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Mitglied im Fachverband für Einblasdämmung

— ZUSAMMENGEFASST
Das Wichtigste zur WDVS-Dämmung in Seelze auf einen Blick

Kosten: 210–330 € je Quadratmeter Fassade, 20 % Förderung bereits abgezogen (Stand: September 2026). Eine Doppelhaushälfte der 1960er mit 110 m² Außenwand kommt damit auf 23.100 bis 36.300 €.
Passt das zu Ihrem Haus?: 42,7 % der 7.457 Seelzer Wohngebäude wurden zwischen 1949 und 1978 gebaut. Wo die Wand einschalig gemauert ist oder der Putz Risse zieht, ist das WDVS die passende Antwort.
Was es bringt: 25–30 % weniger Heizenergie, dazu eine geschlossene Dämmebene ohne kalte Ecken — und eine Fassade, die nach Jahrzehnten Kratzputz wieder wie neu aussieht.
Förderung: Seelze zahlt als Kuratoriumsmitglied in den proKlima-Fonds ein: 30 €/m² für die Außenwanddämmung, maximal 30.000 €, aber nur mit zertifiziertem Dämmstoff. Dazu die Bundesförderung.
So läuft es ab: Vor-Ort-Prüfung, Gerüst, Dämmplatten kleben und dübeln, Armierungsgewebe, Oberputz oder Riemchen. Je nach Fassadenfläche dauert das ein bis drei Wochen.
Inhalt
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Aufbau: Was sind die Bestandteile eines Wärmedämmverbundsystemes (WDVS) (hier klicken)
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Entscheidung 1 - Dämmstoffe: Welchen Dämmstoff sollten Sie wählen (hier klicken)
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Entscheidung 2 - Dämmstärke: Wie dick sollte die Dämmung sein (hier klicken)
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Entscheidung 3 - Optik: Wie soll die Oberfläche am Ende ausschauen (hier klicken)
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Ersparnisse: Mit wie viel Ersparnissen durch Heizkostensenkungen können Sie rechnen? (hier klicken)
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Förderung: Welche Fördermöglichkeiten haben Sie zu Verfügung? (hier klicken)
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Dämmpflicht: Wann sind Sie zu einer Dämmung mit einem WDVS gesetzlich verpflichtet? (hier klicken)
— DÄMMUNG
Was die WDVS-Dämmung in Seelze besonders macht
Seelze ist ein Kind der Industrialisierung und des Wiederaufbaus. Von den 7.457 Gebäuden mit Wohnraum stammen nur 6,7 % aus der Zeit vor 1919 und 6,4 % aus den Jahren 1919 bis 1948; 42,7 % dagegen aus der Spanne 1949 bis 1978, weitere 14,6 % aus 1979 bis 1990 (Zensus 2022). Bei einer Eigentümerquote von 42,1 % und 30,1 % freistehenden Einfamilienhäusern entscheiden hier vor allem private Eigentümer über die Fassade.
Vor der Materialfrage steht die Wandfrage. Steckt zwischen zwei Mauerschalen eine Luftschicht, füllen wir sie für 25–45 €/m² — das erledigt die Einblasdämmung in Seelze an einem Arbeitstag und ohne Gerüst. Ist die Wand einschalig gemauert oder der Putz ohnehin am Ende, führt kein Weg am Wärmedämmverbundsystem vorbei: Es legt eine durchgehende Dämmschicht vor das Mauerwerk und bringt die neue Oberfläche gleich mit.
Die Ortsteile bringen verschiedene Ausgangslagen mit. In Letter, dem einstigen Eisenbahnerdorf, das nach der Eröffnung des Rangierbahnhofs 1909 sprunghaft wuchs und heute rund 11.000 Einwohner zählt, stehen Reihen- und Doppelhäuser dicht beieinander — dort müssen die Anschlüsse an den Nachbarn sorgfältig geplant werden. Die Kernstadt mischt Wohnhäuser aus der frühen Industriezeit mit jüngeren Quartieren wie Seelze-Süd. In Harenberg und Velber stehen freistehende Eigenheime, deren Fassade ringsum zugänglich ist.
Gestaltungsvorgaben, die Ihnen ein bestimmtes Fassadenmaterial vorschreiben, gibt es in Seelze nicht. Für die Ortskerne Letter und Seelze bestehen zwar Gestaltungssatzungen, sie zielen nach Auskunft der Stadt aber auf Werbeanlagen und Vorflächen. Bei einzeln geschützten Gebäuden — etwa der Jugendstilvilla von 1911 — sprechen wir vor der Planung mit der Denkmalbehörde.
— ERKLÄRUNG
Wie funktioniert die Dämmung Ihrer Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS)?
Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist die häufigste und effizienteste Methode, um Ihre Fassade zu dämmen (vorausgesetzt, Sie haben keine Hohlschicht im Mauerwerk, wenn Sie eine Hohlschicht haben, schauen Sie hier). Das Verfahren wird seit den 1970er Jahren erfolgreich in Deutschland eingesetzt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Der Aufbau besteht aus mehreren Schichten, die jeweils spezifische Funktionen erfüllen. Unten finden Sie eine Grafik eines typischen Aufbaus inklusive der jeweiligen Funktion.
Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems

Erläuterung Bestandteile WDVS
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Dämmplatten: Diese bilden das Herzstück des Systems und bestehen meist aus expandiertem Polystyrol (EPS) oder Mineralwolle. Sie werden direkt auf die Außenwand des Gebäudes geklebt oder mechanisch befestigt.
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Kleber: Der Kleber sorgt für die sichere und dauerhafte Befestigung der Dämmplatten am Untergrund. Abhängig von der Beschaffenheit der Fassade wird er entweder punktuell oder vollflächig aufgetragen.
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Dübel: Zur zusätzlichen Stabilisierung der Dämmplatten werden spezielle Dübel verwendet, die die Platten mechanisch verankern und so die Langlebigkeit des Systems erhöhen.
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Armierungsschicht: Diese Schicht besteht aus einem Armierungsmörtel, in den ein Armierungsgewebe eingebettet ist. Sie schützt das System vor mechanischen Schäden und verhindert die Bildung von Rissen.
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Oberputz: Der abschließende Oberputz gibt der Fassade ihr endgültiges Aussehen und bietet zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. Er kann in unterschiedlichen Strukturen und Farben gestaltet werden, um den optischen Ansprüchen gerecht zu werden.
— KOSTEN
Wie teuer ist ein WDVS in Seelze?
Warum der eine Quadratmeter 210 € kostet und der nächste 330 €, liegt an fünf Stellschrauben. Zustand des Untergrunds: Sandender oder hohl liegender Altputz muss abgeschlagen und der Untergrund grundiert werden — bei Seelzer Häusern aus den 1950ern keine Seltenheit. Gebäudeform: Ein kompaktes Siedlungshaus in Velber ist deutlich günstiger zu dämmen als ein Haus mit Erker, Wintergarten und mehreren Versprüngen. Fenster: Werden sie mitgetauscht, rücken sie in die Dämmebene — teurer im Moment, aber die einzige Gelegenheit, die Laibungen wirklich wärmebrückenfrei zu bekommen. Dachüberstand: Reicht er nach dem Aufbau nicht mehr über die Wand, muss die Sparrenlage verlängert werden. Oberfläche: Klinkerriemchen und Natursteinsockel liegen deutlich über einem mineralischen Scheibenputz.
Position | Preis pro m² WDVS Dämmung | Kosten für ein Haus mit 100 m² Fassadenfläche |
|---|---|---|
Gerüst | Ab 22 €/m² | 2.200 € |
Dämmstoff | Ab 29 €/m² | 2.900 € |
Putz | Ab 36 €/m² | 3.600 € |
Arbeitslohn | Ab 123 €/m² | 12.300 € |
Gesamt | 210-330 €/m² | 21.000 € - 33.000 € |
Tabelle: Übersicht Kosten der einzelnen WDVS Bestandteile & Kosten für 100m² WDVS Dämmung
Fazit: Wie teuer ist ein WDVS
Für eine Standardausführung mit 14 bis 16 cm Dämmstärke und mineralischem Oberputz liegen die Kosten in Seelze bei 210 bis 330 € pro Quadratmeter Fassade. Die Doppelhaushälfte der 1960er mit 110 m² Außenwand landet damit bei 23.100 bis 36.300 €. Davon geht der proKlima-Zuschuss von 30 €/m² ab, sofern Sie einen zertifizierten Dämmstoff wählen — bei dieser Fläche 3.300 €. Welche Position wie stark ins Gewicht fällt, von der Dämmstärke über das Gerüst bis zur Oberfläche, steht in unserer WDVS-Kostenübersicht.
Alle Preisangaben verstehen sich inkl. 20 % Förderung als unverbindliche Richtwerte. Den exakten Preis erhalten Sie nach einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
— KOSTENRECHNER
Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Kosten berechnen?
— FÖRDERUNG
Welche Förderung gibt es für WDVS in Seelze?

Seelze ist eine von sechs Kommunen im Geltungsbereich von proKlima – Der enercity-Fonds und zahlt als Kuratoriumsmitglied selbst ein. Für die Dämmung der Außenwand gibt es daraus 30 € je Quadratmeter, höchstens 30.000 €; bei Mehrfamilienhäusern sind es 10 €/m² und höchstens 10.000 €. Die Bedingung ist streng: Der Dämmstoff braucht ein natureplus- oder IBR-Zertifikat, EPS und herkömmliche Mineralwolle fallen heraus. Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt sein. Ein eigenes städtisches Zuschussprogramm führt Seelze nicht; die Dach-Solar-Richtlinie der Region Hannover hilft bei der Fassade nicht weiter, weil sie nur Dachdämmung samt neuer Photovoltaikanlage fördert.
Die Bundesförderung läuft über zwei Wege, die sich für dieselbe Maßnahme ausschließen. Über den Steuerbonus nach § 35c EStG setzen Sie 20 % der Kosten für Material und Arbeitsleistung ab, verteilt auf drei Jahre (7 %, 7 %, 6 %) und höchstens 40.000 € je Objekt. Über die BAFA-Bundesförderung für effiziente Gebäude erhalten Sie 15 % Zuschuss auf förderfähige Kosten bis 30.000 € je Wohneinheit; der iSFP-Bonus von 5 % greift seit dem 21. Juli 2026 erst oberhalb dieser Schwelle und nur auf den darüberliegenden Kostenanteil. Voraussetzung ist ein U-Wert der gedämmten Außenwand von höchstens 0,20 W/(m²K); proKlima lässt sich mit der Bundesförderung kombinieren. Die Grundlagen dazu stehen auf unserer Seite zur Förderung für WDVS.
— DAS VERFAHREN
Wie wird das WDVS auf Ihre Fassade installiert?

1. Vorbereitung des Untergrunds
Der Untergrund auf Ihrer Fassade muss sorgfältig vorbereitet werden, um eine optimale Haftung der Dämmplatten zu gewährleisten. Dies umfasst das Entfernen loser Teile sowie die Überprüfung und gegebenenfalls Überarbeitung von Fensterbänken, Brüstungsabdeckungen und Dachüberständen. Unebenheiten werden ausgeglichen, und Fassade wird gründlich gereinigt, um Staub und Schmutz zu entfernen.
2. Auftragen des Klebers
Die Dämmplatten werden mit einem speziellen, hochleistungsfähigen Kleber auf die vorbereitete Fassade aufgebracht. Je nach Beschaffenheit der Fassade erfolgt der Kleberauftrag punktuell oder vollflächig.


3. Anbringen der Dämmplatten
Die Dämmplatten sind in den frischen Klebemörtel einzusetzen und sorgfältig auszurichten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Platten fest anliegen und keine Hohlräume entstehen. Die Platten sind im Verbund zu kleben, um eine durchgehende Dämmschicht zu gewährleisten. Durch ein passgenaues und dicht aneinandergefügtes Einsetzen werden Wärmebrücken vermieden.
4. Verdübeln der Dämmplatten
Zur zusätzlichen Sicherung werden die Dämmplatten mit speziellen Dübeln mechanisch befestigt. Diese Maßnahme erhöht die Stabilität und Sicherheit des Systems, insbesondere bei hohen Gebäuden oder stark beanspruchten Fassaden.


5. Aufbringen der Armierungsschicht
Auf die befestigten Dämmplatten wird eine Armierungsschicht aufgetragen. Diese besteht aus einem hochwertigen Armierungsmörtel, in den ein robustes Armierungsgewebe eingebettet wird. Diese Schicht schützt das WDVS vor mechanischen Beschädigungen und Rissbildungen und sorgt für eine langlebige und stabile Fassade.
6. Auftragen des Putzgrundes
Nachdem die Armierungsschicht getrocknet ist, kann der Putzgrund aufgetragen werden. Dieser muss auf das WDVS abgestimmt sein. Es gibt mineralische, organische oder Silikatputze, deren Wahl von den Projektanforderungen und Untergrundeigenschaften abhängt. Der Putzgrund wird gleichmäßig mit Rolle oder Pinsel aufgetragen. Eine gleichmäßige Schichtdicke ist entscheidend für die optimale Haftung.


7. Auftragen des Oberputzes
Nach dem vollständigen Trocknen der Armierungsschicht und dem Putzgrund wird der Oberputz aufgetragen. Dieser kann in verschiedenen Strukturen und Farben gestaltet werden und verleiht der Fassade ihr endgültiges, ästhetisch ansprechendes Aussehen. Der Oberputz bietet zudem einen zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen.
— VORBEREITUNG & NACHBEREITUNG
Um eine korrekte Installation zu gewährleisten müssen je nach Projekt verschiedene Vor- und Nacharbeiten an Ihrem Haus getätigt werden
Die Installation eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) erfordert eine enge Zusammenarbeit verschiedener Gewerke, um sicherzustellen, dass das System korrekt installiert wird und keine Risiken für Ihre Fassade oder das WDVS selbst entstehen. Hier sind einige der wesentlichen Aufgaben, die durchgeführt werden müssen:
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Einbau von Sockelleisten: Im Sockelbereich des Gebäudes werden spezielle Sockelleisten durch das Maurer- oder Fassadenbaugewerbe montiert. Diese Leisten dichten den Übergang zwischen Dämmung und Erdreich ab, um Feuchtigkeitsschäden zu verhindern.
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Nacharbeiten an Fensterbänken: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade erhöht, müssen Fensterbänke entsprechend angepasst werden. Diese Arbeiten werden von Fensterbauern oder Schreinern ausgeführt, um sicherzustellen, dass die Fensterbänke bündig mit der neuen Fassade abschließen und Wasser sicher abgeleitet wird. Diese Nacharbeiten erfolgen typischerweise nach der Anbringung der Dämmplatten.
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Nachjustieren von Türen: Durch die zusätzliche Dämmung kann es erforderlich sein, Türen und Fenster nachzujustieren, damit sie weiterhin ordnungsgemäß schließen. Diese Aufgabe wird von Tür- und Fensterbauern durchgeführt und sollte nach der Installation des WDVS erfolgen, um die Funktionalität der Türen und Fenster zu gewährleisten.
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Abdichtung der Anschlüsse: Alle Anschlüsse und Übergänge, wie an Dachrändern, Fensterrahmen oder im Sockelbereich, müssen von Spezialisten für Abdichtungsarbeiten abgedichtet werden. Dies verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, was entscheidend für die Vermeidung von Schäden an der Fassade und dem WDVS ist. Diese Arbeiten erfolgen im Anschluss an die Installation der Dämmplatten und vor dem Aufbringen der Endbeschichtung.
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Anpassung an systemfremde Bauteile: Bei der WDVS-Installation müssen systemfremde Bauteile wie Balkone, Vordächer oder Lüftungsschächte berücksichtigt werden. Diese Bauteile müssen von spezialisierten Baugewerken korrekt integriert werden, um Wärmebrücken zu vermeiden und die Dichtigkeit des Systems zu sichern. Diese Anpassungen erfolgen während der gesamten WDVS-Installation.
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Anpassung der Dachüberstände: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade vergrößert, müssen Dachüberstände oft angepasst werden, um die Fassade inklusive WDVS vollständig abzudecken und vor Witterung zu schützen. Diese Arbeiten werden von Dachdeckern durchgeführt und finden in der Regel vor oder während der Installation des WDVS statt.
WDVS erweiterte Arbeiten
Erweiterter Dachüberstand
Schutz der Fassade & Dämmung vor Niederschlag
Feuchtigkeitsschutz am Sockel
Schutz der erdberührenden ELemente vor Feuchtigkeit am Sockel
Anschlussfugen am Fenster
Mindestens 3cm überdämmt an Fenster um Wärmebrücken zu verhondern
Lüftung Fenster
Lüftungssystem am Fenster
— DÄMMSTOFFE
Welcher Dämmstoff für Ihr WDVS in Seelze?

Für ein WDVS stehen drei Plattenwerkstoffe zur Wahl. Welcher passt, entscheidet sich in Seelze weniger am Wetter als an drei Fragen: Wie hoch ist das Gebäude, wollen Sie proKlima nutzen, und wie soll die Oberfläche aussehen?
EPS-Hartschaum ist der Standard im Einfamilienhausbau — leicht, günstig, in den Wärmeleitgruppen 032 bis 035 erhältlich. Bei den ein- und zweigeschossigen Siedlungshäusern in Harenberg oder Velber ist er brandschutzrechtlich unkritisch; Brandriegel aus Mineralwolle über den Fensterreihen gehören trotzdem in jede saubere Ausführung.
Mineralwolle ist nicht brennbar, diffusionsoffen und dämpft zusätzlich den Schall — ein Argument entlang der stärker befahrenen Straßen in Letter. Sie wiegt mehr als EPS, verlangt eine dichtere Verdübelung und liegt im Preis darüber.
Holzfaserplatten sind schwer, feuchtepuffernd und im Sommer die beste Bremse gegen Hitze im Obergeschoss. Vor allem aber sind sie in Seelze der Schlüssel zur lokalen Förderung: proKlima verlangt ein natureplus- oder IBR-Zertifikat, und das tragen Holzfaser- sowie einzelne Mineralwolleprodukte — EPS grundsätzlich nicht.
Auswahlkriterien für den Dämmstoff
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Wärmedämmleistung (Wärmeleitfähigkeit): Ein niedriger Wert der Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) bedeutet, dass der Dämmstoff eine hohe Dämmwirkung hat. Je niedriger der λ-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Materials.
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Brandschutz: Je nach Gebäudetyp und Nutzungsart können strenge Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden. Dämmstoffe sind in verschiedene Brandklassen eingeteilt, und die Wahl des richtigen Materials kann entscheidend für die Sicherheit sein.
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Feuchtigkeitsbeständigkeit: Der Umgang mit Feuchtigkeit variiert teilweise zwischen den Dämmstoffen.
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Ökologische Aspekte: Für einige Bauherren kann die ökologische Bilanz eines Dämmstoffs eine Rolle spielen. Dies umfasst die Herstellung und die Entsorgung des Dämmstoffes.
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Kosten: Natürlich spielen die Kosten des Dämmstoffs eine wesentliche Rolle bei der Auswahl.
Übersicht der gängigen Dämmstoffe
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Expandiertes Polystyrol (EPS) oder auch Styropor:
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Verwendung: EPS ist der am häufigsten verwendete Dämmstoff in WDVS.
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Vorteile: Es bietet eine gute Dämmleistung bei relativ geringen Kosten. EPS ist leicht, einfach zu verarbeiten und hat eine lange Lebensdauer.
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Nachteile: EPS ist brennbar (Brandklasse B1) und erfordert daher zusätzliche Maßnahmen zum Brandschutz. Außerdem ist es nicht umweltfreundlich, da es aus Erdöl gewonnen wird und die Entsorgung problematisch sein kann. Außerdem kann es Feuchtigkeit nicht gut weiterleiten.
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Mineralwolle (Stein- oder Glaswolle):
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Verwendung: Mineralwolle wird häufig in Gebäuden eingesetzt, bei denen hohe Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden.
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Vorteile: Sie ist nicht brennbar (Brandklasse A1) und bietet zudem eine gute Schalldämmung. Mineralwolle kann außerdem besser Feuchtigkeit weiterleiten als z.B. EPS, ohne selbst Schaden zu nehmen.
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Nachteile: Mineralwolle ist teurer als EPS.
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Polyurethan (PUR):
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Verwendung: PUR-Dämmstoffe bieten eine sehr hohe Dämmleistung, selbst bei geringer Materialdicke.
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Vorteile: Sie sind besonders geeignet für Situationen, in denen der Platz begrenzt ist und dennoch eine hohe Dämmwirkung erzielt werden soll. PUR ist feuchtigkeitsbeständig und langlebig.
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Nachteile: PUR ist ebenfalls brennbar und kann bei der Verbrennung giftige Gase freisetzen. Zudem ist es ein teures Material und hat eine schlechte ökologische Bilanz, da es aus petrochemischen Produkten hergestellt wird.
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Holzfaserplatten:
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Verwendung: Holzfaserplatten werden häufig in ökologischen Bauprojekten eingesetzt.
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Vorteile: Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und bieten eine gute Diffusionsoffenheit, was zu einem gesunden Raumklima beiträgt. Sie haben auch gute schallisolierende Eigenschaften.
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Nachteile: Holzfaserplatten sind weniger effizient in der Wärmedämmung als synthetische Materialien und können im Vergleich teurer sein. Außerdem müssen sie gut vor Feuchtigkeit geschützt werden, da sie sonst Schaden nehmen können.
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Schaumglasplatten
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Verwendung: Schaumglasplatten werden in Bereichen eingesetzt, wo eine hohe Druckfestigkeit und absolute Feuchtigkeitsresistenz gefordert sind, beispielsweise bei der Dämmung von Flachdächern, Kellerwänden und im Sockelbereich.
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Vorteile: Schaumglas ist komplett feuchtigkeitsunempfindlich und nicht brennbar (Brandklasse A1). Es bietet eine hervorragende Dämmleistung und ist zudem sehr druckfest, was es ideal für stark belastete Flächen macht. Da es aus recyceltem Glas besteht, hat es auch eine gute ökologische Bilanz und ist resistent gegen Schädlinge und Schimmel.
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Nachteile: Schaumglasplatten sind vergleichsweise teuer und auch relativ schwer, was die Handhabung und den Einbau erschwert. Außerdem ist das Material spröde, was bei unsachgemäßer Handhabung zu Beschädigungen führen kann.
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Phenol-Hartschaumplatten:
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Verwendung: Phenol-Hartschaumplatten werden vor allem dort verwendet, wo eine extrem hohe Dämmleistung bei minimaler Materialdicke erforderlich ist, zum Beispiel in Passivhäusern oder bei energetischen Sanierungen mit beengten Platzverhältnissen.
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Vorteile: Phenol-Hartschaum bietet eine hervorragende Dämmleistung mit einem sehr niedrigen Wärmeleitwert, wodurch schon bei geringer Dicke eine sehr gute Dämmwirkung erzielt wird. Das Material ist schwer entflammbar (Brandklasse B1) und hat eine hohe Druckfestigkeit.
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Nachteile: Phenol-Hartschaumplatten sind deutlich teurer als viele andere Dämmstoffe und können bei der Verarbeitung spröde sein, was das Handling erschwert. Zudem sind sie nicht diffusionsoffen, was in bestimmten Anwendungen Probleme mit Feuchtigkeitsmanagement verursachen kann.
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Tabelle der gängigen WDVS Dämmstoffe
Dämmstoff | WLG-Klasse | Brandschutzklasse | Preis pro m² (bei 160 mm) |
|---|---|---|---|
Polystyrol (EPS) | 032-040 | B1 (schwer entflammbar) | 20-25 €/m² |
Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle) | 033-040 | A1 (nicht brennbar) | 38-45 €/m² |
Polyurethan (PUR) | 023-030 | B1 (schwer entflammbar) | 45-55 €/m² |
Holzfaserplatten | 040-045 | B1 (schwer entflammbar) | 50-60 €/m² |
Schaumglasplatten | 035-045 | A1 (nicht brennbar) | 60-80 €/m² |
Phenolharz-Hartschaumplatten | 020-025 | B1 (schwer entflammbar) | 55-70 €/m² |
Der beste Dämmstoff für Ihre WDVS-Dämmung in Seelze
Für die meisten Seelzer Häuser lohnt der Blick auf die Förderrechnung, bevor der Dämmstoff feststeht. Bei 110 m² Fassade bringt der proKlima-Zuschuss 3.300 € — genug, um den Aufpreis eines zertifizierten Holzfaser- oder Mineralwollesystems gegenüber EPS weitgehend aufzufangen. Wer diesen Weg geht, bekommt Brandschutz und sommerlichen Wärmeschutz gratis dazu. Wer den Zuschuss nicht bekommt oder nicht will — etwa weil eine Gesamtsanierung ohnehin über die BAFA läuft —, fährt am freistehenden Eigenheim mit EPS am günstigsten. Beide Varianten stellen wir Ihnen nach der Vor-Ort-Prüfung mit Zahlen nebeneinander.
— DÄMMSTÄRKE
2. Entscheidung: Wie dick soll Ihre Dämmung sein?
Auch bei der Wahl der richtigen Dämmstärke (Dicke der Dämmung) sollten Sie mehrere Faktoren beachten. Die Dämmstärke beeinflusst direkt die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) der Fassade, also die Menge an Wärme, die durch die Wände nach außen entweichen kann. Es gibt hier regulatorische Vorschriften auf der einen Seite und Überlegungen aus Kosten- und Bausubstanzaspekten sowie optischen Gesichtspunkten auf der anderen Seite. Die Entscheidungskriterien können wie folgt gegliedert werden:
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Energetische Anforderungen: Die energetischen Vorgaben der aktuellen Gebäudeenergiegesetze (GEG) legt eine Mindestanforderungen von 0,24 W/(m∙K) an den U-Wert der Fassade fest für eine Förderung muss ein U-Wert von 0,2 W/(m∙K) erreicht werden. Für die häufigsten Dämmstoffe (EPS und Mineralwolle) haben Sie den U-Wert von 0,2 W/(m∙K) meistens bei 16cm Dämmung erreicht. Bei Zellulose oder Holzfaserplatten müssen Sie eher auf 20-24cm gehen. Generell gilt, je niedriger der U-Wert sein soll, desto dicker muss die Dämmung ausfallen. Insbesondere nachhaltige Dämmstoffe wie Holzfasern benötigen sehr dicke Dämmungen.
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Gebäudetyp und Bauweise: Bei älteren Gebäuden mit schlechterer Grunddämmung kann eine stärkere Dämmung erforderlich sein, um energetische Standards zu erreichen. Bei Neubauten, die bereits auf Energieeffizienz ausgelegt sind, kann eine geringere Dämmstärke ausreichend sein.
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Ästhetische und bauliche Einschränkungen: Eine dickere Dämmung verändert die Fassadenoptik und kann Einfluss auf Fensterlaibungen, Dachüberstände und andere architektonische Details haben. In engen Straßen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden kann die maximale Dämmstärke baulich begrenzt sein.
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Kosten-Nutzen-Verhältnis: Eine stärkere Dämmung führt zu höheren Investitionskosten, bringt aber langfristig größere Energieeinsparungen. Es ist wichtig, das optimale Verhältnis zwischen Investitionskosten und Energieeinsparung zu finden.
Ratschlag zur Auswahl der Dämmstärke
Als Faustregel gilt, dass für die meisten Gebäude eine Dämmstärke zwischen 12 und 20 cm ausreichend ist, um moderne energetische Anforderungen zu erfüllen. Für Neubauten oder energetisch optimierte Gebäude können Sie oftmals eine geringere Dämmstärke auswählen, während Sie bei Altbauten oder in extremen Klimazonen lieber eine stärkere Dämmung wählen sollten. Insgesamt sollte die Dämmstärke so gewählt werden, dass sie den besten Kompromiss zwischen Energieeffizienz, Kosten, baulichen Anforderungen und ästhetischen Ansprüchen bietet.
— OPTIK
Gestaltung: So sieht Ihre Fassade in Seelze nach dem WDVS aus
Nach dem WDVS ist die Fassade neu — das ist bei Seelzer Siedlungshäusern, die vielfach noch ihren Erstputz aus den 1960ern tragen, oft der sichtbarste Teil des Gewinns. Fünf Punkte legen Sie vorher fest:
Putzstruktur: Ein feiner Scheibenputz wirkt ruhig und modern, ein Kratzputz nimmt die Körnung der Nachbarhäuser auf. Überstreichen lässt sich später beides.
Farbe: Auf Dämmplatten sollte der Hellbezugswert nicht unter 20 rutschen, weil sich dunkle Flächen zu stark aufheizen und der Putz reißen kann. Mit reflektierenden Pigmenten sind kräftige Töne dennoch machbar.
Riemchen: Wo der Ziegelcharakter erhalten bleiben soll — etwa an den älteren Häusern im Ortskern von Letter —, kleben wir dünne Klinkerriemchen auf die Dämmung. Teurer als Putz, dafür praktisch wartungsfrei.
Sockel: Der Spritzwasserbereich bekommt eine druckfeste Perimeterdämmung und einen abgesetzten Sockelputz. Das ist optisch ein sauberer Abschluss und technisch der Schutz gegen aufsteigende Feuchte.
Anschlüsse: Fensterbänke werden verlängert, Rollladenkästen gedämmt, Dachüberstände geprüft, Dehnfugen an Gebäudeversprüngen gesetzt. An diesen Details entscheidet sich, ob das Haus stimmig wirkt.
Bei Reihen- und Doppelhäusern in Letter kommt eine Abstimmung mit den Nachbarn dazu: Wird nur eine Hälfte gedämmt, springt die Fassade an der Grenze um mehrere Zentimeter vor. Sauber gelöst wird das mit einer Fuge und einem passenden Farbwechsel — oder gleich mit einer gemeinsamen Maßnahme.

1. WDVS mit weißem Putz
Eine Fassade mit weißem Putz ist die klassische Wahl für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Sie verleiht Ihrer Immobilie ein zeitloses und elegantes Erscheinungsbild, das sich harmonisch in verschiedene architektonische Stile einfügt. Diese Option ist besonders pflegeleicht und bietet gleichzeitig zahlreiche Möglichkeiten, durch verschiedene Putztechniken individuelle Akzente zu setzen.
2. WDVS mit Klinkerriemchen
Wenn Sie den robusten und traditionellen Look von Klinker bevorzugen, bietet das WDVS mit Klinker-Riemchen eine attraktive Option für Sie. Klinker-Riemchen bestehen aus dünnen, etwa 1 bis 2 cm starken Scheiben, die aus echtem Ziegelmaterial gefertigt werden. Klinker-Riemchen sind widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und sorgen für eine langlebige und wartungsarme Fassade.


3. WDVS mit Holzverkleidung
Eine Holzverkleidung auf einem WDVS verbindet moderne Ästhetik mit natürlichem Charme. Diese Option eignet sich besonders für Gebäude, die eine warme und einladende Ausstrahlung haben sollen. Holz verleiht der Fassade ein einzigartiges, organisches Aussehen und kann je nach Wahl der Holzart und Farbe individuell angepasst werden. Durch spezielle Oberflächenbehandlungen bleibt das Holz lange schön und schützt das Gebäude zusätzlich vor äußeren Einflüssen.
— RISIKEN
Risiken eines WDVS in Seelze – und wie wir sie vermeiden
Ein WDVS hat vier bekannte Schwachstellen, und alle vier sind vermeidbar. Veralgung: Weil die gedämmte Außenschicht nachts stärker auskühlt, schlägt sich auf schattigen Nord- und Westseiten Tauwasser nieder — Nahrung für Algen und Moose. Wir arbeiten dort mit mineralischen Oberputzen mit hohem pH-Wert, sorgen für ausreichenden Dachüberstand und führen Wasser über Tropfkanten sauber ab. Wärmebrücken: Fensterlaibungen, Rollladenkästen und Balkonplatten sind die Stellen, an denen ein halbherzig geplantes WDVS Schimmel im Innenraum erst erzeugt. Laibungen werden deshalb mitgedämmt, Balkone auf thermische Trennung geprüft. Brandschutz: Über Fenstern und in Geschosshöhe setzen wir bei EPS Brandriegel aus Mineralwolle. Spechte: In grünen Randlagen wie Harenberg picken sie gelegentlich Löcher in hohle Putzschichten; ein dicker Armierungsputz oder Riemchen nehmen ihnen die Grundlage.
Übersicht der Risiken eines WDVS:
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Wärmebrücken:
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Ursache: Wärmebrücken entstehen häufig an Stellen, an denen das WDVS unterbrochen ist, wie bei Fenster- und Türanschlüssen oder bei der Befestigung von Bauteilen (z. B. Markisen oder Geländern). Auch unzureichend überlappende Dämmplatten oder fehlerhafte Anbringung können Wärmebrücken verursachen.
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Folgen: Wärmebrücken führen zu einem erhöhten Wärmeverlust und können zu Kondenswasserbildung zwischen kalten und warmen Bauteilen führen. Dies erhöht das Risiko von Schimmelbildung und verringert die Energieeffizienz des Gebäudes.
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Vermeidung: Um Wärmebrücken zu vermeiden, ist eine sorgfältige Planung und Ausführung der Anschlüsse und Befestigungspunkte erforderlich. Eine durchgehende Dämmung ohne Unterbrechungen ist essenziell, und alle Übergänge sollten fachgerecht abgedichtet werden.
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Feuchtigkeitsprobleme:
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Ursache: Feuchtigkeit kann in das WDVS eindringen, wenn es nicht richtig abgedichtet ist, insbesondere an kritischen Punkten wie Anschlüssen, Fugen oder beschädigten Stellen. Auch eine falsche Verarbeitung des Putzes oder der Dämmplatten kann zu Feuchtigkeitsproblemen führen.
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Folgen: Eingedrungene Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und Algenwachstum auf der Fassade führen. Langfristig kann dies die Dämmwirkung vermindern und die Bausubstanz Ihres Gebäudes schädigen.
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Vermeidung: Um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden, müssen alle Fugen, Anschlüsse und Übergänge sorgfältig abgedichtet werden. Zudem sollte die Fassade regelmäßig auf Schäden und undichte Stellen überprüft werden.
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Rissbildungen:
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Ursache: Risse können durch Bewegungen im Bauwerk, Temperaturschwankungen oder unsachgemäße Verarbeitung des WDVS entstehen. Auch unzureichend angebrachte Dehnungsfugen können zu Rissbildungen führen.
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Folgen: Risse in der Fassade können nicht nur die Optik beeinträchtigen, sondern auch das Eindringen von Feuchtigkeit ermöglichen, was wiederum Schimmelbildung und eine Beeinträchtigung der Dämmleistung zur Folge haben kann.
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Vermeidung: Um Rissbildungen vorzubeugen, sollten Bewegungsfugen korrekt eingeplant und ausgeführt werden. Eine fachgerechte Verarbeitung des Putzes und der Dämmplatten ist ebenfalls entscheidend, um Spannungen in der Fassade zu minimieren.
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Algen- und Pilzbefall:
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Ursache: Algen- und Pilzbefall tritt besonders auf feuchten und schattigen Fassaden auf, die oft schlecht belüftet sind. Dies kann durch anhaltende Feuchtigkeit und fehlende Sonneneinstrahlung begünstigt werden.
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Folgen: Algen und Pilze beeinträchtigen die Optik der Fassade und können langfristig die Bausubstanz schädigen, wenn sie nicht entfernt werden.
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Vermeidung: Um Algen- und Pilzbefall zu verhindern, sollten Fassaden mit einem wasserabweisenden und diffusionsoffenen Putz versehen werden. Regelmäßige Reinigung und gegebenenfalls der Einsatz von fungiziden Beschichtungen können das Wachstum von Algen und Pilzen verhindern. Um hierzu mehr zu erfahren, klicken Sie hier.
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Verfärbungen:
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Ursache: Verfärbungen, insbesondere helle Flecken, können durch punktuelle Wärmebrücken entstehen, die durch die Befestigungselemente des WDVS verursacht werden.
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Folgen: Diese Flecken beeinträchtigen die ästhetische Erscheinung der Fassade und können ein Hinweis auf ineffiziente Dämmung an diesen Stellen sein.
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Vermeidung: Die Verwendung von wärmebrückenfreien Befestigungselementen und die richtige Überdeckung der Dämmplatten können Verfärbungen verhindern.
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Ablösungen:
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Ursache: Unsachgemäß angebrachte Dämmplatten können sich von der Fassade lösen, insbesondere wenn der Untergrund nicht ausreichend vorbereitet wurde oder ungeeignete Kleber verwendet wurden.
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Folgen: Ablösungen der Dämmung gefährden die Sicherheit und können zu erheblichen Wärmeverlusten führen. Zudem sind die Reparaturkosten in solchen Fällen oft hoch.
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Vermeidung: Eine gründliche Vorbereitung des Untergrunds und die Verwendung von qualitativ hochwertigen Materialien sowie die korrekte Anwendung der Befestigungsmethoden sind essenziell, um Ablösungen zu verhindern.
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— HEIZKOSTENERSPARNISSE
Wie viel Heizkosten spart ein WDVS in Seelze?
Wie viel ein WDVS bringt, lässt sich über den U-Wert der Außenwand abschätzen — er sagt, wie viel Wärme pro Quadratmeter und Grad Temperaturunterschied verloren geht. Eine ungedämmte Wand aus den Nachkriegsjahrzehnten liegt oft bei etwa 1,0 W/(m²K). Mit 16 cm Dämmung sinkt sie auf rund 0,20 W/(m²K), den Wert, den auch die Bundesförderung verlangt. Da über die Fassade eines freistehenden Hauses ein Viertel bis ein Drittel der Heizwärme entweicht, liegt die Einsparung nach einem WDVS bei 25–30 %.
In Zahlen für Seelze: Bei Jahresheizkosten von 3.500 € für 110 m² Wohnfläche sind das 875 bis 1.050 € weniger im Jahr. Gegen die Investition von 23.100 bis 36.300 € für die Doppelhaushälfte mit 110 m² Fassade gerechnet, ergibt das ohne Förderung eine Amortisation von rund 20 bis 40 Jahren. Mit proKlima und Bundesförderung verkürzt sich die Spanne deutlich. Entscheidend ist aber ein anderer Punkt: Wenn der Putz ohnehin erneuert werden muss, zahlen Sie das Gerüst und den Oberputz sowieso — dann rechnet nur noch die Dämmung selbst gegen die Ersparnis.

— HEIZKOSTENEINSPARUNGEN
Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Heizkosteneinsparungen berechnen?
— VORTEILE UND NACHTEILE
Vor- und Nachteile von einem WDVS
Ein Wärmedämmverbundsystem bietet zahlreiche Vorteile, vor allem in Bezug auf Energieeffizienz, Langlebigkeit der Immobilie und Wohnkomfort. Es kann den Energieverbrauch eines Gebäudes erheblich senken, die Fassade schützen und den Wert Ihrer Immobilie steigern. Allerdings gibt es auch einige Nachteile, wie hohe Investitionskosten, potenzielle Probleme mit Algenbildung und Feuchtigkeitsproblemen sowie die Schwierigkeit, das System bei denkmalgeschützten Gebäuden einzusetzen. Hier finden Sie eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile.
Tabelle: Vor und Nachteile WDVS
Vorteil | Nachteil |
|---|---|
Energieeffizienz: Ein gut installiertes WDVS kann Ihren Energieverbrauch erheblich reduzieren, was zu niedrigeren Heizkosten und weniger CO₂-Emissionen führt. | Kosten und Amortisierung: Die hohen Investitionskosten für das WDVS und die späte Amortisation, die oft erst nach etwa 20 Jahren eintritt, können abschreckend sein. |
Langlebigkeit: Ein WDVS schützt die Fassade vor Witterungseinflüssen und kann die Lebensdauer der Bausubstanz verlängern. | Algenbildung und Feuchtigkeitsprobleme: Durch die thermische Abkopplung des Außenputzes vom Mauerwerk kann es zu Algenbildung kommen, insbesondere wenn keine Schutzmaßnahmen wie Kunstharz mit Biozid getroffen werden. |
Komfort: Die verbesserte Dämmung sorgt für ein angenehmeres und gleichmäßigeres Raumklima. | Recyclingprobleme: Besonders bei Styropor-WDVS ist die Entsorgung problematisch, da es als Sondermüll behandelt werden muss. |
Umweltschutz: Durch die Reduktion des Energieverbrauchs trägt das WDVS zum Klimaschutz bei. | Eingeschränkte Ästhetik: Trotz vielfältiger Gestaltungsmöglichkeiten, sind bestimmte ästhetische Einschränkungen bei der Fassade gegeben, z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden. |
Wertsteigerung: Die energetische Sanierung mit WDVS kann den Wert Ihrer Immobilie steigern und ihre Marktchancen verbessern. | |
Ästhetik: Das WDVS bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für die Fassade, von Oberputz bis zu Klinker-Optiken und bietet sich an, wenn Sie einen Wechsel der Optik wünschen. |
Für wen macht ein WDVS Sinn:
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Eigentümer von Altbauten: Wenn Sie Eigentümer eines Altbautes mit geringer Energieeffizienz sind, macht ein WDVS viel Sinn. Hier kann es Ihren Energieverbrauch drastisch senken und den Wohnkomfort erheblich verbessern.
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Umweltbewusste Bauherren: Wenn Sie viel Wert auf Nachhaltigkeit legen, können Sie mit einem WDVS Ihren Beitrag dazu leisten Ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Sie können auch ökologische Dämmstoffe wählen, wie z.B. Holzfaserplatten, die aus nachwachsenden Ressourcen gebaut sind.
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Eigentümer, die gesetzliche Vorschriften erfüllen müssen: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt energetische Standards vor, die oft nur durch eine Außendämmung wie WDVS erreicht werden können.
Wann sollten Sie kein WDVS verbauen:
Ein WDVS macht keinen Sinn bei denkmalgeschützten Gebäuden, Gebäuden, die bereits gut gedämmt sind oder wo die Fassade erst saniert werden muss und für kurzfristige Immobilienbesitzer.
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Denkmalgeschützte Gebäude: Wenn Ihre Immobilie denkmalgeschützt ist, kann das WDVS problematisch sein, da die Fassaden häufig nicht verändert werden dürfen. Alternativen wie Innendämmung sollten Sie dann in Betracht ziehen.
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Gebäude mit bereits guter Dämmung: Wenn Ihre Immobilie bereits gut gedämmt ist, könnte der zusätzliche Nutzen eines WDVS relativ gering sein.
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Kurzfristige Immobilienbesitzer: Für Personen, die ihre Immobilie nur kurzfristig besitzen oder bald verkaufen möchten, lohnen sich die hohen Investitionskosten oft nicht, da die Amortisation der Kosten in der Regel über Jahrzehnte erfolgt. Hier sollten Sie mit einem Makler sprechen, wie wichtig die Energieeffizienzklassen sind.
— DÄMMPFLICHT
Gibt es in Seelze eine Dämmpflicht für die Fassade?

Eine kommunale Dämmpflicht kennt Seelze nicht, und auch Niedersachsen schreibt keine vor. Maßgeblich ist allein das Gebäudeenergiegesetz. Es greift, sobald Sie mehr als 10 % einer Bauteilfläche erneuern: Wer den Außenputz großflächig abschlägt und neu aufbringt, muss danach einen U-Wert von höchstens 0,24 W/(m²K) einhalten (GEG Anlage 7). Ausbessern einzelner Risse oder ein neuer Anstrich lösen die Anforderung nicht aus. Für die vielen Seelzer Häuser aus der Zeit von 1949 bis 1978, deren Putz jetzt das Ende seiner Lebensdauer erreicht, heißt das praktisch: Die Sanierung führt zur Dämmung. Und weil die Förderung 0,20 W/(m²K) verlangt, lohnt es sich, gleich etwas dicker zu planen als das Gesetz verlangt.
— DÄMMUNG NORD
Ihre Vorteile mit Dämmung Nord:

Schneller & professioneller Service
Antworten innerhalb von 24 Stunden, kostenlose Inspektion innerhalb von einer Woche und Dämmung innerhalb von 30 Tagen.

Kompetenz, Weitsicht und Erfahrung
Ca. 720 Häuserdämmungen pro Jahr. Wir sind vor Ort mit Standorten in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen.

Experten aus dem Handwerk
Vielseitiges Team aus Experten der energetischen Sanierung, Dachdeckerei, Fensterbau, Zimmerei und Industrieisolierer für eine ganzheitliche Lösung.
— WETTER
Klima in Seelze: Was es für Ihre Fassadendämmung bedeutet
Seelze liegt im Binnenland westlich von Hannover, in der Leineniederung — von Küstenwetter also weit entfernt. Eigene, belastbare Klimakennzahlen für die Stadt gibt es nicht, weder zu Heizgradtagen noch zur Schlagregenhäufigkeit, und wir setzen an dieser Stelle keine Zahlen ein, die wir nicht belegen können. Was sich sachlich sagen lässt: Die Schlagregenbelastung ist im norddeutschen Binnenland geringer als an der Nordsee, entscheidend für die Haltbarkeit eines WDVS sind hier weniger der Dämmstoff als die Anschlüsse an Fenstern, Sockel und Dachrand.
Der zweite Effekt zeigt sich im Sommer. Eine gedämmte Wand verzögert den Wärmeeintrag am Tag spürbar, besonders auf West- und Südseiten. Viele Eigentümer bemerken diesen Unterschied vor der ersten Heizkostenabrechnung. Welche Fassadenseite an Ihrem Haus die kritische ist und welcher Aufbau dort sinnvoll ist, sehen wir bei der kostenlosen Vor-Ort-Prüfung.
— ANGEBOT ANFRAGEN

1. Angebot kostenlos und unverbindlich anfragen.
Nachdem Sie Ihre Anfrage abgeschickt haben, melden sich unsere Berater innerhalb 24 Stunden, um Ihr Vorhaben zu besprechen.
In 3 Schritten zu Ihrer Fassadendämmung
2. Unser regionales Expertenteam berät Sie persönlich.
Wir besuchen Sie, um Ihre Immobilie auf Durchführbarkeit und mögliche Risiken zu prüfen und gemeinsam den passenden Dämmstoff und Optik für Ihr Vorhaben auszuwählen.


3. Wir installieren das WDVS
Unser regionales Handwerksteam installiert Ihr WDVS. Ab jetzt können Sie im Winter Heizkosten sparen und im Sommer einen kühlen Wohnraum genießen.
— BEWERTUNGEN
Kunden berichten über Ihre Erfahrungen mit Dämmung Nord - transparent & einsehbar auf Google
— UNSERE DÄMMUNGEN
Fassadendämmung in Seelze: unser Einsatzgebiet
Seelze betreuen wir vom Standort Niedersachsen aus. Die Kernstadt, Letter, Harenberg und Velber liegen im täglichen Einsatzgebiet; Planung, Gerüst, Ausführung und Abnahme laufen bei uns über eine Hand. Bundesweit führen wir rund 750 Dämmungen im Jahr aus.
Ist das WDVS bei Ihnen nicht die passende Maßnahme, führen diese Wege weiter: bei zweischaligem Mauerwerk zur Einblasdämmung in Seelze, beim kalten Speicher zur Dachbodendämmung in Seelze und beim ausgebauten Dachgeschoss zur Dachdämmung in Seelze.
Stadtteile in Seelze: Bauformen und Eignung für WDVS
Stadtteil | Typische Bauform und Eignung für WDVS |
|---|---|
Seelze (Kernstadt) | Wohnhäuser aus der frühen Industriezeit ab etwa 1900 neben jüngeren Quartieren wie Seelze-Süd; WDVS je nach Wandaufbau, bei Einzeldenkmalen mit Abstimmung |
Letter | Eisenbahner- und Arbeitersiedlungen aus der Wachstumszeit nach 1909, viele Reihen- und Doppelhäuser; WDVS sinnvoll gemeinsam mit dem Nachbarn planen |
Harenberg | Aus dem Bauerndorf gewachsener Wohnort mit freistehenden Einfamilienhäusern; Fassade ringsum zugänglich, klassischer WDVS-Fall bei einschaliger Wand |
Velber | Fortlaufend erschlossene Einfamilienhausgebiete; bei den älteren Bauabschnitten lohnt das WDVS, bei jungen Häusern nach GEG-Standard meist nicht |
Über den Autor:

Autor: Mate Rumstein - Bauleiter
Mate Rumstein verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Industrieisolierer und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte unterschiedlicher Größen geleitet. Seine Karriere startete er als Bauleiter bei RS Isolierung GmbH, bevor er als Isolierer und Bauleiter zur A.S. Dämmtechnik GmbH in Hamburg wechselte. Dort spezialisierte er sich auf Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierungen. Über die Jahre hat Mate Rumstein umfassende Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Dämmung erworben und gilt als zuverlässiger Experte in seinem Fachgebiet.
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