden die Sicherheit und können zu erheblichen Wärmeverlusten führen. Zudem sind die Reparaturkosten in solchen Fällen oft hoch.

    • Vermeidung: Eine gründliche Vorbereitung des Untergrunds und die Verwendung von qualitativ hochwertigen Materialien sowie die korrekte Anwendung der Befestigungsmethoden sind essenziell, um Ablösungen zu verhindern.

— HEIZKOSTENERSPARNISSE

Wie viel Heizkosten spart ein WDVS in Buchholz in der Nordheide?

Der U-Wert zeigt, wie viel Wärme pro Quadratmeter Wand und Grad Temperaturunterschied nach außen geht. Bei ungedämmten Wänden aus den 1960er und 1970er Jahren liegt er häufig um 1,0 W/(m²K); nach einem WDVS mit 16 cm Dämmung sind es rund 0,20 W/(m²K), der Wert der Bundesförderung. Da ein freistehendes Haus ein Viertel bis ein Drittel seiner Heizwärme über die Wandflächen verliert, sinkt der Verbrauch nach der Maßnahme um 25–30 %.


Konkret: Aus 3.500 € Jahresheizkosten bei 110 m² Wohnfläche werden 875 bis 1.050 € Ersparnis pro Jahr. Für das freistehende Einfamilienhaus mit 150 m² Fassade und einer Investition von 31.500 bis 49.500 € ergibt das rechnerisch eine Amortisation von rund 30 Jahren im günstigen und jenseits von 50 Jahren im ungünstigen Fall, jeweils ohne Förderung. Diese Rechnung stimmt nur, wenn die Fassade sonst unangetastet bliebe. Sobald ein neuer Putz ohnehin fällig ist, zählt allein der Aufpreis für die Dämmung — und der amortisiert sich um ein Vielfaches schneller.

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— HEIZKOSTENEINSPARUNGEN

Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Heizkosteneinsparungen berechnen?

— VORTEILE UND NACHTEILE

Vor- und Nachteile von einem WDVS

Ein Wärmedämmverbundsystem bietet zahlreiche Vorteile, vor allem in Bezug auf Energieeffizienz, Langlebigkeit der Immobilie und Wohnkomfort. Es kann den Energieverbrauch eines Gebäudes erheblich senken, die Fassade schützen und den Wert Ihrer Immobilie steigern. Allerdings gibt es auch einige Nachteile, wie hohe Investitionskosten, potenzielle Probleme mit Algenbildung und Feuchtigkeitsproblemen sowie die Schwierigkeit, das System bei denkmalgeschützten Gebäuden einzusetzen. Hier finden Sie eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile.

Tabelle: Vor und Nachteile WDVS 

Vorteil

Nachteil

Energieeffizienz: Ein gut installiertes WDVS kann Ihren Energieverbrauch erheblich reduzieren, was zu niedrigeren Heizkosten und weniger CO₂-Emissionen führt.

Kosten und Amortisierung: Die hohen Investitionskosten für das WDVS und die späte Amortisation, die oft erst nach etwa 20 Jahren eintritt, können abschreckend sein.

Langlebigkeit: Ein WDVS schützt die Fassade vor Witterungseinflüssen und kann die Lebensdauer der Bausubstanz verlängern.

Algenbildung und Feuchtigkeitsprobleme: Durch die thermische Abkopplung des Außenputzes vom Mauerwerk kann es zu Algenbildung kommen, insbesondere wenn keine Schutzmaßnahmen wie Kunstharz mit Biozid getroffen werden.

Komfort: Die verbesserte Dämmung sorgt für ein angenehmeres und gleichmäßigeres Raumklima.

Recyclingprobleme: Besonders bei Styropor-WDVS ist die Entsorgung problematisch, da es als Sondermüll behandelt werden muss.

Umweltschutz: Durch die Reduktion des Energieverbrauchs trägt das WDVS zum Klimaschutz bei.

Eingeschränkte Ästhetik: Trotz vielfältiger Gestaltungsmöglichkeiten, sind bestimmte ästhetische Einschränkungen bei der Fassade gegeben, z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden.

Wertsteigerung: Die energetische Sanierung mit WDVS kann den Wert Ihrer Immobilie steigern und ihre Marktchancen verbessern.


Ästhetik: Das WDVS bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für die Fassade, von Oberputz bis zu Klinker-Optiken und bietet sich an, wenn Sie einen Wechsel der Optik wünschen.



Für wen macht ein WDVS Sinn:

  • Eigentümer von Altbauten: Wenn Sie Eigentümer eines Altbautes mit geringer Energieeffizienz sind, macht ein WDVS viel Sinn. Hier kann es Ihren Energieverbrauch drastisch senken und den Wohnkomfort erheblich verbessern.

  • Umweltbewusste Bauherren: Wenn Sie viel Wert auf Nachhaltigkeit legen, können Sie mit einem WDVS Ihren Beitrag dazu leisten Ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Sie können auch ökologische Dämmstoffe wählen, wie z.B. Holzfaserplatten, die aus nachwachsenden Ressourcen gebaut sind.

  • Eigentümer, die gesetzliche Vorschriften erfüllen müssen: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt energetische Standards vor, die oft nur durch eine Außendämmung wie WDVS erreicht werden können.

Wann sollten Sie kein WDVS verbauen:

​Ein WDVS macht keinen Sinn bei denkmalgeschützten Gebäuden, Gebäuden, die bereits gut gedämmt sind oder wo die Fassade erst saniert werden muss und für kurzfristige Immobilienbesitzer.

  • Denkmalgeschützte Gebäude: Wenn Ihre Immobilie denkmalgeschützt ist, kann das WDVS problematisch sein, da die Fassaden häufig nicht verändert werden dürfen. Alternativen wie Innendämmung sollten Sie dann in Betracht ziehen.

  • Gebäude mit bereits guter Dämmung: Wenn Ihre Immobilie bereits gut gedämmt ist, könnte der zusätzliche Nutzen eines WDVS relativ gering sein.

  • Kurzfristige Immobilienbesitzer: Für Personen, die ihre Immobilie nur kurzfristig besitzen oder bald verkaufen möchten, lohnen sich die hohen Investitionskosten oft nicht, da die Amortisation der Kosten in der Regel über Jahrzehnte erfolgt. Hier sollten Sie mit einem Makler sprechen, wie wichtig die Energieeffizienzklassen sind.

— DÄMMPFLICHT

Gibt es in Buchholz in der Nordheide eine Dämmpflicht für die Fassade?

Image by Tingey Injury Law Firm

Eine kommunale Dämmpflicht gibt es in Buchholz nicht, und Niedersachsen schreibt ebenfalls nichts vor. Maßgeblich ist das Gebäudeenergiegesetz des Bundes, und es greift nur im Sanierungsfall: Wer mehr als 10 % einer Bauteilfläche erneuert, muss danach einen U-Wert von höchstens 0,24 W/(m²K) einhalten; die Werte stehen in Anlage 7. Anstriche und punktuelle Ausbesserungen lösen die Anforderung nicht aus. Praktisch heißt das für die vielen Eigenheime der Bauboomjahre: Sobald der Putz wirklich erneuert wird, gehört die Dämmung dazu. Und weil erst 0,20 W/(m²K) die Bundesförderung öffnet, ist der Schritt über die gesetzliche Mindestanforderung hinaus meist die wirtschaftlichere Entscheidung.

— DÄMMUNG NORD

Ihre Vorteile mit Dämmung Nord:

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Schneller & professioneller Service

Antworten innerhalb von 24 Stunden, kostenlose Inspektion innerhalb von einer Woche und Dämmung innerhalb von 30 Tagen. 

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Kompetenz, Weitsicht und Erfahrung

Ca. 720 Häuserdämmungen pro Jahr. Wir sind vor Ort mit Standorten in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen.

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Experten aus dem Handwerk

Vielseitiges Team aus Experten der energetischen Sanierung, Dachdeckerei, Fensterbau, Zimmerei und Industrieisolierer für eine ganzheitliche Lösung.

— WETTER

Klima in Buchholz in der Nordheide: Was es für Ihre Fassadendämmung bedeutet

Buchholz liegt als Binnenstadt mitten in der Nordheide. Ein Küstenargument gibt es hier nicht, und wir konstruieren auch keines: Eine erhöhte Schlagregenbeanspruchung ist für den Standort nicht belegt, und amtliche Klimakennzahlen speziell für Buchholz liegen uns nicht vor. Allgemeine Wetterportalwerte sind für eine Bauplanung ohne Aussagekraft, deshalb nennen wir sie nicht.


Wichtiger ist ohnehin die Lage Ihres Grundstücks. Viele Buchholzer Häuser stehen an Wald- und Heideflächen, teils mit hohem Baumbestand direkt an der Fassade. Das bedeutet mehr Beschattung, langsameres Abtrocknen und ein höheres Algenrisiko auf der Nordseite — und gleichzeitig ein Spechtthema. Danach richten wir Putzsystem, Armierung und Detailausbildung aus. Im Sommer bremst die gedämmte Wand den Wärmeeintrag spürbar, was besonders unter ausgebauten Dächern auffällt. Wie Ihr Haus steht, sehen wir bei der kostenlosen Vor-Ort-Prüfung.

— ANGEBOT ANFRAGEN

Kundin

1. Angebot kostenlos und unverbindlich anfragen.

Nachdem Sie Ihre Anfrage abgeschickt haben, melden sich unsere Berater innerhalb 24 Stunden, um Ihr Vorhaben zu besprechen.

In 3 Schritten zu Ihrer Fassadendämmung

2. Unser regionales Expertenteam berät Sie persönlich.

Wir besuchen Sie, um Ihre Immobilie auf Durchführbarkeit und mögliche Risiken zu prüfen und gemeinsam den passenden Dämmstoff und Optik für Ihr Vorhaben auszuwählen.

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3. Wir installieren das WDVS

Unser regionales Handwerksteam installiert Ihr WDVS. Ab jetzt können Sie im Winter Heizkosten sparen und im Sommer einen kühlen Wohnraum genießen.

— BEWERTUNGEN

Kunden berichten über Ihre Erfahrungen mit Dämmung Nord - transparent & einsehbar auf Google

Was soll ich sagen…grundsätzlich von der Verbraucherzentrale, wenn möglich, empfohlene und kosteneffiziente energetische Sanierungsmöglichkeit.

Darauf hin kurz gegoogelt und dann auf Dämmung Nord gestoßen. Nach der Kontaktaufnahme per Email, kam prompt ein sehr zeitnaher Termin für eine kostenlose Probebohrung vor Ort am Haus, um zu klären ob eine Einblasdämmung durchgeführt werden könnte.

Der Servicetechniker kam sehr pünktlich, war ausgesprochen nett und kompetent, wie im übrigen alle Mitarbeiter die ich erleben durfte! Er machte sehr zügig auf jeder Hausseite ein paar Probebohrungen, die er anschließend mit einer Periskop Kamera inspizierte und daraufhin wieder alle Löcher sehr sauber versiegelte.

Gleich im Anschluss hat er schon an seinem iPad die gesamten m³ berechnen können die benötigt werden würden und mir ein mündliches Angebot kommuniziert. Zusätzlich, wenn ich noch im Mai den Auftrag erledigen lassen würde, gab es noch 10% Rabbat – wow! Das verbindliche Angebot kam gleich am nächsten Tag per Email und unterschied sich nicht wesentlich vom mündlichen!

Ergo, Auftrag erteilt und einen Termin innerhalb von zwei Wochen bekommen!

Zur Durchführung kann ich nur sagen, das Team kam auf die Minute pünktlich! Die Jungs waren sehr freundlich, motiviert, kompetent, zügig, sauber und professionell! Es hat viel Spaß gemacht Ihnen bei der Arbeit zuzuschauen, wie ruhig und gelassen so eine Sanierung doch laufen kann, trotz des laufenden Generators 😉

Ich kann jedem nur empfehlen, bei dem es möglich ist und der es für sich für geeignet hält, diese Arbeit bei Dämmung Nord zu bestellen!

Andreas M.

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— UNSERE DÄMMUNGEN

Fassadendämmung in Buchholz in der Nordheide: unser Einsatzgebiet

Buchholz erreichen wir vom Standort Niedersachsen aus; die Kernstadt sowie Steinbeck, Holm-Seppensen, Dibbersen, Sprötze, Reindorf und Trelde gehören zum regelmäßigen Einsatzgebiet. Bundesweit führen wir rund 750 Dämmungen im Jahr aus. Hier planen wir jedes WDVS mit eigener Bauleitung, vom Gerüst bis zur Abnahme.


Wenn ein anderes Bauteil zuerst dran ist, führen diese Seiten weiter: Für zweischalige Häuser: Einblasdämmung in Buchholz in der Nordheide · Oberste Geschossdecke: Dachbodendämmung in Buchholz in der Nordheide · Dachschräge: Dachdämmung in Buchholz in der Nordheide

Stadtteile in Buchholz in der Nordheide: Bauformen und Eignung für WDVS

Stadtteil

Typische Bauform und Eignung für WDVS

Kernstadt / Innenstadt

1958 zur Stadt erhoben, ab den 1960er Jahren Bauboom mit neuen Wohngebieten um den dörflichen Kern; klassischer WDVS-Bestand

Steinbeck

Nachkriegs-Einfamilienhaussiedlungen: Heimgarten ab 1947, Kattenberge Nord und die Fertighausausstellung Vaenser Heide der 1970er Jahre

Holm-Seppensen

Älterer Ortskern und neuere Einfamilienhausgebiete nebeneinander; Wandaufbau je Baujahr unterschiedlich, Bohrung vor der Planung

Dibbersen

1972 eingemeindete Ortschaft mit eigenem Ortsrat; keine belegten Gebäudedaten, deshalb Einzelfallprüfung statt Pauschalaussage

Sprötze

1972 eingemeindete Ortschaft mit eigenem Ortsrat; ländliche Lage, bei Waldnähe Spechtschutz und Algenrisiko einplanen

Trelde

1972 eingemeindete Ortschaft mit den Splittersiedlungen im Umfeld; gewachsener Bestand, Feuchtesituation der Wand vorab klären


— FAQ

Häufige Fragen, die wir zum Thema WDVS bekommen

Über den Autor:

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Autor: Mate Rumstein - Bauleiter 

Mate Rumstein verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Industrieisolierer und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte unterschiedlicher Größen geleitet. Seine Karriere startete er als Bauleiter bei RS Isolierung GmbH, bevor er als Isolierer und Bauleiter zur A.S. Dämmtechnik GmbH in Hamburg wechselte. Dort spezialisierte er sich auf Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierungen. Über die Jahre hat Mate Rumstein umfassende Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Dämmung erworben und gilt als zuverlässiger Experte in seinem Fachgebiet.

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— VERZEICHNIS

Regionen WDVS

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