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Mitglied im Fachverband für Einblasdämmung

— ZUSAMMENGEFASST
Das Wichtigste zur WDVS-Dämmung in Troisdorf auf einen Blick

Kosten: 210–330 €/m² Fassade inklusive 20 % Förderung; ein freistehendes Wiederaufbauhaus in Sieglar mit 150 m² Fassade kommt auf 31.500 bis 49.500 € (Stand: September 2026).
Passt das zu Ihrem Haus?: 42,1 % der 17.071 Troisdorfer Wohngebäude entstanden zwischen 1949 und 1978. Bei einschaliger Wand oder schadhaftem Putz ist das WDVS die passende Maßnahme.
Was es bringt: 25–30 % weniger Heizenergie, warme Innenwände statt Zugluft entlang der Außenecken und eine Fassade, die nicht alle paar Jahre neu gestrichen werden muss.
Förderung: Das städtische Klimaschutz-Programm bezuschusste Wanddämmung, ist aber pausiert – für 2026 stehen 0 € im Haushaltsentwurf. Es bleiben § 35c EStG, BAFA und NRW.BANK.
So läuft es ab: Kostenlose Vor-Ort-Prüfung, Gerüst, Kleben und Dübeln der Dämmplatten, Armierung, Oberputz oder Riemchen – bei üblichen Fassadenflächen ein bis drei Wochen.
Inhalt
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Aufbau: Was sind die Bestandteile eines Wärmedämmverbundsystemes (WDVS) (hier klicken)
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Entscheidung 1 - Dämmstoffe: Welchen Dämmstoff sollten Sie wählen (hier klicken)
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Entscheidung 2 - Dämmstärke: Wie dick sollte die Dämmung sein (hier klicken)
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Entscheidung 3 - Optik: Wie soll die Oberfläche am Ende ausschauen (hier klicken)
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Ersparnisse: Mit wie viel Ersparnissen durch Heizkostensenkungen können Sie rechnen? (hier klicken)
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Förderung: Welche Fördermöglichkeiten haben Sie zu Verfügung? (hier klicken)
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Dämmpflicht: Wann sind Sie zu einer Dämmung mit einem WDVS gesetzlich verpflichtet? (hier klicken)
— DÄMMUNG
Was die WDVS-Dämmung in Troisdorf besonders macht
Troisdorf ist als Industriestadt gewachsen, und man sieht es dem Gebäudebestand an. Der Zensus 2022 zählt 17.071 Gebäude mit Wohnraum und 36.942 Wohnungen; 42,1 % davon stammen aus den Jahren 1949 bis 1978, weitere 16,2 % aus 1979 bis 1990. Zusammen mit den 15,9 % aus der Zeit vor 1949 ergibt das einen Bestand, der zu großen Teilen vor der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet wurde. Die durchschnittliche Wohnung misst 93 m², freistehende Einfamilienhäuser machen 25,2 % aus – Reihen- und Doppelhäuser prägen das Bild also mindestens ebenso stark.
Die Stadtteile erzählen jeweils eine eigene Baugeschichte. Rund um die Friedrich-Wilhelms-Hütte entstanden zwischen 1912 und 1922 die Werkssiedlungen Schwarze Kolonie und Kasino-Viertel, in Troisdorf-West die Rote Kolonie von 1912/13. In Oberlar baute die Dynamit AG in den 1930er Jahren Werkswohnungen, in Troisdorf-Mitte kamen bis 1938 insgesamt 328 firmennahe Wohnungen dazu. Sieglar und Spich wurden 1945 stark zerstört und danach großflächig neu bebaut – dort liegt der Schwerpunkt für Fassadensanierungen.
Bevor wir ein WDVS empfehlen, klären wir den Wandaufbau. Sitzt hinter der Verblendung eine durchgehende Luftschicht, ist die Einblasdämmung in Troisdorf für 25–45 €/m² wirtschaftlich kaum zu schlagen und verändert das Erscheinungsbild nicht. Fehlt die Hohlschicht oder ist die Fassade ohnehin sanierungsreif, spielt das Wärmedämmverbundsystem seine Stärken aus: lückenlose Dämmebene und neue Oberfläche in einem Arbeitsgang.
Ein Punkt ist in Troisdorf besonders zu beachten: Für Rote Kolonie, Schwarze Kolonie und Kasino-Viertel bestehen seit 1990 Denkmalbereichssatzungen. Veränderungen der äußeren Gestalt sind dort nach § 9 DSchG NRW erlaubnispflichtig, und ein WDVS verändert die Ansicht sichtbar. Wer in diesen Siedlungen wohnt, sollte den Weg über die Denkmalbehörde einplanen; ein Entwurf zur Neufassung sieht vor, dass sich Erweiterungen in Form, Farbe und Material dem Siedlungscharakter anpassen.
— ERKLÄRUNG
Wie funktioniert die Dämmung Ihrer Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS)?
Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist die häufigste und effizienteste Methode, um Ihre Fassade zu dämmen (vorausgesetzt, Sie haben keine Hohlschicht im Mauerwerk, wenn Sie eine Hohlschicht haben, schauen Sie hier). Das Verfahren wird seit den 1970er Jahren erfolgreich in Deutschland eingesetzt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Der Aufbau besteht aus mehreren Schichten, die jeweils spezifische Funktionen erfüllen. Unten finden Sie eine Grafik eines typischen Aufbaus inklusive der jeweiligen Funktion.
Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems

Erläuterung Bestandteile WDVS
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Dämmplatten: Diese bilden das Herzstück des Systems und bestehen meist aus expandiertem Polystyrol (EPS) oder Mineralwolle. Sie werden direkt auf die Außenwand des Gebäudes geklebt oder mechanisch befestigt.
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Kleber: Der Kleber sorgt für die sichere und dauerhafte Befestigung der Dämmplatten am Untergrund. Abhängig von der Beschaffenheit der Fassade wird er entweder punktuell oder vollflächig aufgetragen.
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Dübel: Zur zusätzlichen Stabilisierung der Dämmplatten werden spezielle Dübel verwendet, die die Platten mechanisch verankern und so die Langlebigkeit des Systems erhöhen.
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Armierungsschicht: Diese Schicht besteht aus einem Armierungsmörtel, in den ein Armierungsgewebe eingebettet ist. Sie schützt das System vor mechanischen Schäden und verhindert die Bildung von Rissen.
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Oberputz: Der abschließende Oberputz gibt der Fassade ihr endgültiges Aussehen und bietet zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. Er kann in unterschiedlichen Strukturen und Farben gestaltet werden, um den optischen Ansprüchen gerecht zu werden.
— KOSTEN
Wie teuer ist ein WDVS in Troisdorf?
Fünf Größen bewegen den Quadratmeterpreis in Troisdorf nach oben oder unten. Zustand der Fassade: Wo Altputz hohl liegt oder Fugen ausgewaschen sind, kommt Abbruch- und Vorbereitungsarbeit hinzu. Gebäudeform: Die geschlossenen Zeilen der Werkssiedlungen sind pro Quadratmeter günstiger als ein Haus mit Erker, Wintergarten und mehreren Dachgauben. Fenstertausch: Neue Fenster in der Dämmebene erhöhen die Rechnung im Moment, verhindern aber Wärmebrücken, die sich später nicht mehr korrigieren lassen. Dachüberstand: Ist er zu knapp für die neue Wandstärke, muss die Sparrenlage verlängert werden – ein Posten, den viele Angebote verschweigen. Oberfläche: Ziegelriemchen und Sockelverkleidungen liegen spürbar über einem Standardputz, sind in verklinkerten Nachbarschaften aber oft die einzige stimmige Lösung. Hinzu kommt in den Denkmalbereichen der Abstimmungsaufwand mit der Behörde.
Position | Preis pro m² WDVS Dämmung | Kosten für ein Haus mit 100 m² Fassadenfläche |
|---|---|---|
Gerüst | Ab 22 €/m² | 2.200 € |
Dämmstoff | Ab 29 €/m² | 2.900 € |
Putz | Ab 36 €/m² | 3.600 € |
Arbeitslohn | Ab 123 €/m² | 12.300 € |
Gesamt | 210-330 €/m² | 21.000 € - 33.000 € |
Tabelle: Übersicht Kosten der einzelnen WDVS Bestandteile & Kosten für 100m² WDVS Dämmung
Fazit: Wie teuer ist ein WDVS
Mit EPS oder Mineralwolle, 14 bis 16 cm Dämmstärke und mineralischem Oberputz bewegen sich die Kosten in Troisdorf zwischen 210 und 330 € je Quadratmeter Fassade. Das freistehende Wiederaufbauhaus mit 150 m² Außenwand kommt damit auf 31.500 bis 49.500 €. Ein kommunaler Zuschuss ist derzeit nicht verfügbar, weil das städtische Programm pausiert – die Bundesförderung ist dagegen fest kalkulierbar. Welche Position wie viel ausmacht, schlüsselt unsere WDVS-Kostenübersicht auf.
Alle Preisangaben verstehen sich inkl. 20 % Förderung als unverbindliche Richtwerte. Den exakten Preis erhalten Sie nach einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
— KOSTENRECHNER
Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Kosten berechnen?
— FÖRDERUNG
Welche Förderung gibt es für WDVS in Troisdorf?

Troisdorf hatte mit dem Programm „Klimaschutz und Klimafolgenanpassung“ eine echte kommunale Förderung: Teil A bezuschusste die Wanddämmung mit 20 beziehungsweise 40 € je Quadratmeter, gedeckelt auf 2.000 oder 4.000 €. Dieses Programm ist derzeit nicht antragsfähig. Nach der offiziellen Statusmeldung der Stadt vom 6. Mai 2026 waren die Mittel für 2025 bereits seit dem 15. Oktober 2025 ausgeschöpft, und im Haushaltsentwurf für 2026 sind 0 € vorgesehen; eine Neuauflage gilt der Stadt als unwahrscheinlich. Wir führen es hier auf, damit Sie es nicht fälschlich einplanen – und empfehlen, den Stand vor Antragstellung bei der Stadt zu erfragen. Landesseitig bleibt die NRW.BANK.Gebäudesanierung mit einem zinsgünstigen Darlehen von 2.500 bis 150.000 € je Wohneinheit.
Verlässlich planbar ist die Bundesförderung. Sie haben die Wahl zwischen zwei Wegen, die sich für dieselbe Maßnahme gegenseitig ausschließen. Erstens der Steuerbonus nach § 35c EStG: 20 % der Aufwendungen für Material und Handwerkerleistung, verteilt auf drei Veranlagungszeiträume mit 7 %, 7 % und 6 %, begrenzt auf 40.000 € je Objekt. Zweitens die BAFA-Bundesförderung für effiziente Gebäude mit 15 % Zuschuss auf förderfähige Kosten bis 30.000 € je Wohneinheit; der iSFP-Bonus von 5 % greift seit dem 21. Juli 2026 erst oberhalb dieser Grenze. Beide verlangen einen U-Wert von höchstens 0,20 W/(m²K) für die gedämmte Außenwand und einen Antrag vor Beauftragung. Die Details und die Reihenfolge der Schritte stehen auf unserer Seite zur Förderung für WDVS.
— DAS VERFAHREN
Wie wird das WDVS auf Ihre Fassade installiert?

1. Vorbereitung des Untergrunds
Der Untergrund auf Ihrer Fassade muss sorgfältig vorbereitet werden, um eine optimale Haftung der Dämmplatten zu gewährleisten. Dies umfasst das Entfernen loser Teile sowie die Überprüfung und gegebenenfalls Überarbeitung von Fensterbänken, Brüstungsabdeckungen und Dachüberständen. Unebenheiten werden ausgeglichen, und Fassade wird gründlich gereinigt, um Staub und Schmutz zu entfernen.
2. Auftragen des Klebers
Die Dämmplatten werden mit einem speziellen, hochleistungsfähigen Kleber auf die vorbereitete Fassade aufgebracht. Je nach Beschaffenheit der Fassade erfolgt der Kleberauftrag punktuell oder vollflächig.


3. Anbringen der Dämmplatten
Die Dämmplatten sind in den frischen Klebemörtel einzusetzen und sorgfältig auszurichten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Platten fest anliegen und keine Hohlräume entstehen. Die Platten sind im Verbund zu kleben, um eine durchgehende Dämmschicht zu gewährleisten. Durch ein passgenaues und dicht aneinandergefügtes Einsetzen werden Wärmebrücken vermieden.
4. Verdübeln der Dämmplatten
Zur zusätzlichen Sicherung werden die Dämmplatten mit speziellen Dübeln mechanisch befestigt. Diese Maßnahme erhöht die Stabilität und Sicherheit des Systems, insbesondere bei hohen Gebäuden oder stark beanspruchten Fassaden.


5. Aufbringen der Armierungsschicht
Auf die befestigten Dämmplatten wird eine Armierungsschicht aufgetragen. Diese besteht aus einem hochwertigen Armierungsmörtel, in den ein robustes Armierungsgewebe eingebettet wird. Diese Schicht schützt das WDVS vor mechanischen Beschädigungen und Rissbildungen und sorgt für eine langlebige und stabile Fassade.
6. Auftragen des Putzgrundes
Nachdem die Armierungsschicht getrocknet ist, kann der Putzgrund aufgetragen werden. Dieser muss auf das WDVS abgestimmt sein. Es gibt mineralische, organische oder Silikatputze, deren Wahl von den Projektanforderungen und Untergrundeigenschaften abhängt. Der Putzgrund wird gleichmäßig mit Rolle oder Pinsel aufgetragen. Eine gleichmäßige Schichtdicke ist entscheidend für die optimale Haftung.


7. Auftragen des Oberputzes
Nach dem vollständigen Trocknen der Armierungsschicht und dem Putzgrund wird der Oberputz aufgetragen. Dieser kann in verschiedenen Strukturen und Farben gestaltet werden und verleiht der Fassade ihr endgültiges, ästhetisch ansprechendes Aussehen. Der Oberputz bietet zudem einen zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen.
— VORBEREITUNG & NACHBEREITUNG
Um eine korrekte Installation zu gewährleisten müssen je nach Projekt verschiedene Vor- und Nacharbeiten an Ihrem Haus getätigt werden
Die Installation eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) erfordert eine enge Zusammenarbeit verschiedener Gewerke, um sicherzustellen, dass das System korrekt installiert wird und keine Risiken für Ihre Fassade oder das WDVS selbst entstehen. Hier sind einige der wesentlichen Aufgaben, die durchgeführt werden müssen:
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Einbau von Sockelleisten: Im Sockelbereich des Gebäudes werden spezielle Sockelleisten durch das Maurer- oder Fassadenbaugewerbe montiert. Diese Leisten dichten den Übergang zwischen Dämmung und Erdreich ab, um Feuchtigkeitsschäden zu verhindern.
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Nacharbeiten an Fensterbänken: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade erhöht, müssen Fensterbänke entsprechend angepasst werden. Diese Arbeiten werden von Fensterbauern oder Schreinern ausgeführt, um sicherzustellen, dass die Fensterbänke bündig mit der neuen Fassade abschließen und Wasser sicher abgeleitet wird. Diese Nacharbeiten erfolgen typischerweise nach der Anbringung der Dämmplatten.
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Nachjustieren von Türen: Durch die zusätzliche Dämmung kann es erforderlich sein, Türen und Fenster nachzujustieren, damit sie weiterhin ordnungsgemäß schließen. Diese Aufgabe wird von Tür- und Fensterbauern durchgeführt und sollte nach der Installation des WDVS erfolgen, um die Funktionalität der Türen und Fenster zu gewährleisten.
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Abdichtung der Anschlüsse: Alle Anschlüsse und Übergänge, wie an Dachrändern, Fensterrahmen oder im Sockelbereich, müssen von Spezialisten für Abdichtungsarbeiten abgedichtet werden. Dies verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, was entscheidend für die Vermeidung von Schäden an der Fassade und dem WDVS ist. Diese Arbeiten erfolgen im Anschluss an die Installation der Dämmplatten und vor dem Aufbringen der Endbeschichtung.
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Anpassung an systemfremde Bauteile: Bei der WDVS-Installation müssen systemfremde Bauteile wie Balkone, Vordächer oder Lüftungsschächte berücksichtigt werden. Diese Bauteile müssen von spezialisierten Baugewerken korrekt integriert werden, um Wärmebrücken zu vermeiden und die Dichtigkeit des Systems zu sichern. Diese Anpassungen erfolgen während der gesamten WDVS-Installation.
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Anpassung der Dachüberstände: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade vergrößert, müssen Dachüberstände oft angepasst werden, um die Fassade inklusive WDVS vollständig abzudecken und vor Witterung zu schützen. Diese Arbeiten werden von Dachdeckern durchgeführt und finden in der Regel vor oder während der Installation des WDVS statt.
WDVS erweiterte Arbeiten
Erweiterter Dachüberstand
Schutz der Fassade & Dämmung vor Niederschlag
Feuchtigkeitsschutz am Sockel
Schutz der erdberührenden ELemente vor Feuchtigkeit am Sockel
Anschlussfugen am Fenster
Mindestens 3cm überdämmt an Fenster um Wärmebrücken zu verhondern
Lüftung Fenster
Lüftungssystem am Fenster
— DÄMMSTOFFE
Welcher Dämmstoff für Ihr WDVS in Troisdorf?

Ob EPS, Mineralwolle oder Holzfaser die richtige Platte ist, hängt in Troisdorf an drei Fragen: Wie hoch ist das Gebäude, wie soll die Oberfläche aussehen, und wie diffusionsoffen soll der Wandaufbau bleiben?
EPS-Hartschaum ist bei Ein- und Zweifamilienhäusern der Standard. Mit Wärmeleitgruppe 032 bis 035 erreichen 14 bis 16 cm den geforderten U-Wert, das Material ist leicht und lässt Detailanschlüsse sauber ausbilden. Brandriegel aus Mineralwolle über den Fensterreihen gehören zur Ausführung.
Mineralwolle brennt nicht und liegt in Baustoffklasse A1. Bei den mehrgeschossigen Wohnbauten aus dem Werkswohnungsbau und überall dort, wo eine Eigentümergemeinschaft entscheidet, ist sie die konfliktfreiere Wahl. Sie verbessert nebenbei den Schallschutz an vielbefahrenen Straßen.
Holzfaserplatten nehmen Feuchte auf und geben sie wieder ab. In den Denkmalbereichen, wo ohnehin jede Änderung abgestimmt wird, kann dieser bauphysikalisch behutsame Aufbau ein Argument gegenüber der Behörde sein. Sie sind der teuerste der drei Werkstoffe und brauchen einen abgestimmten Putzaufbau.
Auswahlkriterien für den Dämmstoff
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Wärmedämmleistung (Wärmeleitfähigkeit): Ein niedriger Wert der Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) bedeutet, dass der Dämmstoff eine hohe Dämmwirkung hat. Je niedriger der λ-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Materials.
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Brandschutz: Je nach Gebäudetyp und Nutzungsart können strenge Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden. Dämmstoffe sind in verschiedene Brandklassen eingeteilt, und die Wahl des richtigen Materials kann entscheidend für die Sicherheit sein.
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Feuchtigkeitsbeständigkeit: Der Umgang mit Feuchtigkeit variiert teilweise zwischen den Dämmstoffen.
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Ökologische Aspekte: Für einige Bauherren kann die ökologische Bilanz eines Dämmstoffs eine Rolle spielen. Dies umfasst die Herstellung und die Entsorgung des Dämmstoffes.
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Kosten: Natürlich spielen die Kosten des Dämmstoffs eine wesentliche Rolle bei der Auswahl.
Übersicht der gängigen Dämmstoffe
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Expandiertes Polystyrol (EPS) oder auch Styropor:
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Verwendung: EPS ist der am häufigsten verwendete Dämmstoff in WDVS.
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Vorteile: Es bietet eine gute Dämmleistung bei relativ geringen Kosten. EPS ist leicht, einfach zu verarbeiten und hat eine lange Lebensdauer.
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Nachteile: EPS ist brennbar (Brandklasse B1) und erfordert daher zusätzliche Maßnahmen zum Brandschutz. Außerdem ist es nicht umweltfreundlich, da es aus Erdöl gewonnen wird und die Entsorgung problematisch sein kann. Außerdem kann es Feuchtigkeit nicht gut weiterleiten.
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Mineralwolle (Stein- oder Glaswolle):
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Verwendung: Mineralwolle wird häufig in Gebäuden eingesetzt, bei denen hohe Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden.
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Vorteile: Sie ist nicht brennbar (Brandklasse A1) und bietet zudem eine gute Schalldämmung. Mineralwolle kann außerdem besser Feuchtigkeit weiterleiten als z.B. EPS, ohne selbst Schaden zu nehmen.
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Nachteile: Mineralwolle ist teurer als EPS.
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Polyurethan (PUR):
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Verwendung: PUR-Dämmstoffe bieten eine sehr hohe Dämmleistung, selbst bei geringer Materialdicke.
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Vorteile: Sie sind besonders geeignet für Situationen, in denen der Platz begrenzt ist und dennoch eine hohe Dämmwirkung erzielt werden soll. PUR ist feuchtigkeitsbeständig und langlebig.
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Nachteile: PUR ist ebenfalls brennbar und kann bei der Verbrennung giftige Gase freisetzen. Zudem ist es ein teures Material und hat eine schlechte ökologische Bilanz, da es aus petrochemischen Produkten hergestellt wird.
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Holzfaserplatten:
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Verwendung: Holzfaserplatten werden häufig in ökologischen Bauprojekten eingesetzt.
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Vorteile: Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und bieten eine gute Diffusionsoffenheit, was zu einem gesunden Raumklima beiträgt. Sie haben auch gute schallisolierende Eigenschaften.
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Nachteile: Holzfaserplatten sind weniger effizient in der Wärmedämmung als synthetische Materialien und können im Vergleich teurer sein. Außerdem müssen sie gut vor Feuchtigkeit geschützt werden, da sie sonst Schaden nehmen können.
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Schaumglasplatten
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Verwendung: Schaumglasplatten werden in Bereichen eingesetzt, wo eine hohe Druckfestigkeit und absolute Feuchtigkeitsresistenz gefordert sind, beispielsweise bei der Dämmung von Flachdächern, Kellerwänden und im Sockelbereich.
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Vorteile: Schaumglas ist komplett feuchtigkeitsunempfindlich und nicht brennbar (Brandklasse A1). Es bietet eine hervorragende Dämmleistung und ist zudem sehr druckfest, was es ideal für stark belastete Flächen macht. Da es aus recyceltem Glas besteht, hat es auch eine gute ökologische Bilanz und ist resistent gegen Schädlinge und Schimmel.
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Nachteile: Schaumglasplatten sind vergleichsweise teuer und auch relativ schwer, was die Handhabung und den Einbau erschwert. Außerdem ist das Material spröde, was bei unsachgemäßer Handhabung zu Beschädigungen führen kann.
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Phenol-Hartschaumplatten:
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Verwendung: Phenol-Hartschaumplatten werden vor allem dort verwendet, wo eine extrem hohe Dämmleistung bei minimaler Materialdicke erforderlich ist, zum Beispiel in Passivhäusern oder bei energetischen Sanierungen mit beengten Platzverhältnissen.
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Vorteile: Phenol-Hartschaum bietet eine hervorragende Dämmleistung mit einem sehr niedrigen Wärmeleitwert, wodurch schon bei geringer Dicke eine sehr gute Dämmwirkung erzielt wird. Das Material ist schwer entflammbar (Brandklasse B1) und hat eine hohe Druckfestigkeit.
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Nachteile: Phenol-Hartschaumplatten sind deutlich teurer als viele andere Dämmstoffe und können bei der Verarbeitung spröde sein, was das Handling erschwert. Zudem sind sie nicht diffusionsoffen, was in bestimmten Anwendungen Probleme mit Feuchtigkeitsmanagement verursachen kann.
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Tabelle der gängigen WDVS Dämmstoffe
Dämmstoff | WLG-Klasse | Brandschutzklasse | Preis pro m² (bei 160 mm) |
|---|---|---|---|
Polystyrol (EPS) | 032-040 | B1 (schwer entflammbar) | 20-25 €/m² |
Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle) | 033-040 | A1 (nicht brennbar) | 38-45 €/m² |
Polyurethan (PUR) | 023-030 | B1 (schwer entflammbar) | 45-55 €/m² |
Holzfaserplatten | 040-045 | B1 (schwer entflammbar) | 50-60 €/m² |
Schaumglasplatten | 035-045 | A1 (nicht brennbar) | 60-80 €/m² |
Phenolharz-Hartschaumplatten | 020-025 | B1 (schwer entflammbar) | 55-70 €/m² |
Der beste Dämmstoff für Ihre WDVS-Dämmung in Troisdorf
Für das freistehende oder gereihte Einfamilienhaus der Wiederaufbaujahre in Sieglar, Spich oder Oberlar ist EPS mit mineralischem Oberputz die Empfehlung: technisch unkritisch, preislich am günstigsten, in der Ausführung erprobt. Sobald das Gebäude mehr als zwei Vollgeschosse hat oder mehrere Eigentümer beteiligt sind, raten wir zu Mineralwolle – Brandschutz wird dann zur Entscheidungsfrage, nicht zur Detailfrage. Steht Ihr Haus in einer der denkmalgeschützten Werkssiedlungen, beginnt die Materialwahl ohnehin beim Gespräch mit der Denkmalbehörde; Holzfaser oder Mineralwolle mit Riemchenoberfläche haben dort erfahrungsgemäß die besseren Karten als eine glatte Putzfassade. Was für Ihr Haus gilt, halten wir nach der kostenlosen Vor-Ort-Prüfung schriftlich fest.
— DÄMMSTÄRKE
2. Entscheidung: Wie dick soll Ihre Dämmung sein?
Auch bei der Wahl der richtigen Dämmstärke (Dicke der Dämmung) sollten Sie mehrere Faktoren beachten. Die Dämmstärke beeinflusst direkt die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) der Fassade, also die Menge an Wärme, die durch die Wände nach außen entweichen kann. Es gibt hier regulatorische Vorschriften auf der einen Seite und Überlegungen aus Kosten- und Bausubstanzaspekten sowie optischen Gesichtspunkten auf der anderen Seite. Die Entscheidungskriterien können wie folgt gegliedert werden:
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Energetische Anforderungen: Die energetischen Vorgaben der aktuellen Gebäudeenergiegesetze (GEG) legt eine Mindestanforderungen von 0,24 W/(m∙K) an den U-Wert der Fassade fest für eine Förderung muss ein U-Wert von 0,2 W/(m∙K) erreicht werden. Für die häufigsten Dämmstoffe (EPS und Mineralwolle) haben Sie den U-Wert von 0,2 W/(m∙K) meistens bei 16cm Dämmung erreicht. Bei Zellulose oder Holzfaserplatten müssen Sie eher auf 20-24cm gehen. Generell gilt, je niedriger der U-Wert sein soll, desto dicker muss die Dämmung ausfallen. Insbesondere nachhaltige Dämmstoffe wie Holzfasern benötigen sehr dicke Dämmungen.
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Gebäudetyp und Bauweise: Bei älteren Gebäuden mit schlechterer Grunddämmung kann eine stärkere Dämmung erforderlich sein, um energetische Standards zu erreichen. Bei Neubauten, die bereits auf Energieeffizienz ausgelegt sind, kann eine geringere Dämmstärke ausreichend sein.
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Ästhetische und bauliche Einschränkungen: Eine dickere Dämmung verändert die Fassadenoptik und kann Einfluss auf Fensterlaibungen, Dachüberstände und andere architektonische Details haben. In engen Straßen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden kann die maximale Dämmstärke baulich begrenzt sein.
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Kosten-Nutzen-Verhältnis: Eine stärkere Dämmung führt zu höheren Investitionskosten, bringt aber langfristig größere Energieeinsparungen. Es ist wichtig, das optimale Verhältnis zwischen Investitionskosten und Energieeinsparung zu finden.
Ratschlag zur Auswahl der Dämmstärke
Als Faustregel gilt, dass für die meisten Gebäude eine Dämmstärke zwischen 12 und 20 cm ausreichend ist, um moderne energetische Anforderungen zu erfüllen. Für Neubauten oder energetisch optimierte Gebäude können Sie oftmals eine geringere Dämmstärke auswählen, während Sie bei Altbauten oder in extremen Klimazonen lieber eine stärkere Dämmung wählen sollten. Insgesamt sollte die Dämmstärke so gewählt werden, dass sie den besten Kompromiss zwischen Energieeffizienz, Kosten, baulichen Anforderungen und ästhetischen Ansprüchen bietet.
— OPTIK
Gestaltung: So sieht Ihre Fassade in Troisdorf nach dem WDVS aus
Ein WDVS verändert die Ansicht Ihres Hauses dauerhaft. Fünf Entscheidungen bestimmen, ob das Ergebnis stimmig wirkt:
Putzstruktur: Feiner Scheibenputz wirkt ruhig, ein Kratzputz mit gröberem Korn nimmt die Handschrift der Nachkriegsbauten auf. Die Wahl beeinflusst auch, wie stark sich Verschmutzung später abzeichnet.
Farbe: Unter einem Hellbezugswert von 20 erwärmt sich die Oberfläche zu stark und der Putz arbeitet. Kräftige Töne setzen wir mit reflektierenden Pigmenten um, statt sie auszuschließen.
Riemchen: In den Werkssiedlungen und überall dort, wo die Nachbarschaft verklinkert ist, erhalten dünne Ziegelriemchen auf der Dämmplatte den Charakter des Hauses – zu höherem Preis, dafür wartungsarm.
Sockel: Der Spritzwasserbereich erhält eine druckfeste Dämmung und einen eigenen Sockelputz. Sauber abgesetzt wirkt das Haus danach gegliedert statt monolithisch.
Fenster und Fugen: Laibungen werden gedämmt, Fensterbänke verlängert, Dehnfugen an Gebäudeversprüngen gesetzt. Ohne diese Details reißt der Putz später an den immer gleichen Stellen.
In den Denkmalbereichen Rote Kolonie, Schwarze Kolonie und Kasino-Viertel entscheidet nicht der Geschmack allein: Dort ist die äußere Gestalt geschützt, Farbe und Material werden mit der Behörde abgestimmt. Wir bereiten die Unterlagen dafür vor, bevor das Gerüst bestellt wird.

1. WDVS mit weißem Putz
Eine Fassade mit weißem Putz ist die klassische Wahl für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Sie verleiht Ihrer Immobilie ein zeitloses und elegantes Erscheinungsbild, das sich harmonisch in verschiedene architektonische Stile einfügt. Diese Option ist besonders pflegeleicht und bietet gleichzeitig zahlreiche Möglichkeiten, durch verschiedene Putztechniken individuelle Akzente zu setzen.
2. WDVS mit Klinkerriemchen
Wenn Sie den robusten und traditionellen Look von Klinker bevorzugen, bietet das WDVS mit Klinker-Riemchen eine attraktive Option für Sie. Klinker-Riemchen bestehen aus dünnen, etwa 1 bis 2 cm starken Scheiben, die aus echtem Ziegelmaterial gefertigt werden. Klinker-Riemchen sind widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und sorgen für eine langlebige und wartungsarme Fassade.


3. WDVS mit Holzverkleidung
Eine Holzverkleidung auf einem WDVS verbindet moderne Ästhetik mit natürlichem Charme. Diese Option eignet sich besonders für Gebäude, die eine warme und einladende Ausstrahlung haben sollen. Holz verleiht der Fassade ein einzigartiges, organisches Aussehen und kann je nach Wahl der Holzart und Farbe individuell angepasst werden. Durch spezielle Oberflächenbehandlungen bleibt das Holz lange schön und schützt das Gebäude zusätzlich vor äußeren Einflüssen.
— RISIKEN
Risiken eines WDVS in Troisdorf – und wie wir sie vermeiden
Vier Themen tauchen bei jedem Wärmedämmverbundsystem auf. Algenbewuchs: Die gedämmte Oberfläche kühlt nachts weiter aus als eine Massivwand, Tauwasser bleibt länger stehen. Auf schattigen Nord- und Nordwestseiten und unter Baumbestand setzen wir mineralische Oberputze ein und achten auf Traufüberstände, die Wasser wirklich ableiten. Wärmebrücken: Fensterlaibungen, Rollladenkästen und auskragende Balkonplatten sind die Stellen, an denen Innenoberflächen kalt bleiben und Schimmel entstehen kann; sie werden mitgeplant, nicht nachträglich repariert. Brandschutz: Über Fensteröffnungen und in Geschosshöhe setzen wir bei EPS Brandriegel aus Mineralwolle – Bestandteil des Angebots, kein Zusatzposten. Spechte: Sie prüfen Fassaden akustisch und öffnen hohl klingende Stellen. Ein satt aufgezogener Armierungsputz und Riemchen in Randlagen mit Grün nehmen das Risiko deutlich zurück.
Übersicht der Risiken eines WDVS:
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Wärmebrücken:
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Ursache: Wärmebrücken entstehen häufig an Stellen, an denen das WDVS unterbrochen ist, wie bei Fenster- und Türanschlüssen oder bei der Befestigung von Bauteilen (z. B. Markisen oder Geländern). Auch unzureichend überlappende Dämmplatten oder fehlerhafte Anbringung können Wärmebrücken verursachen.
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Folgen: Wärmebrücken führen zu einem erhöhten Wärmeverlust und können zu Kondenswasserbildung zwischen kalten und warmen Bauteilen führen. Dies erhöht das Risiko von Schimmelbildung und verringert die Energieeffizienz des Gebäudes.
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Vermeidung: Um Wärmebrücken zu vermeiden, ist eine sorgfältige Planung und Ausführung der Anschlüsse und Befestigungspunkte erforderlich. Eine durchgehende Dämmung ohne Unterbrechungen ist essenziell, und alle Übergänge sollten fachgerecht abgedichtet werden.
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Feuchtigkeitsprobleme:
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Ursache: Feuchtigkeit kann in das WDVS eindringen, wenn es nicht richtig abgedichtet ist, insbesondere an kritischen Punkten wie Anschlüssen, Fugen oder beschädigten Stellen. Auch eine falsche Verarbeitung des Putzes oder der Dämmplatten kann zu Feuchtigkeitsproblemen führen.
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Folgen: Eingedrungene Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und Algenwachstum auf der Fassade führen. Langfristig kann dies die Dämmwirkung vermindern und die Bausubstanz Ihres Gebäudes schädigen.
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Vermeidung: Um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden, müssen alle Fugen, Anschlüsse und Übergänge sorgfältig abgedichtet werden. Zudem sollte die Fassade regelmäßig auf Schäden und undichte Stellen überprüft werden.
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Rissbildungen:
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Ursache: Risse können durch Bewegungen im Bauwerk, Temperaturschwankungen oder unsachgemäße Verarbeitung des WDVS entstehen. Auch unzureichend angebrachte Dehnungsfugen können zu Rissbildungen führen.
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Folgen: Risse in der Fassade können nicht nur die Optik beeinträchtigen, sondern auch das Eindringen von Feuchtigkeit ermöglichen, was wiederum Schimmelbildung und eine Beeinträchtigung der Dämmleistung zur Folge haben kann.
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Vermeidung: Um Rissbildungen vorzubeugen, sollten Bewegungsfugen korrekt eingeplant und ausgeführt werden. Eine fachgerechte Verarbeitung des Putzes und der Dämmplatten ist ebenfalls entscheidend, um Spannungen in der Fassade zu minimieren.
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Algen- und Pilzbefall:
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Ursache: Algen- und Pilzbefall tritt besonders auf feuchten und schattigen Fassaden auf, die oft schlecht belüftet sind. Dies kann durch anhaltende Feuchtigkeit und fehlende Sonneneinstrahlung begünstigt werden.
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Folgen: Algen und Pilze beeinträchtigen die Optik der Fassade und können langfristig die Bausubstanz schädigen, wenn sie nicht entfernt werden.
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Vermeidung: Um Algen- und Pilzbefall zu verhindern, sollten Fassaden mit einem wasserabweisenden und diffusionsoffenen Putz versehen werden. Regelmäßige Reinigung und gegebenenfalls der Einsatz von fungiziden Beschichtungen können das Wachstum von Algen und Pilzen verhindern. Um hierzu mehr zu erfahren, klicken Sie hier.
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Verfärbungen:
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Ursache: Verfärbungen, insbesondere helle Flecken, können durch punktuelle Wärmebrücken entstehen, die durch die Befestigungselemente des WDVS verursacht werden.
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Folgen: Diese Flecken beeinträchtigen die ästhetische Erscheinung der Fassade und können ein Hinweis auf ineffiziente Dämmung an diesen Stellen sein.
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Vermeidung: Die Verwendung von wärmebrückenfreien Befestigungselementen und die richtige Überdeckung der Dämmplatten können Verfärbungen verhindern.
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Ablösungen:
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Ursache: Unsachgemäß angebrachte Dämmplatten können sich von der Fassade lösen, insbesondere wenn der Untergrund nicht ausreichend vorbereitet wurde oder ungeeignete Kleber verwendet wurden.
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Folgen: Ablösungen der Dämmung gefährden die Sicherheit und können zu erheblichen Wärmeverlusten führen. Zudem sind die Reparaturkosten in solchen Fällen oft hoch.
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Vermeidung: Eine gründliche Vorbereitung des Untergrunds und die Verwendung von qualitativ hochwertigen Materialien sowie die korrekte Anwendung der Befestigungsmethoden sind essenziell, um Ablösungen zu verhindern.
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— HEIZKOSTENERSPARNISSE
Wie viel Heizkosten spart ein WDVS in Troisdorf?
Der U-Wert beschreibt den Wärmestrom durch die Wand: je niedriger, desto weniger Energie verlässt das Haus. Eine ungedämmte Außenwand aus der Zeit vor der ersten Wärmeschutzverordnung liegt oft um 1,0 W/(m²K). Mit einem WDVS in üblicher Stärke landen Sie bei 0,20 W/(m²K) – dem Wert, den die Bundesförderung als Bedingung setzt. Weil die Fassade das größte Bauteil der Hülle ist, sinkt der Heizwärmebedarf erfahrungsgemäß um 25–30 %.
Für Troisdorf gerechnet: 3.500 € Jahresheizkosten bei 110 m² Wohnfläche bedeuten eine Ersparnis von 875 bis 1.050 € pro Jahr. Gegenüber der Investition von 31.500 bis 49.500 € für das freistehende Haus mit 150 m² Fassade sind das rechnerisch rund 30 bis 60 Jahre bis zum Ausgleich – ohne jede Förderung und ohne den Wert der neuen Fassade. Mit dem Steuerbonus oder dem BAFA-Zuschuss und mit der Überlegung, dass ein Neuputz ohnehin fällig gewesen wäre, verschiebt sich diese Rechnung erheblich.

— HEIZKOSTENEINSPARUNGEN
Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Heizkosteneinsparungen berechnen?
— VORTEILE UND NACHTEILE
Vor- und Nachteile von einem WDVS
Ein Wärmedämmverbundsystem bietet zahlreiche Vorteile, vor allem in Bezug auf Energieeffizienz, Langlebigkeit der Immobilie und Wohnkomfort. Es kann den Energieverbrauch eines Gebäudes erheblich senken, die Fassade schützen und den Wert Ihrer Immobilie steigern. Allerdings gibt es auch einige Nachteile, wie hohe Investitionskosten, potenzielle Probleme mit Algenbildung und Feuchtigkeitsproblemen sowie die Schwierigkeit, das System bei denkmalgeschützten Gebäuden einzusetzen. Hier finden Sie eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile.
Tabelle: Vor und Nachteile WDVS
Vorteil | Nachteil |
|---|---|
Energieeffizienz: Ein gut installiertes WDVS kann Ihren Energieverbrauch erheblich reduzieren, was zu niedrigeren Heizkosten und weniger CO₂-Emissionen führt. | Kosten und Amortisierung: Die hohen Investitionskosten für das WDVS und die späte Amortisation, die oft erst nach etwa 20 Jahren eintritt, können abschreckend sein. |
Langlebigkeit: Ein WDVS schützt die Fassade vor Witterungseinflüssen und kann die Lebensdauer der Bausubstanz verlängern. | Algenbildung und Feuchtigkeitsprobleme: Durch die thermische Abkopplung des Außenputzes vom Mauerwerk kann es zu Algenbildung kommen, insbesondere wenn keine Schutzmaßnahmen wie Kunstharz mit Biozid getroffen werden. |
Komfort: Die verbesserte Dämmung sorgt für ein angenehmeres und gleichmäßigeres Raumklima. | Recyclingprobleme: Besonders bei Styropor-WDVS ist die Entsorgung problematisch, da es als Sondermüll behandelt werden muss. |
Umweltschutz: Durch die Reduktion des Energieverbrauchs trägt das WDVS zum Klimaschutz bei. | Eingeschränkte Ästhetik: Trotz vielfältiger Gestaltungsmöglichkeiten, sind bestimmte ästhetische Einschränkungen bei der Fassade gegeben, z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden. |
Wertsteigerung: Die energetische Sanierung mit WDVS kann den Wert Ihrer Immobilie steigern und ihre Marktchancen verbessern. | |
Ästhetik: Das WDVS bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für die Fassade, von Oberputz bis zu Klinker-Optiken und bietet sich an, wenn Sie einen Wechsel der Optik wünschen. |
Für wen macht ein WDVS Sinn:
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Eigentümer von Altbauten: Wenn Sie Eigentümer eines Altbautes mit geringer Energieeffizienz sind, macht ein WDVS viel Sinn. Hier kann es Ihren Energieverbrauch drastisch senken und den Wohnkomfort erheblich verbessern.
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Umweltbewusste Bauherren: Wenn Sie viel Wert auf Nachhaltigkeit legen, können Sie mit einem WDVS Ihren Beitrag dazu leisten Ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Sie können auch ökologische Dämmstoffe wählen, wie z.B. Holzfaserplatten, die aus nachwachsenden Ressourcen gebaut sind.
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Eigentümer, die gesetzliche Vorschriften erfüllen müssen: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt energetische Standards vor, die oft nur durch eine Außendämmung wie WDVS erreicht werden können.
Wann sollten Sie kein WDVS verbauen:
Ein WDVS macht keinen Sinn bei denkmalgeschützten Gebäuden, Gebäuden, die bereits gut gedämmt sind oder wo die Fassade erst saniert werden muss und für kurzfristige Immobilienbesitzer.
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Denkmalgeschützte Gebäude: Wenn Ihre Immobilie denkmalgeschützt ist, kann das WDVS problematisch sein, da die Fassaden häufig nicht verändert werden dürfen. Alternativen wie Innendämmung sollten Sie dann in Betracht ziehen.
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Gebäude mit bereits guter Dämmung: Wenn Ihre Immobilie bereits gut gedämmt ist, könnte der zusätzliche Nutzen eines WDVS relativ gering sein.
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Kurzfristige Immobilienbesitzer: Für Personen, die ihre Immobilie nur kurzfristig besitzen oder bald verkaufen möchten, lohnen sich die hohen Investitionskosten oft nicht, da die Amortisation der Kosten in der Regel über Jahrzehnte erfolgt. Hier sollten Sie mit einem Makler sprechen, wie wichtig die Energieeffizienzklassen sind.
— DÄMMPFLICHT
Gibt es in Troisdorf eine Dämmpflicht für die Fassade?

Nein – weder die Stadt Troisdorf noch das Land Nordrhein-Westfalen verlangen von sich aus, dass Sie Ihre Fassade dämmen. Was greift, ist das Gebäudeenergiegesetz und damit Bundesrecht. Die Regel lautet: Wird mehr als ein Zehntel der Fläche eines Bauteils erneuert, muss dieses Bauteil danach den Anforderungswert einhalten – bei der Außenwand 0,24 W/(m²K) nach GEG Anlage 7. Ein neuer Anstrich oder eine kleine Rissreparatur löst das nicht aus, ein flächiger Neuputz sehr wohl. Für viele Troisdorfer Häuser der Baujahre 1949 bis 1978 heißt das: Wenn die Fassade dran ist, ist die Dämmung Teil der Aufgabe. Wer dabei gleich 0,20 W/(m²K) erreicht, erfüllt zusätzlich die Förderbedingung des Bundes.
— DÄMMUNG NORD
Ihre Vorteile mit Dämmung Nord:

Schneller & professioneller Service
Antworten innerhalb von 24 Stunden, kostenlose Inspektion innerhalb von einer Woche und Dämmung innerhalb von 30 Tagen.

Kompetenz, Weitsicht und Erfahrung
Ca. 720 Häuserdämmungen pro Jahr. Wir sind vor Ort mit Standorten in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen.

Experten aus dem Handwerk
Vielseitiges Team aus Experten der energetischen Sanierung, Dachdeckerei, Fensterbau, Zimmerei und Industrieisolierer für eine ganzheitliche Lösung.
— WETTER
Klima in Troisdorf: Was es für Ihre Fassadendämmung bedeutet
Troisdorf liegt im Rhein-Sieg-Kreis in reiner Binnenlage. Die für die Stadt ausgewiesenen DWD-Werte der Referenzstation Köln/Bonn zeigen eine mittlere Jahrestemperatur von rund 11,8 °C bei etwa 835 mm Jahresniederschlag. Der mittlere Tiefstwert im Januar liegt bei 0,7 °C, im Juli und August erreicht der mittlere Höchstwert rund 25 °C. Interessant für die Fassade ist weniger der Mittelwert als die Spannweite: Absolut wurden bis zu 38,0 °C gemessen, im Dezember bis −13,8 °C.
Diese Bandbreite ist genau das Argument für eine durchgehende Dämmebene. Im Winter hält sie die Wärme, im Sommer verzögert sie den Wärmeeintrag durch die besonnte Fassade, sodass die Räume dahinter länger kühl bleiben. Eine erhöhte Schlagregenbeanspruchung, wie sie für Küstenlagen gilt, ist für Troisdorf nicht belegt und wird von uns auch nicht behauptet. Welche Wandseite bei Ihrem Haus die kritische ist, sehen wir bei der kostenlosen Vor-Ort-Prüfung.
— ANGEBOT ANFRAGEN

1. Angebot kostenlos und unverbindlich anfragen.
Nachdem Sie Ihre Anfrage abgeschickt haben, melden sich unsere Berater innerhalb 24 Stunden, um Ihr Vorhaben zu besprechen.
In 3 Schritten zu Ihrer Fassadendämmung
2. Unser regionales Expertenteam berät Sie persönlich.
Wir besuchen Sie, um Ihre Immobilie auf Durchführbarkeit und mögliche Risiken zu prüfen und gemeinsam den passenden Dämmstoff und Optik für Ihr Vorhaben auszuwählen.


3. Wir installieren das WDVS
Unser regionales Handwerksteam installiert Ihr WDVS. Ab jetzt können Sie im Winter Heizkosten sparen und im Sommer einen kühlen Wohnraum genießen.
— BEWERTUNGEN
Kunden berichten über Ihre Erfahrungen mit Dämmung Nord - transparent & einsehbar auf Google
— UNSERE DÄMMUNGEN
Fassadendämmung in Troisdorf: unser Einsatzgebiet
Troisdorf gehört zum Einsatzgebiet unseres Standorts Nordrhein-Westfalen. Sieglar, Spich, Oberlar, Troisdorf-Mitte, Troisdorf-West und Friedrich-Wilhelms-Hütte fahren wir regelmäßig an; Planung, Gerüst, Ausführung und Abnahme laufen über eine Ansprechperson. Rund 750 Dämmungen im Jahr setzen wir bundesweit um.
Passt das WDVS nicht zu Ihrem Haus, kommen andere Maßnahmen in Betracht: bei zweischaligem Mauerwerk die Einblasdämmung in Troisdorf, beim nicht ausgebauten Dachboden die Dachbodendämmung in Troisdorf und beim ausgebauten Dachgeschoss die Dachdämmung in Troisdorf.
Stadtteile in Troisdorf: Bauformen und Eignung für WDVS
Stadtteil | Typische Bauform und Eignung für WDVS |
|---|---|
Friedrich-Wilhelms-Hütte | Werkssiedlungen Schwarze Kolonie und Kasino-Viertel von 1912 bis 1922; Denkmalbereichssatzung seit 1990, Gestaltung vorab abstimmen |
Troisdorf-West | Rote Kolonie von 1912/13, ebenfalls Denkmalbereich; WDVS nur nach Erlaubnis, Riemchenoberfläche als naheliegende Lösung |
Oberlar | Werkswohnungen der 1930er Jahre im Umfeld des früheren Dynamit-Nobel-Werks; Putzfassaden, für WDVS in der Regel geeignet |
Troisdorf-Mitte | Wohnungsbau ab 1935/36 rund um den Ursulaplatz, bis 1938 insgesamt 328 firmennahe Wohnungen; überwiegend Zeilen- und Reihenbebauung |
Sieglar | Alter Ortskern, 1945 stark zerstört und danach umfangreich wieder aufgebaut; Nachkriegsbestand als Schwerpunkt für Fassadensanierung |
Spich | Nach Kriegszerstörung neu gewachsen, außerhalb des alten Kerns überwiegend jüngere Ein- und Mehrfamilienhäuser; keine Gestaltungsauflagen bekannt |
Über den Autor:

Autor: Mate Rumstein - Bauleiter
Mate Rumstein verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Industrieisolierer und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte unterschiedlicher Größen geleitet. Seine Karriere startete er als Bauleiter bei RS Isolierung GmbH, bevor er als Isolierer und Bauleiter zur A.S. Dämmtechnik GmbH in Hamburg wechselte. Dort spezialisierte er sich auf Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierungen. Über die Jahre hat Mate Rumstein umfassende Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Dämmung erworben und gilt als zuverlässiger Experte in seinem Fachgebiet.
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