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WDVS-Fassadendämmung in Buxtehude vom Fachbetrieb

Buxtehude

Offizieller Handwerkspartner der Wohnungswirtschaft

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Mitglied im Fachverband für Einblasdämmung

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— ZUSAMMENGEFASST

Das Wichtigste zur WDVS-Dämmung in Buxtehude auf einen Blick

WDVS Dämmung
  • Kosten: Ein Wärmedämmverbundsystem kostet 210 bis 330 € je Quadratmeter, Förderung von 20 % ist abgezogen (Stand: September 2026). Bei 130 m² Fassade sind das 27.300 bis 42.900 €.

  • Passt das zu Ihrem Haus?: Rund 77 % der 10.215 Buxtehuder Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, und 47 % des Bestands liegt in den Energieeffizienzklassen F bis H — dort lohnt die Fassade zuerst.

  • Was es bringt: 25–30 % weniger Heizenergie. Weil 93 % der Wärmeversorgung noch fossil ist, wirkt jede eingesparte Kilowattstunde doppelt: auf die Rechnung und auf die Bilanz.

  • Förderung: Ein kommunaler Dämm-Zuschuss existiert nicht. Die NBank vergibt ein zinsloses Darlehen, die Klimawerkstatt im Landkreis Stade übernimmt den Eigenanteil der Energieberatung.

  • So läuft es ab: Prüfung vor Ort, Gerüst, Untergrund vorbereiten, Dämmplatten kleben und dübeln, Armierung, Oberputz oder Riemchen. Ein Einfamilienhaus dauert zwei bis drei Wochen.

Inhalt

Inhaltsangabe

DÄMMUNG

Was die WDVS-Dämmung in Buxtehude besonders macht

Buxtehude ist eine Stadt der Einfamilienhäuser: Von 10.215 Wohngebäuden sind 7.885 Einfamilienhäuser, also rund 77 %, dazu kommen 889 Zweifamilien- und 1.425 Mehrfamilienhäuser. Eine Zensus-Baujahrestabelle für die Stadt liegt nicht vor, deshalb nennen wir keine Prozentwerte nach Bauperioden. Aussagekräftig ist stattdessen die kommunale Wärmeplanung: Rund 47 % der Gebäude fallen in die Energieeffizienzklassen F bis H, und 93 % der Wärmeversorgung beruht noch auf Erdgas oder Heizöl.


Der Bestand ist mit der Stadt gewachsen. Seit 1975 hat Buxtehude um rund 35,4 % an Einwohnern zugelegt, und der S-Bahn-Anschluss nach Hamburg seit dem Fahrplanwechsel 2007/2008 hat den Zuzug verstärkt. In dieser Zeit entstanden die Ein- und Zweifamilienhaussiedlungen, die heute den größten Sanierungsblock stellen. Neuere Gebiete wie die Giselbertstraße sind dagegen nach aktuellem Standard errichtet.


Welche Maßnahme passt, entscheidet der Wandaufbau, nicht das Baujahr. Zweischaliges Mauerwerk mit Hohlschicht lässt sich für 25–45 €/m² über die Einblasdämmung in Buxtehude füllen; ob eine nutzbare Luftschicht vorliegt, klärt eine Bohrung. Ist die Wand massiv, sitzt der Putz nach Jahrzehnten lose oder soll das Haus energetisch wirklich einen Sprung machen, ist das Wärmedämmverbundsystem die Maßnahme mit dem größeren Hebel — und die Gelegenheit, Fassade und Dämmung in einem Zug zu erledigen.


Ein Gebiet fällt bewusst heraus: Für die Fachwerk-Altstadt ist ein WDVS keine Option. Sie war bis 2002 förmliches Sanierungsgebiet, ist von denkmalgeschützten Fachwerkhäusern geprägt und unterliegt einer Satzung zur Erhaltung und Gestaltung des Stadtbildes. Fachwerk braucht dampfdiffusionsoffene Einzellösungen und in der Regel eine Dämmung von innen — das sagen wir lieber vorher, als ein Angebot zu schreiben, das die Denkmalpflege ablehnt.

— ERKLÄRUNG

Wie funktioniert die Dämmung Ihrer Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS)?

Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist die häufigste und effizienteste Methode, um Ihre Fassade zu dämmen (vorausgesetzt, Sie haben keine Hohlschicht im Mauerwerk, wenn Sie eine Hohlschicht haben, schauen Sie hier). Das Verfahren wird seit den 1970er Jahren erfolgreich in Deutschland eingesetzt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Der Aufbau besteht aus mehreren Schichten, die jeweils spezifische Funktionen erfüllen. Unten finden Sie eine Grafik eines typischen Aufbaus inklusive der jeweiligen Funktion.

Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems

Aufbau WDVS

Erläuterung Bestandteile WDVS

  • Dämmplatten: Diese bilden das Herzstück des Systems und bestehen meist aus expandiertem Polystyrol (EPS) oder Mineralwolle. Sie werden direkt auf die Außenwand des Gebäudes geklebt oder mechanisch befestigt.

  • Kleber: Der Kleber sorgt für die sichere und dauerhafte Befestigung der Dämmplatten am Untergrund. Abhängig von der Beschaffenheit der Fassade wird er entweder punktuell oder vollflächig aufgetragen.

  • Dübel: Zur zusätzlichen Stabilisierung der Dämmplatten werden spezielle Dübel verwendet, die die Platten mechanisch verankern und so die Langlebigkeit des Systems erhöhen.

  • Armierungsschicht: Diese Schicht besteht aus einem Armierungsmörtel, in den ein Armierungsgewebe eingebettet ist. Sie schützt das System vor mechanischen Schäden und verhindert die Bildung von Rissen.

  • Oberputz: Der abschließende Oberputz gibt der Fassade ihr endgültiges Aussehen und bietet zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. Er kann in unterschiedlichen Strukturen und Farben gestaltet werden, um den optischen Ansprüchen gerecht zu werden.

— KOSTEN

Wie teuer ist ein WDVS in Buxtehude?

Fünf Faktoren entscheiden über die Position innerhalb der Spanne. Der Fassadenzustand steht am Anfang: Lose Beschichtungen müssen abgetragen, sandende Untergründe gefestigt werden — bei Häusern in den Effizienzklassen F bis H eher die Regel als die Ausnahme. Zweitens die Gebäudegeometrie: Ein kompakter Baukörper ist pro Quadratmeter deutlich günstiger als ein Haus mit Erker, Wintergarten und Garagenanbau. Drittens die Fenster — beim gleichzeitigen Tausch rücken sie in die Dämmebene und die Wärmebrücke an der Laibung verschwindet. Viertens der Dachüberstand, der bei älteren Eigenheimen fast immer verlängert werden muss. Und fünftens die Oberfläche: Riemchen und Natursteinsockel liegen deutlich über einem Scheibenputz.

Position

Preis pro m² WDVS Dämmung

Kosten für ein Haus mit 100 m² Fassadenfläche

Gerüst

Ab 22 €/m²

2.200 €

Dämmstoff

Ab 29 €/m²

2.900 €

Putz

Ab 36 €/m²

3.600 €

Arbeitslohn

Ab 123 €/m²

12.300 €

Gesamt

210-330 €/m²

21.000 € - 33.000 €


Tabelle: Übersicht Kosten der einzelnen WDVS Bestandteile & Kosten für 100m² WDVS Dämmung

Fazit: Wie teuer ist ein WDVS

Rechnen Sie in Buxtehude mit 210 bis 330 € pro Quadratmeter Fassade für eine Standardausführung mit 14 bis 16 cm Dämmstärke und mineralischem Oberputz. Beim freistehenden Einfamilienhaus mit 130 m² Fassade ergibt das 27.300 bis 42.900 €. Ein städtischer Zuschuss, der die Summe senken würde, existiert nicht; die 20 % Bundesförderung sind bereits abgezogen. Alle Positionen im Detail — vom Gerüst über die Untergrundvorbereitung bis zur Oberfläche — stehen in unserer WDVS-Kostenübersicht.


Alle Preisangaben verstehen sich inkl. 20 % Förderung als unverbindliche Richtwerte. Den exakten Preis erhalten Sie nach einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.

— KOSTENRECHNER

Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Kosten berechnen?

— FÖRDERUNG

Welche Förderung gibt es für WDVS in Buxtehude?

Statistic calculating

Ein eigenes Zuschussprogramm für Dämmmaßnahmen haben weder die Hansestadt Buxtehude noch der Landkreis Stade — das gehört zur ehrlichen Auskunft dazu. Was es gibt, sind zwei sinnvolle Bausteine drumherum. Die NBank des Landes Niedersachsen vergibt mit der Eigentumsförderung ein zinsloses Darlehen für bis zu 85 % der Kosten einer energetischen Modernisierung selbst genutzten Wohneigentums; Bedingung ist allerdings, dass das Gebäude danach mindestens Effizienzhaus-70-Niveau erreicht — für eine einzelne Fassadendämmung reicht das meist nicht, im Gesamtpaket mit Heizung und Fenstern schon. Und die Klimawerkstatt im Landkreis Stade übernimmt den Eigenanteil für die bundesgeförderte Energieberatung, was vor einer größeren Maßnahme ein guter erster Schritt ist. Die städtische Wohnraumförderstelle betreut dagegen die soziale Wohnraumförderung des Landes.


Die Bundesförderung läuft über zwei Wege, die sich für dieselbe Maßnahme ausschließen. Über den Steuerbonus nach § 35c EStG setzen Sie 20 % der Kosten für Material und Arbeitsleistung ab, verteilt auf drei Jahre (7 %, 7 %, 6 %) und höchstens 40.000 € je Objekt. Über die BAFA-Bundesförderung für effiziente Gebäude erhalten Sie 15 % Zuschuss auf förderfähige Kosten bis 30.000 € je Wohneinheit; der iSFP-Bonus von 5 % greift seit dem 21. Juli 2026 erst oberhalb dieser Schwelle und nur auf den darüberliegenden Kostenanteil. Beide setzen einen U-Wert von höchstens 0,20 W/(m²K) an der gedämmten Wand voraus und verlangen den Antrag vor Auftragsvergabe. Wie sich das für Ihr Haus rechnet, steht auf unserer Seite zur Förderung für WDVS.

— DAS VERFAHREN

Wie wird das WDVS auf Ihre Fassade installiert?

Untergrund Vorbereiten

1. Vorbereitung des Untergrunds

Der Untergrund auf Ihrer Fassade muss sorgfältig vorbereitet werden, um eine optimale Haftung der Dämmplatten zu gewährleisten. Dies umfasst das Entfernen loser Teile sowie die Überprüfung und gegebenenfalls Überarbeitung von Fensterbänken, Brüstungsabdeckungen und Dachüberständen. Unebenheiten werden ausgeglichen, und Fassade wird gründlich gereinigt, um Staub und Schmutz zu entfernen. 

2. Auftragen des Klebers 

Die Dämmplatten werden mit einem speziellen, hochleistungsfähigen Kleber auf die vorbereitete Fassade aufgebracht. Je nach Beschaffenheit der Fassade erfolgt der Kleberauftrag punktuell oder vollflächig. 

Auftragen Kleber
Anbringen Dämmplatten

3. Anbringen der Dämmplatten  

Die Dämmplatten sind in den frischen Klebemörtel einzusetzen und sorgfältig auszurichten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Platten fest anliegen und keine Hohlräume entstehen. Die Platten sind im Verbund zu kleben, um eine durchgehende Dämmschicht zu gewährleisten. Durch ein passgenaues und dicht aneinandergefügtes Einsetzen werden Wärmebrücken vermieden. 

4. Verdübeln der Dämmplatten  

Zur zusätzlichen Sicherung werden die Dämmplatten mit speziellen Dübeln mechanisch befestigt. Diese Maßnahme erhöht die Stabilität und Sicherheit des Systems, insbesondere bei hohen Gebäuden oder stark beanspruchten Fassaden. 

Verdübeln Dämmplatten
Auftragen Amierungsschicht

5. Aufbringen der Armierungsschicht  

Auf die befestigten Dämmplatten wird eine Armierungsschicht aufgetragen. Diese besteht aus einem hochwertigen Armierungsmörtel, in den ein robustes Armierungsgewebe eingebettet wird. Diese Schicht schützt das WDVS vor mechanischen Beschädigungen und Rissbildungen und sorgt für eine langlebige und stabile Fassade. 

6. Auftragen des Putzgrundes  

Nachdem die Armierungsschicht getrocknet ist, kann der Putzgrund aufgetragen werden. Dieser muss auf das WDVS abgestimmt sein. Es gibt mineralische, organische oder Silikatputze, deren Wahl von den Projektanforderungen und Untergrundeigenschaften abhängt. Der Putzgrund wird gleichmäßig mit Rolle oder Pinsel aufgetragen. Eine gleichmäßige Schichtdicke ist entscheidend für die optimale Haftung.

Auftragen des Putzgrundes
Auftragen Oberputz

7. Auftragen des Oberputzes

Nach dem vollständigen Trocknen der Armierungsschicht und dem Putzgrund wird der Oberputz aufgetragen. Dieser kann in verschiedenen Strukturen und Farben gestaltet werden und verleiht der Fassade ihr endgültiges, ästhetisch ansprechendes Aussehen. Der Oberputz bietet zudem einen zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. 

Lassen Sie sich von einem unserer Experten vor Ort beraten:

— VORBEREITUNG & NACHBEREITUNG

Um eine korrekte Installation zu gewährleisten müssen je nach Projekt verschiedene Vor- und Nacharbeiten an Ihrem Haus getätigt werden

Die Installation eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) erfordert eine enge Zusammenarbeit verschiedener Gewerke, um sicherzustellen, dass das System korrekt installiert wird und keine Risiken für Ihre Fassade oder das WDVS selbst entstehen. Hier sind einige der wesentlichen Aufgaben, die durchgeführt werden müssen:

  • Einbau von Sockelleisten: Im Sockelbereich des Gebäudes werden spezielle Sockelleisten durch das Maurer- oder Fassadenbaugewerbe montiert. Diese Leisten dichten den Übergang zwischen Dämmung und Erdreich ab, um Feuchtigkeitsschäden zu verhindern. 

  • Nacharbeiten an Fensterbänken: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade erhöht, müssen Fensterbänke entsprechend angepasst werden. Diese Arbeiten werden von Fensterbauern oder Schreinern ausgeführt, um sicherzustellen, dass die Fensterbänke bündig mit der neuen Fassade abschließen und Wasser sicher abgeleitet wird. Diese Nacharbeiten erfolgen typischerweise nach der Anbringung der Dämmplatten.

  • Nachjustieren von Türen: Durch die zusätzliche Dämmung kann es erforderlich sein, Türen und Fenster nachzujustieren, damit sie weiterhin ordnungsgemäß schließen. Diese Aufgabe wird von Tür- und Fensterbauern durchgeführt und sollte nach der Installation des WDVS erfolgen, um die Funktionalität der Türen und Fenster zu gewährleisten.

  • Abdichtung der Anschlüsse: Alle Anschlüsse und Übergänge, wie an Dachrändern, Fensterrahmen oder im Sockelbereich, müssen von Spezialisten für Abdichtungsarbeiten abgedichtet werden. Dies verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, was entscheidend für die Vermeidung von Schäden an der Fassade und dem WDVS ist. Diese Arbeiten erfolgen im Anschluss an die Installation der Dämmplatten und vor dem Aufbringen der Endbeschichtung.

  • Anpassung an systemfremde Bauteile: Bei der WDVS-Installation müssen systemfremde Bauteile wie Balkone, Vordächer oder Lüftungsschächte berücksichtigt werden. Diese Bauteile müssen von spezialisierten Baugewerken korrekt integriert werden, um Wärmebrücken zu vermeiden und die Dichtigkeit des Systems zu sichern. Diese Anpassungen erfolgen während der gesamten WDVS-Installation.

  • Anpassung der Dachüberstände: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade vergrößert, müssen Dachüberstände oft angepasst werden, um die Fassade inklusive WDVS vollständig abzudecken und vor Witterung zu schützen. Diese Arbeiten werden von Dachdeckern durchgeführt und finden in der Regel vor oder während der Installation des WDVS statt.

WDVS erweiterte Arbeiten

Erweiterter Dachüberstand

Schutz der Fassade & Dämmung vor Niederschlag

Feuchtigkeitsschutz am Sockel

Schutz der erdberührenden ELemente vor Feuchtigkeit am Sockel

Anschlussfugen am Fenster

Mindestens 3cm überdämmt an Fenster um Wärmebrücken zu verhondern

Lüftung Fenster

Lüftungssystem am Fenster

— DÄMMSTOFFE

Welcher Dämmstoff für Ihr WDVS in Buxtehude?

WDVS Dämmung Hochhaus.jpg

Weil in Buxtehude kein Förderprogramm bestimmte Materialien verlangt, entscheiden Bauform, Untergrund und Budget. Für ein WDVS stehen drei Plattenwerkstoffe zur Verfügung.


EPS ist beim freistehenden Einfamilienhaus die naheliegende Wahl. In Wärmeleitgruppe 032 bis 035 genügen 14 bis 16 cm für den geförderten U-Wert, der Hartschaum ist leicht und zügig verarbeitet, und bei zwei Vollgeschossen ist der Brandschutz mit Riegeln über den Fensteröffnungen erledigt.


Mineralwolle ist unbrennbar, gehört zur Baustoffklasse A1 und lässt Wasserdampf durch. Bei den Mehrfamilienhäusern der Stadt ist sie wegen der Gebäudehöhe gesetzt, und an Straßen mit Verkehrslärm bringt sie zusätzlich Schallschutz. Ihr höheres Gewicht schlägt sich in einer sorgfältigeren Dübelplanung nieder.


Holzfaser ist kapillaraktiv, puffert Feuchte und bietet den besten sommerlichen Hitzeschutz. Sinnvoll ist sie bei älteren Bauten in den 1972 eingemeindeten Ortschaften wie Ottensen oder Neukloster, deren Wandaufbau oft nicht dokumentiert ist. Sie kostet am meisten und verlangt ein aufeinander abgestimmtes Putzsystem.

Auswahlkriterien für den Dämmstoff

  1. Wärmedämmleistung (Wärmeleitfähigkeit): Ein niedriger Wert der Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) bedeutet, dass der Dämmstoff eine hohe Dämmwirkung hat. Je niedriger der λ-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Materials.

  2. Brandschutz: Je nach Gebäudetyp und Nutzungsart können strenge Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden. Dämmstoffe sind in verschiedene Brandklassen eingeteilt, und die Wahl des richtigen Materials kann entscheidend für die Sicherheit sein.

  3. Feuchtigkeitsbeständigkeit: Der Umgang mit Feuchtigkeit variiert teilweise zwischen den Dämmstoffen. 

  4. Ökologische Aspekte: Für einige Bauherren kann die ökologische Bilanz eines Dämmstoffs eine Rolle spielen. Dies umfasst die Herstellung und die Entsorgung des Dämmstoffes.

  5. Kosten: Natürlich spielen die Kosten des Dämmstoffs eine wesentliche Rolle bei der Auswahl.

Übersicht der gängigen Dämmstoffe

  1. Expandiertes Polystyrol (EPS) oder auch Styropor:

    • Verwendung: EPS ist der am häufigsten verwendete Dämmstoff in WDVS.

    • Vorteile: Es bietet eine gute Dämmleistung bei relativ geringen Kosten. EPS ist leicht, einfach zu verarbeiten und hat eine lange Lebensdauer.

    • Nachteile: EPS ist brennbar (Brandklasse B1) und erfordert daher zusätzliche Maßnahmen zum Brandschutz. Außerdem ist es nicht umweltfreundlich, da es aus Erdöl gewonnen wird und die Entsorgung problematisch sein kann. Außerdem kann es Feuchtigkeit nicht gut weiterleiten.

  2. Mineralwolle (Stein- oder Glaswolle):

    • Verwendung: Mineralwolle wird häufig in Gebäuden eingesetzt, bei denen hohe Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden.

    • Vorteile: Sie ist nicht brennbar (Brandklasse A1) und bietet zudem eine gute Schalldämmung. Mineralwolle kann außerdem besser Feuchtigkeit weiterleiten als z.B. EPS, ohne selbst Schaden zu nehmen.

    • Nachteile: Mineralwolle ist teurer als EPS. 

  3. Polyurethan (PUR):

    • Verwendung: PUR-Dämmstoffe bieten eine sehr hohe Dämmleistung, selbst bei geringer Materialdicke.

    • Vorteile: Sie sind besonders geeignet für Situationen, in denen der Platz begrenzt ist und dennoch eine hohe Dämmwirkung erzielt werden soll. PUR ist feuchtigkeitsbeständig und langlebig.

    • Nachteile: PUR ist ebenfalls brennbar und kann bei der Verbrennung giftige Gase freisetzen. Zudem ist es ein teures Material und hat eine schlechte ökologische Bilanz, da es aus petrochemischen Produkten hergestellt wird.

  4. Holzfaserplatten:

    • Verwendung: Holzfaserplatten werden häufig in ökologischen Bauprojekten eingesetzt.

    • Vorteile: Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und bieten eine gute Diffusionsoffenheit, was zu einem gesunden Raumklima beiträgt. Sie haben auch gute schallisolierende Eigenschaften.

    • Nachteile: Holzfaserplatten sind weniger effizient in der Wärmedämmung als synthetische Materialien und können im Vergleich teurer sein. Außerdem müssen sie gut vor Feuchtigkeit geschützt werden, da sie sonst Schaden nehmen können.

  5. Schaumglasplatten

    • Verwendung: Schaumglasplatten werden in Bereichen eingesetzt, wo eine hohe Druckfestigkeit und absolute Feuchtigkeitsresistenz gefordert sind, beispielsweise bei der Dämmung von Flachdächern, Kellerwänden und im Sockelbereich.

    • Vorteile: Schaumglas ist komplett feuchtigkeitsunempfindlich und nicht brennbar (Brandklasse A1). Es bietet eine hervorragende Dämmleistung und ist zudem sehr druckfest, was es ideal für stark belastete Flächen macht. Da es aus recyceltem Glas besteht, hat es auch eine gute ökologische Bilanz und ist resistent gegen Schädlinge und Schimmel.

    • Nachteile: Schaumglasplatten sind vergleichsweise teuer und auch relativ schwer, was die Handhabung und den Einbau erschwert. Außerdem ist das Material spröde, was bei unsachgemäßer Handhabung zu Beschädigungen führen kann.

  6. Phenol-Hartschaumplatten:

    • Verwendung: Phenol-Hartschaumplatten werden vor allem dort verwendet, wo eine extrem hohe Dämmleistung bei minimaler Materialdicke erforderlich ist, zum Beispiel in Passivhäusern oder bei energetischen Sanierungen mit beengten Platzverhältnissen.

    • Vorteile: Phenol-Hartschaum bietet eine hervorragende Dämmleistung mit einem sehr niedrigen Wärmeleitwert, wodurch schon bei geringer Dicke eine sehr gute Dämmwirkung erzielt wird. Das Material ist schwer entflammbar (Brandklasse B1) und hat eine hohe Druckfestigkeit.

    • Nachteile: Phenol-Hartschaumplatten sind deutlich teurer als viele andere Dämmstoffe und können bei der Verarbeitung spröde sein, was das Handling erschwert. Zudem sind sie nicht diffusionsoffen, was in bestimmten Anwendungen Probleme mit Feuchtigkeitsmanagement verursachen kann.

Tabelle der gängigen WDVS Dämmstoffe

Dämmstoff

WLG-Klasse

Brandschutzklasse

Preis pro m² (bei 160 mm)

Polystyrol (EPS)

032-040

B1 (schwer entflammbar)

20-25 €/m²

Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle)

033-040

A1 (nicht brennbar)

38-45 €/m²

Polyurethan (PUR)

023-030

B1 (schwer entflammbar)

45-55 €/m²

Holzfaserplatten

040-045

B1 (schwer entflammbar)

50-60 €/m²

Schaumglasplatten

035-045

A1 (nicht brennbar)

60-80 €/m²

Phenolharz-Hartschaumplatten

020-025

B1 (schwer entflammbar)

55-70 €/m²


Der beste Dämmstoff für Ihre WDVS-Dämmung in Buxtehude

Für das typische Buxtehuder Objekt, das freistehende Einfamilienhaus aus den Wachstumsjahrzehnten, empfehlen wir EPS mit 14 bis 16 cm Dämmstärke und mineralischem Oberputz. Diese Kombination erreicht den geförderten U-Wert von 0,20 W/(m²K) zum niedrigsten Preis und funktioniert bei zwei Geschossen ohne Sonderlösungen. Bei Mehrfamilienhäusern und an lärmbelasteten Lagen wechseln wir auf Mineralwolle. Für die alten Dorfkerne der Ortschaften gilt eine andere Reihenfolge: erst Wandaufbau und Feuchtesituation untersuchen, dann den Dämmstoff wählen — bei unklarem Bestand ist Holzfaser die Variante, die Fehler am ehesten verzeiht. Für die Fachwerk-Altstadt gilt keine dieser Empfehlungen, dort ist Innendämmung das Thema.

— DÄMMSTÄRKE

2. Entscheidung: Wie dick soll Ihre Dämmung sein?

Auch bei der Wahl der richtigen Dämmstärke (Dicke der Dämmung) sollten Sie mehrere Faktoren beachten. Die Dämmstärke beeinflusst direkt die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) der Fassade, also die Menge an Wärme, die durch die Wände nach außen entweichen kann. Es gibt hier regulatorische Vorschriften auf der einen Seite und Überlegungen aus Kosten- und Bausubstanzaspekten sowie optischen Gesichtspunkten auf der anderen Seite. Die Entscheidungskriterien können wie folgt gegliedert werden:

  1. Energetische Anforderungen: Die energetischen Vorgaben der aktuellen Gebäudeenergiegesetze (GEG) legt eine Mindestanforderungen von 0,24 W/(m∙K) an den U-Wert der Fassade fest für eine Förderung muss ein U-Wert von 0,2 W/(m∙K) erreicht werden. Für die häufigsten Dämmstoffe (EPS und Mineralwolle) haben Sie den U-Wert von 0,2 W/(m∙K) meistens bei 16cm Dämmung erreicht. Bei Zellulose oder Holzfaserplatten müssen Sie eher auf 20-24cm gehen. Generell gilt, je niedriger der U-Wert sein soll, desto dicker muss die Dämmung ausfallen. Insbesondere nachhaltige Dämmstoffe wie Holzfasern benötigen sehr dicke Dämmungen.

  2. Gebäudetyp und Bauweise: Bei älteren Gebäuden mit schlechterer Grunddämmung kann eine stärkere Dämmung erforderlich sein, um energetische Standards zu erreichen. Bei Neubauten, die bereits auf Energieeffizienz ausgelegt sind, kann eine geringere Dämmstärke ausreichend sein.

  3. Ästhetische und bauliche Einschränkungen: Eine dickere Dämmung verändert die Fassadenoptik und kann Einfluss auf Fensterlaibungen, Dachüberstände und andere architektonische Details haben. In engen Straßen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden kann die maximale Dämmstärke baulich begrenzt sein.

  4. Kosten-Nutzen-Verhältnis: Eine stärkere Dämmung führt zu höheren Investitionskosten, bringt aber langfristig größere Energieeinsparungen. Es ist wichtig, das optimale Verhältnis zwischen Investitionskosten und Energieeinsparung zu finden.

Ratschlag zur Auswahl der Dämmstärke

Als Faustregel gilt, dass für die meisten Gebäude eine Dämmstärke zwischen 12 und 20 cm ausreichend ist, um moderne energetische Anforderungen zu erfüllen. Für Neubauten oder energetisch optimierte Gebäude können Sie oftmals eine geringere Dämmstärke auswählen, während Sie bei Altbauten oder in extremen Klimazonen lieber eine stärkere Dämmung wählen sollten. Insgesamt sollte die Dämmstärke so gewählt werden, dass sie den besten Kompromiss zwischen Energieeffizienz, Kosten, baulichen Anforderungen und ästhetischen Ansprüchen bietet. 

— OPTIK

Gestaltung: So sieht Ihre Fassade in Buxtehude nach dem WDVS aus

Nach dem WDVS hat Ihr Haus eine neue Außenhaut. Fünf Entscheidungen legen fest, wie sie wirkt:


  • Putzstruktur: Ein feiner Scheibenputz wirkt zurückhaltend und modern, ein Reibeputz belebter. Beide lassen sich später ohne besonderen Aufwand überstreichen.

  • Farbe: Bleibt der Hellbezugswert unter 20, heizt sich die Fläche im Sommer stark auf und der Putz arbeitet. Dunklere Töne sind mit reflektierenden Pigmenten möglich.

  • Klinkerriemchen: In der Region prägt Backstein viele Straßen. Riemchen auf der Dämmplatte holen diese Anmutung zurück und kommen ohne Anstrichpflege aus.

  • Sockel: Druckfeste Perimeterdämmung im Spritzwasserbereich, abgesetzter Sockelputz und eine saubere Abdichtung nach unten.

  • Anschlüsse: Verlängerte Fensterbänke, mitgedämmte Rollladenkästen und ein geprüfter Dachüberstand, der über die neue Wandstärke reichen muss.


Außerhalb der Altstadt macht die Stadt keine Vorgaben zu Farbe oder Material. Innerhalb des Geltungsbereichs der Altstadtsatzung sieht es anders aus: Dort gelten Gestaltungsregeln für das Stadtbild, und bei den denkmalgeschützten Fachwerkhäusern kommt die denkmalrechtliche Abstimmung hinzu.

WDVS Weißer Putz

1. WDVS mit weißem Putz 

Eine Fassade mit weißem Putz ist die klassische Wahl für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Sie verleiht Ihrer Immobilie ein zeitloses und elegantes Erscheinungsbild, das sich harmonisch in verschiedene architektonische Stile einfügt. Diese Option ist besonders pflegeleicht und bietet gleichzeitig zahlreiche Möglichkeiten, durch verschiedene Putztechniken individuelle Akzente zu setzen.

2. WDVS mit Klinkerriemchen 

Wenn Sie den robusten und traditionellen Look von Klinker bevorzugen, bietet das WDVS mit Klinker-Riemchen eine attraktive Option für Sie. Klinker-Riemchen bestehen aus dünnen, etwa 1 bis 2 cm starken Scheiben, die aus echtem Ziegelmaterial gefertigt werden. Klinker-Riemchen sind widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und sorgen für eine langlebige und wartungsarme Fassade.

WDVS mit Riemchen
WDVS mit Holz

3. WDVS mit Holzverkleidung 

Eine Holzverkleidung auf einem WDVS verbindet moderne Ästhetik mit natürlichem Charme. Diese Option eignet sich besonders für Gebäude, die eine warme und einladende Ausstrahlung haben sollen. Holz verleiht der Fassade ein einzigartiges, organisches Aussehen und kann je nach Wahl der Holzart und Farbe individuell angepasst werden. Durch spezielle Oberflächenbehandlungen bleibt das Holz lange schön und schützt das Gebäude zusätzlich vor äußeren Einflüssen. 

— RISIKEN

Risiken eines WDVS in Buxtehude – und wie wir sie vermeiden

Vier Punkte gehören in jedes seriöse Angebot. Veralgung: Gedämmte Fassaden kühlen nachts stärker aus, morgens bleibt Tauwasser auf der Oberfläche. Kritisch sind Nord- und Nordwestseiten und Wände hinter Bäumen — in den grünen Randlagen der Ortschaften ein Alltagsthema. Mineralische Oberputze und eine Wasserführung über Tropfkanten wirken dem entgegen. Wärmebrücken: Fensterlaibungen, Rollladenkästen und auskragende Bauteile müssen mitgedämmt werden, sonst kondensiert die Feuchte innen an der kältesten Stelle. Brandschutz: Bei EPS gehören Brandriegel über den Öffnungen dazu, ohne Aufpreis. Spechte: An den waldnahen Grundstücken rund um die Ortschaften hacken sie in hohl klingende Putzflächen; ein satt armierter Aufbau oder Riemchen im betroffenen Bereich lösen das Problem dauerhaft.

Übersicht der Risiken eines WDVS:

  1. Wärmebrücken:

    • Ursache: Wärmebrücken entstehen häufig an Stellen, an denen das WDVS unterbrochen ist, wie bei Fenster- und Türanschlüssen oder bei der Befestigung von Bauteilen (z. B. Markisen oder Geländern). Auch unzureichend überlappende Dämmplatten oder fehlerhafte Anbringung können Wärmebrücken verursachen.

    • Folgen: Wärmebrücken führen zu einem erhöhten Wärmeverlust und können zu Kondenswasserbildung zwischen kalten und warmen Bauteilen führen. Dies erhöht das Risiko von Schimmelbildung und verringert die Energieeffizienz des Gebäudes.

    • Vermeidung: Um Wärmebrücken zu vermeiden, ist eine sorgfältige Planung und Ausführung der Anschlüsse und Befestigungspunkte erforderlich. Eine durchgehende Dämmung ohne Unterbrechungen ist essenziell, und alle Übergänge sollten fachgerecht abgedichtet werden.

  2. Feuchtigkeitsprobleme:

    • Ursache: Feuchtigkeit kann in das WDVS eindringen, wenn es nicht richtig abgedichtet ist, insbesondere an kritischen Punkten wie Anschlüssen, Fugen oder beschädigten Stellen. Auch eine falsche Verarbeitung des Putzes oder der Dämmplatten kann zu Feuchtigkeitsproblemen führen.

    • Folgen: Eingedrungene Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und Algenwachstum auf der Fassade führen. Langfristig kann dies die Dämmwirkung vermindern und die Bausubstanz Ihres Gebäudes schädigen.

    • Vermeidung: Um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden, müssen alle Fugen, Anschlüsse und Übergänge sorgfältig abgedichtet werden. Zudem sollte die Fassade regelmäßig auf Schäden und undichte Stellen überprüft werden.

  3. Rissbildungen:

    • Ursache: Risse können durch Bewegungen im Bauwerk, Temperaturschwankungen oder unsachgemäße Verarbeitung des WDVS entstehen. Auch unzureichend angebrachte Dehnungsfugen können zu Rissbildungen führen.

    • Folgen: Risse in der Fassade können nicht nur die Optik beeinträchtigen, sondern auch das Eindringen von Feuchtigkeit ermöglichen, was wiederum Schimmelbildung und eine Beeinträchtigung der Dämmleistung zur Folge haben kann.

    • Vermeidung: Um Rissbildungen vorzubeugen, sollten Bewegungsfugen korrekt eingeplant und ausgeführt werden. Eine fachgerechte Verarbeitung des Putzes und der Dämmplatten ist ebenfalls entscheidend, um Spannungen in der Fassade zu minimieren.

  4. Algen- und Pilzbefall:

    • Ursache: Algen- und Pilzbefall tritt besonders auf feuchten und schattigen Fassaden auf, die oft schlecht belüftet sind. Dies kann durch anhaltende Feuchtigkeit und fehlende Sonneneinstrahlung begünstigt werden.

    • Folgen: Algen und Pilze beeinträchtigen die Optik der Fassade und können langfristig die Bausubstanz schädigen, wenn sie nicht entfernt werden.

    • Vermeidung: Um Algen- und Pilzbefall zu verhindern, sollten Fassaden mit einem wasserabweisenden und diffusionsoffenen Putz versehen werden. Regelmäßige Reinigung und gegebenenfalls der Einsatz von fungiziden Beschichtungen können das Wachstum von Algen und Pilzen verhindern. Um hierzu mehr zu erfahren, klicken Sie hier.

  5. Verfärbungen:

    • Ursache: Verfärbungen, insbesondere helle Flecken, können durch punktuelle Wärmebrücken entstehen, die durch die Befestigungselemente des WDVS verursacht werden.

    • Folgen: Diese Flecken beeinträchtigen die ästhetische Erscheinung der Fassade und können ein Hinweis auf ineffiziente Dämmung an diesen Stellen sein.

    • Vermeidung: Die Verwendung von wärmebrückenfreien Befestigungselementen und die richtige Überdeckung der Dämmplatten können Verfärbungen verhindern.

  6. Ablösungen:

    • Ursache: Unsachgemäß angebrachte Dämmplatten können sich von der Fassade lösen, insbesondere wenn der Untergrund nicht ausreichend vorbereitet wurde oder ungeeignete Kleber verwendet wurden.

    • Folgen: Ablösungen der Dämmung gefährden die Sicherheit und können zu erheblichen Wärmeverlusten führen. Zudem sind die Reparaturkosten in solchen Fällen oft hoch.

    • Vermeidung: Eine gründliche Vorbereitung des Untergrunds und die Verwendung von qualitativ hochwertigen Materialien sowie die korrekte Anwendung der Befestigungsmethoden sind essenziell, um Ablösungen zu verhindern.

— HEIZKOSTENERSPARNISSE

Wie viel Heizkosten spart ein WDVS in Buxtehude?

Der Effekt lässt sich am U-Wert ablesen. Ungedämmte Außenwände der Wachstumsjahrzehnte liegen häufig bei etwa 1,0 W/(m²K); mit 16 cm Dämmung sinkt der Wert auf rund 0,20 W/(m²K) — die Schwelle der Bundesförderung. Weil bei einem freistehenden Haus ein Viertel bis ein Drittel der Heizwärme über die Wandflächen entweicht, liegt die Einsparung nach der Maßnahme bei 25–30 %. Bei den vielen Häusern in den Effizienzklassen F bis H fällt der Sprung besonders deutlich aus.


Als Rechnung für Buxtehude: 3.500 € Jahresheizkosten bei 110 m² Wohnfläche bedeuten 875 bis 1.050 € weniger im Jahr. Für das Beispielhaus mit 130 m² Fassade und einer Investition von 27.300 bis 42.900 € ergibt sich rechnerisch eine Amortisation von rund 25 bis 50 Jahren ohne Förderung. Diese Zahl allein greift jedoch zu kurz: Steht ohnehin eine Putzsanierung an, zählt nur der Aufpreis für die Dämmung — und der ist in einem Bruchteil dieser Zeit wieder hereingeholt.

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— HEIZKOSTENEINSPARUNGEN

Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Heizkosteneinsparungen berechnen?

— VORTEILE UND NACHTEILE

Vor- und Nachteile von einem WDVS

Ein Wärmedämmverbundsystem bietet zahlreiche Vorteile, vor allem in Bezug auf Energieeffizienz, Langlebigkeit der Immobilie und Wohnkomfort. Es kann den Energieverbrauch eines Gebäudes erheblich senken, die Fassade schützen und den Wert Ihrer Immobilie steigern. Allerdings gibt es auch einige Nachteile, wie hohe Investitionskosten, potenzielle Probleme mit Algenbildung und Feuchtigkeitsproblemen sowie die Schwierigkeit, das System bei denkmalgeschützten Gebäuden einzusetzen. Hier finden Sie eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile.

Tabelle: Vor und Nachteile WDVS 

Vorteil

Nachteil

Energieeffizienz: Ein gut installiertes WDVS kann Ihren Energieverbrauch erheblich reduzieren, was zu niedrigeren Heizkosten und weniger CO₂-Emissionen führt.

Kosten und Amortisierung: Die hohen Investitionskosten für das WDVS und die späte Amortisation, die oft erst nach etwa 20 Jahren eintritt, können abschreckend sein.

Langlebigkeit: Ein WDVS schützt die Fassade vor Witterungseinflüssen und kann die Lebensdauer der Bausubstanz verlängern.

Algenbildung und Feuchtigkeitsprobleme: Durch die thermische Abkopplung des Außenputzes vom Mauerwerk kann es zu Algenbildung kommen, insbesondere wenn keine Schutzmaßnahmen wie Kunstharz mit Biozid getroffen werden.

Komfort: Die verbesserte Dämmung sorgt für ein angenehmeres und gleichmäßigeres Raumklima.

Recyclingprobleme: Besonders bei Styropor-WDVS ist die Entsorgung problematisch, da es als Sondermüll behandelt werden muss.

Umweltschutz: Durch die Reduktion des Energieverbrauchs trägt das WDVS zum Klimaschutz bei.

Eingeschränkte Ästhetik: Trotz vielfältiger Gestaltungsmöglichkeiten, sind bestimmte ästhetische Einschränkungen bei der Fassade gegeben, z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden.

Wertsteigerung: Die energetische Sanierung mit WDVS kann den Wert Ihrer Immobilie steigern und ihre Marktchancen verbessern.


Ästhetik: Das WDVS bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für die Fassade, von Oberputz bis zu Klinker-Optiken und bietet sich an, wenn Sie einen Wechsel der Optik wünschen.



Für wen macht ein WDVS Sinn:

  • Eigentümer von Altbauten: Wenn Sie Eigentümer eines Altbautes mit geringer Energieeffizienz sind, macht ein WDVS viel Sinn. Hier kann es Ihren Energieverbrauch drastisch senken und den Wohnkomfort erheblich verbessern.

  • Umweltbewusste Bauherren: Wenn Sie viel Wert auf Nachhaltigkeit legen, können Sie mit einem WDVS Ihren Beitrag dazu leisten Ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Sie können auch ökologische Dämmstoffe wählen, wie z.B. Holzfaserplatten, die aus nachwachsenden Ressourcen gebaut sind.

  • Eigentümer, die gesetzliche Vorschriften erfüllen müssen: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt energetische Standards vor, die oft nur durch eine Außendämmung wie WDVS erreicht werden können.

Wann sollten Sie kein WDVS verbauen:

​Ein WDVS macht keinen Sinn bei denkmalgeschützten Gebäuden, Gebäuden, die bereits gut gedämmt sind oder wo die Fassade erst saniert werden muss und für kurzfristige Immobilienbesitzer.

  • Denkmalgeschützte Gebäude: Wenn Ihre Immobilie denkmalgeschützt ist, kann das WDVS problematisch sein, da die Fassaden häufig nicht verändert werden dürfen. Alternativen wie Innendämmung sollten Sie dann in Betracht ziehen.

  • Gebäude mit bereits guter Dämmung: Wenn Ihre Immobilie bereits gut gedämmt ist, könnte der zusätzliche Nutzen eines WDVS relativ gering sein.

  • Kurzfristige Immobilienbesitzer: Für Personen, die ihre Immobilie nur kurzfristig besitzen oder bald verkaufen möchten, lohnen sich die hohen Investitionskosten oft nicht, da die Amortisation der Kosten in der Regel über Jahrzehnte erfolgt. Hier sollten Sie mit einem Makler sprechen, wie wichtig die Energieeffizienzklassen sind.

— DÄMMPFLICHT

Gibt es in Buxtehude eine Dämmpflicht für die Fassade?

Image by Tingey Injury Law Firm

Eine Pflicht zur Fassadendämmung gibt es in Buxtehude nicht, weder von der Stadt noch vom Land Niedersachsen. Was gilt, ist Bundesrecht: Das Gebäudeenergiegesetz verlangt bei einer Sanierung von mehr als 10 % der Bauteilfläche, dass die Außenwand anschließend höchstens 0,24 W/(m²K) erreicht — nachzulesen in Anlage 7. Ein Anstrich oder das Ausbessern schadhafter Stellen löst diese Anforderung nicht aus. In einer Stadt, in der 47 % der Gebäude in den schlechtesten Effizienzklassen liegen, trifft der Sanierungsfall viele Eigentümer — und wer die Wand ohnehin anfasst, sollte gleich auf 0,20 W/(m²K) planen, weil erst dieser Wert die Bundesförderung öffnet.

— DÄMMUNG NORD

Ihre Vorteile mit Dämmung Nord:

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Schneller & professioneller Service

Antworten innerhalb von 24 Stunden, kostenlose Inspektion innerhalb von einer Woche und Dämmung innerhalb von 30 Tagen. 

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Kompetenz, Weitsicht und Erfahrung

Ca. 720 Häuserdämmungen pro Jahr. Wir sind vor Ort mit Standorten in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen.

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Experten aus dem Handwerk

Vielseitiges Team aus Experten der energetischen Sanierung, Dachdeckerei, Fensterbau, Zimmerei und Industrieisolierer für eine ganzheitliche Lösung.

WETTER

Klima in Buxtehude: Was es für Ihre Fassadendämmung bedeutet

Buxtehude liegt an der Este im Binnenland, nicht an der Küste. Deshalb verzichten wir hier bewusst auf Küsten- und Sturmargumente: Eine erhöhte Schlagregenbeanspruchung ist für diesen Standort nicht belegt, und amtliche Klimakennzahlen speziell für Buxtehude liegen uns nicht vor. Werte aus allgemeinen Wetterportalen taugen für eine Bauplanung nicht, also nennen wir sie nicht.


Für die Ausführung zählt stattdessen die Situation am Gebäude. Eine freistehende Westfassade am Siedlungsrand nimmt mehr Wind und Regen auf als eine geschützte Wand im Blockinneren, und ein Grundstück mit altem Baumbestand hat ein höheres Algenrisiko. Danach richten wir die Wahl des Oberputzes, die Ausbildung der Anschlüsse und die Zahl der Dübel aus. Auch der Sommer spielt eine Rolle: Eine gedämmte Wand bremst den Wärmeeintrag am Tag, was viele Eigentümer noch vor der ersten Heizkostenabrechnung bemerken. Wie Ihr Haus steht, sehen wir bei der kostenlosen Prüfung vor Ort.

— ANGEBOT ANFRAGEN

Kundin

1. Angebot kostenlos und unverbindlich anfragen.

Nachdem Sie Ihre Anfrage abgeschickt haben, melden sich unsere Berater innerhalb 24 Stunden, um Ihr Vorhaben zu besprechen.

In 3 Schritten zu Ihrer Fassadendämmung

2. Unser regionales Expertenteam berät Sie persönlich.

Wir besuchen Sie, um Ihre Immobilie auf Durchführbarkeit und mögliche Risiken zu prüfen und gemeinsam den passenden Dämmstoff und Optik für Ihr Vorhaben auszuwählen.

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3. Wir installieren das WDVS

Unser regionales Handwerksteam installiert Ihr WDVS. Ab jetzt können Sie im Winter Heizkosten sparen und im Sommer einen kühlen Wohnraum genießen.

— BEWERTUNGEN

Kunden berichten über Ihre Erfahrungen mit Dämmung Nord - transparent & einsehbar auf Google

Was soll ich sagen…grundsätzlich von der Verbraucherzentrale, wenn möglich, empfohlene und kosteneffiziente energetische Sanierungsmöglichkeit.

Darauf hin kurz gegoogelt und dann auf Dämmung Nord gestoßen. Nach der Kontaktaufnahme per Email, kam prompt ein sehr zeitnaher Termin für eine kostenlose Probebohrung vor Ort am Haus, um zu klären ob eine Einblasdämmung durchgeführt werden könnte.

Der Servicetechniker kam sehr pünktlich, war ausgesprochen nett und kompetent, wie im übrigen alle Mitarbeiter die ich erleben durfte! Er machte sehr zügig auf jeder Hausseite ein paar Probebohrungen, die er anschließend mit einer Periskop Kamera inspizierte und daraufhin wieder alle Löcher sehr sauber versiegelte.

Gleich im Anschluss hat er schon an seinem iPad die gesamten m³ berechnen können die benötigt werden würden und mir ein mündliches Angebot kommuniziert. Zusätzlich, wenn ich noch im Mai den Auftrag erledigen lassen würde, gab es noch 10% Rabbat – wow! Das verbindliche Angebot kam gleich am nächsten Tag per Email und unterschied sich nicht wesentlich vom mündlichen!

Ergo, Auftrag erteilt und einen Termin innerhalb von zwei Wochen bekommen!

Zur Durchführung kann ich nur sagen, das Team kam auf die Minute pünktlich! Die Jungs waren sehr freundlich, motiviert, kompetent, zügig, sauber und professionell! Es hat viel Spaß gemacht Ihnen bei der Arbeit zuzuschauen, wie ruhig und gelassen so eine Sanierung doch laufen kann, trotz des laufenden Generators 😉

Ich kann jedem nur empfehlen, bei dem es möglich ist und der es für sich für geeignet hält, diese Arbeit bei Dämmung Nord zu bestellen!

Andreas M.

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— UNSERE DÄMMUNGEN

Fassadendämmung in Buxtehude: unser Einsatzgebiet

Buxtehude fahren wir vom Standort Niedersachsen an; die Kernstadt und die Ortschaften Ottensen, Neukloster, Immenbeck, Hedendorf und Dammhausen gehören zum regelmäßigen Einsatzgebiet. Bundesweit führen wir rund 750 Dämmungen im Jahr aus, und hier vor Ort bleiben Gerüst, Ausführung und Abnahme in einer Hand.


Ist die Fassade nicht das erste Bauteil auf Ihrer Liste, führen diese Seiten weiter: Für zweischalige Häuser: Einblasdämmung in Buxtehude · Oberste Geschossdecke: Dachbodendämmung in Buxtehude · Dachschräge: Dachdämmung in Buxtehude

Stadtteile in Buxtehude: Bauformen und Eignung für WDVS

Stadtteil

Typische Bauform und Eignung für WDVS

Fachwerk-Altstadt (Kernstadt)

Denkmalgeprägter historischer Kern, Sanierungsgebiet bis 2002, Altstadtsatzung; für ein WDVS ungeeignet, stattdessen Innendämmung prüfen

Kernstadt-Wohnsiedlungen

Ein- und Zweifamilienhäuser der Wachstums- und Pendlerjahre; der größte Sanierungsblock der Stadt und der klassische WDVS-Fall

Ottensen

1972 eingemeindete, dörflich geprägte Ortschaft; älterer Bestand, Wandaufbau und Feuchtesituation vor der Planung prüfen

Neukloster

1972 eingemeindete Ortschaft mit Klostergeschichte; gewachsene Bebauung, bei unklarem Wandaufbau diffusionsoffener Aufbau sinnvoll

Immenbeck, Hedendorf, Dammhausen

Kleinere, ländlich geprägte Ortschaften mit dörflicher Bebauung; freistehende Häuser, Spechtschutz in Waldrandlagen einplanen

Neubaugebiet Giselbertstraße

Seit 2018 im Bau, rund 400 Wohneinheiten vom Einfamilien- bis zum Mehrfamilienhaus; Neubauten ohne Nachrüstbedarf an der Fassade


— FAQ

Häufige Fragen, die wir zum Thema WDVS bekommen

Über den Autor:

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Autor: Mate Rumstein - Bauleiter 

Mate Rumstein verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Industrieisolierer und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte unterschiedlicher Größen geleitet. Seine Karriere startete er als Bauleiter bei RS Isolierung GmbH, bevor er als Isolierer und Bauleiter zur A.S. Dämmtechnik GmbH in Hamburg wechselte. Dort spezialisierte er sich auf Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierungen. Über die Jahre hat Mate Rumstein umfassende Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Dämmung erworben und gilt als zuverlässiger Experte in seinem Fachgebiet.

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— VERZEICHNIS

Regionen WDVS

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