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— ZUSAMMENGEFASST
Das Wichtigste zur WDVS-Dämmung in Bad Segeberg auf einen Blick

Kosten: 210 bis 330 € je Quadratmeter Fassade, die 20 % Förderung bereits eingerechnet (Stand: September 2026). Ein Doppelhaus der Wiederaufbauzeit mit 90 m² Fassade kostet 18.900 bis 29.700 €.
Passt das zu Ihrem Haus?: 84 % der 4.637 Segeberger Wohngebäude sind Ein- oder Zweifamilienhäuser, der Schwerpunkt liegt bei rund 40 % in den Jahren 1949 bis 1978 — die klassische WDVS-Bauzeit.
Was es bringt: 25–30 % geringerer Heizenergiebedarf, keine kalten Wandflächen mehr und eine Fassade, die dem nächsten Jahrzehnt gewachsen ist.
Förderung: Die Stadt zahlt keinen Zuschuss, das Kreisprogramm deckt nur Heizungstechnik ab und nimmt seit November 2023 keine Neuanträge an. Es bleiben § 35c, BAFA und IB.SH Immofix.
So läuft es ab: Prüfung vor Ort ohne Kosten, dann Gerüst, Plattenmontage mit Kleber und Dübeln, Armierungsschicht, Oberputz oder Riemchen; die Dauer richtet sich nach der Fassadengröße.
Inhalt
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Aufbau: Was sind die Bestandteile eines Wärmedämmverbundsystemes (WDVS) (hier klicken)
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Entscheidung 1 - Dämmstoffe: Welchen Dämmstoff sollten Sie wählen (hier klicken)
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Entscheidung 2 - Dämmstärke: Wie dick sollte die Dämmung sein (hier klicken)
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Entscheidung 3 - Optik: Wie soll die Oberfläche am Ende ausschauen (hier klicken)
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Ersparnisse: Mit wie viel Ersparnissen durch Heizkostensenkungen können Sie rechnen? (hier klicken)
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Förderung: Welche Fördermöglichkeiten haben Sie zu Verfügung? (hier klicken)
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Dämmpflicht: Wann sind Sie zu einer Dämmung mit einem WDVS gesetzlich verpflichtet? (hier klicken)
— DÄMMUNG
Was die WDVS-Dämmung in Bad Segeberg besonders macht
Bad Segeberg ist eine Stadt der kleinen Häuser: 3.892 Ein- und Zweifamilienhäuser stehen 745 Mehrfamilienhäusern gegenüber, zusammen 4.637 Wohngebäude. Der Anteil der Ein- und Zweifamilienhäuser liegt damit bei 84 %. Beim Baualter dominiert in allen Auswertungen die Klasse 1949 bis 1978 mit rund 40 % — bei den kleinen Häusern ebenso wie bei den Mehrfamilienhäusern. Die durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung beträgt 88,1 m², was erklärt, warum die zu dämmenden Fassadenflächen hier oft kleiner ausfallen als in Umlandgemeinden.
Dieser Schwerpunkt hat einen konkreten historischen Grund. Ab 1950 entstand im Rahmen des ERP-Flüchtlingswohnungsbaus die Gustav-Böhm-Siedlung in der Südstadt, ursprünglich rund 200 Wohnungen für etwa 700 Vertriebene; heute leben in dem Stadtteil rund 5.000 Menschen. Ein Teil dieses Bestands wird gerade ersetzt — die genossenschaftlichen Gebäude der 1950er Jahre weichen 243 Neubauwohnungen. Für die Dämmung interessant bleiben die privaten Ein- und Zweifamilienhäuser derselben Bauzeit in der Nachbarschaft.
Welche Maßnahme die richtige ist, hängt am Wandquerschnitt. Zeigt die Probebohrung eine offene Luftschicht zwischen Verblendschale und tragender Wand, ist die Einblasdämmung in Bad Segeberg mit 25–45 €/m² die günstigere Antwort. Ist die Wand einschalig gemauert, aus Porenbeton errichtet oder ist der Putz großflächig rissig, führt der Weg über das Wärmedämmverbundsystem — es bringt die volle Dämmstärke nach außen und beendet die Putzsanierung dauerhaft.
Im Altstadtbereich am Kalkberg ist die Gestaltung geregelt. Die Ortsgestaltungssatzung für den Altstadtbereich schreibt an der Lübecker Straße und in den Nebenstraßen Dachform, Dachneigung von 45 bis 52 Grad und rote bis rotbraune, unglasierte Dachpfannen vor; für Gebäude in Denkmalliste oder Denkmalbuch geht ohnehin das Denkmalrecht vor. Eine zweite Ortsgestaltungssatzung deckt den Innenstadtbereich ab. Wer dort dämmt, stimmt Farbton, Oberfläche und Detailausbildung vor Auftragserteilung mit der Stadt ab; in Gieschenhagen, Christiansfelde und den Wohngebieten außerhalb gilt das nicht.
— ERKLÄRUNG
Wie funktioniert die Dämmung Ihrer Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS)?
Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist die häufigste und effizienteste Methode, um Ihre Fassade zu dämmen (vorausgesetzt, Sie haben keine Hohlschicht im Mauerwerk, wenn Sie eine Hohlschicht haben, schauen Sie hier). Das Verfahren wird seit den 1970er Jahren erfolgreich in Deutschland eingesetzt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Der Aufbau besteht aus mehreren Schichten, die jeweils spezifische Funktionen erfüllen. Unten finden Sie eine Grafik eines typischen Aufbaus inklusive der jeweiligen Funktion.
Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems

Erläuterung Bestandteile WDVS
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Dämmplatten: Diese bilden das Herzstück des Systems und bestehen meist aus expandiertem Polystyrol (EPS) oder Mineralwolle. Sie werden direkt auf die Außenwand des Gebäudes geklebt oder mechanisch befestigt.
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Kleber: Der Kleber sorgt für die sichere und dauerhafte Befestigung der Dämmplatten am Untergrund. Abhängig von der Beschaffenheit der Fassade wird er entweder punktuell oder vollflächig aufgetragen.
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Dübel: Zur zusätzlichen Stabilisierung der Dämmplatten werden spezielle Dübel verwendet, die die Platten mechanisch verankern und so die Langlebigkeit des Systems erhöhen.
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Armierungsschicht: Diese Schicht besteht aus einem Armierungsmörtel, in den ein Armierungsgewebe eingebettet ist. Sie schützt das System vor mechanischen Schäden und verhindert die Bildung von Rissen.
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Oberputz: Der abschließende Oberputz gibt der Fassade ihr endgültiges Aussehen und bietet zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. Er kann in unterschiedlichen Strukturen und Farben gestaltet werden, um den optischen Ansprüchen gerecht zu werden.
— KOSTEN
Wie teuer ist ein WDVS in Bad Segeberg?
Innerhalb der Preisspanne entscheidet der Zustand des Hauses. Untergrund: Hohl liegender oder sandender Altputz aus den 1950er Jahren muss weg, bevor geklebt werden kann — das ist der häufigste Kostenzuschlag bei Objekten dieser Bauzeit. Gebäudeform: Kompakte Doppelhäuser sind je Quadratmeter günstiger als Gebäude mit Anbauten, Erkern und Wintergärten. Fenster: Wer sie mittauscht, kann sie in die Dämmebene rücken und die Laibungen sauber lösen; getrennt ausgeführt bleibt hier ein Kompromiss. Dachüberstand: Reicht er nicht über die neue Wandstärke, muss die Traufe verlängert werden, was Zimmerer- und Klempnerleistung bedeutet. Oberfläche: Zwischen Standardputz und Riemchen liegt ein spürbarer Unterschied je Quadratmeter. Beim Gerüst schlägt sich zusätzlich nieder, wie zugänglich das Grundstück ist — an den Hanglagen rund um den Kalkberg ist der Aufbau aufwendiger.
Position | Preis pro m² WDVS Dämmung | Kosten für ein Haus mit 100 m² Fassadenfläche |
|---|---|---|
Gerüst | Ab 22 €/m² | 2.200 € |
Dämmstoff | Ab 29 €/m² | 2.900 € |
Putz | Ab 36 €/m² | 3.600 € |
Arbeitslohn | Ab 123 €/m² | 12.300 € |
Gesamt | 210-330 €/m² | 21.000 € - 33.000 € |
Tabelle: Übersicht Kosten der einzelnen WDVS Bestandteile & Kosten für 100m² WDVS Dämmung
Fazit: Wie teuer ist ein WDVS
Ein komplettes System mit 14 bis 16 cm Dämmstärke und mineralischem Oberputz liegt in Bad Segeberg bei 210 bis 330 € je Quadratmeter Fassade. Für das Doppelhaus mit 90 m² Fassade sind das 18.900 bis 29.700 € einschließlich Gerüst. Ein städtischer Zuschuss steht nicht zur Verfügung, und das Kreisprogramm fördert ausschließlich Heizungstechnik — die Entlastung kommt also über Steuerbonus oder BAFA. Welche Positionen sich hinter dem Quadratmeterpreis verbergen, von der Dämmstärke über die Armierung bis zur Schlussbeschichtung, steht in unserer WDVS-Kostenübersicht.
Alle Preisangaben verstehen sich inkl. 20 % Förderung als unverbindliche Richtwerte. Den exakten Preis erhalten Sie nach einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
— KOSTENRECHNER
Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Kosten berechnen?
— FÖRDERUNG
Welche Förderung gibt es für WDVS in Bad Segeberg?

Beginnen wir mit dem, was es nicht gibt: Die Stadt Bad Segeberg hat kein eigenes Zuschussprogramm für energetische Sanierung; der Klimaschutzleitfaden nennt Maßnahmen und Verweise, aber keinen Fördertopf. Das Kreisprogramm „Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger" des Kreises Segeberg fördert ausschließlich Heizungstechnik — Wärmepumpen mit höchstens 2.000 €, Solarthermie und Biomasse mit je 900 €, Wärmenetzanschlüsse mit 500 € — und damit ausdrücklich keine Dämmmaßnahmen; für Neuanträge ist es seit November 2023 zudem gestoppt. Bleibt auf Landesebene IB.SH Immofix: ein Modernisierungsdarlehen ab 15.000 € für selbstgenutztes Wohneigentum, Zinsbindung nach Wahl 10 oder 15 Jahre, ohne verpflichtenden Energiestandard und damit auch für ein WDVS als Einzelmaßnahme nutzbar.
Die Bundesförderung läuft über zwei Wege, die sich für dieselbe Maßnahme ausschließen. Über den Steuerbonus nach § 35c EStG setzen Sie 20 % der Kosten für Material und Arbeitsleistung ab, verteilt auf drei Jahre (7 %, 7 %, 6 %) und höchstens 40.000 € je Objekt. Über die BAFA-Bundesförderung für effiziente Gebäude erhalten Sie 15 % Zuschuss auf förderfähige Kosten bis 30.000 € je Wohneinheit; der iSFP-Bonus von 5 % greift seit dem 21. Juli 2026 erst oberhalb dieser Schwelle. Für beide Wege gilt: Die fertige Außenwand muss 0,20 W/(m²K) oder besser erreichen, und der Antrag muss vorliegen, bevor die Arbeiten beginnen. Ein Landesdarlehen ist ergänzend möglich. Die Details zu Antragsweg, Fristen und Nachweisen finden Sie auf unserer Seite zur Förderung für WDVS.
— DAS VERFAHREN
Wie wird das WDVS auf Ihre Fassade installiert?

1. Vorbereitung des Untergrunds
Der Untergrund auf Ihrer Fassade muss sorgfältig vorbereitet werden, um eine optimale Haftung der Dämmplatten zu gewährleisten. Dies umfasst das Entfernen loser Teile sowie die Überprüfung und gegebenenfalls Überarbeitung von Fensterbänken, Brüstungsabdeckungen und Dachüberständen. Unebenheiten werden ausgeglichen, und Fassade wird gründlich gereinigt, um Staub und Schmutz zu entfernen.
2. Auftragen des Klebers
Die Dämmplatten werden mit einem speziellen, hochleistungsfähigen Kleber auf die vorbereitete Fassade aufgebracht. Je nach Beschaffenheit der Fassade erfolgt der Kleberauftrag punktuell oder vollflächig.


3. Anbringen der Dämmplatten
Die Dämmplatten sind in den frischen Klebemörtel einzusetzen und sorgfältig auszurichten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Platten fest anliegen und keine Hohlräume entstehen. Die Platten sind im Verbund zu kleben, um eine durchgehende Dämmschicht zu gewährleisten. Durch ein passgenaues und dicht aneinandergefügtes Einsetzen werden Wärmebrücken vermieden.
4. Verdübeln der Dämmplatten
Zur zusätzlichen Sicherung werden die Dämmplatten mit speziellen Dübeln mechanisch befestigt. Diese Maßnahme erhöht die Stabilität und Sicherheit des Systems, insbesondere bei hohen Gebäuden oder stark beanspruchten Fassaden.


5. Aufbringen der Armierungsschicht
Auf die befestigten Dämmplatten wird eine Armierungsschicht aufgetragen. Diese besteht aus einem hochwertigen Armierungsmörtel, in den ein robustes Armierungsgewebe eingebettet wird. Diese Schicht schützt das WDVS vor mechanischen Beschädigungen und Rissbildungen und sorgt für eine langlebige und stabile Fassade.
6. Auftragen des Putzgrundes
Nachdem die Armierungsschicht getrocknet ist, kann der Putzgrund aufgetragen werden. Dieser muss auf das WDVS abgestimmt sein. Es gibt mineralische, organische oder Silikatputze, deren Wahl von den Projektanforderungen und Untergrundeigenschaften abhängt. Der Putzgrund wird gleichmäßig mit Rolle oder Pinsel aufgetragen. Eine gleichmäßige Schichtdicke ist entscheidend für die optimale Haftung.


7. Auftragen des Oberputzes
Nach dem vollständigen Trocknen der Armierungsschicht und dem Putzgrund wird der Oberputz aufgetragen. Dieser kann in verschiedenen Strukturen und Farben gestaltet werden und verleiht der Fassade ihr endgültiges, ästhetisch ansprechendes Aussehen. Der Oberputz bietet zudem einen zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen.
— VORBEREITUNG & NACHBEREITUNG
Um eine korrekte Installation zu gewährleisten müssen je nach Projekt verschiedene Vor- und Nacharbeiten an Ihrem Haus getätigt werden
Die Installation eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) erfordert eine enge Zusammenarbeit verschiedener Gewerke, um sicherzustellen, dass das System korrekt installiert wird und keine Risiken für Ihre Fassade oder das WDVS selbst entstehen. Hier sind einige der wesentlichen Aufgaben, die durchgeführt werden müssen:
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Einbau von Sockelleisten: Im Sockelbereich des Gebäudes werden spezielle Sockelleisten durch das Maurer- oder Fassadenbaugewerbe montiert. Diese Leisten dichten den Übergang zwischen Dämmung und Erdreich ab, um Feuchtigkeitsschäden zu verhindern.
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Nacharbeiten an Fensterbänken: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade erhöht, müssen Fensterbänke entsprechend angepasst werden. Diese Arbeiten werden von Fensterbauern oder Schreinern ausgeführt, um sicherzustellen, dass die Fensterbänke bündig mit der neuen Fassade abschließen und Wasser sicher abgeleitet wird. Diese Nacharbeiten erfolgen typischerweise nach der Anbringung der Dämmplatten.
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Nachjustieren von Türen: Durch die zusätzliche Dämmung kann es erforderlich sein, Türen und Fenster nachzujustieren, damit sie weiterhin ordnungsgemäß schließen. Diese Aufgabe wird von Tür- und Fensterbauern durchgeführt und sollte nach der Installation des WDVS erfolgen, um die Funktionalität der Türen und Fenster zu gewährleisten.
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Abdichtung der Anschlüsse: Alle Anschlüsse und Übergänge, wie an Dachrändern, Fensterrahmen oder im Sockelbereich, müssen von Spezialisten für Abdichtungsarbeiten abgedichtet werden. Dies verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, was entscheidend für die Vermeidung von Schäden an der Fassade und dem WDVS ist. Diese Arbeiten erfolgen im Anschluss an die Installation der Dämmplatten und vor dem Aufbringen der Endbeschichtung.
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Anpassung an systemfremde Bauteile: Bei der WDVS-Installation müssen systemfremde Bauteile wie Balkone, Vordächer oder Lüftungsschächte berücksichtigt werden. Diese Bauteile müssen von spezialisierten Baugewerken korrekt integriert werden, um Wärmebrücken zu vermeiden und die Dichtigkeit des Systems zu sichern. Diese Anpassungen erfolgen während der gesamten WDVS-Installation.
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Anpassung der Dachüberstände: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade vergrößert, müssen Dachüberstände oft angepasst werden, um die Fassade inklusive WDVS vollständig abzudecken und vor Witterung zu schützen. Diese Arbeiten werden von Dachdeckern durchgeführt und finden in der Regel vor oder während der Installation des WDVS statt.
WDVS erweiterte Arbeiten
Erweiterter Dachüberstand
Schutz der Fassade & Dämmung vor Niederschlag
Feuchtigkeitsschutz am Sockel
Schutz der erdberührenden ELemente vor Feuchtigkeit am Sockel
Anschlussfugen am Fenster
Mindestens 3cm überdämmt an Fenster um Wärmebrücken zu verhondern
Lüftung Fenster
Lüftungssystem am Fenster
— DÄMMSTOFFE
Welcher Dämmstoff für Ihr WDVS in Bad Segeberg?

Weil in Bad Segeberg überwiegend kleine, niedrige Gebäude gedämmt werden, fällt die Dämmstoffwahl hier meist zugunsten des Preis-Leistungs-Verhältnisses aus — ohne dass technische Abstriche nötig wären.
EPS-Platten sind an Ein- und Zweifamilienhäusern die naheliegende Wahl. Mit der Wärmeleitgruppe 032 bis 035 reichen 14 bis 16 cm Dämmstärke für den geförderten U-Wert, das Material ist leicht und schnell verarbeitet, und bei zwei Vollgeschossen genügen die üblichen Brandriegel. Bei den kompakten Kubaturen der Wiederaufbauzeit gibt es kaum Verschnitt.
Mineralwolle ist nicht brennbar, gehört also zur Baustoffklasse A1, und lässt Wasserdampf ungehindert passieren. Für die verbleibenden 745 Mehrfamilienhäuser der Stadt ist sie die richtige Entscheidung, ebenso bei geringen Grenzabständen. Sie kostet mehr und wiegt mehr, was sich in der Befestigungsplanung niederschlägt.
Holzfaserplatten spielen ihre Stärke beim sommerlichen Hitzeschutz aus: Sie verzögern den Wärmeeintrag ins Gebäude deutlich, was bei ausgebauten Dachgeschossen und kleinen Häusern mit wenig Speichermasse spürbar ist. Sie sind die teuerste Variante und verlangen einen diffusionsoffenen Systemaufbau bis zum Oberputz. Für Bad Segeberg als Binnenstadt gibt es keine belegte Schlagregen-Beanspruchungsgruppe, weshalb wir die Wetterbelastung am Gebäude selbst beurteilen.
Auswahlkriterien für den Dämmstoff
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Wärmedämmleistung (Wärmeleitfähigkeit): Ein niedriger Wert der Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) bedeutet, dass der Dämmstoff eine hohe Dämmwirkung hat. Je niedriger der λ-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Materials.
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Brandschutz: Je nach Gebäudetyp und Nutzungsart können strenge Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden. Dämmstoffe sind in verschiedene Brandklassen eingeteilt, und die Wahl des richtigen Materials kann entscheidend für die Sicherheit sein.
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Feuchtigkeitsbeständigkeit: Der Umgang mit Feuchtigkeit variiert teilweise zwischen den Dämmstoffen.
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Ökologische Aspekte: Für einige Bauherren kann die ökologische Bilanz eines Dämmstoffs eine Rolle spielen. Dies umfasst die Herstellung und die Entsorgung des Dämmstoffes.
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Kosten: Natürlich spielen die Kosten des Dämmstoffs eine wesentliche Rolle bei der Auswahl.
Übersicht der gängigen Dämmstoffe
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Expandiertes Polystyrol (EPS) oder auch Styropor:
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Verwendung: EPS ist der am häufigsten verwendete Dämmstoff in WDVS.
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Vorteile: Es bietet eine gute Dämmleistung bei relativ geringen Kosten. EPS ist leicht, einfach zu verarbeiten und hat eine lange Lebensdauer.
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Nachteile: EPS ist brennbar (Brandklasse B1) und erfordert daher zusätzliche Maßnahmen zum Brandschutz. Außerdem ist es nicht umweltfreundlich, da es aus Erdöl gewonnen wird und die Entsorgung problematisch sein kann. Außerdem kann es Feuchtigkeit nicht gut weiterleiten.
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Mineralwolle (Stein- oder Glaswolle):
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Verwendung: Mineralwolle wird häufig in Gebäuden eingesetzt, bei denen hohe Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden.
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Vorteile: Sie ist nicht brennbar (Brandklasse A1) und bietet zudem eine gute Schalldämmung. Mineralwolle kann außerdem besser Feuchtigkeit weiterleiten als z.B. EPS, ohne selbst Schaden zu nehmen.
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Nachteile: Mineralwolle ist teurer als EPS.
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Polyurethan (PUR):
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Verwendung: PUR-Dämmstoffe bieten eine sehr hohe Dämmleistung, selbst bei geringer Materialdicke.
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Vorteile: Sie sind besonders geeignet für Situationen, in denen der Platz begrenzt ist und dennoch eine hohe Dämmwirkung erzielt werden soll. PUR ist feuchtigkeitsbeständig und langlebig.
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Nachteile: PUR ist ebenfalls brennbar und kann bei der Verbrennung giftige Gase freisetzen. Zudem ist es ein teures Material und hat eine schlechte ökologische Bilanz, da es aus petrochemischen Produkten hergestellt wird.
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Holzfaserplatten:
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Verwendung: Holzfaserplatten werden häufig in ökologischen Bauprojekten eingesetzt.
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Vorteile: Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und bieten eine gute Diffusionsoffenheit, was zu einem gesunden Raumklima beiträgt. Sie haben auch gute schallisolierende Eigenschaften.
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Nachteile: Holzfaserplatten sind weniger effizient in der Wärmedämmung als synthetische Materialien und können im Vergleich teurer sein. Außerdem müssen sie gut vor Feuchtigkeit geschützt werden, da sie sonst Schaden nehmen können.
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Schaumglasplatten
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Verwendung: Schaumglasplatten werden in Bereichen eingesetzt, wo eine hohe Druckfestigkeit und absolute Feuchtigkeitsresistenz gefordert sind, beispielsweise bei der Dämmung von Flachdächern, Kellerwänden und im Sockelbereich.
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Vorteile: Schaumglas ist komplett feuchtigkeitsunempfindlich und nicht brennbar (Brandklasse A1). Es bietet eine hervorragende Dämmleistung und ist zudem sehr druckfest, was es ideal für stark belastete Flächen macht. Da es aus recyceltem Glas besteht, hat es auch eine gute ökologische Bilanz und ist resistent gegen Schädlinge und Schimmel.
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Nachteile: Schaumglasplatten sind vergleichsweise teuer und auch relativ schwer, was die Handhabung und den Einbau erschwert. Außerdem ist das Material spröde, was bei unsachgemäßer Handhabung zu Beschädigungen führen kann.
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Phenol-Hartschaumplatten:
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Verwendung: Phenol-Hartschaumplatten werden vor allem dort verwendet, wo eine extrem hohe Dämmleistung bei minimaler Materialdicke erforderlich ist, zum Beispiel in Passivhäusern oder bei energetischen Sanierungen mit beengten Platzverhältnissen.
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Vorteile: Phenol-Hartschaum bietet eine hervorragende Dämmleistung mit einem sehr niedrigen Wärmeleitwert, wodurch schon bei geringer Dicke eine sehr gute Dämmwirkung erzielt wird. Das Material ist schwer entflammbar (Brandklasse B1) und hat eine hohe Druckfestigkeit.
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Nachteile: Phenol-Hartschaumplatten sind deutlich teurer als viele andere Dämmstoffe und können bei der Verarbeitung spröde sein, was das Handling erschwert. Zudem sind sie nicht diffusionsoffen, was in bestimmten Anwendungen Probleme mit Feuchtigkeitsmanagement verursachen kann.
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Tabelle der gängigen WDVS Dämmstoffe
Dämmstoff | WLG-Klasse | Brandschutzklasse | Preis pro m² (bei 160 mm) |
|---|---|---|---|
Polystyrol (EPS) | 032-040 | B1 (schwer entflammbar) | 20-25 €/m² |
Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle) | 033-040 | A1 (nicht brennbar) | 38-45 €/m² |
Polyurethan (PUR) | 023-030 | B1 (schwer entflammbar) | 45-55 €/m² |
Holzfaserplatten | 040-045 | B1 (schwer entflammbar) | 50-60 €/m² |
Schaumglasplatten | 035-045 | A1 (nicht brennbar) | 60-80 €/m² |
Phenolharz-Hartschaumplatten | 020-025 | B1 (schwer entflammbar) | 55-70 €/m² |
Der beste Dämmstoff für Ihre WDVS-Dämmung in Bad Segeberg
Für das typische Segeberger Objekt — ein Ein- oder Zweifamilienhaus der Jahre 1949 bis 1978 mit überschaubarer Fassadenfläche — empfehlen wir ein EPS-System mit mineralischem Oberputz. Es erreicht 0,20 W/(m²K), ist bei kleinen Flächen das wirtschaftlichste System und bringt keinen Nachteil mit, solange die Gebäudehöhe im üblichen Rahmen bleibt. Anders bei Mehrfamilienhäusern und bei Reihenbebauung mit knappen Abständen: Dort ist ein durchgehendes Mineralwollesystem die sichere Wahl, weil es die Brandschutzdiskussion beendet, bevor sie beginnt. Holzfaser empfehlen wir gezielt, wenn das Dachgeschoss ausgebaut ist und im Sommer aufheizt. Welche Variante bei Ihnen vorn liegt, zeigt der Vergleich beim kostenlosen Termin vor Ort.
— DÄMMSTÄRKE
2. Entscheidung: Wie dick soll Ihre Dämmung sein?
Auch bei der Wahl der richtigen Dämmstärke (Dicke der Dämmung) sollten Sie mehrere Faktoren beachten. Die Dämmstärke beeinflusst direkt die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) der Fassade, also die Menge an Wärme, die durch die Wände nach außen entweichen kann. Es gibt hier regulatorische Vorschriften auf der einen Seite und Überlegungen aus Kosten- und Bausubstanzaspekten sowie optischen Gesichtspunkten auf der anderen Seite. Die Entscheidungskriterien können wie folgt gegliedert werden:
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Energetische Anforderungen: Die energetischen Vorgaben der aktuellen Gebäudeenergiegesetze (GEG) legt eine Mindestanforderungen von 0,24 W/(m∙K) an den U-Wert der Fassade fest für eine Förderung muss ein U-Wert von 0,2 W/(m∙K) erreicht werden. Für die häufigsten Dämmstoffe (EPS und Mineralwolle) haben Sie den U-Wert von 0,2 W/(m∙K) meistens bei 16cm Dämmung erreicht. Bei Zellulose oder Holzfaserplatten müssen Sie eher auf 20-24cm gehen. Generell gilt, je niedriger der U-Wert sein soll, desto dicker muss die Dämmung ausfallen. Insbesondere nachhaltige Dämmstoffe wie Holzfasern benötigen sehr dicke Dämmungen.
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Gebäudetyp und Bauweise: Bei älteren Gebäuden mit schlechterer Grunddämmung kann eine stärkere Dämmung erforderlich sein, um energetische Standards zu erreichen. Bei Neubauten, die bereits auf Energieeffizienz ausgelegt sind, kann eine geringere Dämmstärke ausreichend sein.
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Ästhetische und bauliche Einschränkungen: Eine dickere Dämmung verändert die Fassadenoptik und kann Einfluss auf Fensterlaibungen, Dachüberstände und andere architektonische Details haben. In engen Straßen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden kann die maximale Dämmstärke baulich begrenzt sein.
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Kosten-Nutzen-Verhältnis: Eine stärkere Dämmung führt zu höheren Investitionskosten, bringt aber langfristig größere Energieeinsparungen. Es ist wichtig, das optimale Verhältnis zwischen Investitionskosten und Energieeinsparung zu finden.
Ratschlag zur Auswahl der Dämmstärke
Als Faustregel gilt, dass für die meisten Gebäude eine Dämmstärke zwischen 12 und 20 cm ausreichend ist, um moderne energetische Anforderungen zu erfüllen. Für Neubauten oder energetisch optimierte Gebäude können Sie oftmals eine geringere Dämmstärke auswählen, während Sie bei Altbauten oder in extremen Klimazonen lieber eine stärkere Dämmung wählen sollten. Insgesamt sollte die Dämmstärke so gewählt werden, dass sie den besten Kompromiss zwischen Energieeffizienz, Kosten, baulichen Anforderungen und ästhetischen Ansprüchen bietet.
— OPTIK
Gestaltung: So sieht Ihre Fassade in Bad Segeberg nach dem WDVS aus
Die Wiederaufbauhäuser der Südstadt und der angrenzenden Wohngebiete tragen häufig noch ihren Erstputz. Mit dem WDVS bekommt das Haus eine neue Außenhaut, und dabei sind fünf Entscheidungen zu treffen:
Struktur des Oberputzes: Ein Scheibenputz wirkt ruhig und modern, ein Reibeputz kaschiert Unebenheiten. Bei Doppelhäusern und Hausgruppen empfiehlt sich eine gemeinsame Entscheidung über die ganze Einheit.
Farbgebung: Ein Hellbezugswert von 20 oder darüber hält die Oberflächentemperatur im Griff und den Putz spannungsfrei. Dunklere Töne sind mit reflektierenden Pigmentsystemen machbar, kosten aber Aufpreis.
Riemchen statt Putz: Wo Klinker das Straßenbild bestimmt, lässt sich der Charakter mit dünnen Ziegelriemchen auf der Dämmplatte halten. Das ist die wartungsärmste, aber auch teuerste Oberfläche.
Sockelausbildung: Unten kommt eine druckfeste, wasserabweisende Dämmung mit eigenem Sockelputz zum Einsatz, klar abgesetzt und hoch genug über dem Gelände angesetzt.
Anschlussdetails: Fensterbänke werden verlängert, Rollladenkästen mitgedämmt, Vordächer und Geländer neu befestigt. Diese Arbeiten entscheiden über den Gesamteindruck.
In den Geltungsbereichen der beiden Ortsgestaltungssatzungen klären wir die Farb- und Materialwahl vorab mit der Stadt; bei denkmalgeschützten Gebäuden kommt die Denkmalbehörde dazu. Außerhalb sind Sie in der Gestaltung frei.

1. WDVS mit weißem Putz
Eine Fassade mit weißem Putz ist die klassische Wahl für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Sie verleiht Ihrer Immobilie ein zeitloses und elegantes Erscheinungsbild, das sich harmonisch in verschiedene architektonische Stile einfügt. Diese Option ist besonders pflegeleicht und bietet gleichzeitig zahlreiche Möglichkeiten, durch verschiedene Putztechniken individuelle Akzente zu setzen.
2. WDVS mit Klinkerriemchen
Wenn Sie den robusten und traditionellen Look von Klinker bevorzugen, bietet das WDVS mit Klinker-Riemchen eine attraktive Option für Sie. Klinker-Riemchen bestehen aus dünnen, etwa 1 bis 2 cm starken Scheiben, die aus echtem Ziegelmaterial gefertigt werden. Klinker-Riemchen sind widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und sorgen für eine langlebige und wartungsarme Fassade.


3. WDVS mit Holzverkleidung
Eine Holzverkleidung auf einem WDVS verbindet moderne Ästhetik mit natürlichem Charme. Diese Option eignet sich besonders für Gebäude, die eine warme und einladende Ausstrahlung haben sollen. Holz verleiht der Fassade ein einzigartiges, organisches Aussehen und kann je nach Wahl der Holzart und Farbe individuell angepasst werden. Durch spezielle Oberflächenbehandlungen bleibt das Holz lange schön und schützt das Gebäude zusätzlich vor äußeren Einflüssen.
— RISIKEN
Risiken eines WDVS in Bad Segeberg – und wie wir sie vermeiden
Vier Schwachstellen sind bekannt, und alle vier lassen sich planerisch beherrschen. Grünbelag: Weil die gedämmte Oberfläche nachts stärker auskühlt, hält sich Feuchtigkeit länger auf dem Putz — besonders an Nordseiten und in den durchgrünten Wohnlagen rund um den Großen Segeberger See. Mineralische Oberputze, ein ausreichender Dachüberstand und gepflegte Traufkanten wirken hier zuverlässiger als jede nachträgliche Beschichtung. Wärmebrücken: Fensterlaibungen, Rollladenkästen, Kellerdeckenanschluss und Dachrand sind die Punkte, an denen Wärme trotz Dämmung entweicht und Feuchte im Innenraum kondensiert; sie werden mitgeplant, nicht nachgebessert. Brandschutz: Ein EPS-System bekommt Brandriegel aus Mineralwolle, an mehrgeschossigen Gebäuden zusätzlich über den Fensteröffnungen. Mechanische Beschädigung: In Durchgängen, an Einfahrten und im Erdgeschoss verstärken wir das Armierungsgewebe; auch Spechte kommen mit einem dichten Aufbau nicht durch.
Übersicht der Risiken eines WDVS:
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Wärmebrücken:
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Ursache: Wärmebrücken entstehen häufig an Stellen, an denen das WDVS unterbrochen ist, wie bei Fenster- und Türanschlüssen oder bei der Befestigung von Bauteilen (z. B. Markisen oder Geländern). Auch unzureichend überlappende Dämmplatten oder fehlerhafte Anbringung können Wärmebrücken verursachen.
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Folgen: Wärmebrücken führen zu einem erhöhten Wärmeverlust und können zu Kondenswasserbildung zwischen kalten und warmen Bauteilen führen. Dies erhöht das Risiko von Schimmelbildung und verringert die Energieeffizienz des Gebäudes.
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Vermeidung: Um Wärmebrücken zu vermeiden, ist eine sorgfältige Planung und Ausführung der Anschlüsse und Befestigungspunkte erforderlich. Eine durchgehende Dämmung ohne Unterbrechungen ist essenziell, und alle Übergänge sollten fachgerecht abgedichtet werden.
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Feuchtigkeitsprobleme:
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Ursache: Feuchtigkeit kann in das WDVS eindringen, wenn es nicht richtig abgedichtet ist, insbesondere an kritischen Punkten wie Anschlüssen, Fugen oder beschädigten Stellen. Auch eine falsche Verarbeitung des Putzes oder der Dämmplatten kann zu Feuchtigkeitsproblemen führen.
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Folgen: Eingedrungene Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und Algenwachstum auf der Fassade führen. Langfristig kann dies die Dämmwirkung vermindern und die Bausubstanz Ihres Gebäudes schädigen.
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Vermeidung: Um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden, müssen alle Fugen, Anschlüsse und Übergänge sorgfältig abgedichtet werden. Zudem sollte die Fassade regelmäßig auf Schäden und undichte Stellen überprüft werden.
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Rissbildungen:
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Ursache: Risse können durch Bewegungen im Bauwerk, Temperaturschwankungen oder unsachgemäße Verarbeitung des WDVS entstehen. Auch unzureichend angebrachte Dehnungsfugen können zu Rissbildungen führen.
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Folgen: Risse in der Fassade können nicht nur die Optik beeinträchtigen, sondern auch das Eindringen von Feuchtigkeit ermöglichen, was wiederum Schimmelbildung und eine Beeinträchtigung der Dämmleistung zur Folge haben kann.
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Vermeidung: Um Rissbildungen vorzubeugen, sollten Bewegungsfugen korrekt eingeplant und ausgeführt werden. Eine fachgerechte Verarbeitung des Putzes und der Dämmplatten ist ebenfalls entscheidend, um Spannungen in der Fassade zu minimieren.
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Algen- und Pilzbefall:
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Ursache: Algen- und Pilzbefall tritt besonders auf feuchten und schattigen Fassaden auf, die oft schlecht belüftet sind. Dies kann durch anhaltende Feuchtigkeit und fehlende Sonneneinstrahlung begünstigt werden.
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Folgen: Algen und Pilze beeinträchtigen die Optik der Fassade und können langfristig die Bausubstanz schädigen, wenn sie nicht entfernt werden.
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Vermeidung: Um Algen- und Pilzbefall zu verhindern, sollten Fassaden mit einem wasserabweisenden und diffusionsoffenen Putz versehen werden. Regelmäßige Reinigung und gegebenenfalls der Einsatz von fungiziden Beschichtungen können das Wachstum von Algen und Pilzen verhindern. Um hierzu mehr zu erfahren, klicken Sie hier.
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Verfärbungen:
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Ursache: Verfärbungen, insbesondere helle Flecken, können durch punktuelle Wärmebrücken entstehen, die durch die Befestigungselemente des WDVS verursacht werden.
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Folgen: Diese Flecken beeinträchtigen die ästhetische Erscheinung der Fassade und können ein Hinweis auf ineffiziente Dämmung an diesen Stellen sein.
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Vermeidung: Die Verwendung von wärmebrückenfreien Befestigungselementen und die richtige Überdeckung der Dämmplatten können Verfärbungen verhindern.
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Ablösungen:
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Ursache: Unsachgemäß angebrachte Dämmplatten können sich von der Fassade lösen, insbesondere wenn der Untergrund nicht ausreichend vorbereitet wurde oder ungeeignete Kleber verwendet wurden.
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Folgen: Ablösungen der Dämmung gefährden die Sicherheit und können zu erheblichen Wärmeverlusten führen. Zudem sind die Reparaturkosten in solchen Fällen oft hoch.
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Vermeidung: Eine gründliche Vorbereitung des Untergrunds und die Verwendung von qualitativ hochwertigen Materialien sowie die korrekte Anwendung der Befestigungsmethoden sind essenziell, um Ablösungen zu verhindern.
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— HEIZKOSTENERSPARNISSE
Wie viel Heizkosten spart ein WDVS in Bad Segeberg?
Ausgangspunkt jeder Berechnung ist der U-Wert der Außenwand. Eine ungedämmte Wand der Wiederaufbaujahre liegt oft bei ungefähr 1,0 W/(m²K). Mit 16 cm Dämmung sinkt sie auf 0,20 W/(m²K) und damit auf ein Fünftel des ursprünglichen Wärmestroms; das ist gleichzeitig die Anforderung, die BAFA und Steuerbonus stellen. Über die gesamte Gebäudehülle betrachtet ergibt das eine Heizkostensenkung von 25–30 %.
Für Bad Segeberg heißt das konkret: Wer 3.500 € im Jahr für Wärme bei 110 m² Wohnfläche zahlt, spart nach der Maßnahme 875 bis 1.050 € jährlich. Dem stehen für das Doppelhaus mit 90 m² Fassade 18.900 bis 29.700 € Investition gegenüber, also rechnerisch 20 bis 35 Jahre bis zum Ausgleich — ohne Fördermittel gerechnet. Weil die Fassadenflächen hier vergleichsweise klein sind, fällt diese Amortisationsspanne günstiger aus als bei großen freistehenden Häusern. Und sie verkürzt sich weiter, sobald man nur die Mehrkosten gegenüber einer ohnehin fälligen Putzsanierung ansetzt.

— HEIZKOSTENEINSPARUNGEN
Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Heizkosteneinsparungen berechnen?
— VORTEILE UND NACHTEILE
Vor- und Nachteile von einem WDVS
Ein Wärmedämmverbundsystem bietet zahlreiche Vorteile, vor allem in Bezug auf Energieeffizienz, Langlebigkeit der Immobilie und Wohnkomfort. Es kann den Energieverbrauch eines Gebäudes erheblich senken, die Fassade schützen und den Wert Ihrer Immobilie steigern. Allerdings gibt es auch einige Nachteile, wie hohe Investitionskosten, potenzielle Probleme mit Algenbildung und Feuchtigkeitsproblemen sowie die Schwierigkeit, das System bei denkmalgeschützten Gebäuden einzusetzen. Hier finden Sie eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile.
Tabelle: Vor und Nachteile WDVS
Vorteil | Nachteil |
|---|---|
Energieeffizienz: Ein gut installiertes WDVS kann Ihren Energieverbrauch erheblich reduzieren, was zu niedrigeren Heizkosten und weniger CO₂-Emissionen führt. | Kosten und Amortisierung: Die hohen Investitionskosten für das WDVS und die späte Amortisation, die oft erst nach etwa 20 Jahren eintritt, können abschreckend sein. |
Langlebigkeit: Ein WDVS schützt die Fassade vor Witterungseinflüssen und kann die Lebensdauer der Bausubstanz verlängern. | Algenbildung und Feuchtigkeitsprobleme: Durch die thermische Abkopplung des Außenputzes vom Mauerwerk kann es zu Algenbildung kommen, insbesondere wenn keine Schutzmaßnahmen wie Kunstharz mit Biozid getroffen werden. |
Komfort: Die verbesserte Dämmung sorgt für ein angenehmeres und gleichmäßigeres Raumklima. | Recyclingprobleme: Besonders bei Styropor-WDVS ist die Entsorgung problematisch, da es als Sondermüll behandelt werden muss. |
Umweltschutz: Durch die Reduktion des Energieverbrauchs trägt das WDVS zum Klimaschutz bei. | Eingeschränkte Ästhetik: Trotz vielfältiger Gestaltungsmöglichkeiten, sind bestimmte ästhetische Einschränkungen bei der Fassade gegeben, z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden. |
Wertsteigerung: Die energetische Sanierung mit WDVS kann den Wert Ihrer Immobilie steigern und ihre Marktchancen verbessern. | |
Ästhetik: Das WDVS bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für die Fassade, von Oberputz bis zu Klinker-Optiken und bietet sich an, wenn Sie einen Wechsel der Optik wünschen. |
Für wen macht ein WDVS Sinn:
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Eigentümer von Altbauten: Wenn Sie Eigentümer eines Altbautes mit geringer Energieeffizienz sind, macht ein WDVS viel Sinn. Hier kann es Ihren Energieverbrauch drastisch senken und den Wohnkomfort erheblich verbessern.
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Umweltbewusste Bauherren: Wenn Sie viel Wert auf Nachhaltigkeit legen, können Sie mit einem WDVS Ihren Beitrag dazu leisten Ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Sie können auch ökologische Dämmstoffe wählen, wie z.B. Holzfaserplatten, die aus nachwachsenden Ressourcen gebaut sind.
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Eigentümer, die gesetzliche Vorschriften erfüllen müssen: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt energetische Standards vor, die oft nur durch eine Außendämmung wie WDVS erreicht werden können.
Wann sollten Sie kein WDVS verbauen:
Ein WDVS macht keinen Sinn bei denkmalgeschützten Gebäuden, Gebäuden, die bereits gut gedämmt sind oder wo die Fassade erst saniert werden muss und für kurzfristige Immobilienbesitzer.
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Denkmalgeschützte Gebäude: Wenn Ihre Immobilie denkmalgeschützt ist, kann das WDVS problematisch sein, da die Fassaden häufig nicht verändert werden dürfen. Alternativen wie Innendämmung sollten Sie dann in Betracht ziehen.
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Gebäude mit bereits guter Dämmung: Wenn Ihre Immobilie bereits gut gedämmt ist, könnte der zusätzliche Nutzen eines WDVS relativ gering sein.
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Kurzfristige Immobilienbesitzer: Für Personen, die ihre Immobilie nur kurzfristig besitzen oder bald verkaufen möchten, lohnen sich die hohen Investitionskosten oft nicht, da die Amortisation der Kosten in der Regel über Jahrzehnte erfolgt. Hier sollten Sie mit einem Makler sprechen, wie wichtig die Energieeffizienzklassen sind.
— DÄMMPFLICHT
Gibt es in Bad Segeberg eine Dämmpflicht für die Fassade?

Nein. Weder die Stadt Bad Segeberg noch der Kreis Segeberg oder das Land Schleswig-Holstein verpflichten Eigentümer dazu, eine bestehende Fassade zu dämmen. Bundesrecht setzt allerdings eine Bedingung, wenn ohnehin gebaut wird: Nach dem Gebäudeenergiegesetz muss eine Außenwand, an der mehr als 10 % der Bauteilfläche erneuert werden, anschließend höchstens 0,24 W/(m²K) erreichen (GEG Anlage 7). Das großflächige Abschlagen und Neuaufziehen des Putzes löst diese Anforderung aus, ein Anstrich oder eine kleine Ausbesserung nicht. Für die Wiederaufbauhäuser der Südstadt bedeutet das in der Praxis: Sobald der Erstputz erneuert wird, gehört die Dämmung dazu — und es ist wirtschaftlich sinnvoll, gleich auf den Förderwert von 0,20 W/(m²K) zu gehen.
— DÄMMUNG NORD
Ihre Vorteile mit Dämmung Nord:

Schneller & professioneller Service
Antworten innerhalb von 24 Stunden, kostenlose Inspektion innerhalb von einer Woche und Dämmung innerhalb von 30 Tagen.

Kompetenz, Weitsicht und Erfahrung
Ca. 720 Häuserdämmungen pro Jahr. Wir sind vor Ort mit Standorten in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen.

Experten aus dem Handwerk
Vielseitiges Team aus Experten der energetischen Sanierung, Dachdeckerei, Fensterbau, Zimmerei und Industrieisolierer für eine ganzheitliche Lösung.
— WETTER
Klima in Bad Segeberg: Was es für Ihre Fassadendämmung bedeutet
Bad Segeberg ist Binnenstadt und Luftkurort, geprägt vom 91 Meter hohen Kalkberg und dem Großen Segeberger See. Ein Küstenklima-Argument passt hier nicht, und wir verwenden es deshalb auch nicht: Die Zuordnung zur höchsten Schlagregen-Beanspruchungsgruppe nach DIN 4108-3 gilt ausdrücklich den Küstenregionen, nicht dem Landesinneren, und eine eigene, für Bad Segeberg belegte Einstufung existiert nicht. Wir nennen deshalb keine Niederschlags- oder Windzahlen.
Was am Objekt zählt, ist etwas anderes: die Wetterseite, der Baumbestand in unmittelbarer Nähe und der Zustand von Traufe und Sockel. Häuser am Seeufer und an den Hängen rund um den Kalkberg stehen freier und bekommen mehr Schlagregen ab als Gebäude in geschlossener Bebauung. Für die Ausführung heißt das: dichte Fensteranschlüsse mit Anputzleiste und Dichtband, Fensterbänke mit Gefälle und seitlicher Aufkantung, ein hoch angesetzter Sockel. Diese Punkte nehmen wir bei der kostenlosen Vor-Ort-Prüfung auf.
— ANGEBOT ANFRAGEN

1. Angebot kostenlos und unverbindlich anfragen.
Nachdem Sie Ihre Anfrage abgeschickt haben, melden sich unsere Berater innerhalb 24 Stunden, um Ihr Vorhaben zu besprechen.
In 3 Schritten zu Ihrer Fassadendämmung
2. Unser regionales Expertenteam berät Sie persönlich.
Wir besuchen Sie, um Ihre Immobilie auf Durchführbarkeit und mögliche Risiken zu prüfen und gemeinsam den passenden Dämmstoff und Optik für Ihr Vorhaben auszuwählen.


3. Wir installieren das WDVS
Unser regionales Handwerksteam installiert Ihr WDVS. Ab jetzt können Sie im Winter Heizkosten sparen und im Sommer einen kühlen Wohnraum genießen.
— BEWERTUNGEN
Kunden berichten über Ihre Erfahrungen mit Dämmung Nord - transparent & einsehbar auf Google
— UNSERE DÄMMUNGEN
Fassadendämmung in Bad Segeberg: unser Einsatzgebiet
Bad Segeberg wird von unserem Standort Schleswig-Holstein aus bedient. Altstadt, Südstadt, Gieschenhagen sowie Christiansfelde und Klein Niendorf gehören zum regulären Fahrtgebiet; Aufmaß, Gerüst, Ausführung und Abnahme kommen aus einer Hand. Bundesweit führen wir rund 750 Dämmungen im Jahr aus.
Für die übrigen Bauteile Ihres Hauses gibt es eigene Ansprechseiten: Einblasdämmung in Bad Segeberg bei zweischaligem Mauerwerk, Dachbodendämmung in Bad Segeberg für die oberste Geschossdecke und Dachdämmung in Bad Segeberg für die ausgebaute Dachschräge.
Stadtteile in Bad Segeberg: Bauformen und Eignung für WDVS
Stadtteil | Typische Bauform und Eignung für WDVS |
|---|---|
Altstadt am Kalkberg | Historischer Stadtkern mit kleinteiligem Bestand; Ortsgestaltungssatzung und Denkmalrecht, Farbe und Oberfläche vorab abstimmen |
Innenstadtbereich | Zweite Ortsgestaltungssatzung mit Gestaltungsvorgaben; gemischte Bebauung, WDVS nach Abstimmung mit der Bauaufsicht |
Südstadt | Nachkriegssiedlung ab 1950 aus dem ERP-Wohnungsbau; private Ein- und Zweifamilienhäuser dieser Bauzeit sind der typische WDVS-Fall |
Gieschenhagen | Ehemalige Klostersiedlung westlich der Kernstadt, heute integrierter Ortsteil; gewachsener Bestand ohne Gestaltungsvorgaben |
Christiansfelde | 1937 eingemeindet, Entwicklung mit dem Kurbetrieb verbunden; überwiegend Einzelhäuser, keine stadtteilscharfen Baualtersdaten verfügbar |
Klein Niendorf | Ebenfalls 1937 eingemeindet, Straßenzüge im Umfeld des Kurhauses; freistehende Bebauung, Bauform am Objekt zu prüfen |
Über den Autor:

Autor: Mate Rumstein - Bauleiter
Mate Rumstein verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Industrieisolierer und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte unterschiedlicher Größen geleitet. Seine Karriere startete er als Bauleiter bei RS Isolierung GmbH, bevor er als Isolierer und Bauleiter zur A.S. Dämmtechnik GmbH in Hamburg wechselte. Dort spezialisierte er sich auf Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierungen. Über die Jahre hat Mate Rumstein umfassende Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Dämmung erworben und gilt als zuverlässiger Experte in seinem Fachgebiet.
— VERZEICHNIS
Leistungen & Wissenswertes
Unsere Leistungen
Über Einblasdämmung & Dämmung Nord
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