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WDVS-Fassadendämmung in Wunstorf vom Fachbetrieb

Wunstorf

Offizieller Handwerkspartner der Wohnungswirtschaft

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Mitglied im Fachverband für Einblasdämmung

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— ZUSAMMENGEFASST

Das Wichtigste zur WDVS-Dämmung in Wunstorf auf einen Blick

WDVS Dämmung
  • Kosten: 210–330 € je Quadratmeter Fassade inklusive 20 % Förderung (Stand: September 2026). Ein freistehendes Einfamilienhaus der 1970er mit 130 m² Außenwand liegt bei 27.300 bis 42.900 €.

  • Passt das zu Ihrem Haus?: 45,4 % der Wunstorfer Wohngebäude sind freistehende Einfamilienhäuser, 41,0 % stammen aus 1949–1978. Bei einschaliger Wand und altem Putz ist das WDVS die richtige Wahl.

  • Was es bringt: 25–30 % weniger Heizenergie bei durchschnittlich 103 m² Wohnfläche je Wohnung — und Außenwände, die sich innen nicht mehr kalt anfühlen.

  • Förderung: Wunstorf liegt nicht im proKlima-Geltungsbereich, ein eigenes städtisches Dämmprogramm gibt es ebenfalls nicht. Es bleiben § 35c EStG oder der BAFA-Zuschuss.

  • So läuft es ab: Kostenlose Vor-Ort-Prüfung, Gerüst, Dämmplatten, Armierung, Oberputz oder Riemchen. Am freistehenden Haus mit 130 m² Fassade rechnen wir mit rund zwei bis drei Wochen.

Inhalt

Inhaltsangabe

DÄMMUNG

Was die WDVS-Dämmung in Wunstorf besonders macht

Wunstorf hat unter den Städten der Region das klarste Eigenheim-Profil: 45,4 % der Wohngebäude sind freistehende Einfamilienhäuser, die Eigentümerquote liegt bei 52,0 %, die durchschnittliche Wohnung misst 103 m² (Zensus 2022). Von den 12.037 Gebäuden mit Wohnraum stammen 7,5 % aus der Zeit vor 1919 und 8,3 % aus 1919 bis 1948, 41,0 % aus der Spanne 1949 bis 1978 und 16,0 % aus den 1990er Jahren. Das freistehende Haus hat einen praktischen Vorteil: Alle vier Seiten sind zugänglich, und keine Grenzbebauung begrenzt den Dämmaufbau.


Ob WDVS oder Kerndämmung, hängt am Wandaufbau. Bei zweischaligem Mauerwerk mit Luftschicht füllen wir die Hohlschicht für 25–45 €/m² — das ist die Aufgabe der Einblasdämmung in Wunstorf, geprüft mit einer kostenlosen Probebohrung. Ist die Wand einschalig oder die Hohlschicht bereits verfüllt, arbeiten wir mit dem Wärmedämmverbundsystem. Nur damit lassen sich Dämmstärken erreichen, die den Förderwert von 0,20 W/(m²K) sicher unterschreiten.


In der Kernstadt liegen der historische Kern um Stifts- und Stadtkirche und die Nord-, Süd- und Oststadt nebeneinander; die nach dem Zweiten Weltkrieg auf ehemaligem Weideland entstandene „Barne“ ist ein geschlossenes Neubaugebiet dieser Bauphase und damit ein typisches WDVS-Revier. Luthe hat sich seinen dörflichen Ortskern bewahrt und wächst am Rand mit Eigenheimen, Klein Heidorn ist kleinteilig geprägt. Steinhude fällt aus dem Rahmen: Der Ferienort am Steinhuder Meer lebt von seinem fischerdörflichen Bild, dort ist jede Fassadenmaßnahme eine Einzelfallentscheidung.


Eine stadtweite Gestaltungssatzung mit Materialvorgaben für Fassaden ist für Wunstorf nicht bekannt. Örtliche Bauvorschriften gibt es punktuell über Bebauungspläne — im Steinhuder Plangebiet „Viertel vorm Meer“ etwa für Dachneigung und Eindeckungsfarben, nicht für die Wandoberfläche. An Baudenkmalen sind Fassadenarbeiten dagegen genehmigungspflichtig; das klären wir vor dem Angebot.

— ERKLÄRUNG

Wie funktioniert die Dämmung Ihrer Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS)?

Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist die häufigste und effizienteste Methode, um Ihre Fassade zu dämmen (vorausgesetzt, Sie haben keine Hohlschicht im Mauerwerk, wenn Sie eine Hohlschicht haben, schauen Sie hier). Das Verfahren wird seit den 1970er Jahren erfolgreich in Deutschland eingesetzt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Der Aufbau besteht aus mehreren Schichten, die jeweils spezifische Funktionen erfüllen. Unten finden Sie eine Grafik eines typischen Aufbaus inklusive der jeweiligen Funktion.

Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems

Aufbau WDVS

Erläuterung Bestandteile WDVS

  • Dämmplatten: Diese bilden das Herzstück des Systems und bestehen meist aus expandiertem Polystyrol (EPS) oder Mineralwolle. Sie werden direkt auf die Außenwand des Gebäudes geklebt oder mechanisch befestigt.

  • Kleber: Der Kleber sorgt für die sichere und dauerhafte Befestigung der Dämmplatten am Untergrund. Abhängig von der Beschaffenheit der Fassade wird er entweder punktuell oder vollflächig aufgetragen.

  • Dübel: Zur zusätzlichen Stabilisierung der Dämmplatten werden spezielle Dübel verwendet, die die Platten mechanisch verankern und so die Langlebigkeit des Systems erhöhen.

  • Armierungsschicht: Diese Schicht besteht aus einem Armierungsmörtel, in den ein Armierungsgewebe eingebettet ist. Sie schützt das System vor mechanischen Schäden und verhindert die Bildung von Rissen.

  • Oberputz: Der abschließende Oberputz gibt der Fassade ihr endgültiges Aussehen und bietet zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. Er kann in unterschiedlichen Strukturen und Farben gestaltet werden, um den optischen Ansprüchen gerecht zu werden.

— KOSTEN

Wie teuer ist ein WDVS in Wunstorf?

Zwischen 210 und 330 € pro Quadratmeter liegen 120 € Spielraum, und die verteilen sich auf fünf Positionen. Gerüst: Am freistehenden Haus umschließt es alle vier Seiten, dafür gibt es keine engen Grenzabstände, die die Standzeit verteuern. Fassadenzustand: Hohl liegender Altputz muss runter, sandende Untergründe brauchen eine Grundierung. Gebäudegeometrie: Erker, Wintergärten, Vordächer und Gauben kosten Arbeitszeit, die ein glatter Baukörper nicht braucht. Fenstertausch: Erfolgt er im selben Zug, sitzen die Fenster danach in der Dämmebene — der teurere, aber bauphysikalisch bessere Weg. Oberfläche: Der mineralische Scheibenputz markiert die untere Grenze, Klinkerriemchen und aufwendige Sockelverkleidungen die obere.

Position

Preis pro m² WDVS Dämmung

Kosten für ein Haus mit 100 m² Fassadenfläche

Gerüst

Ab 22 €/m²

2.200 €

Dämmstoff

Ab 29 €/m²

2.900 €

Putz

Ab 36 €/m²

3.600 €

Arbeitslohn

Ab 123 €/m²

12.300 €

Gesamt

210-330 €/m²

21.000 € - 33.000 €


Tabelle: Übersicht Kosten der einzelnen WDVS Bestandteile & Kosten für 100m² WDVS Dämmung

Fazit: Wie teuer ist ein WDVS

Kalkulieren Sie in Wunstorf mit 210 bis 330 € pro Quadratmeter Fassade für ein System mit 14 bis 16 cm Dämmstärke und mineralischem Oberputz; die 20 % Förderung sind darin bereits berücksichtigt. Für das freistehende Einfamilienhaus der 1970er mit 130 m² Außenwand ergibt das 27.300 bis 42.900 €. Einen lokalen Zuschuss, der diese Summe weiter senkt, gibt es in Wunstorf nicht — hier zählt allein die Bundesförderung. Womit sich die einzelnen Positionen verschieben lassen, von der Dämmstärke bis zur Oberflächenwahl, haben wir in der WDVS-Kostenübersicht aufgeschlüsselt.


Alle Preisangaben verstehen sich inkl. 20 % Förderung als unverbindliche Richtwerte. Den exakten Preis erhalten Sie nach einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.

— KOSTENRECHNER

Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Kosten berechnen?

— FÖRDERUNG

Welche Förderung gibt es für WDVS in Wunstorf?

Statistic calculating

Bei der lokalen Förderung müssen wir Sie enttäuschen, und das sagen wir lieber vorher als hinterher. Wunstorf gehört nicht zum Geltungsbereich von proKlima — der enercity-Fonds deckt nur Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze ab. Ein eigenes kommunales Zuschussprogramm für Dämmmaßnahmen führt die Stadt ebenfalls nicht; sie bietet Beratung an, unter anderem über Energietreffs mit der Klimaschutzagentur Region Hannover. Das städtische Balkonsolar-Programm von 2023 betraf keine Dämmung, und die Dach-Solar-Richtlinie der Region fördert nur Dachdämmung samt neuer Photovoltaikanlage.


Bleibt die Bundesebene, und die ist ergiebig genug. Die Bundesförderung läuft über zwei Wege, die sich für dieselbe Maßnahme ausschließen. Über den Steuerbonus nach § 35c EStG setzen Sie 20 % der Kosten für Material und Arbeitsleistung ab, verteilt auf drei Jahre (7 %, 7 %, 6 %) und höchstens 40.000 € je Objekt. Über die BAFA-Bundesförderung für effiziente Gebäude erhalten Sie 15 % Zuschuss auf förderfähige Kosten bis 30.000 € je Wohneinheit; der iSFP-Bonus von 5 % greift seit dem 21. Juli 2026 erst oberhalb dieser Schwelle und nur auf den darüberliegenden Kostenanteil. In beiden Fällen muss die gedämmte Außenwand hinterher höchstens 0,20 W/(m²K) erreichen und der Antrag vor dem Beginn der Arbeiten stehen. Die Einzelheiten finden Sie unter Förderung für WDVS.

— DAS VERFAHREN

Wie wird das WDVS auf Ihre Fassade installiert?

Untergrund Vorbereiten

1. Vorbereitung des Untergrunds

Der Untergrund auf Ihrer Fassade muss sorgfältig vorbereitet werden, um eine optimale Haftung der Dämmplatten zu gewährleisten. Dies umfasst das Entfernen loser Teile sowie die Überprüfung und gegebenenfalls Überarbeitung von Fensterbänken, Brüstungsabdeckungen und Dachüberständen. Unebenheiten werden ausgeglichen, und Fassade wird gründlich gereinigt, um Staub und Schmutz zu entfernen. 

2. Auftragen des Klebers 

Die Dämmplatten werden mit einem speziellen, hochleistungsfähigen Kleber auf die vorbereitete Fassade aufgebracht. Je nach Beschaffenheit der Fassade erfolgt der Kleberauftrag punktuell oder vollflächig. 

Auftragen Kleber
Anbringen Dämmplatten

3. Anbringen der Dämmplatten  

Die Dämmplatten sind in den frischen Klebemörtel einzusetzen und sorgfältig auszurichten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Platten fest anliegen und keine Hohlräume entstehen. Die Platten sind im Verbund zu kleben, um eine durchgehende Dämmschicht zu gewährleisten. Durch ein passgenaues und dicht aneinandergefügtes Einsetzen werden Wärmebrücken vermieden. 

4. Verdübeln der Dämmplatten  

Zur zusätzlichen Sicherung werden die Dämmplatten mit speziellen Dübeln mechanisch befestigt. Diese Maßnahme erhöht die Stabilität und Sicherheit des Systems, insbesondere bei hohen Gebäuden oder stark beanspruchten Fassaden. 

Verdübeln Dämmplatten
Auftragen Amierungsschicht

5. Aufbringen der Armierungsschicht  

Auf die befestigten Dämmplatten wird eine Armierungsschicht aufgetragen. Diese besteht aus einem hochwertigen Armierungsmörtel, in den ein robustes Armierungsgewebe eingebettet wird. Diese Schicht schützt das WDVS vor mechanischen Beschädigungen und Rissbildungen und sorgt für eine langlebige und stabile Fassade. 

6. Auftragen des Putzgrundes  

Nachdem die Armierungsschicht getrocknet ist, kann der Putzgrund aufgetragen werden. Dieser muss auf das WDVS abgestimmt sein. Es gibt mineralische, organische oder Silikatputze, deren Wahl von den Projektanforderungen und Untergrundeigenschaften abhängt. Der Putzgrund wird gleichmäßig mit Rolle oder Pinsel aufgetragen. Eine gleichmäßige Schichtdicke ist entscheidend für die optimale Haftung.

Auftragen des Putzgrundes
Auftragen Oberputz

7. Auftragen des Oberputzes

Nach dem vollständigen Trocknen der Armierungsschicht und dem Putzgrund wird der Oberputz aufgetragen. Dieser kann in verschiedenen Strukturen und Farben gestaltet werden und verleiht der Fassade ihr endgültiges, ästhetisch ansprechendes Aussehen. Der Oberputz bietet zudem einen zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. 

Lassen Sie sich von einem unserer Experten vor Ort beraten:

— VORBEREITUNG & NACHBEREITUNG

Um eine korrekte Installation zu gewährleisten müssen je nach Projekt verschiedene Vor- und Nacharbeiten an Ihrem Haus getätigt werden

Die Installation eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) erfordert eine enge Zusammenarbeit verschiedener Gewerke, um sicherzustellen, dass das System korrekt installiert wird und keine Risiken für Ihre Fassade oder das WDVS selbst entstehen. Hier sind einige der wesentlichen Aufgaben, die durchgeführt werden müssen:

  • Einbau von Sockelleisten: Im Sockelbereich des Gebäudes werden spezielle Sockelleisten durch das Maurer- oder Fassadenbaugewerbe montiert. Diese Leisten dichten den Übergang zwischen Dämmung und Erdreich ab, um Feuchtigkeitsschäden zu verhindern. 

  • Nacharbeiten an Fensterbänken: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade erhöht, müssen Fensterbänke entsprechend angepasst werden. Diese Arbeiten werden von Fensterbauern oder Schreinern ausgeführt, um sicherzustellen, dass die Fensterbänke bündig mit der neuen Fassade abschließen und Wasser sicher abgeleitet wird. Diese Nacharbeiten erfolgen typischerweise nach der Anbringung der Dämmplatten.

  • Nachjustieren von Türen: Durch die zusätzliche Dämmung kann es erforderlich sein, Türen und Fenster nachzujustieren, damit sie weiterhin ordnungsgemäß schließen. Diese Aufgabe wird von Tür- und Fensterbauern durchgeführt und sollte nach der Installation des WDVS erfolgen, um die Funktionalität der Türen und Fenster zu gewährleisten.

  • Abdichtung der Anschlüsse: Alle Anschlüsse und Übergänge, wie an Dachrändern, Fensterrahmen oder im Sockelbereich, müssen von Spezialisten für Abdichtungsarbeiten abgedichtet werden. Dies verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, was entscheidend für die Vermeidung von Schäden an der Fassade und dem WDVS ist. Diese Arbeiten erfolgen im Anschluss an die Installation der Dämmplatten und vor dem Aufbringen der Endbeschichtung.

  • Anpassung an systemfremde Bauteile: Bei der WDVS-Installation müssen systemfremde Bauteile wie Balkone, Vordächer oder Lüftungsschächte berücksichtigt werden. Diese Bauteile müssen von spezialisierten Baugewerken korrekt integriert werden, um Wärmebrücken zu vermeiden und die Dichtigkeit des Systems zu sichern. Diese Anpassungen erfolgen während der gesamten WDVS-Installation.

  • Anpassung der Dachüberstände: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade vergrößert, müssen Dachüberstände oft angepasst werden, um die Fassade inklusive WDVS vollständig abzudecken und vor Witterung zu schützen. Diese Arbeiten werden von Dachdeckern durchgeführt und finden in der Regel vor oder während der Installation des WDVS statt.

WDVS erweiterte Arbeiten

Erweiterter Dachüberstand

Schutz der Fassade & Dämmung vor Niederschlag

Feuchtigkeitsschutz am Sockel

Schutz der erdberührenden ELemente vor Feuchtigkeit am Sockel

Anschlussfugen am Fenster

Mindestens 3cm überdämmt an Fenster um Wärmebrücken zu verhondern

Lüftung Fenster

Lüftungssystem am Fenster

— DÄMMSTOFFE

Welcher Dämmstoff für Ihr WDVS in Wunstorf?

WDVS Dämmung Hochhaus.jpg

Am freistehenden Wunstorfer Einfamilienhaus fällt die Dämmstoffwahl leichter als am Mehrfamilienhaus, weil der Brandschutz weniger vorgibt. Trotzdem lohnt der Vergleich der drei üblichen Systeme.


EPS-Hartschaum deckt den Normalfall ab. Er wiegt wenig, lässt sich schnell verarbeiten und ist in den Wärmeleitgruppen 032 bis 035 zu haben. Bei zwei Vollgeschossen — der typischen Wunstorfer Bauform — bestehen keine besonderen Auflagen; Brandriegel aus Mineralwolle über den Fensterreihen setzen wir dennoch.


Mineralwolle ist nicht brennbar, diffusionsoffen und schluckt Schall. Sie ist die erste Wahl, wenn das Haus in einer lauten Lage steht, wenn Sie eine besonders diffusionsoffene Konstruktion wollen oder wenn es um ein Mehrfamilienhaus geht. Der höhere Preis und das höhere Gewicht sind der Preis dafür.


Holzfaserplatten punkten beim sommerlichen Hitzeschutz: Sie speichern Wärme und geben sie zeitversetzt ab, was in ausgebauten Dachgeschossen und Obergeschossen deutlich spürbar ist. Sie kosten am meisten und brauchen einen sorgfältig geplanten Feuchteschutz an Sockel und Anschlüssen — ein Argument, das an der Aue-Niederung ernst zu nehmen ist.

Auswahlkriterien für den Dämmstoff

  1. Wärmedämmleistung (Wärmeleitfähigkeit): Ein niedriger Wert der Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) bedeutet, dass der Dämmstoff eine hohe Dämmwirkung hat. Je niedriger der λ-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Materials.

  2. Brandschutz: Je nach Gebäudetyp und Nutzungsart können strenge Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden. Dämmstoffe sind in verschiedene Brandklassen eingeteilt, und die Wahl des richtigen Materials kann entscheidend für die Sicherheit sein.

  3. Feuchtigkeitsbeständigkeit: Der Umgang mit Feuchtigkeit variiert teilweise zwischen den Dämmstoffen. 

  4. Ökologische Aspekte: Für einige Bauherren kann die ökologische Bilanz eines Dämmstoffs eine Rolle spielen. Dies umfasst die Herstellung und die Entsorgung des Dämmstoffes.

  5. Kosten: Natürlich spielen die Kosten des Dämmstoffs eine wesentliche Rolle bei der Auswahl.

Übersicht der gängigen Dämmstoffe

  1. Expandiertes Polystyrol (EPS) oder auch Styropor:

    • Verwendung: EPS ist der am häufigsten verwendete Dämmstoff in WDVS.

    • Vorteile: Es bietet eine gute Dämmleistung bei relativ geringen Kosten. EPS ist leicht, einfach zu verarbeiten und hat eine lange Lebensdauer.

    • Nachteile: EPS ist brennbar (Brandklasse B1) und erfordert daher zusätzliche Maßnahmen zum Brandschutz. Außerdem ist es nicht umweltfreundlich, da es aus Erdöl gewonnen wird und die Entsorgung problematisch sein kann. Außerdem kann es Feuchtigkeit nicht gut weiterleiten.

  2. Mineralwolle (Stein- oder Glaswolle):

    • Verwendung: Mineralwolle wird häufig in Gebäuden eingesetzt, bei denen hohe Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden.

    • Vorteile: Sie ist nicht brennbar (Brandklasse A1) und bietet zudem eine gute Schalldämmung. Mineralwolle kann außerdem besser Feuchtigkeit weiterleiten als z.B. EPS, ohne selbst Schaden zu nehmen.

    • Nachteile: Mineralwolle ist teurer als EPS. 

  3. Polyurethan (PUR):

    • Verwendung: PUR-Dämmstoffe bieten eine sehr hohe Dämmleistung, selbst bei geringer Materialdicke.

    • Vorteile: Sie sind besonders geeignet für Situationen, in denen der Platz begrenzt ist und dennoch eine hohe Dämmwirkung erzielt werden soll. PUR ist feuchtigkeitsbeständig und langlebig.

    • Nachteile: PUR ist ebenfalls brennbar und kann bei der Verbrennung giftige Gase freisetzen. Zudem ist es ein teures Material und hat eine schlechte ökologische Bilanz, da es aus petrochemischen Produkten hergestellt wird.

  4. Holzfaserplatten:

    • Verwendung: Holzfaserplatten werden häufig in ökologischen Bauprojekten eingesetzt.

    • Vorteile: Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und bieten eine gute Diffusionsoffenheit, was zu einem gesunden Raumklima beiträgt. Sie haben auch gute schallisolierende Eigenschaften.

    • Nachteile: Holzfaserplatten sind weniger effizient in der Wärmedämmung als synthetische Materialien und können im Vergleich teurer sein. Außerdem müssen sie gut vor Feuchtigkeit geschützt werden, da sie sonst Schaden nehmen können.

  5. Schaumglasplatten

    • Verwendung: Schaumglasplatten werden in Bereichen eingesetzt, wo eine hohe Druckfestigkeit und absolute Feuchtigkeitsresistenz gefordert sind, beispielsweise bei der Dämmung von Flachdächern, Kellerwänden und im Sockelbereich.

    • Vorteile: Schaumglas ist komplett feuchtigkeitsunempfindlich und nicht brennbar (Brandklasse A1). Es bietet eine hervorragende Dämmleistung und ist zudem sehr druckfest, was es ideal für stark belastete Flächen macht. Da es aus recyceltem Glas besteht, hat es auch eine gute ökologische Bilanz und ist resistent gegen Schädlinge und Schimmel.

    • Nachteile: Schaumglasplatten sind vergleichsweise teuer und auch relativ schwer, was die Handhabung und den Einbau erschwert. Außerdem ist das Material spröde, was bei unsachgemäßer Handhabung zu Beschädigungen führen kann.

  6. Phenol-Hartschaumplatten:

    • Verwendung: Phenol-Hartschaumplatten werden vor allem dort verwendet, wo eine extrem hohe Dämmleistung bei minimaler Materialdicke erforderlich ist, zum Beispiel in Passivhäusern oder bei energetischen Sanierungen mit beengten Platzverhältnissen.

    • Vorteile: Phenol-Hartschaum bietet eine hervorragende Dämmleistung mit einem sehr niedrigen Wärmeleitwert, wodurch schon bei geringer Dicke eine sehr gute Dämmwirkung erzielt wird. Das Material ist schwer entflammbar (Brandklasse B1) und hat eine hohe Druckfestigkeit.

    • Nachteile: Phenol-Hartschaumplatten sind deutlich teurer als viele andere Dämmstoffe und können bei der Verarbeitung spröde sein, was das Handling erschwert. Zudem sind sie nicht diffusionsoffen, was in bestimmten Anwendungen Probleme mit Feuchtigkeitsmanagement verursachen kann.

Tabelle der gängigen WDVS Dämmstoffe

Dämmstoff

WLG-Klasse

Brandschutzklasse

Preis pro m² (bei 160 mm)

Polystyrol (EPS)

032-040

B1 (schwer entflammbar)

20-25 €/m²

Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle)

033-040

A1 (nicht brennbar)

38-45 €/m²

Polyurethan (PUR)

023-030

B1 (schwer entflammbar)

45-55 €/m²

Holzfaserplatten

040-045

B1 (schwer entflammbar)

50-60 €/m²

Schaumglasplatten

035-045

A1 (nicht brennbar)

60-80 €/m²

Phenolharz-Hartschaumplatten

020-025

B1 (schwer entflammbar)

55-70 €/m²


Der beste Dämmstoff für Ihre WDVS-Dämmung in Wunstorf

Weil in Wunstorf kein lokaler Zuschuss an einen bestimmten Dämmstoff gekoppelt ist, entscheidet allein die Bauaufgabe. Für das freistehende Einfamilienhaus mit zwei Geschossen und Putzoberfläche empfehlen wir EPS in 14 bis 16 cm Stärke: Damit erreichen Sie den Förderwert von 0,20 W/(m²K) zum niedrigsten Preis. Zu Mineralwolle raten wir, wenn Schallschutz eine Rolle spielt, wenn das Gebäude mehr als zwei Wohneinheiten hat oder wenn der Bauherr auf Nichtbrennbarkeit besteht. Holzfaser empfehlen wir dort, wo der ausgebaute Dachraum im Sommer heiß wird und die Fassade ohnehin einen diffusionsoffenen Aufbau bekommen soll. Die Entscheidung fällt nach der Vor-Ort-Prüfung, nicht vorher.

— DÄMMSTÄRKE

2. Entscheidung: Wie dick soll Ihre Dämmung sein?

Auch bei der Wahl der richtigen Dämmstärke (Dicke der Dämmung) sollten Sie mehrere Faktoren beachten. Die Dämmstärke beeinflusst direkt die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) der Fassade, also die Menge an Wärme, die durch die Wände nach außen entweichen kann. Es gibt hier regulatorische Vorschriften auf der einen Seite und Überlegungen aus Kosten- und Bausubstanzaspekten sowie optischen Gesichtspunkten auf der anderen Seite. Die Entscheidungskriterien können wie folgt gegliedert werden:

  1. Energetische Anforderungen: Die energetischen Vorgaben der aktuellen Gebäudeenergiegesetze (GEG) legt eine Mindestanforderungen von 0,24 W/(m∙K) an den U-Wert der Fassade fest für eine Förderung muss ein U-Wert von 0,2 W/(m∙K) erreicht werden. Für die häufigsten Dämmstoffe (EPS und Mineralwolle) haben Sie den U-Wert von 0,2 W/(m∙K) meistens bei 16cm Dämmung erreicht. Bei Zellulose oder Holzfaserplatten müssen Sie eher auf 20-24cm gehen. Generell gilt, je niedriger der U-Wert sein soll, desto dicker muss die Dämmung ausfallen. Insbesondere nachhaltige Dämmstoffe wie Holzfasern benötigen sehr dicke Dämmungen.

  2. Gebäudetyp und Bauweise: Bei älteren Gebäuden mit schlechterer Grunddämmung kann eine stärkere Dämmung erforderlich sein, um energetische Standards zu erreichen. Bei Neubauten, die bereits auf Energieeffizienz ausgelegt sind, kann eine geringere Dämmstärke ausreichend sein.

  3. Ästhetische und bauliche Einschränkungen: Eine dickere Dämmung verändert die Fassadenoptik und kann Einfluss auf Fensterlaibungen, Dachüberstände und andere architektonische Details haben. In engen Straßen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden kann die maximale Dämmstärke baulich begrenzt sein.

  4. Kosten-Nutzen-Verhältnis: Eine stärkere Dämmung führt zu höheren Investitionskosten, bringt aber langfristig größere Energieeinsparungen. Es ist wichtig, das optimale Verhältnis zwischen Investitionskosten und Energieeinsparung zu finden.

Ratschlag zur Auswahl der Dämmstärke

Als Faustregel gilt, dass für die meisten Gebäude eine Dämmstärke zwischen 12 und 20 cm ausreichend ist, um moderne energetische Anforderungen zu erfüllen. Für Neubauten oder energetisch optimierte Gebäude können Sie oftmals eine geringere Dämmstärke auswählen, während Sie bei Altbauten oder in extremen Klimazonen lieber eine stärkere Dämmung wählen sollten. Insgesamt sollte die Dämmstärke so gewählt werden, dass sie den besten Kompromiss zwischen Energieeffizienz, Kosten, baulichen Anforderungen und ästhetischen Ansprüchen bietet. 

— OPTIK

Gestaltung: So sieht Ihre Fassade in Wunstorf nach dem WDVS aus

Ein Wärmedämmverbundsystem verändert das Gesicht des Hauses stärker als jede andere energetische Maßnahme. Umso mehr lohnt es, die Gestaltung vor dem Gerüstbau zu klären:


  • Putzstruktur: Scheibenputz mit 2 oder 3 mm Körnung ergibt eine ruhige, gleichmäßige Fläche; Kratz- und Reibeputze wirken lebendiger und kaschieren kleine Unebenheiten besser.

  • Farbton: Hellbezugswerte unter 20 sind auf Dämmplatten problematisch, weil sich dunkle Flächen stark aufheizen. Mit infrarotreflektierenden Pigmenten lassen sich trotzdem kräftige Farben umsetzen.

  • Klinker-Riemchen: Für Häuser, deren Verblendmauerwerk das Straßenbild prägt, sind aufgeklebte Riemchen die Lösung. Sie erhalten den Ziegeleindruck, kosten aber deutlich mehr als ein Putzsystem.

  • Sockelausbildung: Unterhalb der Geländeoberkante kommt eine druckfeste, wasserabweisende Dämmung zum Einsatz, darüber ein abgesetzter Sockelputz — wichtig in der Aue-Niederung mit ihren feuchten Böden.

  • Dehnfugen und Details: An Gebäudeversprüngen, langen Fassadenzügen und Anschlüssen an Garagen oder Wintergärten werden Fugen geplant, damit der Putz später nicht reißt.


Am freistehenden Haus kommt eine angenehme Freiheit dazu: Weil keine Nachbarwand die Aufbaustärke begrenzt, können wir die Dämmstärke rein nach dem Zielwert wählen — und die Fensterbänke und Dachüberstände darauf abstimmen, statt umgekehrt.

WDVS Weißer Putz

1. WDVS mit weißem Putz 

Eine Fassade mit weißem Putz ist die klassische Wahl für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Sie verleiht Ihrer Immobilie ein zeitloses und elegantes Erscheinungsbild, das sich harmonisch in verschiedene architektonische Stile einfügt. Diese Option ist besonders pflegeleicht und bietet gleichzeitig zahlreiche Möglichkeiten, durch verschiedene Putztechniken individuelle Akzente zu setzen.

2. WDVS mit Klinkerriemchen 

Wenn Sie den robusten und traditionellen Look von Klinker bevorzugen, bietet das WDVS mit Klinker-Riemchen eine attraktive Option für Sie. Klinker-Riemchen bestehen aus dünnen, etwa 1 bis 2 cm starken Scheiben, die aus echtem Ziegelmaterial gefertigt werden. Klinker-Riemchen sind widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und sorgen für eine langlebige und wartungsarme Fassade.

WDVS mit Riemchen
WDVS mit Holz

3. WDVS mit Holzverkleidung 

Eine Holzverkleidung auf einem WDVS verbindet moderne Ästhetik mit natürlichem Charme. Diese Option eignet sich besonders für Gebäude, die eine warme und einladende Ausstrahlung haben sollen. Holz verleiht der Fassade ein einzigartiges, organisches Aussehen und kann je nach Wahl der Holzart und Farbe individuell angepasst werden. Durch spezielle Oberflächenbehandlungen bleibt das Holz lange schön und schützt das Gebäude zusätzlich vor äußeren Einflüssen. 

— RISIKEN

Risiken eines WDVS in Wunstorf – und wie wir sie vermeiden

Die Risiken eines WDVS sind bekannt und beherrschbar, wenn man sie vor dem Baubeginn benennt. Algen und Moose siedeln sich bevorzugt auf schattigen Nord- und Westfassaden an, besonders bei Häusern mit Baumbestand im Garten — in Luthe und Klein Heidorn keine Seltenheit. Wir setzen dort auf mineralische Oberputze mit hohem pH-Wert, ausreichende Dachüberstände und Tropfkanten, die Wasser von der Fläche fernhalten. Wärmebrücken entstehen dort, wo die Dämmung endet: an Fensterlaibungen, Rollladenkästen, Balkonplatten und am Dachanschluss. Laibungen dämmen wir mit, Balkonauflager prüfen wir auf thermische Trennung, den Dachanschluss planen wir, bevor das erste Gerüstbrett liegt. Brandschutz: Brandriegel gehören bei EPS zur Ausführung, nicht zur Sonderausstattung. Spechtschäden treten in grünen Randlagen auf; ein dicker Armierungsputz oder Riemchen in den betroffenen Bereichen beugen vor.

Übersicht der Risiken eines WDVS:

  1. Wärmebrücken:

    • Ursache: Wärmebrücken entstehen häufig an Stellen, an denen das WDVS unterbrochen ist, wie bei Fenster- und Türanschlüssen oder bei der Befestigung von Bauteilen (z. B. Markisen oder Geländern). Auch unzureichend überlappende Dämmplatten oder fehlerhafte Anbringung können Wärmebrücken verursachen.

    • Folgen: Wärmebrücken führen zu einem erhöhten Wärmeverlust und können zu Kondenswasserbildung zwischen kalten und warmen Bauteilen führen. Dies erhöht das Risiko von Schimmelbildung und verringert die Energieeffizienz des Gebäudes.

    • Vermeidung: Um Wärmebrücken zu vermeiden, ist eine sorgfältige Planung und Ausführung der Anschlüsse und Befestigungspunkte erforderlich. Eine durchgehende Dämmung ohne Unterbrechungen ist essenziell, und alle Übergänge sollten fachgerecht abgedichtet werden.

  2. Feuchtigkeitsprobleme:

    • Ursache: Feuchtigkeit kann in das WDVS eindringen, wenn es nicht richtig abgedichtet ist, insbesondere an kritischen Punkten wie Anschlüssen, Fugen oder beschädigten Stellen. Auch eine falsche Verarbeitung des Putzes oder der Dämmplatten kann zu Feuchtigkeitsproblemen führen.

    • Folgen: Eingedrungene Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und Algenwachstum auf der Fassade führen. Langfristig kann dies die Dämmwirkung vermindern und die Bausubstanz Ihres Gebäudes schädigen.

    • Vermeidung: Um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden, müssen alle Fugen, Anschlüsse und Übergänge sorgfältig abgedichtet werden. Zudem sollte die Fassade regelmäßig auf Schäden und undichte Stellen überprüft werden.

  3. Rissbildungen:

    • Ursache: Risse können durch Bewegungen im Bauwerk, Temperaturschwankungen oder unsachgemäße Verarbeitung des WDVS entstehen. Auch unzureichend angebrachte Dehnungsfugen können zu Rissbildungen führen.

    • Folgen: Risse in der Fassade können nicht nur die Optik beeinträchtigen, sondern auch das Eindringen von Feuchtigkeit ermöglichen, was wiederum Schimmelbildung und eine Beeinträchtigung der Dämmleistung zur Folge haben kann.

    • Vermeidung: Um Rissbildungen vorzubeugen, sollten Bewegungsfugen korrekt eingeplant und ausgeführt werden. Eine fachgerechte Verarbeitung des Putzes und der Dämmplatten ist ebenfalls entscheidend, um Spannungen in der Fassade zu minimieren.

  4. Algen- und Pilzbefall:

    • Ursache: Algen- und Pilzbefall tritt besonders auf feuchten und schattigen Fassaden auf, die oft schlecht belüftet sind. Dies kann durch anhaltende Feuchtigkeit und fehlende Sonneneinstrahlung begünstigt werden.

    • Folgen: Algen und Pilze beeinträchtigen die Optik der Fassade und können langfristig die Bausubstanz schädigen, wenn sie nicht entfernt werden.

    • Vermeidung: Um Algen- und Pilzbefall zu verhindern, sollten Fassaden mit einem wasserabweisenden und diffusionsoffenen Putz versehen werden. Regelmäßige Reinigung und gegebenenfalls der Einsatz von fungiziden Beschichtungen können das Wachstum von Algen und Pilzen verhindern. Um hierzu mehr zu erfahren, klicken Sie hier.

  5. Verfärbungen:

    • Ursache: Verfärbungen, insbesondere helle Flecken, können durch punktuelle Wärmebrücken entstehen, die durch die Befestigungselemente des WDVS verursacht werden.

    • Folgen: Diese Flecken beeinträchtigen die ästhetische Erscheinung der Fassade und können ein Hinweis auf ineffiziente Dämmung an diesen Stellen sein.

    • Vermeidung: Die Verwendung von wärmebrückenfreien Befestigungselementen und die richtige Überdeckung der Dämmplatten können Verfärbungen verhindern.

  6. Ablösungen:

    • Ursache: Unsachgemäß angebrachte Dämmplatten können sich von der Fassade lösen, insbesondere wenn der Untergrund nicht ausreichend vorbereitet wurde oder ungeeignete Kleber verwendet wurden.

    • Folgen: Ablösungen der Dämmung gefährden die Sicherheit und können zu erheblichen Wärmeverlusten führen. Zudem sind die Reparaturkosten in solchen Fällen oft hoch.

    • Vermeidung: Eine gründliche Vorbereitung des Untergrunds und die Verwendung von qualitativ hochwertigen Materialien sowie die korrekte Anwendung der Befestigungsmethoden sind essenziell, um Ablösungen zu verhindern.

— HEIZKOSTENERSPARNISSE

Wie viel Heizkosten spart ein WDVS in Wunstorf?

Der Rechenweg ist einfach: Eine ungedämmte Außenwand aus den 1960er und 1970er Jahren liegt beim U-Wert oft um 1,0 W/(m²K). Nach dem WDVS mit 16 cm Dämmstärke sind es etwa 0,20 W/(m²K) — der Wert, den auch die Bundesförderung als Bedingung setzt. Weil ein freistehendes Haus über seine vier Außenwände besonders viel Fläche zur kalten Seite hat, fällt der Effekt hier größer aus als bei einem Reihenmittelhaus. Erfahrungsgemäß sinkt der Heizenergiebedarf um 25–30 %.


Auf Wunstorfer Verhältnisse übertragen: 3.500 € Jahresheizkosten bei 110 m² Wohnfläche bedeuten eine Ersparnis von 875 bis 1.050 € pro Jahr. Die Investition für das freistehende Haus mit 130 m² Fassade beträgt 27.300 bis 42.900 €. Rein rechnerisch ergibt das eine Amortisation von etwa 25 bis 50 Jahren, wenn man keine Förderung ansetzt und den Wert der neuen Fassade ignoriert. Realistischer ist die Betrachtung als Sowieso-Maßnahme: Steht die Putzsanierung ohnehin an, trägt die Ersparnis nur noch den Dämmanteil — und die Rechnung sieht deutlich anders aus.

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— HEIZKOSTENEINSPARUNGEN

Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Heizkosteneinsparungen berechnen?

— VORTEILE UND NACHTEILE

Vor- und Nachteile von einem WDVS

Ein Wärmedämmverbundsystem bietet zahlreiche Vorteile, vor allem in Bezug auf Energieeffizienz, Langlebigkeit der Immobilie und Wohnkomfort. Es kann den Energieverbrauch eines Gebäudes erheblich senken, die Fassade schützen und den Wert Ihrer Immobilie steigern. Allerdings gibt es auch einige Nachteile, wie hohe Investitionskosten, potenzielle Probleme mit Algenbildung und Feuchtigkeitsproblemen sowie die Schwierigkeit, das System bei denkmalgeschützten Gebäuden einzusetzen. Hier finden Sie eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile.

Tabelle: Vor und Nachteile WDVS 

Vorteil

Nachteil

Energieeffizienz: Ein gut installiertes WDVS kann Ihren Energieverbrauch erheblich reduzieren, was zu niedrigeren Heizkosten und weniger CO₂-Emissionen führt.

Kosten und Amortisierung: Die hohen Investitionskosten für das WDVS und die späte Amortisation, die oft erst nach etwa 20 Jahren eintritt, können abschreckend sein.

Langlebigkeit: Ein WDVS schützt die Fassade vor Witterungseinflüssen und kann die Lebensdauer der Bausubstanz verlängern.

Algenbildung und Feuchtigkeitsprobleme: Durch die thermische Abkopplung des Außenputzes vom Mauerwerk kann es zu Algenbildung kommen, insbesondere wenn keine Schutzmaßnahmen wie Kunstharz mit Biozid getroffen werden.

Komfort: Die verbesserte Dämmung sorgt für ein angenehmeres und gleichmäßigeres Raumklima.

Recyclingprobleme: Besonders bei Styropor-WDVS ist die Entsorgung problematisch, da es als Sondermüll behandelt werden muss.

Umweltschutz: Durch die Reduktion des Energieverbrauchs trägt das WDVS zum Klimaschutz bei.

Eingeschränkte Ästhetik: Trotz vielfältiger Gestaltungsmöglichkeiten, sind bestimmte ästhetische Einschränkungen bei der Fassade gegeben, z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden.

Wertsteigerung: Die energetische Sanierung mit WDVS kann den Wert Ihrer Immobilie steigern und ihre Marktchancen verbessern.


Ästhetik: Das WDVS bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für die Fassade, von Oberputz bis zu Klinker-Optiken und bietet sich an, wenn Sie einen Wechsel der Optik wünschen.



Für wen macht ein WDVS Sinn:

  • Eigentümer von Altbauten: Wenn Sie Eigentümer eines Altbautes mit geringer Energieeffizienz sind, macht ein WDVS viel Sinn. Hier kann es Ihren Energieverbrauch drastisch senken und den Wohnkomfort erheblich verbessern.

  • Umweltbewusste Bauherren: Wenn Sie viel Wert auf Nachhaltigkeit legen, können Sie mit einem WDVS Ihren Beitrag dazu leisten Ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Sie können auch ökologische Dämmstoffe wählen, wie z.B. Holzfaserplatten, die aus nachwachsenden Ressourcen gebaut sind.

  • Eigentümer, die gesetzliche Vorschriften erfüllen müssen: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt energetische Standards vor, die oft nur durch eine Außendämmung wie WDVS erreicht werden können.

Wann sollten Sie kein WDVS verbauen:

​Ein WDVS macht keinen Sinn bei denkmalgeschützten Gebäuden, Gebäuden, die bereits gut gedämmt sind oder wo die Fassade erst saniert werden muss und für kurzfristige Immobilienbesitzer.

  • Denkmalgeschützte Gebäude: Wenn Ihre Immobilie denkmalgeschützt ist, kann das WDVS problematisch sein, da die Fassaden häufig nicht verändert werden dürfen. Alternativen wie Innendämmung sollten Sie dann in Betracht ziehen.

  • Gebäude mit bereits guter Dämmung: Wenn Ihre Immobilie bereits gut gedämmt ist, könnte der zusätzliche Nutzen eines WDVS relativ gering sein.

  • Kurzfristige Immobilienbesitzer: Für Personen, die ihre Immobilie nur kurzfristig besitzen oder bald verkaufen möchten, lohnen sich die hohen Investitionskosten oft nicht, da die Amortisation der Kosten in der Regel über Jahrzehnte erfolgt. Hier sollten Sie mit einem Makler sprechen, wie wichtig die Energieeffizienzklassen sind.

— DÄMMPFLICHT

Gibt es in Wunstorf eine Dämmpflicht für die Fassade?

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Nein, eine Pflicht zur Fassadendämmung gibt es in Wunstorf nicht — weder als städtische Satzung noch als Landesregelung. Was gilt, steht im Gebäudeenergiegesetz und ist für ganz Deutschland gleich: Wird mehr als 10 % der Fläche eines Bauteils erneuert, muss dieses Bauteil danach die Anforderungen der Anlage 7 erfüllen, für die Außenwand sind das 0,24 W/(m²K). Ein neuer Anstrich oder das Ausbessern einzelner Putzstellen bleibt davon unberührt. Wer sein Wunstorfer Haus aus den 1960er oder 1970er Jahren also nur streichen lässt, muss nichts weiter tun. Wer den Putz erneuert, dämmt mit — und sollte dann gleich auf 0,20 W/(m²K) gehen, weil erst dieser Wert die Förderung öffnet.

— DÄMMUNG NORD

Ihre Vorteile mit Dämmung Nord:

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Schneller & professioneller Service

Antworten innerhalb von 24 Stunden, kostenlose Inspektion innerhalb von einer Woche und Dämmung innerhalb von 30 Tagen. 

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Kompetenz, Weitsicht und Erfahrung

Ca. 720 Häuserdämmungen pro Jahr. Wir sind vor Ort mit Standorten in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen.

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Experten aus dem Handwerk

Vielseitiges Team aus Experten der energetischen Sanierung, Dachdeckerei, Fensterbau, Zimmerei und Industrieisolierer für eine ganzheitliche Lösung.

WETTER

Klima in Wunstorf: Was es für Ihre Fassadendämmung bedeutet

Wunstorf ist Binnenstadt. Auch Steinhude liegt nicht an der Küste, sondern am Steinhuder Meer, einem Flachsee — Argumente über Salzluft oder Sturmflutlagen sind hier fehl am Platz. Belastbare Klimakennzahlen speziell für Wunstorf, etwa zu Niederschlag, Heizgradtagen oder einer Schlagregen-Beanspruchungsgruppe, liegen uns nicht vor, und wir setzen keine ein, die wir nicht belegen können.


Sachlich bleibt: Freistehende Häuser sind dem Wind an allen vier Seiten ausgesetzt, Wetterseiten gibt es dadurch mehr als beim Reihenhaus. Für das WDVS heißt das, dass wir die Verdübelung nach der tatsächlichen Windbelastung des Standorts auslegen und die Anschlüsse an Fenstern, Sockel und Dachrand besonders sorgfältig ausbilden. Im Sommer wirkt die Dämmung in die andere Richtung und hält Hitze aus den Wohnräumen. Was Ihr Haus konkret braucht, prüfen wir kostenlos vor Ort.

— ANGEBOT ANFRAGEN

Kundin

1. Angebot kostenlos und unverbindlich anfragen.

Nachdem Sie Ihre Anfrage abgeschickt haben, melden sich unsere Berater innerhalb 24 Stunden, um Ihr Vorhaben zu besprechen.

In 3 Schritten zu Ihrer Fassadendämmung

2. Unser regionales Expertenteam berät Sie persönlich.

Wir besuchen Sie, um Ihre Immobilie auf Durchführbarkeit und mögliche Risiken zu prüfen und gemeinsam den passenden Dämmstoff und Optik für Ihr Vorhaben auszuwählen.

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3. Wir installieren das WDVS

Unser regionales Handwerksteam installiert Ihr WDVS. Ab jetzt können Sie im Winter Heizkosten sparen und im Sommer einen kühlen Wohnraum genießen.

— BEWERTUNGEN

Kunden berichten über Ihre Erfahrungen mit Dämmung Nord - transparent & einsehbar auf Google

Was soll ich sagen…grundsätzlich von der Verbraucherzentrale, wenn möglich, empfohlene und kosteneffiziente energetische Sanierungsmöglichkeit.

Darauf hin kurz gegoogelt und dann auf Dämmung Nord gestoßen. Nach der Kontaktaufnahme per Email, kam prompt ein sehr zeitnaher Termin für eine kostenlose Probebohrung vor Ort am Haus, um zu klären ob eine Einblasdämmung durchgeführt werden könnte.

Der Servicetechniker kam sehr pünktlich, war ausgesprochen nett und kompetent, wie im übrigen alle Mitarbeiter die ich erleben durfte! Er machte sehr zügig auf jeder Hausseite ein paar Probebohrungen, die er anschließend mit einer Periskop Kamera inspizierte und daraufhin wieder alle Löcher sehr sauber versiegelte.

Gleich im Anschluss hat er schon an seinem iPad die gesamten m³ berechnen können die benötigt werden würden und mir ein mündliches Angebot kommuniziert. Zusätzlich, wenn ich noch im Mai den Auftrag erledigen lassen würde, gab es noch 10% Rabbat – wow! Das verbindliche Angebot kam gleich am nächsten Tag per Email und unterschied sich nicht wesentlich vom mündlichen!

Ergo, Auftrag erteilt und einen Termin innerhalb von zwei Wochen bekommen!

Zur Durchführung kann ich nur sagen, das Team kam auf die Minute pünktlich! Die Jungs waren sehr freundlich, motiviert, kompetent, zügig, sauber und professionell! Es hat viel Spaß gemacht Ihnen bei der Arbeit zuzuschauen, wie ruhig und gelassen so eine Sanierung doch laufen kann, trotz des laufenden Generators 😉

Ich kann jedem nur empfehlen, bei dem es möglich ist und der es für sich für geeignet hält, diese Arbeit bei Dämmung Nord zu bestellen!

Andreas M.

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— UNSERE DÄMMUNGEN

Fassadendämmung in Wunstorf: unser Einsatzgebiet

Wunstorf gehört zum Einsatzgebiet unseres Standorts Niedersachsen. Kernstadt, Luthe, Klein Heidorn und Steinhude erreichen wir ohne Umwege; Beratung, Gerüst, Ausführung und Abnahme organisieren wir aus einer Hand. Bundesweit führen wir rund 750 Dämmungen im Jahr aus.


Passt das WDVS nicht zu Ihrem Haus, führen diese Seiten weiter: für zweischalige Wände zur Einblasdämmung in Wunstorf, für den nicht ausgebauten Speicher zur Dachbodendämmung in Wunstorf und für das ausgebaute Dachgeschoss zur Dachdämmung in Wunstorf.

Stadtteile in Wunstorf: Bauformen und Eignung für WDVS

Stadtteil

Typische Bauform und Eignung für WDVS

Wunstorf (Kernstadt)

Historischer Kern zwischen Westaue und Alter Südaue neben Nord-, Süd- und Oststadt; WDVS außerhalb der Denkmalbereiche unproblematisch

Barne

Nach dem Zweiten Weltkrieg auf ehemaligem Weideland entstandenes Neubaugebiet der Kernstadt; geschlossene Bauphase, typischer WDVS-Bestand

Luthe

Dörflich geprägter Ortsteil mit gewachsenem Kern und Eigenheimen am Rand; freistehende Häuser, Fassade allseitig zugänglich

Klein Heidorn

Kleiner, dörflicher Ortsteil im Umfeld des Fliegerhorsts; überschaubare Baukörper, WDVS nach Prüfung des Wandaufbaus

Steinhude

Touristisch und fischerdörflich geprägter Ortsteil am Steinhuder Meer; Fassadenmaßnahmen nur als Einzelfall, Denkmalbestand beachten


— FAQ

Häufige Fragen, die wir zum Thema WDVS bekommen

Über den Autor:

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Autor: Mate Rumstein - Bauleiter 

Mate Rumstein verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Industrieisolierer und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte unterschiedlicher Größen geleitet. Seine Karriere startete er als Bauleiter bei RS Isolierung GmbH, bevor er als Isolierer und Bauleiter zur A.S. Dämmtechnik GmbH in Hamburg wechselte. Dort spezialisierte er sich auf Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierungen. Über die Jahre hat Mate Rumstein umfassende Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Dämmung erworben und gilt als zuverlässiger Experte in seinem Fachgebiet.

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