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Mitglied im Fachverband für Einblasdämmung

— ZUSAMMENGEFASST
Das Wichtigste zur WDVS-Dämmung in Schleswig auf einen Blick

Kosten: 210 bis 330 € je Quadratmeter Fassade einschließlich 20 % Förderung (Stand: September 2026). Ein freistehendes Haus der 1960er mit 130 m² Fassade kommt auf 27.300 bis 42.900 €.
Passt das zu Ihrem Haus?: 38,7 % der 6.552 Schleswiger Wohngebäude sind zwischen 1949 und 1978 entstanden. Für diese Bauzeit lohnt die Prüfung, ob die Wand einschalig oder zweischalig aufgebaut ist.
Was es bringt: 25–30 % weniger Heizenergie, warme Wandoberflächen im Winter und eine Fassade, an der Grünbelag deutlich schwerer Fuß fasst.
Förderung: Die städtische Finanzhilfe deckt nur Fenster und Türen ab, nicht die Dämmung. Es bleiben § 35c, BAFA und die IB.SH-Darlehen, für Eigentümergemeinschaften IB.SH WEGfinanz.
So läuft es ab: Kostenfreie Prüfung vor Ort, Gerüst, Platten kleben und dübeln, Armierung mit Gewebe, Grundierung und Schlussputz — die Bauzeit hängt an der Fassadengröße.
Inhalt
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Aufbau: Was sind die Bestandteile eines Wärmedämmverbundsystemes (WDVS) (hier klicken)
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Entscheidung 1 - Dämmstoffe: Welchen Dämmstoff sollten Sie wählen (hier klicken)
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Entscheidung 2 - Dämmstärke: Wie dick sollte die Dämmung sein (hier klicken)
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Entscheidung 3 - Optik: Wie soll die Oberfläche am Ende ausschauen (hier klicken)
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Ersparnisse: Mit wie viel Ersparnissen durch Heizkostensenkungen können Sie rechnen? (hier klicken)
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Förderung: Welche Fördermöglichkeiten haben Sie zu Verfügung? (hier klicken)
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Dämmpflicht: Wann sind Sie zu einer Dämmung mit einem WDVS gesetzlich verpflichtet? (hier klicken)
— DÄMMUNG
Was die WDVS-Dämmung in Schleswig besonders macht
Schleswig hat 6.552 Gebäude mit Wohnraum, und der Bestand teilt sich klar: 16,1 % stammen aus der Zeit vor 1919, 15,3 % aus den Jahren 1919 bis 1948 und 38,7 % aus der Spanne 1949 bis 1978 (Zensus 2022). Freistehende Einfamilienhäuser machen 35,5 % aus — ein für eine Stadt an der Schlei eher moderater Wert, der zeigt, wie stark Reihen-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser das Bild prägen.
Vor der Entscheidung für ein Wärmedämmverbundsystem steht immer die Frage nach dem Wandaufbau. Findet sich hinter der Verblendschale eine durchgehende Luftschicht, ist die Einblasdämmung in Schleswig für 25–45 €/m² der kürzere Weg. Ist die Wand massiv gemauert, bereits verfüllt oder verputzt und schadhaft, bringt nur ein WDVS die Dämmebene lückenlos vor die Konstruktion — und erneuert gleichzeitig eine Oberfläche, die nach fünfzig Jahren ohnehin am Ende ist.
Die Stadtteile stellen dabei sehr unterschiedliche Aufgaben. Friedrichsberg mischt Bauepochen von den Adelspalais bis zum Geschosswohnungsbau; dort ist häufig die Eigentümergemeinschaft der Auftraggeber. Auf der Freiheit steht neben modernen Bauten im Bauhausstil der klassische Satteldachbestand — kubische Baukörper, die ein WDVS ohne gestalterische Verrenkungen aufnehmen. Sankt Jürgen und Schleswig-Nord bieten gewachsene Wohnbebauung mit vielen Einzelobjekten. Der Holm dagegen ist eine denkmalgeprägte Fischersiedlung und für eine Außendämmung nicht der richtige Ort.
Rechtlich maßgeblich ist die Gestaltungssatzung für die Bereiche Altstadt und Holm in der Fassung von 2024. Sie greift nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei Instandsetzungen, sobald mehr als 30 % eines Gestaltungsmerkmals innerhalb von fünf Jahren verändert werden — eine komplette Fassadenerneuerung liegt immer darüber. Für Gebäude in Denkmalliste oder Denkmalbuch gilt zusätzlich das Denkmalschutzgesetz. Außerhalb dieser Bereiche gibt es keine Materialvorgaben für die Fassade.
— ERKLÄRUNG
Wie funktioniert die Dämmung Ihrer Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS)?
Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist die häufigste und effizienteste Methode, um Ihre Fassade zu dämmen (vorausgesetzt, Sie haben keine Hohlschicht im Mauerwerk, wenn Sie eine Hohlschicht haben, schauen Sie hier). Das Verfahren wird seit den 1970er Jahren erfolgreich in Deutschland eingesetzt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Der Aufbau besteht aus mehreren Schichten, die jeweils spezifische Funktionen erfüllen. Unten finden Sie eine Grafik eines typischen Aufbaus inklusive der jeweiligen Funktion.
Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems

Erläuterung Bestandteile WDVS
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Dämmplatten: Diese bilden das Herzstück des Systems und bestehen meist aus expandiertem Polystyrol (EPS) oder Mineralwolle. Sie werden direkt auf die Außenwand des Gebäudes geklebt oder mechanisch befestigt.
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Kleber: Der Kleber sorgt für die sichere und dauerhafte Befestigung der Dämmplatten am Untergrund. Abhängig von der Beschaffenheit der Fassade wird er entweder punktuell oder vollflächig aufgetragen.
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Dübel: Zur zusätzlichen Stabilisierung der Dämmplatten werden spezielle Dübel verwendet, die die Platten mechanisch verankern und so die Langlebigkeit des Systems erhöhen.
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Armierungsschicht: Diese Schicht besteht aus einem Armierungsmörtel, in den ein Armierungsgewebe eingebettet ist. Sie schützt das System vor mechanischen Schäden und verhindert die Bildung von Rissen.
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Oberputz: Der abschließende Oberputz gibt der Fassade ihr endgültiges Aussehen und bietet zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. Er kann in unterschiedlichen Strukturen und Farben gestaltet werden, um den optischen Ansprüchen gerecht zu werden.
— KOSTEN
Wie teuer ist ein WDVS in Schleswig?
Der Preis je Quadratmeter setzt sich aus Gerüst, Platten, Dübeln, Armierung und Oberfläche zusammen. Fünf Faktoren verschieben ihn. Untergrund: Alter Kratzputz, der hohl klingt, wird abgeschlagen; sandende Flächen brauchen eine Grundierung, sonst hält der Klebemörtel nicht. Geometrie: Jeder Erker, jede Gaube, jeder Anbau bedeutet zusätzliche Kanten, Profile und Verschnitt. Fenster: Ein gleichzeitiger Fenstertausch erlaubt es, die Rahmen in die Dämmebene zu setzen — der einzige Weg, die Laibungen wirklich wärmebrückenarm auszuführen. Dachüberstand: Steht die neue Wand über das Dach hinaus, muss die Traufe verlängert werden. Oberfläche: Riemchen, Naturstein am Sockel oder ein hochwertiger Silikatputz kosten mehr als die Standardausführung. Bei Gebäuden in der Altstadt kommt der Aufwand für Gerüst und Verkehrssicherung an engen Straßen hinzu.
Position | Preis pro m² WDVS Dämmung | Kosten für ein Haus mit 100 m² Fassadenfläche |
|---|---|---|
Gerüst | Ab 22 €/m² | 2.200 € |
Dämmstoff | Ab 29 €/m² | 2.900 € |
Putz | Ab 36 €/m² | 3.600 € |
Arbeitslohn | Ab 123 €/m² | 12.300 € |
Gesamt | 210-330 €/m² | 21.000 € - 33.000 € |
Tabelle: Übersicht Kosten der einzelnen WDVS Bestandteile & Kosten für 100m² WDVS Dämmung
Fazit: Wie teuer ist ein WDVS
Für eine Standardausführung mit 14 bis 16 cm Dämmstärke und mineralischem Schlussputz liegen die Kosten in Schleswig bei 210 bis 330 € je Quadratmeter Fassade. Beim freistehenden Haus mit 130 m² Fassade bedeutet das 27.300 bis 42.900 €. Ein kommunaler Zuschuss für die Dämmung existiert nicht — die städtische Finanzhilfe im Satzungsgebiet gilt ausdrücklich nur für Fenster und Türen. Wie sich der Quadratmeterpreis auf Gerüst, Material, Armierung und Oberfläche verteilt, zeigt unsere WDVS-Kostenübersicht.
Alle Preisangaben verstehen sich inkl. 20 % Förderung als unverbindliche Richtwerte. Den exakten Preis erhalten Sie nach einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
— KOSTENRECHNER
Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Kosten berechnen?
— FÖRDERUNG
Welche Förderung gibt es für WDVS in Schleswig?

Lokal ist die Lage überschaubar. Die Stadt Schleswig fördert im Geltungsbereich der Gestaltungssatzung Altstadt und Holm die Erneuerung von Fenstern und Türen — Dämmmaßnahmen sind darin ausdrücklich nicht enthalten, das Programm ist also keine WDVS-Förderung. Das Landesprogramm „Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger Schleswig-Holstein" ist 2023 ausgelaufen und wird nicht fortgeführt. Was bleibt, sind die Modernisierungsdarlehen der Investitionsbank: IB.SH Immofix ab 15.000 € mit 10 oder 15 Jahren Zinsbindung, IB.SH Immoflex mit jährlichem Sondertilgungsrecht bis 10 % und IB.SH Immokonstant mit Zinssicherheit über 35 Jahre. Für Eigentümergemeinschaften — in Friedrichsberg der Regelfall — gibt es IB.SH WEGfinanz mit 5.000 bis 35.000 € je Wohneinheit und einem vereinfachten Verfahren ohne Grundbucheintrag.
Die Bundesförderung läuft über zwei Wege, die sich für dieselbe Maßnahme ausschließen. Über den Steuerbonus nach § 35c EStG setzen Sie 20 % der Kosten für Material und Arbeitsleistung ab, verteilt auf drei Jahre (7 %, 7 %, 6 %) und höchstens 40.000 € je Objekt. Über die BAFA-Bundesförderung für effiziente Gebäude erhalten Sie 15 % Zuschuss auf förderfähige Kosten bis 30.000 € je Wohneinheit; der iSFP-Bonus von 5 % greift seit dem 21. Juli 2026 erst oberhalb dieser Schwelle. In beiden Fällen ist ein U-Wert der fertigen Außenwand von höchstens 0,20 W/(m²K) nachzuweisen, und der Antrag gehört vor den Auftrag an die Handwerker. Die Landesdarlehen lassen sich daneben nutzen. Welcher Weg für Ihr Objekt der günstigere ist, erklären wir auf der Seite Förderung für WDVS und rechnen es beim Termin vor Ort nach.
— DAS VERFAHREN
Wie wird das WDVS auf Ihre Fassade installiert?

1. Vorbereitung des Untergrunds
Der Untergrund auf Ihrer Fassade muss sorgfältig vorbereitet werden, um eine optimale Haftung der Dämmplatten zu gewährleisten. Dies umfasst das Entfernen loser Teile sowie die Überprüfung und gegebenenfalls Überarbeitung von Fensterbänken, Brüstungsabdeckungen und Dachüberständen. Unebenheiten werden ausgeglichen, und Fassade wird gründlich gereinigt, um Staub und Schmutz zu entfernen.
2. Auftragen des Klebers
Die Dämmplatten werden mit einem speziellen, hochleistungsfähigen Kleber auf die vorbereitete Fassade aufgebracht. Je nach Beschaffenheit der Fassade erfolgt der Kleberauftrag punktuell oder vollflächig.


3. Anbringen der Dämmplatten
Die Dämmplatten sind in den frischen Klebemörtel einzusetzen und sorgfältig auszurichten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Platten fest anliegen und keine Hohlräume entstehen. Die Platten sind im Verbund zu kleben, um eine durchgehende Dämmschicht zu gewährleisten. Durch ein passgenaues und dicht aneinandergefügtes Einsetzen werden Wärmebrücken vermieden.
4. Verdübeln der Dämmplatten
Zur zusätzlichen Sicherung werden die Dämmplatten mit speziellen Dübeln mechanisch befestigt. Diese Maßnahme erhöht die Stabilität und Sicherheit des Systems, insbesondere bei hohen Gebäuden oder stark beanspruchten Fassaden.


5. Aufbringen der Armierungsschicht
Auf die befestigten Dämmplatten wird eine Armierungsschicht aufgetragen. Diese besteht aus einem hochwertigen Armierungsmörtel, in den ein robustes Armierungsgewebe eingebettet wird. Diese Schicht schützt das WDVS vor mechanischen Beschädigungen und Rissbildungen und sorgt für eine langlebige und stabile Fassade.
6. Auftragen des Putzgrundes
Nachdem die Armierungsschicht getrocknet ist, kann der Putzgrund aufgetragen werden. Dieser muss auf das WDVS abgestimmt sein. Es gibt mineralische, organische oder Silikatputze, deren Wahl von den Projektanforderungen und Untergrundeigenschaften abhängt. Der Putzgrund wird gleichmäßig mit Rolle oder Pinsel aufgetragen. Eine gleichmäßige Schichtdicke ist entscheidend für die optimale Haftung.


7. Auftragen des Oberputzes
Nach dem vollständigen Trocknen der Armierungsschicht und dem Putzgrund wird der Oberputz aufgetragen. Dieser kann in verschiedenen Strukturen und Farben gestaltet werden und verleiht der Fassade ihr endgültiges, ästhetisch ansprechendes Aussehen. Der Oberputz bietet zudem einen zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen.
— VORBEREITUNG & NACHBEREITUNG
Um eine korrekte Installation zu gewährleisten müssen je nach Projekt verschiedene Vor- und Nacharbeiten an Ihrem Haus getätigt werden
Die Installation eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) erfordert eine enge Zusammenarbeit verschiedener Gewerke, um sicherzustellen, dass das System korrekt installiert wird und keine Risiken für Ihre Fassade oder das WDVS selbst entstehen. Hier sind einige der wesentlichen Aufgaben, die durchgeführt werden müssen:
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Einbau von Sockelleisten: Im Sockelbereich des Gebäudes werden spezielle Sockelleisten durch das Maurer- oder Fassadenbaugewerbe montiert. Diese Leisten dichten den Übergang zwischen Dämmung und Erdreich ab, um Feuchtigkeitsschäden zu verhindern.
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Nacharbeiten an Fensterbänken: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade erhöht, müssen Fensterbänke entsprechend angepasst werden. Diese Arbeiten werden von Fensterbauern oder Schreinern ausgeführt, um sicherzustellen, dass die Fensterbänke bündig mit der neuen Fassade abschließen und Wasser sicher abgeleitet wird. Diese Nacharbeiten erfolgen typischerweise nach der Anbringung der Dämmplatten.
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Nachjustieren von Türen: Durch die zusätzliche Dämmung kann es erforderlich sein, Türen und Fenster nachzujustieren, damit sie weiterhin ordnungsgemäß schließen. Diese Aufgabe wird von Tür- und Fensterbauern durchgeführt und sollte nach der Installation des WDVS erfolgen, um die Funktionalität der Türen und Fenster zu gewährleisten.
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Abdichtung der Anschlüsse: Alle Anschlüsse und Übergänge, wie an Dachrändern, Fensterrahmen oder im Sockelbereich, müssen von Spezialisten für Abdichtungsarbeiten abgedichtet werden. Dies verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, was entscheidend für die Vermeidung von Schäden an der Fassade und dem WDVS ist. Diese Arbeiten erfolgen im Anschluss an die Installation der Dämmplatten und vor dem Aufbringen der Endbeschichtung.
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Anpassung an systemfremde Bauteile: Bei der WDVS-Installation müssen systemfremde Bauteile wie Balkone, Vordächer oder Lüftungsschächte berücksichtigt werden. Diese Bauteile müssen von spezialisierten Baugewerken korrekt integriert werden, um Wärmebrücken zu vermeiden und die Dichtigkeit des Systems zu sichern. Diese Anpassungen erfolgen während der gesamten WDVS-Installation.
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Anpassung der Dachüberstände: Da das WDVS die Dicke Ihrer Fassade vergrößert, müssen Dachüberstände oft angepasst werden, um die Fassade inklusive WDVS vollständig abzudecken und vor Witterung zu schützen. Diese Arbeiten werden von Dachdeckern durchgeführt und finden in der Regel vor oder während der Installation des WDVS statt.
WDVS erweiterte Arbeiten
Erweiterter Dachüberstand
Schutz der Fassade & Dämmung vor Niederschlag
Feuchtigkeitsschutz am Sockel
Schutz der erdberührenden ELemente vor Feuchtigkeit am Sockel
Anschlussfugen am Fenster
Mindestens 3cm überdämmt an Fenster um Wärmebrücken zu verhondern
Lüftung Fenster
Lüftungssystem am Fenster
— DÄMMSTOFFE
Welcher Dämmstoff für Ihr WDVS in Schleswig?

Für die Plattenwahl sind vier Kriterien maßgeblich: Brandschutz in Abhängigkeit von der Gebäudehöhe, Feuchteverhalten, sommerlicher Hitzeschutz und natürlich der Preis.
EPS deckt den größten Teil der Aufträge ab. Der Hartschaum ist leicht, lässt sich sauber zuschneiden und liegt in der Wärmeleitgruppe 032 bis 035, sodass eine Dämmstärke von 14 bis 16 cm für den Förderwert reicht. Bei den ein- und zweigeschossigen Häusern in Sankt Jürgen oder Schleswig-Nord genügen die üblichen Brandriegel über den Fenstern.
Mineralwolle gehört zur Baustoffklasse A1 und ist damit nicht brennbar. Sie ist Pflicht in den Riegeln jedes EPS-Systems und die richtige Wahl für das ganze System, wenn ein Mehrfamilienhaus in Friedrichsberg gedämmt wird oder wenn die Fassade nach Süden zur lauten Straße zeigt und der Schallschutz mitverbessert werden soll.
Holzfaser ist der Dämmstoff für Eigentümer, denen Diffusionsoffenheit und Hitzeschutz wichtig sind. Sie nimmt Feuchte auf und gibt sie wieder ab, was an dauerhaft feuchten Nordfassaden ein Vorteil ist. Der Preis liegt deutlich über EPS, und das Gewicht verlangt eine sorgfältig geplante Befestigung. Eine belegte Schlagregen-Beanspruchungsgruppe für Schleswig liegt uns nicht vor; wir beurteilen die Bewitterung deshalb Fassade für Fassade.
Auswahlkriterien für den Dämmstoff
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Wärmedämmleistung (Wärmeleitfähigkeit): Ein niedriger Wert der Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) bedeutet, dass der Dämmstoff eine hohe Dämmwirkung hat. Je niedriger der λ-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Materials.
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Brandschutz: Je nach Gebäudetyp und Nutzungsart können strenge Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden. Dämmstoffe sind in verschiedene Brandklassen eingeteilt, und die Wahl des richtigen Materials kann entscheidend für die Sicherheit sein.
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Feuchtigkeitsbeständigkeit: Der Umgang mit Feuchtigkeit variiert teilweise zwischen den Dämmstoffen.
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Ökologische Aspekte: Für einige Bauherren kann die ökologische Bilanz eines Dämmstoffs eine Rolle spielen. Dies umfasst die Herstellung und die Entsorgung des Dämmstoffes.
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Kosten: Natürlich spielen die Kosten des Dämmstoffs eine wesentliche Rolle bei der Auswahl.
Übersicht der gängigen Dämmstoffe
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Expandiertes Polystyrol (EPS) oder auch Styropor:
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Verwendung: EPS ist der am häufigsten verwendete Dämmstoff in WDVS.
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Vorteile: Es bietet eine gute Dämmleistung bei relativ geringen Kosten. EPS ist leicht, einfach zu verarbeiten und hat eine lange Lebensdauer.
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Nachteile: EPS ist brennbar (Brandklasse B1) und erfordert daher zusätzliche Maßnahmen zum Brandschutz. Außerdem ist es nicht umweltfreundlich, da es aus Erdöl gewonnen wird und die Entsorgung problematisch sein kann. Außerdem kann es Feuchtigkeit nicht gut weiterleiten.
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Mineralwolle (Stein- oder Glaswolle):
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Verwendung: Mineralwolle wird häufig in Gebäuden eingesetzt, bei denen hohe Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden.
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Vorteile: Sie ist nicht brennbar (Brandklasse A1) und bietet zudem eine gute Schalldämmung. Mineralwolle kann außerdem besser Feuchtigkeit weiterleiten als z.B. EPS, ohne selbst Schaden zu nehmen.
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Nachteile: Mineralwolle ist teurer als EPS.
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Polyurethan (PUR):
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Verwendung: PUR-Dämmstoffe bieten eine sehr hohe Dämmleistung, selbst bei geringer Materialdicke.
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Vorteile: Sie sind besonders geeignet für Situationen, in denen der Platz begrenzt ist und dennoch eine hohe Dämmwirkung erzielt werden soll. PUR ist feuchtigkeitsbeständig und langlebig.
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Nachteile: PUR ist ebenfalls brennbar und kann bei der Verbrennung giftige Gase freisetzen. Zudem ist es ein teures Material und hat eine schlechte ökologische Bilanz, da es aus petrochemischen Produkten hergestellt wird.
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Holzfaserplatten:
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Verwendung: Holzfaserplatten werden häufig in ökologischen Bauprojekten eingesetzt.
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Vorteile: Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und bieten eine gute Diffusionsoffenheit, was zu einem gesunden Raumklima beiträgt. Sie haben auch gute schallisolierende Eigenschaften.
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Nachteile: Holzfaserplatten sind weniger effizient in der Wärmedämmung als synthetische Materialien und können im Vergleich teurer sein. Außerdem müssen sie gut vor Feuchtigkeit geschützt werden, da sie sonst Schaden nehmen können.
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Schaumglasplatten
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Verwendung: Schaumglasplatten werden in Bereichen eingesetzt, wo eine hohe Druckfestigkeit und absolute Feuchtigkeitsresistenz gefordert sind, beispielsweise bei der Dämmung von Flachdächern, Kellerwänden und im Sockelbereich.
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Vorteile: Schaumglas ist komplett feuchtigkeitsunempfindlich und nicht brennbar (Brandklasse A1). Es bietet eine hervorragende Dämmleistung und ist zudem sehr druckfest, was es ideal für stark belastete Flächen macht. Da es aus recyceltem Glas besteht, hat es auch eine gute ökologische Bilanz und ist resistent gegen Schädlinge und Schimmel.
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Nachteile: Schaumglasplatten sind vergleichsweise teuer und auch relativ schwer, was die Handhabung und den Einbau erschwert. Außerdem ist das Material spröde, was bei unsachgemäßer Handhabung zu Beschädigungen führen kann.
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Phenol-Hartschaumplatten:
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Verwendung: Phenol-Hartschaumplatten werden vor allem dort verwendet, wo eine extrem hohe Dämmleistung bei minimaler Materialdicke erforderlich ist, zum Beispiel in Passivhäusern oder bei energetischen Sanierungen mit beengten Platzverhältnissen.
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Vorteile: Phenol-Hartschaum bietet eine hervorragende Dämmleistung mit einem sehr niedrigen Wärmeleitwert, wodurch schon bei geringer Dicke eine sehr gute Dämmwirkung erzielt wird. Das Material ist schwer entflammbar (Brandklasse B1) und hat eine hohe Druckfestigkeit.
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Nachteile: Phenol-Hartschaumplatten sind deutlich teurer als viele andere Dämmstoffe und können bei der Verarbeitung spröde sein, was das Handling erschwert. Zudem sind sie nicht diffusionsoffen, was in bestimmten Anwendungen Probleme mit Feuchtigkeitsmanagement verursachen kann.
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Tabelle der gängigen WDVS Dämmstoffe
Dämmstoff | WLG-Klasse | Brandschutzklasse | Preis pro m² (bei 160 mm) |
|---|---|---|---|
Polystyrol (EPS) | 032-040 | B1 (schwer entflammbar) | 20-25 €/m² |
Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle) | 033-040 | A1 (nicht brennbar) | 38-45 €/m² |
Polyurethan (PUR) | 023-030 | B1 (schwer entflammbar) | 45-55 €/m² |
Holzfaserplatten | 040-045 | B1 (schwer entflammbar) | 50-60 €/m² |
Schaumglasplatten | 035-045 | A1 (nicht brennbar) | 60-80 €/m² |
Phenolharz-Hartschaumplatten | 020-025 | B1 (schwer entflammbar) | 55-70 €/m² |
Der beste Dämmstoff für Ihre WDVS-Dämmung in Schleswig
Am freistehenden oder halbfreistehenden Wohnhaus der Nachkriegsjahrzehnte ist EPS mit mineralischem Oberputz die Empfehlung: technisch ausreichend, wirtschaftlich klar im Vorteil und in der Ausführung erprobt. Sobald mehr als zwei Vollgeschosse zu dämmen sind oder eine Eigentümergemeinschaft entscheidet, raten wir zu einem durchgehenden Mineralwollesystem — der Aufpreis ist beim Mehrfamilienhaus anteilig kleiner, und die Diskussion über Brandschutz erledigt sich. Holzfaser empfehlen wir gezielt dort, wo eine Nordfassade dauerhaft feucht bleibt oder wo das ausgebaute Dachgeschoss im Sommer zu warm wird. Welche Variante bei Ihrem Gebäude die bessere ist, entscheidet sich am Objekt und nicht am Prospekt.
— DÄMMSTÄRKE
2. Entscheidung: Wie dick soll Ihre Dämmung sein?
Auch bei der Wahl der richtigen Dämmstärke (Dicke der Dämmung) sollten Sie mehrere Faktoren beachten. Die Dämmstärke beeinflusst direkt die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) der Fassade, also die Menge an Wärme, die durch die Wände nach außen entweichen kann. Es gibt hier regulatorische Vorschriften auf der einen Seite und Überlegungen aus Kosten- und Bausubstanzaspekten sowie optischen Gesichtspunkten auf der anderen Seite. Die Entscheidungskriterien können wie folgt gegliedert werden:
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Energetische Anforderungen: Die energetischen Vorgaben der aktuellen Gebäudeenergiegesetze (GEG) legt eine Mindestanforderungen von 0,24 W/(m∙K) an den U-Wert der Fassade fest für eine Förderung muss ein U-Wert von 0,2 W/(m∙K) erreicht werden. Für die häufigsten Dämmstoffe (EPS und Mineralwolle) haben Sie den U-Wert von 0,2 W/(m∙K) meistens bei 16cm Dämmung erreicht. Bei Zellulose oder Holzfaserplatten müssen Sie eher auf 20-24cm gehen. Generell gilt, je niedriger der U-Wert sein soll, desto dicker muss die Dämmung ausfallen. Insbesondere nachhaltige Dämmstoffe wie Holzfasern benötigen sehr dicke Dämmungen.
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Gebäudetyp und Bauweise: Bei älteren Gebäuden mit schlechterer Grunddämmung kann eine stärkere Dämmung erforderlich sein, um energetische Standards zu erreichen. Bei Neubauten, die bereits auf Energieeffizienz ausgelegt sind, kann eine geringere Dämmstärke ausreichend sein.
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Ästhetische und bauliche Einschränkungen: Eine dickere Dämmung verändert die Fassadenoptik und kann Einfluss auf Fensterlaibungen, Dachüberstände und andere architektonische Details haben. In engen Straßen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden kann die maximale Dämmstärke baulich begrenzt sein.
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Kosten-Nutzen-Verhältnis: Eine stärkere Dämmung führt zu höheren Investitionskosten, bringt aber langfristig größere Energieeinsparungen. Es ist wichtig, das optimale Verhältnis zwischen Investitionskosten und Energieeinsparung zu finden.
Ratschlag zur Auswahl der Dämmstärke
Als Faustregel gilt, dass für die meisten Gebäude eine Dämmstärke zwischen 12 und 20 cm ausreichend ist, um moderne energetische Anforderungen zu erfüllen. Für Neubauten oder energetisch optimierte Gebäude können Sie oftmals eine geringere Dämmstärke auswählen, während Sie bei Altbauten oder in extremen Klimazonen lieber eine stärkere Dämmung wählen sollten. Insgesamt sollte die Dämmstärke so gewählt werden, dass sie den besten Kompromiss zwischen Energieeffizienz, Kosten, baulichen Anforderungen und ästhetischen Ansprüchen bietet.
— OPTIK
Gestaltung: So sieht Ihre Fassade in Schleswig nach dem WDVS aus
Ein WDVS verändert die Proportionen eines Hauses: Die Wand wird dicker, Fenster rücken optisch tiefer, Kanten wirken weicher. Mit fünf Festlegungen steuern Sie das Ergebnis:
Putzstruktur: Feiner Scheibenputz betont die Fläche, gröbere Körnung nimmt Unruhe aus dem Untergrund. Bei Doppelhäusern lohnt es, Struktur und Körnung mit der Nachbarhälfte abzustimmen.
Farbe: Unter einem Hellbezugswert von 20 heizt sich die Oberfläche zu stark auf und der Putz arbeitet. Wer dunkel will, braucht ein System mit reflektierenden Pigmenten und eine passende Armierung.
Klinkerriemchen: In einer Region, in der Backstein das Straßenbild bestimmt, ist das Riemchen die Alternative zum Putz. Es kostet mehr, hält dafür ohne Anstrich und nimmt der Fassade den Anschein einer nachträglichen Verpackung.
Sockel und Fugen: Der Spritzwasserbereich bekommt eine druckfeste Dämmung mit eigenem Sockelputz, und dort, wo das Gebäude Setzungsfugen hat, werden sie im WDVS fortgeführt statt überdeckt.
Laibungen und Anbauteile: Fensterbänke, Rollladenkästen, Vordächer und Außenleuchten werden neu eingebunden. Wer hier spart, sieht es später an jeder Fensteröffnung.
Innerhalb der Gestaltungssatzung Altstadt und Holm stimmen wir Farbe, Material und Detailausbildung vorab mit der Stadt ab. Für die geförderte Erneuerung von Fenstern und Türen im selben Gebiet gibt es eine eigene städtische Richtlinie, die sich mit dem WDVS-Vorhaben gut zeitlich koppeln lässt.

1. WDVS mit weißem Putz
Eine Fassade mit weißem Putz ist die klassische Wahl für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Sie verleiht Ihrer Immobilie ein zeitloses und elegantes Erscheinungsbild, das sich harmonisch in verschiedene architektonische Stile einfügt. Diese Option ist besonders pflegeleicht und bietet gleichzeitig zahlreiche Möglichkeiten, durch verschiedene Putztechniken individuelle Akzente zu setzen.
2. WDVS mit Klinkerriemchen
Wenn Sie den robusten und traditionellen Look von Klinker bevorzugen, bietet das WDVS mit Klinker-Riemchen eine attraktive Option für Sie. Klinker-Riemchen bestehen aus dünnen, etwa 1 bis 2 cm starken Scheiben, die aus echtem Ziegelmaterial gefertigt werden. Klinker-Riemchen sind widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und sorgen für eine langlebige und wartungsarme Fassade.


3. WDVS mit Holzverkleidung
Eine Holzverkleidung auf einem WDVS verbindet moderne Ästhetik mit natürlichem Charme. Diese Option eignet sich besonders für Gebäude, die eine warme und einladende Ausstrahlung haben sollen. Holz verleiht der Fassade ein einzigartiges, organisches Aussehen und kann je nach Wahl der Holzart und Farbe individuell angepasst werden. Durch spezielle Oberflächenbehandlungen bleibt das Holz lange schön und schützt das Gebäude zusätzlich vor äußeren Einflüssen.
— RISIKEN
Risiken eines WDVS in Schleswig – und wie wir sie vermeiden
Vier Themen kommen bei jeder Fassadendämmung auf den Tisch. Veralgung entsteht, weil die gedämmte Außenschale nachts unter die Umgebungstemperatur fällt und Tauwasser auf der Oberfläche stehen bleibt — an Nord- und Nordwestseiten sowie unter Bäumen ist die Gefahr am größten. Mineralische, stark alkalische Oberputze und ein großzügiger Dachüberstand wirken hier mehr als jede Nachbehandlung. Wärmebrücken bleiben zurück, wenn Fensterlaibungen ungedämmt bleiben, Rollladenkästen ausgespart werden oder Balkonplatten durch die Dämmebene stoßen; jeder dieser Punkte wird vor Baubeginn gelöst, weil er sonst zur Schimmelstelle im Innenraum wird. Brandschutz heißt bei EPS: umlaufende Riegel aus Mineralwolle, bei mehrgeschossigen Häusern zusätzlich über jeder Fensteröffnung. Mechanik und Tierfraß betreffen vor allem die unteren zwei Meter und waldnahe Lagen — dort verstärken wir die Armierung oder arbeiten mit Riemchen.
Übersicht der Risiken eines WDVS:
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Wärmebrücken:
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Ursache: Wärmebrücken entstehen häufig an Stellen, an denen das WDVS unterbrochen ist, wie bei Fenster- und Türanschlüssen oder bei der Befestigung von Bauteilen (z. B. Markisen oder Geländern). Auch unzureichend überlappende Dämmplatten oder fehlerhafte Anbringung können Wärmebrücken verursachen.
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Folgen: Wärmebrücken führen zu einem erhöhten Wärmeverlust und können zu Kondenswasserbildung zwischen kalten und warmen Bauteilen führen. Dies erhöht das Risiko von Schimmelbildung und verringert die Energieeffizienz des Gebäudes.
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Vermeidung: Um Wärmebrücken zu vermeiden, ist eine sorgfältige Planung und Ausführung der Anschlüsse und Befestigungspunkte erforderlich. Eine durchgehende Dämmung ohne Unterbrechungen ist essenziell, und alle Übergänge sollten fachgerecht abgedichtet werden.
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Feuchtigkeitsprobleme:
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Ursache: Feuchtigkeit kann in das WDVS eindringen, wenn es nicht richtig abgedichtet ist, insbesondere an kritischen Punkten wie Anschlüssen, Fugen oder beschädigten Stellen. Auch eine falsche Verarbeitung des Putzes oder der Dämmplatten kann zu Feuchtigkeitsproblemen führen.
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Folgen: Eingedrungene Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und Algenwachstum auf der Fassade führen. Langfristig kann dies die Dämmwirkung vermindern und die Bausubstanz Ihres Gebäudes schädigen.
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Vermeidung: Um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden, müssen alle Fugen, Anschlüsse und Übergänge sorgfältig abgedichtet werden. Zudem sollte die Fassade regelmäßig auf Schäden und undichte Stellen überprüft werden.
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Rissbildungen:
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Ursache: Risse können durch Bewegungen im Bauwerk, Temperaturschwankungen oder unsachgemäße Verarbeitung des WDVS entstehen. Auch unzureichend angebrachte Dehnungsfugen können zu Rissbildungen führen.
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Folgen: Risse in der Fassade können nicht nur die Optik beeinträchtigen, sondern auch das Eindringen von Feuchtigkeit ermöglichen, was wiederum Schimmelbildung und eine Beeinträchtigung der Dämmleistung zur Folge haben kann.
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Vermeidung: Um Rissbildungen vorzubeugen, sollten Bewegungsfugen korrekt eingeplant und ausgeführt werden. Eine fachgerechte Verarbeitung des Putzes und der Dämmplatten ist ebenfalls entscheidend, um Spannungen in der Fassade zu minimieren.
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Algen- und Pilzbefall:
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Ursache: Algen- und Pilzbefall tritt besonders auf feuchten und schattigen Fassaden auf, die oft schlecht belüftet sind. Dies kann durch anhaltende Feuchtigkeit und fehlende Sonneneinstrahlung begünstigt werden.
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Folgen: Algen und Pilze beeinträchtigen die Optik der Fassade und können langfristig die Bausubstanz schädigen, wenn sie nicht entfernt werden.
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Vermeidung: Um Algen- und Pilzbefall zu verhindern, sollten Fassaden mit einem wasserabweisenden und diffusionsoffenen Putz versehen werden. Regelmäßige Reinigung und gegebenenfalls der Einsatz von fungiziden Beschichtungen können das Wachstum von Algen und Pilzen verhindern. Um hierzu mehr zu erfahren, klicken Sie hier.
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Verfärbungen:
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Ursache: Verfärbungen, insbesondere helle Flecken, können durch punktuelle Wärmebrücken entstehen, die durch die Befestigungselemente des WDVS verursacht werden.
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Folgen: Diese Flecken beeinträchtigen die ästhetische Erscheinung der Fassade und können ein Hinweis auf ineffiziente Dämmung an diesen Stellen sein.
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Vermeidung: Die Verwendung von wärmebrückenfreien Befestigungselementen und die richtige Überdeckung der Dämmplatten können Verfärbungen verhindern.
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Ablösungen:
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Ursache: Unsachgemäß angebrachte Dämmplatten können sich von der Fassade lösen, insbesondere wenn der Untergrund nicht ausreichend vorbereitet wurde oder ungeeignete Kleber verwendet wurden.
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Folgen: Ablösungen der Dämmung gefährden die Sicherheit und können zu erheblichen Wärmeverlusten führen. Zudem sind die Reparaturkosten in solchen Fällen oft hoch.
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Vermeidung: Eine gründliche Vorbereitung des Untergrunds und die Verwendung von qualitativ hochwertigen Materialien sowie die korrekte Anwendung der Befestigungsmethoden sind essenziell, um Ablösungen zu verhindern.
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— HEIZKOSTENERSPARNISSE
Wie viel Heizkosten spart ein WDVS in Schleswig?
Der Nutzen lässt sich am U-Wert festmachen. Eine ungedämmte Außenwand der Nachkriegszeit liegt oft bei etwa 1,0 W/(m²K), nach dem WDVS mit 16 cm Dämmung bei 0,20 W/(m²K). Das ist der Wert, den BAFA und Steuerbonus verlangen, und er bedeutet einen Wärmestrom, der auf ein Fünftel zusammenschrumpft. Über alle Fassadenseiten gerechnet ergibt das eine Heizkostensenkung von 25–30 %; mehr ist seriös nicht zu versprechen, weil Fenster, Dach und Keller weiter Wärme abgeben.
Gerechnet auf Schleswig: 3.500 € Jahresheizkosten bei 110 m² Wohnfläche bedeuten 875 bis 1.050 € weniger im Jahr. Der Investition von 27.300 bis 42.900 € für das freistehende Haus mit 130 m² Fassade steht das gegenüber, also 25 bis 50 Jahre bis zum rechnerischen Ausgleich ohne Fördermittel. Diese Rechnung wird erst dann realistisch, wenn man sie richtig aufstellt: Zu vergleichen ist nicht der volle Betrag mit der Ersparnis, sondern nur die Differenz zwischen WDVS und der Putzsanierung, die ohne Dämmung ebenfalls anstünde. Damit halbiert sich der Zeitraum in vielen Fällen.

— HEIZKOSTENEINSPARUNGEN
Für welche Dämmung möchten Sie Ihre Heizkosteneinsparungen berechnen?
— VORTEILE UND NACHTEILE
Vor- und Nachteile von einem WDVS
Ein Wärmedämmverbundsystem bietet zahlreiche Vorteile, vor allem in Bezug auf Energieeffizienz, Langlebigkeit der Immobilie und Wohnkomfort. Es kann den Energieverbrauch eines Gebäudes erheblich senken, die Fassade schützen und den Wert Ihrer Immobilie steigern. Allerdings gibt es auch einige Nachteile, wie hohe Investitionskosten, potenzielle Probleme mit Algenbildung und Feuchtigkeitsproblemen sowie die Schwierigkeit, das System bei denkmalgeschützten Gebäuden einzusetzen. Hier finden Sie eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile.
Tabelle: Vor und Nachteile WDVS
Vorteil | Nachteil |
|---|---|
Energieeffizienz: Ein gut installiertes WDVS kann Ihren Energieverbrauch erheblich reduzieren, was zu niedrigeren Heizkosten und weniger CO₂-Emissionen führt. | Kosten und Amortisierung: Die hohen Investitionskosten für das WDVS und die späte Amortisation, die oft erst nach etwa 20 Jahren eintritt, können abschreckend sein. |
Langlebigkeit: Ein WDVS schützt die Fassade vor Witterungseinflüssen und kann die Lebensdauer der Bausubstanz verlängern. | Algenbildung und Feuchtigkeitsprobleme: Durch die thermische Abkopplung des Außenputzes vom Mauerwerk kann es zu Algenbildung kommen, insbesondere wenn keine Schutzmaßnahmen wie Kunstharz mit Biozid getroffen werden. |
Komfort: Die verbesserte Dämmung sorgt für ein angenehmeres und gleichmäßigeres Raumklima. | Recyclingprobleme: Besonders bei Styropor-WDVS ist die Entsorgung problematisch, da es als Sondermüll behandelt werden muss. |
Umweltschutz: Durch die Reduktion des Energieverbrauchs trägt das WDVS zum Klimaschutz bei. | Eingeschränkte Ästhetik: Trotz vielfältiger Gestaltungsmöglichkeiten, sind bestimmte ästhetische Einschränkungen bei der Fassade gegeben, z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden. |
Wertsteigerung: Die energetische Sanierung mit WDVS kann den Wert Ihrer Immobilie steigern und ihre Marktchancen verbessern. | |
Ästhetik: Das WDVS bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für die Fassade, von Oberputz bis zu Klinker-Optiken und bietet sich an, wenn Sie einen Wechsel der Optik wünschen. |
Für wen macht ein WDVS Sinn:
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Eigentümer von Altbauten: Wenn Sie Eigentümer eines Altbautes mit geringer Energieeffizienz sind, macht ein WDVS viel Sinn. Hier kann es Ihren Energieverbrauch drastisch senken und den Wohnkomfort erheblich verbessern.
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Umweltbewusste Bauherren: Wenn Sie viel Wert auf Nachhaltigkeit legen, können Sie mit einem WDVS Ihren Beitrag dazu leisten Ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Sie können auch ökologische Dämmstoffe wählen, wie z.B. Holzfaserplatten, die aus nachwachsenden Ressourcen gebaut sind.
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Eigentümer, die gesetzliche Vorschriften erfüllen müssen: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt energetische Standards vor, die oft nur durch eine Außendämmung wie WDVS erreicht werden können.
Wann sollten Sie kein WDVS verbauen:
Ein WDVS macht keinen Sinn bei denkmalgeschützten Gebäuden, Gebäuden, die bereits gut gedämmt sind oder wo die Fassade erst saniert werden muss und für kurzfristige Immobilienbesitzer.
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Denkmalgeschützte Gebäude: Wenn Ihre Immobilie denkmalgeschützt ist, kann das WDVS problematisch sein, da die Fassaden häufig nicht verändert werden dürfen. Alternativen wie Innendämmung sollten Sie dann in Betracht ziehen.
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Gebäude mit bereits guter Dämmung: Wenn Ihre Immobilie bereits gut gedämmt ist, könnte der zusätzliche Nutzen eines WDVS relativ gering sein.
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Kurzfristige Immobilienbesitzer: Für Personen, die ihre Immobilie nur kurzfristig besitzen oder bald verkaufen möchten, lohnen sich die hohen Investitionskosten oft nicht, da die Amortisation der Kosten in der Regel über Jahrzehnte erfolgt. Hier sollten Sie mit einem Makler sprechen, wie wichtig die Energieeffizienzklassen sind.
— DÄMMPFLICHT
Gibt es in Schleswig eine Dämmpflicht für die Fassade?

Eine kommunale Pflicht zur Fassadendämmung gibt es in Schleswig nicht, und auch Schleswig-Holstein hat keine erlassen. Verbindlich ist ausschließlich das Gebäudeenergiegesetz als Bundesrecht. Es setzt eine Bedingung: Wer mehr als 10 % der Fläche eines Außenwandbauteils erneuert, muss anschließend einen U-Wert von höchstens 0,24 W/(m²K) einhalten (GEG Anlage 7). Das trifft die großflächige Putzerneuerung, nicht den Anstrich und nicht die Reparatur einzelner Stellen. Wichtig für Eigentümer in der Altstadt: Die Gestaltungssatzung kann die Ausführung einer Außendämmung im Einzelfall ausschließen — dann bleibt der Weg über eine Innendämmung oder über die anderen Bauteile, und die GEG-Anforderung greift entsprechend nicht.
— DÄMMUNG NORD
Ihre Vorteile mit Dämmung Nord:

Schneller & professioneller Service
Antworten innerhalb von 24 Stunden, kostenlose Inspektion innerhalb von einer Woche und Dämmung innerhalb von 30 Tagen.

Kompetenz, Weitsicht und Erfahrung
Ca. 720 Häuserdämmungen pro Jahr. Wir sind vor Ort mit Standorten in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen.

Experten aus dem Handwerk
Vielseitiges Team aus Experten der energetischen Sanierung, Dachdeckerei, Fensterbau, Zimmerei und Industrieisolierer für eine ganzheitliche Lösung.
— WETTER
Klima in Schleswig: Was es für Ihre Fassadendämmung bedeutet
Schleswig liegt am westlichen Ende der Schlei, einer Ostseeförde, die weit ins Binnenland reicht. Belastbare, für die Stadt gemessene Klimakennzahlen zu Niederschlag oder Windlast liegen uns nicht vor, und eine amtliche Einordnung in eine Schlagregen-Beanspruchungsgruppe nach DIN 4108-3 ebenso wenig. Wir arbeiten deshalb nicht mit Zahlen, sondern mit dem, was am Gebäude ablesbar ist: Grünbelag auf der Wetterseite, ausgespülte Fugen, Salzausblühungen am Sockel und die Frage, wie frei das Haus zur Wasserfläche steht.
Für die Ausführung bedeutet das eine klare Priorität: Die Dämmplatte ist nie die Schwachstelle, die Anschlüsse sind es. Fensteranschlüsse werden mit vorkomprimiertem Dichtband und Anputzleisten ausgeführt, Fensterbänke bekommen Gefälle und seitliche Aufkantungen, der Sockelanschluss wird über der Spritzwasserzone geführt, und alle Durchdringungen für Leitungen und Halterungen werden abgedichtet, bevor der Oberputz aufgezogen wird. Wo die Bewitterung an Ihrem Gebäude am stärksten angreift, halten wir bei der kostenlosen Vor-Ort-Prüfung fest.
— ANGEBOT ANFRAGEN

1. Angebot kostenlos und unverbindlich anfragen.
Nachdem Sie Ihre Anfrage abgeschickt haben, melden sich unsere Berater innerhalb 24 Stunden, um Ihr Vorhaben zu besprechen.
In 3 Schritten zu Ihrer Fassadendämmung
2. Unser regionales Expertenteam berät Sie persönlich.
Wir besuchen Sie, um Ihre Immobilie auf Durchführbarkeit und mögliche Risiken zu prüfen und gemeinsam den passenden Dämmstoff und Optik für Ihr Vorhaben auszuwählen.


3. Wir installieren das WDVS
Unser regionales Handwerksteam installiert Ihr WDVS. Ab jetzt können Sie im Winter Heizkosten sparen und im Sommer einen kühlen Wohnraum genießen.
— BEWERTUNGEN
Kunden berichten über Ihre Erfahrungen mit Dämmung Nord - transparent & einsehbar auf Google
— UNSERE DÄMMUNGEN
Fassadendämmung in Schleswig: unser Einsatzgebiet
Schleswig gehört zum Einsatzgebiet unseres Standorts Schleswig-Holstein. Altstadt, Friedrichsberg, Auf der Freiheit, Sankt Jürgen und Schleswig-Nord fahren wir regelmäßig an; Aufmaß, Gerüst, Ausführung und Abnahme liegen bei uns in einer Hand. Bundesweit führen wir rund 750 Dämmungen im Jahr aus.
Ist die Fassade nicht das richtige Bauteil, helfen die Nachbarseiten weiter: Einblasdämmung in Schleswig bei zweischaligem Mauerwerk, Dachbodendämmung in Schleswig für die oberste Geschossdecke und Dachdämmung in Schleswig für das ausgebaute Dachgeschoss.
Stadtteile in Schleswig: Bauformen und Eignung für WDVS
Stadtteil | Typische Bauform und Eignung für WDVS |
|---|---|
Altstadt | Vorkriegs- und Gründerzeitbebauung rund um den St.-Petri-Dom, teils denkmalgeschützt; Gestaltungssatzung, Außendämmung nur nach Abstimmung |
Holm | Denkmalgeprägte Fischersiedlung an der Schlei mit St.-Johannis-Kloster; für ein WDVS nicht geeignet, Alternativen von innen prüfen |
Friedrichsberg | Gemischte Bebauung mehrerer Epochen bis zum Geschosswohnungsbau; WDVS meist als Maßnahme der Eigentümergemeinschaft, Mineralwolle bevorzugt |
Auf der Freiheit | Moderne Bauten im Bauhausstil neben klassischen Satteldachhäusern; kubische Baukörper nehmen ein Standardsystem ohne Detailprobleme auf |
Sankt Jürgen | Gewachsener Stadtteil mit Wohnbebauung neben Gewerbe; überwiegend Einzelobjekte, EPS-System mit mineralischem Oberputz |
Schleswig-Nord | Nördliche Wohnbebauung mit Gewerbeflächen; freistehende Häuser der Nachkriegsjahrzehnte als typischer WDVS-Fall |
Über den Autor:

Autor: Mate Rumstein - Bauleiter
Mate Rumstein verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Industrieisolierer und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte unterschiedlicher Größen geleitet. Seine Karriere startete er als Bauleiter bei RS Isolierung GmbH, bevor er als Isolierer und Bauleiter zur A.S. Dämmtechnik GmbH in Hamburg wechselte. Dort spezialisierte er sich auf Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierungen. Über die Jahre hat Mate Rumstein umfassende Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Dämmung erworben und gilt als zuverlässiger Experte in seinem Fachgebiet.
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